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Veröffentlicht am 22.04.2024

Wie süß kann eine Geschichte sein? - Lala und Holden - Die beiden sind perfekt!

Men of Manhattan - My Best Friend's Sister
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Men of Manhattan - My Best Friend's Sister ist der zweite Band der Men of Manhattan Reihe von Vi Keeland und Penelope Ward. Das war mein erster Roman der Autorinnen - und sicherlich nicht der letzte.

Der ...

Men of Manhattan - My Best Friend's Sister ist der zweite Band der Men of Manhattan Reihe von Vi Keeland und Penelope Ward. Das war mein erster Roman der Autorinnen - und sicherlich nicht der letzte.

Der "Best friend's sister"-Trope ist wirklich meisterhaft umgesetzt. Ich hatte zu beiden Charakteren sofort eine Verbindung und war in der Geschichte aber der ersten Zeile gefangen.
Lala ist eine unglaublich tolle Protagonistin. Sie hat mir unglaublich gut gefallen. Sie hat Witz, ist sich selbst treu, sie liebt ihre Arbeit und geht darin voll auf. Und Holden hatte schon immer ein Stück ihres Herzens besessen. Holden hat mir auch unfassbar gut gefallen. Wie er sich ständig zusammenreisen muss, weil er keine Grenzen überschreiten will, nur damit sich Lala wohl fühlt und kein schlechtes Gewissen haben muss. Wie er immer, wirklich immer, für sie da ist, egal in welcher Lage. Mit Holden kann man durch dick und dünn gehen. Lalas Unsicherheit konnte ich nachvollziehen, viele Dinge haben beide aus Angst nicht laut ausgesprochen, aber Taten zählen mehr als Worte je könnten. Und Holden, so sicher er immer war, mit Lala wollte er es einfach richtig machen. Oh - Ich habe diese Geschichte wirklich geliebt.

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Veröffentlicht am 20.04.2024

Süß, humorvoll und teils auch traurig - hat mir gut gefallen

Der Plan des Herzens
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Der Plan des Herzens von Karla Sorensen war mein erster Roman der Autorin.
Mir hat die Geschichte um Charlotte und Burke sehr gut gefallen.
Charlotte, eine fröhliche, bildhübsche Frau geht in ihrem Beruf ...

Der Plan des Herzens von Karla Sorensen war mein erster Roman der Autorin.
Mir hat die Geschichte um Charlotte und Burke sehr gut gefallen.
Charlotte, eine fröhliche, bildhübsche Frau geht in ihrem Beruf auf. Sie interessiert sich für historische Gebäude und deren historisch adäquate Instandsetzung. Ihr Einstellung, eine unglaublich humorvolle Ader machte die Geschichte immer wieder wahnsinnig witzig.
Die Geschichte beginnt mit der Testamentseröffnung nach dem Tod von Burkes bestem Freund Chris und dessen Frau Amie, die Burke ein Haus hinterlassen, welches Chris geliebt hatte, weil es einst seinen Großeltern gehörte.
Burke ist von dieser Situation mehr als nur unbegeistert. Eigentlich will er sich zur Ruhe setzen, nach dem er aufgrund einer Knieverletzung nicht mehr spielen kann. Er ist in einem emotionalen Zwiespalt und wird anhand des Testaments von Chris "gezwungen" das Haus zu renovieren. Dort trifft er schließlich auf Charlotte.
Charlotte verändert mit kleinen Schritten seine Einstellung, sein Leben, seine Gefühle. Und auch Burke macht auf Charlotte einen großen Eindruck.
Ich habe den Roman wirklich sehr genossen. Die Art, wie sich Burke verändert, die Art wie Charlotte mit allem umgeht, die Nebencharaktere (tolle Tante Daphne!), alles war in sich sehr stimmig. Aufgrund des Perspektivwechsels hatte ich immer einen guten Einblick in die Gedanken der Charaktere und konnte beide gut verstehen. Ich habe außerordentlich viel gelacht und hatte auch traurige Momente.
Mir hat der Schreibstil zudem wirklich gut gefallen, in der Vergangenheitsform, was ich bevorzuge und schön fließend, nicht abgehackt. Ein tolles Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 17.04.2024

Ein Buch für den Nachmittag über einen MC und deren Zusammenhalt

Kings of Retribution MC: Blind Deception
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„Blind Deception“ von Chrystal Daniels und Sandy Alvarez ist der neunte Band ihrer Kings of Retribution MC - Reihe.

Das war mein erstes Buch der beiden Autorinnen, bisher hatte ich also keinen anderen ...

„Blind Deception“ von Chrystal Daniels und Sandy Alvarez ist der neunte Band ihrer Kings of Retribution MC - Reihe.

Das war mein erstes Buch der beiden Autorinnen, bisher hatte ich also keinen anderen Band der Reihe gelesen.

Während des Lesens fühlte mich ein wenig in die Welt der Sons of Anarchy hineinkatapultiert.
Eine Rivalität zwischen Bikern, der Maffia, aus Liebe, Habgier und Macht.
Zum Beginn des Romans wird man direkt in das Geschehen hineinkatapultiert und wird direkt mit einer Information und Aktion nach der anderen konfrontiert.
Während des Szene im Truck, als so viele Mädchen "verladen" werden konnte mich die Stimmung allerdings nicht richtig mitnehmen.
Ich hatte nicht all zu sehr den Eindruck als würde Lelani sich wirklich fürchten. Auch weitere Szenen sind recht schnell abgehandelt, sodass ich mich in der Spannung nicht ganz verlieren konnte.
Lelanis und Austins Gefühle sind auch so ohne Weiteres entstanden, zumindest machte das den Eindruck auf mich.
Ich hätte von Lelani zumindest anfänglich mehr erwartet, zum Beispiel, dass Sie sich gegen Austins Zuneigung wehrt. Zumindest stellt sie sich ja die Frage, ob das so richtig ist, da sie ja versucht aus einem Ort auszubrechen, in welchem sie als Eigentum betrachtet wurde.
Mich würde das jedenfalls etwas stark verwirren, würden "Besitzansprüche" gestellt werden, wenn man mir doch sagt, ich sei sicher und frei.
Da sie ohnehin in ihrem Leben immer stark sein musste, hatte ich nicht erwartet, dass sie so passiv sein würde. Das ist jedenfalls mein Gefühl.
Austin ist ein klarer Beschützer und ich muss sagen, dass ich ihn tatsächlich eher als eine Green-Flagg bezeichnen würde. Er hat auch mit seinen Dämonen irgendwie zu kämpfen, aber er hat seinen Platz im Leben gefunden - beim MC. Nein, ich möchte Gewalt nicht romantisieren, aber ohne Austins Handlungen hätte dem Roman etwas gefehlt.
Die Gewaltszenen sind zwar nicht im Detail beschrieben, gehen aber doch recht weit, sodass die Triggerwarnung auf jeden Fall gelesen und beherzigt werden sollte.
Sprachlich musste ich mich etwas einstellen, aber im Großen und Ganzen ließ sich die Geschichte gut lesen.

Da mir die Vorbände leider fehlen, war es mir vielleicht deshalb nicht möglich in die Szenerie richtig einzutauchen.
Alle Charaktere, ob Jake, Quinn oder Logan, sie alle haben eine Vorgeschichte.

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Veröffentlicht am 16.04.2024

Sie schmeckte nach Minze. Nach Hoffnung. Nach Zuhause. Nach mehr.

Dancing Scars
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Dancing Scars war für mich der erste Roman von Rose Bloom.
Das Buch ist der zweite Band einer Trilogie und beschreibt die Liebesgeschichte von Nash und Elli, die mit ihrer schwierigen Vergangenheit abschließen ...

Dancing Scars war für mich der erste Roman von Rose Bloom.
Das Buch ist der zweite Band einer Trilogie und beschreibt die Liebesgeschichte von Nash und Elli, die mit ihrer schwierigen Vergangenheit abschließen wollen.
Elli als auch Nash sind zwei verlorene Seelen, die viel Kummer in ihrem Leben erlebt haben.
Nash, der bei seinem Pflegevater zusammen mit seinen zwei Brüdern aufwachsen musste, hatte durch eben diesen Mann seine Mutter verloren, Gewalt erlebt. Doch er hat sich immer nach danach gesehnt, was Glück bedeutet und wie sich das anfühlt. Er wollte vergessen, den Schmerz ersticken. Und so rutscht er ab, in eine Abhängigkeit. Sucht ist sein ständiger Begleiter. Aber er hat seine Brüder, Tanner und Everett. Er bedeutet ihnen alles und so zwingen sie ihn zum Entzug.
Elli hingegen, das strahlende Licht und der Weg zum Reichtum ihrer Eltern, ist auf andere Weise gebrochen. Ausgenutzt durch ihre Mutter erleidet sie mehr Schlimmes als für ein junges Mädchen ertragbar wäre. Sie nabelt sich von der Welt ab, von ihrer Familie. Und sie findet auf der Ranch endlich einen Ort, an dem sie so etwas wie Ruhe empfinden kann.

Die Rückblenden in die Vergangenheit der beiden geben der Geschichte extrem viel Tiefe. Ihre Gespräche und das, wie die beiden sich schließlich gegenseitig öffnen, füreinander da sind, im schwächsten Moment füreinander einstehen war sehr schön zu lesen.
Das gesamte Buch ist eher traurig und trotzdem hatte ich durch den Beschrieb der texanischen Landschaft immer sowas wie ein Gefühl der Hoffnung, dass zwischen den beiden alles gut werden wird.
Mir kamen keine Szenen überflüssig vor, alle Szenen hatten sich für mein Empfinden ineinandergefügt.
Die Triggerwarnung sollte ernst genommen werden, einige Geschehnisse, indirekt erzählt und nicht explizit beschrieben waren aufwühlend. Meine Augen blieben also nicht trocken, aber das mag ich an solchen Geschichten, sie sollen mich fühlen lassen, mich mitreißen und am Ende möglichst doch gut ausgehen.
Mit diesem Roman habe ich das alles erleben dürfen.

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Veröffentlicht am 14.04.2024

Wildfire von Hannah Grace - Süß und spicy, eine gelungene Fortsetzung zu Icebreaker

Wildfire
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Wildfire von Hannah Grace ist der zweite Band der Maple Hills – Reihe, in deutscher Übersetzung erschienen im LYX-Verlag.

Darum geht es // der Klappentext:
Russ Callaghan und Aurora Roberts möchten weg ...

Wildfire von Hannah Grace ist der zweite Band der Maple Hills – Reihe, in deutscher Übersetzung erschienen im LYX-Verlag.

Darum geht es // der Klappentext:
Russ Callaghan und Aurora Roberts möchten weg aus Maple Hills und ihre Probleme hinter sich lassen - doch das ist leichter gesagt als getan, als sie sich plötzlich am ersten Tag des Sommercamps gegenüberstehen und sich wieder mit dem konfrontiert sehen, was sie mithilfe ihrer neuen Jobs als Campbetreuerinnen zu vergessen versuchen. Denn Russ und Aurora haben eine gemeinsame Vergangenheit: Ein leidenschaftlicher One-Night-Stand, den keiner der beiden so richtig vergessen mag. Doch im Sommercamp sind Beziehungen zwischen Betreuerinnen strengstens verboten. Es gilt also das Feuer zu löschen, dass seit jener Nacht unaufhörlich zwischen Russ und Aurora brennt ...

Meine Meinung:
Schon mit Icebreaker hat Hannah Grace zwei unglaublich wundervolle Charaktere geschaffen, die ich zu lieben lernte.
Alle Charaktere werden in einer Genauigkeit beschrieben, sodass man immer einen ganz großen Einblick in deren Gefühlswelt erhält.
Aurora – Rory ist ein Mädchen, dass über sich selbst sagt sie hätte Daddy-Issues, weil ich Verhältnis zum eigenen Vater regelrecht schwierig ist. Sie weiß nicht so richtig wieso sie sich nach seiner Aufmerksamkeit sehnt. Diese Problematik schlägt sich natürlich auf all ihre bisherigen Mann-Frau Beziehungen über, sie lässt niemanden so richtig an sich ran, weil sie nicht verletzt werden will. Sie weiß das und zieht bei jedem Mann immer die gleiche Art von Show ab. Trotzdem ist sie ein unglaublich liebes Mädchen, nur einfach verloren in ihrer Gefühlswelt. Was ihr Vater ihr nicht gibt, gibt ihr ihre Mutter im Überfluss. Und das nervt Rory regelrecht. Sie weiß, wieso ihre Mutter das tut, und trotzdem hat sie ein, wie sie es bezeichnet, schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Zu viel Liebe ist manchmal eben auch nicht gut. Das beschriebene Verhältnis dieser Familie zu einander ist sehr gut gemacht. Auch Rorys ständiges Verlangen nach Lob und Anerkennung kommt vor und wieder landen wir auch in diesem Roman bei den fünf Sprachen der Liebe. Rorys Herz liegt ihr auf der Zunge, sie spricht und spricht und manchmal handelt sie noch eher, als dass sie drüber nachdenkt. Trotzdem ist sie einfühlsam und im Hinblick auf Russ ändert sich ihre komplette Welt.
Denn Russ ist nicht nur ein gutaussehender Sportler, er ist der erste Mann, der sie einfach von Beginn an entzückend findet. Russ, der eigentlich überhaupt kein Selbstbewusstsein hat, hat dafür aber einen Freundeskreis aus Eishockeyspieler, die wir alle im ersten Band kennengelernt haben und diese neue Familie ist ihm eine enorme Stütze. Es ist schön zu lesen, wie sich diese Gruppe von jungen Menschen in nicht-dysfunktionalen Beziehungen zueinander bewegen und immer füreinander da sind. Vorallem für Russ, der eigentlich mit niemandem darüber redet, aber von dem wir wissen, dass er es nicht einfach hatte, den verbalen Attacken seines Vaters auszuweichen. Das hat ihn geprägt. Er hat kaum einen Selbstwert und würde sich am liebsten nie öffentlich präsentieren. Mir waren nicht alle seine Gefühle nachvollziehbar, aber aus seiner familiären Situation heraus ist sein Verhalten durchaus denkbar.
Ich denke auch, dass die Telefon-Szene in der Hütte keine Überreaktion im klassischen Sinne war. Die Auflösung des Konflikts war in einer großartigen Russ-Manier und hat mich überzeugt.
Mein Fazit:
Die Geschichte ist wirklich eine super. süße Story, über zwei Menschen, die sich insgeheim beim ersten Aufeinander treffen ineinander „verknallen“. Sie haben wirklich schöne Gespräche, alle Nebencharaktere sind gut beschrieben. Der Spice ist toll, wie auch im ersten Band. Und hier muss man auch nicht lange darauf warten, es passiert schon recht bald in de ersten Kapiteln. Für die schwierigen Themen, die hier abgehandelt werden, kommen regelrecht wenige bis kaum toxische Situationen vor, ich hatte eher eine durchweg positive und rosa-rote Leseerfahrung als ein auf und ab von Gefühlen.
Und trotzdem gibt es für mich einen Punktabzug für die Sprache. Denn das ist mir beim ersten Band schon aufgefallen. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, ich weiß es nicht. Aber ich hatte nicht immer den Eindruck eines fließenden Leseflusses. Manchmal sind die Sätze so ineinander geschachtelt, dass ich den Satz nochmal anfangen musste.

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