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Veröffentlicht am 15.10.2020

Bachelorette in Tarnung eines wissenschaflichen Experiments

Wolke 7 ist auch nur Nebel
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Inhalt:
„Wir werden auf Liebesromantik geprägt wie Entenküken auf seine Mami. Aber wo sind sie denn im wahren Leben, die Paare, die sich in einem romantischen Moment in die Arme sinken und dann glücklich ...

Inhalt:
„Wir werden auf Liebesromantik geprägt wie Entenküken auf seine Mami. Aber wo sind sie denn im wahren Leben, die Paare, die sich in einem romantischen Moment in die Arme sinken und dann glücklich bis an ihr Lebensende zusammenleben? Mal ehrlich, ich kenne keins!“
Moya glaubt nicht an die große Liebe. Als ihre beste Freundin Lena sie für ein wissenschaftliches Liebesexperiment anmeldet, macht sie trotzdem mit. Als Versuchskaninchen kann ihr bei diesem Thema schließlich nichts passieren. Oder etwa doch?

Meine Meinung:
Findet ihr nicht, dass der Klappentext ein bisschen Ähnlichkeit zu Graeme Simsions Rosie-Projekt hat? Mich hat es jedenfalls zunächst daran erinnert und ich liebe das Rosie-Projekt. Dann kamen noch ein, zwei gute Besprechungen dazu und schon wanderte das Buch auf meine Wunschliste.

Leider erinnerte dann sehr schnell fast nichts mehr an das Rosie-Projekt. Natürlich muss das nicht schlecht sein, aber in diesem Fall war es eben leider auch nicht gut. Es fängt bereits damit an, dass die Protagonistin Moya gerade mal 18 Jahre alt ist. Man hätte es vielleicht anhand des Verlags merken können bzw. müssen, aber ich habe tatsächlich erst beim Lesen bemerkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Die lese ich zwar auch, aber weil ich davon in letzter Zeit zu viele hatte, war das eigentlich nicht geplant.

Ziemlich schnell geht es an den eigentlich spannenden Teil. Das Experiment. Eigentlich, weil die Umsetzung mir leider nicht sonderlich gefallen hat. Ich habe Soziologie studiert und mich daher viel mit Fragebogenkonstruktion, Experimenten und ähnlichem beschäftigt. Ja, es ist ein Jugendbuch und keine echte wissenschaftliche Studie. Aber es werden direkt am Anfang solche Fehler gemacht, dass ich bei den Beschreibungen Bauchschmerzen bekam. Im weiteren Verlauf artet das ganze dann zu Trash-TV aus und man fragt sich, ob diese angeblichen Wissenschaftler überhaupt je eine Uni von innen gesehen haben.

Ein paar Beispiele: Die Studie berücksichtigt nur heterosexuelle Paare. Den Diskriminierungsaspekt lassen wir mal beiseite, es ist auch wissenschaftlich ungünstig, sich nur auf diese Gruppe zu beschränken. Einen repräsentativen Querschnitt der Gesellschaft erhält man so nicht. Dann wird aus Gründen die Ethikkommission eingeschaltet (was ich an sich mochte, weil es einerseits notwendig war und andererseits viele vielleicht nicht wissen, dass es so etwas gibt) und was macht der Typ von der Ethikkommission? Fragt die Anruferin, ob man das nicht mal bei einem privaten Abendessen besprechen könnte…

Wie bereits erwähnt, wird im Verlauf der Geschichte eine Trash-TV-Sendung draus und meine Güte… Ich habe prinzipiell nichts gegen Trash-TV, ich schau mir hier und da auch was an, aber wenn ich ein Format hasse, dann ist es sowas wie Bachelor(-ette). Meine Nerven wurden beim Lesen zwischenzeitlich arg strapaziert.

Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die wechselnden Perspektiven. Moya kommt zu Wort, ihre beste Freundin Lena, sowie einige Mitarbeiter. Auch gibt es einige Anweisungen/Zusammenfassungen der Wissenschaftler, die tatsächlich auf stark vereinfachten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das hätte ich mir auch zu Beginn gewünscht. Gern alles stark vereinfacht, aber zumindest wissenschaftlich korrekt.

Das Ende gefiel mir auch sehr gut, weil endlich mal ernstere Noten eingeflossen sind, jedenfalls im Vergleich zum Rest des Buches und ich war tatsächlich mit Moyas Entscheidung zufrieden. Auch wenn es nicht so überraschend war, dass sie diese und keine andere getroffen hat.

Fazit:
Schade. Anders kann ich es nicht zusammenfassen. Die Grundidee mochte ich eigentlich sehr, jedenfalls das, was man aus dem Klappentext herauslesen konnte. Wenn ich von Anfang an gewusst hätte, dass es auf eine schriftliche Form der Bachelorette herausläuft, hätte ich das Buch nie gelesen. Wer so etwas mag und kein Problem damit hat, dass die Wissenschaft nur das Konzept legitimiert, aber ansonsten stiefmütterlich behandelt wird, der kann sich das Buch auf jeden Fall mal anschauen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2020

Lesenswert

Hotline für besorgte Bürger
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Meine Meinung:
Ich bin beim Stöbern in der Bibliothek über dieses Buch gestolpert und war gleich neugierig auf dessen Inhalt. Ich habe beruflich mit Ausländern (unter anderem auch Asylbewerbern) zu tun, ...

Meine Meinung:
Ich bin beim Stöbern in der Bibliothek über dieses Buch gestolpert und war gleich neugierig auf dessen Inhalt. Ich habe beruflich mit Ausländern (unter anderem auch Asylbewerbern) zu tun, weshalb mich das Thema allein schon aus diesem Grund interessiert.

Bereits nach zwei Seiten war ich sehr angetan von dem Buch. Der Autor vertritt eine Ansicht, mit der sicher nicht jeder etwas anfangen kann, aber ich habe mich in vielen Äußerungen wiedergefunden. Auch ich finde die ausländerfeindlichen und rechtspopulistischen Aussagen, die – so scheint es – zunehmend von allen Seiten geäußert werden, schrecklich. Aber bringt es etwas, laut „Nazis sind Scheiße!“ zu rufen und sich dann umzudrehen und zu gehen? Was tut ihr, wenn ihr das Gefühl habt, in eurem Umfeld hört euch niemand zu? Ihr geht dorthin, wo euch jemand versteht. Aus diesem Grund sucht Ali Can immer wieder das Gespräch mit den sogenannten „Wutbürgern“ und das, obwohl er mit seinem Hintergrund oft genug selbst Anfeindungen begegnen muss.

Zunächst erzählt der Autor etwas über seine Familie, seine Herkunft und sein Leben in Deutschland. Danach berichtet er über seine ersten Versuche auf die Wutbürger“ zuzugehen und wie die Idee zur Telefon-Hotline entstand. Es folgen ausgewählte Telefonate mit ganz unterschiedlichen Menschen, die der Autor im Anschluss kurz nachbereitet. In den Gesprächen zeigt sich immer wieder, wie wichtig es ist, dass wir einander zuhören und aufeinander eingehen. Manchmal stellt man vielleicht sogar fest, dass man in einigen Punkten gleicher Meinung ist.

Ich habe sehr oft über Äußerungen der Gesprächspartner nachgedacht, die Argumente auf mich wirken lassen und mich gefragt, wie ich auf gewisse Dinge reagieren würde. Immer wieder wird auch deutlich, dass es nicht DEN Migranten oder DIE Migrantin gibt, genauso wenig wie DEN Deutschen oder DIE Deutsche. Ich möchte mir das Buch auf jeden Fall für mein Regal kaufen, um es erneut lesen und mir Sätze markieren zu können. Es gab sehr viele Stellen, die ich mir gern öfter in Gedächtnis rufen würde.

Neben den Gesprächen enthält das Buch einen Integrationstest (von Ali Can selbst entwickelt und mit Humor zu nehmen) und zum Abschluss drei Eindrücke von Lehrern und Lehrerinnen, die in Deutsch-als-Zweitsprache-Klassen / Willkommensklassen / Flüchtlingsklassen (wie auch immer man es nennen will) unterrichtet haben. Dieser Abschnitt war ebenfalls sehr interessant, weil es – wenig überraschend – zwei Dinge unterstreicht: Bildung ist der Schlüssel und für Bildung wird hier viel, aber nicht genügend getan.

Fazit:
Ein absolut empfehlenswertes Buch, aus dem ich sehr viel mitgenommen habe. Unbedingt anschauen.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Super Charaktere bei wenig Handlung

Someone Else: Special Edition
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Nachdem ich Someone New so sehr mochte, stellte sich die Frage gar nicht erst, ob ich auch die Fortsetzung lesen würde. Cassie und Auri lernt man schon im ersten Band kennen und dort passiert bereits ein ...

Nachdem ich Someone New so sehr mochte, stellte sich die Frage gar nicht erst, ob ich auch die Fortsetzung lesen würde. Cassie und Auri lernt man schon im ersten Band kennen und dort passiert bereits ein Ereignis, auf dessen nähere Betrachtung ich mich in Band zwei gefreut habe.

Someone Else spielt zeitlich nach Someone New, sodass das angesprochene Ereignis nur zwischendurch erwähnt und aufgelöst wird. Das fand ich ein bisschen Schade, weil im ersten Band eine große Nummer draus gemacht wird und ich wirklich neugierig war, was da zwischen Cassie und Auri vorgefallen ist.

Das war leider auch ein grundsätzliches Problem, das ich mit dem Buch hatte. Viele Dinge, die zwischen Cassie und Auri passieren, werden nicht oder für meinen Geschmack zu wenig ausführlich erzählt. Etwas was beide verbindet sind Cosplay und Live-Rollenspiele. Ich hätte sie so gern dabei begleitet, wie sie die Kostüme schneidern oder ihre Charaktere weiterentwickeln oder ähnliches. Stattdessen führen die Szenen, in denen sie gemeinsam interagieren häufig zu Streit und ansonsten spielt sich sehr viel in Cassies Innerem ab.

Versteht mich nicht falsch, ich mag Cassie und Auri sehr sehr gern. Ich finde ihre Liebesgeschichte realistisch, konnte mich in vielen Dingen mit Cassie identifizieren und konnte auch die meisten Handlungen von Auri verstehen und mag sie als Paar sehr gern. Aber hier und da fehlte mir einfach etwas Handlung.

Anders als beim ersten Band, habe ich mir diesmal die Special Edition vorbestellt, da ich aus dem ersten Buch eine Zeichnung gewonnen habe und diese sehr schön finde. Auch die Zeichnungen in Someone Else finde ich sehr ansprechend und daher bereue ich es nicht, mir das Buch vorbestellt und für diese Ausgabe mehr Geld bezahlt zu haben. Allerdings wäre ich im Nachhinein auch nicht traurig gewesen, wenn ich keine Special Edition mehr bekommen hätte.

Fazit:
Cassie und Auri sind liebenswerte Charaktere, deren Liebesgeschichte ich gern verfolgt habe. Jedoch blieben manche Erlebnisse zu oberflächlich, da sich viele Dinge nur in Cassies Gedankenkarussell abspielen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Klasse gelesen, aber inhaltlich nicht mein Favorit

Zerbrechlich
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Ich hatte so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren, allen voran mit Charlotte. Ich konnte viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen. Vielleicht versteht man sie eher, wenn man selbst Mutter ...

Ich hatte so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren, allen voran mit Charlotte. Ich konnte viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen. Vielleicht versteht man sie eher, wenn man selbst Mutter oder Vater ist, ich weiß es nicht. Für mich jedenfalls war so manches nicht nachvollziehbar. Sie liebt ihr Kind sicherlich und ich verstehe, dass man sich für sein Kind das bestmögliche Leben wünscht und auch wenn Geld nicht alles ist, hilft es bei diesem Wunsch. Aber Charlotte blendet alles andere vollkommen aus und das kann ich nicht begreifen, die Liebe zum Kind hin oder her.

Die anderen Charaktere taten mir meistens Leid. Willow tat mir nicht wegen ihrer Krankheit leid, obwohl diese sehr schlimm ist, sondern wegen dem, was sie durch diese Krankheit durchmachen muss und wegen der Gefühle, die das Verfahren in ihr auslöst. Aber auch Willows Schwester, Charlottes Tochter aus einer früheren Beziehung, tat mir so unfassbar Leid. Sie existiert beinahe nicht mehr, weil sich alles nur noch um Willow bzw. den Prozess dreht. So oft wollte ich ihre Mutter daran erinnern, dass sie noch ein Kind hat und das dieses Kind auch Liebe und Aufmerksamkeit braucht, selbst wenn es schon 13 Jahre alt ist.

Das Thema ist - wie immer - nicht einfach. Picoult hat es wieder sehr informativ rübergebracht und zwingt den Leser dazu, sich Gedanken zu machen. Wie hätte ich mich entschieden, wenn ich gewusst hätte, dass mein Kind mit der Glasknochenkrankheit auf die Welt kommen wird? Würde ich einen Gerichtsprozess anstreben und wie würde ich den Konflikt lösen, wenn mein Partner/meine Partnerin eine andere Ansicht vertritt als ich? Bis zu letzt war ich mir auch nicht sicher, welches Ende ich mir für das Buch wünschen würde (obwohl ich durchaus eine Meinung zu dem Gerichtsprozess an sich hatte).

Das Ende (insbesondere der Teil nach dem Gerichtsprozess) hat mir nicht ganz so gut gefallen. Es vermittelt eine ziemlich starke Botschaft, aber es ist auch so... sinnlos was passiert. Man arbeitet auf etwas hin und dann ist es egal, weil eben passiert was passiert.

Gelesen war es aber wirklich toll. Schon beim letzten Hörbuch der Autorin konnten die Sprecher überzeugen. Hier waren es noch ein paar mehr und ich bin wieder angetan. Ich werde vermutlich die weiteren Bücher der Autorin auch hören. Gewöhnungsbedürftig war nur, dass sich die Geschichte an Willow richtet und sie direkt angesprochen wird (z. B.: "Du warst damals 5 Jahre alt. Hast XY geliebt. Wir waren eine glückliche Familie, denn...").

Wertung: 3 Big Ben. Gut gelesen, aber inhaltlich nur mittelmäßig. Da gibt es für mich bessere Bücher von Jodi Picoult.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2019

Was nettes für zwischendurch

Ghostwalker - Pfad der Träume
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Reiheninformation:
Es handelt sich um den zweiten Band einer Reihe. Ich kannte den ersten Band vorher nicht und bin ganz gut durch die Geschichte gekommen. Man merkt aber in jedem Kapitel, dass es einen ...

Reiheninformation:
Es handelt sich um den zweiten Band einer Reihe. Ich kannte den ersten Band vorher nicht und bin ganz gut durch die Geschichte gekommen. Man merkt aber in jedem Kapitel, dass es einen Vorgänger gab und es fehlt ein großer Teil der Rahmenhandlung. Es ist kein muss, aber wenn man die Möglichkeit hat, ist es durchaus sinnvoller den ersten Teil vorher zu lesen.

Inhalt:
Die Leopardenwandlerin Kainda wird durch einen Unfall schwer verletzt. Tierarzt Ryan Thorne kümmert sich aufopferungsvoll um die verletzte Leopardin. Er spürt sofort eine tiefe Verbundenheit, ohne zu ahnen, dass die Leopardin eigentlich ein Mensch ist. Bald überschlagen sich die Ereignisse und ein Kampf um Leben und Tod beginnt…

Meine Meinung:
Ich habe es im Grunde genommen nicht mit Fantasy und bewege mich auch literarisch am liebsten in der Welt wie ich sie kenne. Aus irgendeinem Grund hat mich dieses Buch aber angesprochen und weil es nicht teuer war, habe ich es spontan mitgenommen. Es ist nicht meine erste Geschichte über Gestaltwandler, aber viel habe ich aus dem Bereich nicht gelesen, daher war ich neugierig auf die Umsetzung.

Ich habe mir natürlich vorher den Klappentext durchgelesen und hatte dadurch gewisse Erwartungen an den Verlauf der Handlung, die nicht eingetreten sind. Prinzipiell ist das gut, in diesem Fall war das okay, aber nicht so super. Ich habe viel mehr Liebe und vielleicht auch Erotik erwartet, weil ich dachte Ryan würde viel eher erfahren, was das Besondere an Kainda ist. Tatsächlich ist das aber nicht der Fall und das war für mich ein Problem. Ryan spürt ein besonderes Band zwischen der Leopardin und sich selbst, wundert sich aber darüber nicht. Ist okay, haben viele Leute zu ihrem Haustier. Er hat das Gefühl die Leopardin versteht ihn, was auch okay ist. Aber dann versteht sie ihn tatsächlich und er wundert sich gar nicht. Plötzlich liegt eine sehr schöne, nackte Frau bei ihm im Bett und er wundert sich gar nicht. Sie sagt, sie sei ein Traum und der Sex den sie haben ist auch nur ein Traum und er wacht ohne Unterwäsche in einem zerwühlten Bett auf und das Kopfkissen riecht nach ihr und er wundert sich gar nicht. Und schließlich verwandelt sich ein Mensch in einen Leoparden und er… wundert sich gar nicht. Da wundere ich mich aber… (Übrigens war das auch ein Kritikpunkt in der anderen Gestaltwandlerreihe die ich kenne. Liegt vielleicht am Thema. Oder an mir.)

Abgesehen davon, dass Ryan sich unrealistisch verhält (er schläft mit einem Wildtier auf einem Klappbett, aber was versteh ich schon von Leoparden?), dreht sich die Handlung am Anfang sehr lang im Kreis. Zumindest wenn man die Szenen bei Ryan und Kainda betrachtet. Kainda will fliehen, ist aber zu krank. Ryan fühlt sich seltsam verbunden mit ihr. Sie findet ihn auch ziemlich gut, aber sie bringt ihn in Gefahr, muss also fliehen, ist aber zu krank…

Das Ende hingegen geht dann sehr schnell und wird auf wenigen Seiten abgehandelt. Der Spannungsbogen war somit leider völlig daneben, obwohl sich das Buch insgesamt gut und flüssig lesen lässt.

Fazit:
Die Rahmenhandlung interessiert mich durchaus, aber die Umsetzung dieses Teils war nur mittelmäßig. Ryan verhält sich leider oft unrealistisch und der Spannungsbogen war auch sehr seltsam.

Reihe fortsetzen?
Die Reihe hat keine Priorität, aber ich kann mir vorstellen sie irgendwann zu beenden. Die Rahmenhandlung interessiert mich und einige der noch kommenden Charaktere scheinen ganz spannend zu sein.