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Veröffentlicht am 28.02.2021

Liebe und Humor vor einer traumhaften Kulisse

Die große Liebe fängt man mit dem Lasso
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"Die große Liebe fängt man mit dem Lasso" ist eine süße Cowboy Romanze, die in den Rocky Mountains spielt.

Nach ihrem Studium tritt Tina in den USA eine Arbeitsstelle an. Doch vorher wollen sie und ihre ...

"Die große Liebe fängt man mit dem Lasso" ist eine süße Cowboy Romanze, die in den Rocky Mountains spielt.

Nach ihrem Studium tritt Tina in den USA eine Arbeitsstelle an. Doch vorher wollen sie und ihre beiden Freundinnen Fabienne und Kiki eine Bison Tour mit Pferden durch die Rocky Mountains machen. Und Hals über Kopf verliebt Tina sich in ihren Guide und Ranchbesitzer Cody.

Ich habe alle Charaktere schnell in mein Herz geschlossen. Die drei Freundinnen gehen durch Dick und Dünn, sind loyal und für jeden Spaß zu haben. Und Cody ist ein absoluter Traum. Er sieht fantastisch aus, ist aufopferungsvoll, freundlich, mutig und ehrlich. Sowohl bei Cody als auch bei Tina merkt der Leser schnell, dass ihnen Natur und Tiere am Herzen liegen und dass das ihre Berufung ist.

Der Schreibstil ist wunderbar bildhaft, sodass ich mich in Gedanken wirklich an diesen Ort mit der atemberaubenden und weiten Landschaft sehen konnte. Man merkt, dass die Autorin eine Leidenschaft für die Rocky Mountains und Pferde hat.
Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Das sieht man allein schon an Maultier Monty mit einer Vorliebe für Wasserfälle.

Ich hätte mir noch ein wenig mehr Knistern und romantische Momente zwischen Tina und Cody auf der Tour gewünscht, sodass man so richtig von dieser Romanze zwischen den beiden gepackt wird und mitfiebert. Erst dauert es relativ lange, bis die Leidenschaft zwischen den beiden spürbar ist. Am Ende geht alles doch ziemlich schnell. Ein wenig tiefergehende Ausführungen wären noch perfekt gewesen.

"Die Liebe fängt man mit dem Lasso" ist aber eine herzerwärmende, humorvolle Geschichte vor traumhafter Kulisse, die man so weglesen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2021

Ein würdiges Finale, aber inhaltlich wenig Neues

When We Hope
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"When we hope" ist der finale Band der Trilogie rund um Ella und Jae-Yong.

Er knüpft nahtlos an den zweiten Band an und handelt weiterhin um die Beziehung zwischen der Studentin Ella und dem berühmten ...

"When we hope" ist der finale Band der Trilogie rund um Ella und Jae-Yong.

Er knüpft nahtlos an den zweiten Band an und handelt weiterhin um die Beziehung zwischen der Studentin Ella und dem berühmten K-Pop-Star Jae-yong. Die beiden erwarten auch hier wieder Hürden, Zeit- und Raumunterschiede und die wahnsinnige Aufmerksamkeit der Fans - aber auch eine innige Liebe!

Von dem ersten Band war ich wahnsinnig begeistert, der Zweite war wie ein Heimkommen. Aber bei dem dritten Band hadere ich ein bisschen. Irgendwie fehlt mir hier etwas Neues und ich empfinde es so, dass sich alle drei Bücher um Dasselbe drehen. So ist irgendwann einfach ein wenig die Luft raus. Deshalb konnte mich dieser Band inhaltlich nicht überzeugen.

Der Schreibstil von Anne Pätzold ist aber wie gewohnt wirklich toll! Die Geschichte wird aus Sicht von Ella geschrieben und aufgelockert durch viele Nachrichten zwischen ihr und Jae-Yong. Durch eine ganz lockere, gefühlvolle und menschliche Art und Weise fiebere ich mit allen Charakteren mit und habe sie wirklich ins Herz geschlossen.

Ich möchte dieses Finale nicht missen, habe mir inhaltlich aber ein wenig mehr versprochen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2021

Kann leider nicht mit dem ersten Band mithalten

Celestial City - Akademie der Engel
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In dem zweiten Band von "Celestial City" treffen wir wieder auf alle altbekannte Charaktere aus dem ersten Teil.

Inzwischen sind Brielle, Shea und Co in ihrem zweiten Jahr an der Fallen Academy für Engel ...

In dem zweiten Band von "Celestial City" treffen wir wieder auf alle altbekannte Charaktere aus dem ersten Teil.

Inzwischen sind Brielle, Shea und Co in ihrem zweiten Jahr an der Fallen Academy für Engel angelangt, wo sie sich nun auf die Kampfnacht vorbereiten, um Bri's Mutter aus Demon City herauszuholen. Aber auch ungeahnten Gefahren müssen sie sich stellen.

Mir hat die Fortsetzung inhaltlich nicht so gut gefallen wie der erste Band, bei dem ich hin und weg war.

Ich hätte nicht gedacht, einmal zu sagen, dass mir ein Messer als Charakter am besten gefällt! Aber so ist es. Ich liebe die coolen Sprüche von Sera, was sie alles drauf hat und wie sie Bri und ihre Liebsten beschützt.

Brielle hingegen ist mir zu egoistisch und wagemutig geworden, Lincoln ein wenig zu schmalzig.

Was wirklich vor allem zur Mitte des Buches hin auffällt, sind die extremen Zeitsprünge. Dies ging mir alles einfach zu schnell. Innerhalb weniger Seiten sind Monate vergangen und es ist einiges passiert, was einfach schnell abgehandelt wird. So konnte ich eher wenig mitfiebern.

Auch wenn nicht viel Überraschendes in diesem Buch passiert, gibt es doch die ein oder andere Szene, wie die Kampfnacht und das Ende, die mir wiederum gut gefallen haben.

Trotz der inhaltlichen Mankos liebe ich den Schreibstil von Leia Stone. Wie im ersten Band ist dieser auch hier wieder kurzweilig, locker, rasant und humorvoll.

Insgesamt ist dieser Band ein nettes Wiedersehen mit den Charakteren ohne Wow Effekt.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Zum Wohlfühlen, aber nichts Neues

Jedes Jahr im Juni – Der romantische Bestseller des Jahres
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"Jedes Jahr im Juni" erzählt die Geschichte von Emmie. Mit 16 lässt sie einen Luftballon steigen, den Lucas in Frankreich findet. Seither sind sie beste Freunde und feiern jedes Jahr im Juni ihren gemeinsamen ...

"Jedes Jahr im Juni" erzählt die Geschichte von Emmie. Mit 16 lässt sie einen Luftballon steigen, den Lucas in Frankreich findet. Seither sind sie beste Freunde und feiern jedes Jahr im Juni ihren gemeinsamen Geburtstag - bis Lucas Emmie's Herz in tausend Stücke zerbrechen lässt, während sie auf ein gemeinsames Happy End gehofft hat.

Die Geschichte wird aus Emmie's Sicht erzählt. Wir erhalten Einblick in ihr Leben und in ihre Gefühlswelt, obwohl Emmie doch oft sehr verschlossen wirkt.

Emotional, aber auch auf irgendeine Weise humorvoll wird die Geschichte von ihr als Luftballonmädchen und ihrem Luftballonjungen erzählt.

Ganz schnell habe ich ein Happy End für Emmie im Kopf, auf das ich hinfiebere. Insgesamt ist dieses Buch ein typischer Liebesroman mit keinen weltbewegenden Überraschungen. Aber das braucht es gar nicht. "Jedes Jahr im Juni" ist einfach ein totaler Wohlfühlroman, bei dem man träumen kann.

Einzig gestört haben mich die Zeitsprünge, auch innerhalb eines Kapitels. Gerade noch wird in der Gegenwart erzählt und im nächsten Moment befinden wir uns wieder in einer von Emmie's Erinnerungen. Das war manchmal etwas verwirrend für mich. Da hätte ich mir mehr Struktur gewünscht.

Alles in allem war diese Geschichte aber ein richtig schönes Leseerlebnis für mich, das mich mit einem zufriedenen Seufzer zurück gelassen hat.

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Veröffentlicht am 04.02.2021

Voller Fantasie, Gefühl und Humor

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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"Meeresglühen" ist das Debüt von Anna Fleck und der erste Band einer Dilogie.

Als Ella an Cornwalls Klippen einen vermeintlichen Surfer vor dem sicheren Ertrinken rettet, ahnt sie nicht, wer der Unbekannte ...

"Meeresglühen" ist das Debüt von Anna Fleck und der erste Band einer Dilogie.

Als Ella an Cornwalls Klippen einen vermeintlichen Surfer vor dem sicheren Ertrinken rettet, ahnt sie nicht, wer der Unbekannte in Wirklichkeit ist. Aris ist in einer anderen Welt gestrandet. Und gemeinsam erleben die beiden jede Menge Abenteuer. Und auch Gefühle kommen ins Spiel.

Ich bin ein totaler Fan der Charaktere. Ella ist stark und humorvoll, Aris mutig und gutaussehend. Aber auch Sam, Tis und die Bernhardt Schwestern sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Ich freue mich darauf, sie alle im zweiten Band wieder zu erleben.

Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen - voller Fantasie, voller Gefühl und vor allem voller Humor!

Anna Fleck hat eine super interessante und neue Welt geschaffen, die einen in den Meeresuntergrund eintauchen und mit den Protagonisten mitfiebern lässt. Wir erleben die Sage um Atlantis ganz neu. Aber auch Gesellschaftskritik an der unterschiedlichen Behandlung verschiedener Stände und Bevölkerungsgruppen wird auf ganz eigene Weise aufgegriffen. Und auch das hat mich sehr beeindruckt.

Auch die Liebesgeschichte und die daraus resultierenden Probleme zwischen Aris und Ella kommen nicht zu kurz. Gerade durch Ellas Gedankengänge, die beschrieben werden, merkt man, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Aber auch für Erwachsene ist diese Geschichte definitiv geeignet.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne fantastische Geschichten mit fremden Personen, Wesen und Welten und mit einer nötigen Portion Liebe lesen.

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