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Veröffentlicht am 23.03.2020

Ein nettes Buch zum Träumen

Faded - Dieser eine Moment
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"Faded" ist ein nettes Buch zum Träumen.
Es geht um Felicity, die sich in Nashville ein ruhiges und unerkanntes Leben aufbauen möchte und um Ryder, Musiker und Frauenschwarm und auf der Bühne zuhause. ...

"Faded" ist ein nettes Buch zum Träumen.
Es geht um Felicity, die sich in Nashville ein ruhiges und unerkanntes Leben aufbauen möchte und um Ryder, Musiker und Frauenschwarm und auf der Bühne zuhause. Die beiden sind sofort fasziniert voneinander und verlieben sich, haben aber doch so unterschiedliche Leben und Träume.

Die Geschichte und der Schreibstil haben mir grundsätzlich gut gefallen. Fesselnd und interessant ist dieses Buch geschrieben, sodass ich es in zwei Tagen durchgelesen habe.

Vom Grundsatz ist die Story natürlich nichts Neues - ein mehr oder weniger berühmter Star und die ruhige, unbekannt Kellnerin. Aber ich habe auch nichts anderes erwartet und liebe solche Geschichten einfach - auch wenn sie immer ähnlich verlaufen.

Mir persönlich sind die Charaktere leider etwas zu oberflächlich geblieben. Ich habe keine richtige Beziehung zu den Personen aufgebaut. Auch wenn ich mit Ryder und Felicity mitgefiebert habe und die Gefühle aus beiden Sichten gut beschrieben sind, fehlte mir der gewisse Funke. Und auch die Story und die Beziehungsentwicklung wirkt eher oberflächlich angedeutet und hätte noch tiefer gehen können.

Das Buch ist trotzdem sehr schön und gut zu lesen und jedem zu empfehlen, der gerne Rockstar Romance liest und keine tiefgründigen Geschehnisse erwartet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Gefühlvoll und interessant, aber auch sehr lang und nicht das Richtige für mich

Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung
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"Sophias Hoffnung" erzählt die Geschichte von Sophia, die schwanger und sitzen gelassen Berlin hinter sich lässt und nach Paris geht. Dort lernt sie Helena Rubinstein kennen und geht mit ihr nach New York, ...

"Sophias Hoffnung" erzählt die Geschichte von Sophia, die schwanger und sitzen gelassen Berlin hinter sich lässt und nach Paris geht. Dort lernt sie Helena Rubinstein kennen und geht mit ihr nach New York, um ihrer Leidenschaft, Cremes herzustellen, nachzugehen und sich ein neues Leben aufzubauen.

Ich konnte mich leider nicht so recht mit diesem Buch anfreunden.
Es ist eigentlich gut geschrieben. Corona Bomann erzählt diese Geschichte sehr bildlich und gefühlvoll.

Als Leserin fühle und fiebere ich mit Sophia, hoffe darauf, dass sie ihr Glück endlich findet. Die Geschichte über Cremes und ein Schönheitsimperium ist wirklich interessant. Dennoch hat mich dieses Buch nicht gepackt.

Ich denke, es hat mich bereits etwas abgeschreckt, als ich dieses Buch in den Händen hielt. Mit 541 Seiten ist es doch ein dicker Wälzer. Dadurch erschien mir die Geschichte etwas langatmig und ich musste mich zwingen, weiterzulesen.

Diejenigen, die gerne dicke, historische Schmöker lieben, werden von diesen Bich sicher begeistert sein. Für mich war es leider irgendwie nicht das Richtige.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2020

Ich liebe es! Eine wirklich schöne Liebesschnulze

Das Licht von tausend Sternen
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Ich muss zugeben: ich liebe dieses Buch und habe es verschlungen!

"Das Licht von tausend Sternen" ist eine wirklich schöne Liebesschnulze. Harper und Ashton lernen sich in der Bibliothek kennen und sind ...

Ich muss zugeben: ich liebe dieses Buch und habe es verschlungen!

"Das Licht von tausend Sternen" ist eine wirklich schöne Liebesschnulze. Harper und Ashton lernen sich in der Bibliothek kennen und sind sofort fasziniert voneinander. Aber Harper kann sich nicht auf eine Beziehung einlassen, da sie sich Tag und Nacht um ihren autistischen Bruder kümmern muss. Trotzdem entwickelt sich ein innige Liebe zwischen den beiden, die sie vor große Herausforderungen stellt.

Mir hat der Erzählstil von Leonie Lastella unglaublich gut gefallen. Schnell habe ich in die Geschichte hineingefunden und habe Seite um Seite mit Harper und Ashton mitgefiebert. Das Buch erzählt die Story im Wechsel aus der Sicht von Harper und aus der Sicht von Ashton. Das lässt den Leser noch tiefer in die Gefühlswelt der beiden eintauchen.

Dieses Buch ist sehr emotional und romantisch. Dabei ist es aber auch interessant, über die Verhaltensweisen von Autisten und ihren Eigenarten zu erfahren.

Ich bin wirklich rundum begeistert, wie wundervoll diese Geschichte ist - perfekt zum Mitfiebern und Mitträumen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2020

Interessante Idee, Story verwirrend und nicht richtig packend

Sieben Lügen
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Ich tue mich mit der Bewertung von "Sieben Lügen" etwas schwer.

Es geht um die Beziehung zwischen Jane und ihrer beste Freundin Marnie, die sich nach einer ersten Lügen verändert. Es folgen weitere Lügen, ...

Ich tue mich mit der Bewertung von "Sieben Lügen" etwas schwer.

Es geht um die Beziehung zwischen Jane und ihrer beste Freundin Marnie, die sich nach einer ersten Lügen verändert. Es folgen weitere Lügen, die letztendlich tödlich enden und das Kartenhaus aus Lügen langsam auseinander brechen lässt.

Die Idee dieses Buches gefällt mir wirklich gut. Es wird dem Leser gezeigt, wie eine Lüge zur Nächsten führt und letztendlich tödlich und dramatisch endet.

Leider hat mich der Erzählstil überhaupt nicht überzeugt. Jane erzählt die Geschichte einer zunächst unbekannten Person und der Leser wird auf diesem Wege auch direkt per "Du" angesprochen. Sicherlich ist dies ganz interessant, aber irgendwie nicht so meins. Auch haben mich Zeitsprünge gestört. Jane springt bei ihrer Erzählung immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her.

Dies empfand ich eher verwirrend als lehrreich.

Auch die Spannung fehlte mir an einigen Stellen, sodass ich mich dabei ertappt habe, Seiten zu überfliegen.

Die Geschichte hat wirklich Potenzial. Leider ist diese aber sowohl inhaltlich als auch stilistisch für mich nicht herausragend umgesetzt, weshalb ich mich mit "Sieben Lügen" nicht hundertprozentig anfreunden konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2020

Spannend, brutal, emotional und auch hoffnungsvoll

The Grace Year
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"The Grace Year" ist ein Buch, das mich wirklich emotional berührt hat.

Es geht um Tierney im Kreise junger Frauen, die ihr Gandenjahr durchleben. Für ein Jahr werden sie auf eine Insel gesperrt, um sich ...

"The Grace Year" ist ein Buch, das mich wirklich emotional berührt hat.

Es geht um Tierney im Kreise junger Frauen, die ihr Gandenjahr durchleben. Für ein Jahr werden sie auf eine Insel gesperrt, um sich dort von ihrer angeblichen Magie zu befreien. Sie erleben Schreckliches, kämpfen mit- aber vor allem auch gegeneinander. Außerhalb der Zäune drohen weitere Gefahren. Wilderer lauern ihnen auf, um sie zu häuten.

Mit Tierney hat dieses Buch ein starke Protagonistin, eine Frau, die an Gerechtigkeit glaubt, die Mut und Hoffnung hat. Sie kämpft für ihr Ziel, gerät oft dabei in Gefahr, ist dem Tode nahe. Aber sie lernt auch zu lieben und findet Freunde.

Dieses Buch ist wirklich fesselnd geschrieben. Seite für Seite taucht man tiefer in die Geschichte ein, brennt darauf, zu erfahren, wie es mit den Mädchen weitergeht und wer der Gnadenjahr heil überlebt. Die Charaktere sind stark dargestellt, sowohl positiv als auch negativ. 

Diese Geschichte löst viele Emotionen beim Lesen aus. Ich fühle mit, bin wütend, traurig, hoffnungsvoll. Kim Liggett fesselt mit ihrem Schreibstil. 

Als Jugendbuch würde ich "The Grace Year" nicht uneingeschränkt empfehlen. An vielen Stellen ist es doch sehr brutal, zum Teil eklig. Es gibt Mord und Totschlag.

Alles in allem ist es aber ein Buch, das mich emotional abgeholt hat und das ich definitiv in Erinnerung behalten werde!

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