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Veröffentlicht am 03.04.2026

sehr informativer und ausgesprochen schön gestalteter Bildband

Japanische Zen-Gärten
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Yoko Kawaguchi, in Tokyo geboren, wuchs unter anderem in Japan auf, beschäftigt sich sich seit vielen Jahren mit der Geschichte und der Gestaltung japanischer Gärten, lehrt darüber und hat auch dazu bereits ...

Yoko Kawaguchi, in Tokyo geboren, wuchs unter anderem in Japan auf, beschäftigt sich sich seit vielen Jahren mit der Geschichte und der Gestaltung japanischer Gärten, lehrt darüber und hat auch dazu bereits mehrere Bücher geschrieben; bei diesem Buch handelt es sich um eine Sonderausgabe.

Im Vorwort sowie in der Einführung erhält man, ergänzt durch einen Zeitstrahl mit vielen Eintragungen, eine kleine Übersicht, wie sich der japanische Garten im Laufe der Zeit und Einflüsse entwickelt hat, vom Kies-, Moos- oder Wassergarten ohne weitere Pflanzen hin zu Möglichkeiten, die auch Bäume wie Ahorn, Büsche oder Blüher enthalten können.

Im ersten Teil des Buches erhält man einen historischen Überblick von japanischen Zen-Tempeln und ihre Gärten, anschaulich mit vielen Fotos, textlichen Informationen, Linolschnitten sowie zahlreichen Fotos belegt. Der zweite Teil erläutert Symbole und Motive japanischer Zen-Gärten, wie einen Drachentor-Wasserfall und Karpfenstein oder aus der daoistischen Bilderwelt Kranich, Schildkröte und die Insel der Unsterblichen. Die Sicht, das ein Zen-Garten , sei er auch noch so winzig, eine Illusion von Weite und Ferne beinhaltet, dass sich die Zen-Gärten mit der Zeit auch zu größeren Gärten entwickelt haben, die Landschaften oder eine Teeplantage nachempfinden, wird faszinierend, sehr interessant und vielschichtig vermittelt. Die vielen vorgestellten und berühmten Gärten und das enorme Wissen der Autorin beeindrucken mich zutiefst und vermitteln mir das Thema sehr intensiv. Um das Buch zu genießen, sollte man es in kleinen Etappen lesen und die vielen Informationen wirken lassen. Es ist sicher kein Buch um es schnell durchzulesen; da würde vieles untergehen; ich werde es immer wieder zur Hand nehmen und darin etappenweise die einzelnen Gärten wieder betrachten, habe aber bereits nach dem ersten Lesen und Betrachten einen gut erklärten, fundierten Einblick in Zusammenhänge und Gestaltungen gefunden.

Veröffentlicht am 15.03.2026

an die Nadeln – fertig – los

Landlust Stricken
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In diesem schön gestalteten Buch werden nicht nur Modelle und Strickanleitungen, eingeteilt in die Kapitel Pullover, Jacken, Accessoires und Wohnliches weitergegeben, sondern auch Fachwissen und Tipps ...

In diesem schön gestalteten Buch werden nicht nur Modelle und Strickanleitungen, eingeteilt in die Kapitel Pullover, Jacken, Accessoires und Wohnliches weitergegeben, sondern auch Fachwissen und Tipps seitenweise eingestreut. So wird beispielsweise gezeigt, wie aus der Schur ein Vlies oder Wolle entsteht oder wie man bei Verwendung von anderem als dem vorgegebenen Garn die Umrechnung erfolgt.

Die erprobten, alltagstauglichen Modelle sind abwechslungsreich, werden gut erklärt, und finden sich in ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, so dass man sich am wachsenden Schwierigkeitsgrad langsam entlanghangeln und seine Technik und sein Können verbessern kann. Ich hätte mir ein wenig mehr Pepp oder Raffinesse gewünscht, finde aber alle Modelle gut trag- oder nutzbar.

Veröffentlicht am 13.03.2026

erfüllt den Anspruch der Autorin, absolute Garten-Neulinge anzusprechen

Pflück dich glücklich!
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Sandra Jägers, im Buch als Greenfluencerin bezeichnet, erläutert hier ausdrücklich für alle, die noch nie etwas mit einem Garten zu tun hatten, sich aber nun einen Naschgarten wünschen, wie’s geht.

Beginnend ...

Sandra Jägers, im Buch als Greenfluencerin bezeichnet, erläutert hier ausdrücklich für alle, die noch nie etwas mit einem Garten zu tun hatten, sich aber nun einen Naschgarten wünschen, wie’s geht.

Beginnend mit Grundlagenwissen zum Gärtnern, wie Erde oder Düngen über Naschgartenanbau mit Obst inklusive Beeren, Kräutern, essbaren Blüten und einigen Gemüse bis hin zum Anbau, auch im Minibeet, auf Terrasse und Balkon wird alles sehr leicht verständlich erklärt, zwischendurch ein paar Lieblingsrezepte der Autorin eingestreut.

Das Buch bringt dann letztendlich im Kapitel im Jahresverlauf auf je einer Doppelseite anstehende Arbeiten für die entsprechende Jahreszeit. Insgesamt ist das Buch nett bebildert und alles sehr leicht verständlich, speziell für Gartenanfänger erklärt; für jeden anderen wäre es zu oberflächlich. Wer schon einmal im Garten mitgeholfen oder gar selbstständig irgendetwas durchgeführt hat, wird schwerlich neues Wissen erlangen.

Veröffentlicht am 12.03.2026

nicht so abwechslungsreich wie sonst

Gärten des Jahres 2026
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Seit Jahren erfreuen mich die „Gärten des Jahres“; das Buch wurde, wie man es von Callwey gewohnt ist, sehr hochwertig erstellt und wundervoll illustriert.

Gezeigt werden 50 Gärten; der kleinste von ihnen ...

Seit Jahren erfreuen mich die „Gärten des Jahres“; das Buch wurde, wie man es von Callwey gewohnt ist, sehr hochwertig erstellt und wundervoll illustriert.

Gezeigt werden 50 Gärten; der kleinste von ihnen weist eine Größe von 200qm auf, der größte Garten bemisst sich auf 4.150qm; zudem gibt es auch eine Dachterrasse 55qm sowie einen Vorgarten von 38qmzu betrachten. Viele der vorgestellten Gärten gehen scheinbar nahtlos in Wald, Küste, Gebirge oder Wiesenlandschaft über. Fast ausnahmslos finden sich Pools, Schwimmteiche, manchmal Seerosenbecken oder andere Wasserbereiche, häufig auch Kiesflächen und -wege, Bruchsteinmaueren in den vorgestellten Lösungen. Die Gartenvorstellungen wurden durch Angaben zu Besonderheiten des jeweiligen Grundstückes, den Wünschen und Vorstellungen des Auftraggebers, des Konzepts, der verwendeten Materialien sowie einem Grundriss abgerundet. Besonders die Schwimmteiche machen die meisten der vorgestellten Gärten zu uncharmanten Einheitslösungen mit kleinen abweichenden Details, aber nichts, was mich jetzt wirklich begeistern könnte oder die Realität eines Gartens der überwiegenden Bevölkerung ausmachen könnte. Einzelne ansprechende Gärten wren die Dachterrasse, der „Waldgarten en miniature“ mit 260qm, der gesteltete Garten einer ehemaligen Schauspielschule/Villa, ein Cottagegarten sowie „Umgeben von Lieglingspflanzen. Am wenigsten gefiel mir ein Betonbunker mit umlaufenden Schaufenstern, durch die eine Verbindung zum Rasen und einzelnen Pflanzen geschaffen worden sein soll.
Die Darstellungen und Beschreibungen, ob in Fotos oder Texten fallen insgesamt beeindruckend aus. Die Gartengestaltungen werden im Kapitel der beworbenen Produkte und unterstützender Firmen besonders in der Kategorie Pool nochmals deutlich aufgezeigt, auch wenn vordergrundig ein Sonnenschirm oder Pflanzkübel gezeigt werden soll.

Von der Ausgabe dieses Jahres bin ich ein wenig enttäuscht; kar, man hat jedes Jahr ein wenig den Eindruck, dass die ausführenden Firmen hier ein gemeinsames Buch zur Eigenwerbung herausgeben; dieses Jahr fällt der Eindruck aber doch deutlich stärker aus. Mir fehlen eindeutig mehr charmante, bodenständige Gestaltungen, etwas Liebreiz und Charme und, selbstverständlich auch Inspiration für einen durchschnittlichen Garten.

Veröffentlicht am 11.03.2026

ganz anders als erwartet

Lieber ECHT kaputt als perfekt am Arsch
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Da es sich um eine Leserunde handelte, in der ich verpflichtet bin, das Buch zu Ende zu lesen, mich in Leseabschnitten auszutauschen und eine Rezension abzugeben, habe ich bis zum Schluss durchgehalten, ...

Da es sich um eine Leserunde handelte, in der ich verpflichtet bin, das Buch zu Ende zu lesen, mich in Leseabschnitten auszutauschen und eine Rezension abzugeben, habe ich bis zum Schluss durchgehalten, ansonsten hätte ich die Lektüre abgebrochen.

Die Autorin, die nach Informationen auf der Leserundenseite und im Buch eine Psychologin sein soll, lässt sich unter dieser Berufsbezeichnung nicht finden, wohl aber als psychologische Beraterin. Was sie schreibt, scheint biografisch zu sein, so stellt sie es zumindest dar. Egal, in welchem Leseabschnitt ich versuche, nachzuvollziehen, was sie über ihr Leben und ihre Erkenntnisse schreibt, mir fehlt der Zugang dazu. Ob zu ihren Beschreibungen von Gott, Gnade, Glauben, transzendentem Großen, davon, dass sie einen Rucksack voll Schuld, Fehlern und Versagen angesammelt hat und an etwas Größeres, die himmlische Familie, an Gott oder eine Transzendenz abgeben will... Ne, das sollte man als Erwachsene alleine reflektieren und loslassen können. Die Ausführungen der Autorin finde ich schrecklich: "jedes einzlne Puzzleteil meiner Identität infrage gestellt"....."Warum habe ich mich all die Jahre selbst zerfleischt?".... immer wieder habe ich den Eindruck, dass es sich um eine recht juwenile Autorin handeln muss. Wenn ich ehrlich bin, kann ich diese ganzen Ausführungen ihrer so schrecklichen Ideen und Erlebnisse nicht nachvollziehen; ich denke, jeder hatte wahrscheinlich schon mal den einen oder anderen Gedanken - aber die Darstellungen hier sind mir doch zu viel. Mir war nicht bewusst, dass es sich wohl überwiegend um eigene Erinnerungen und Tagebucheinträge aus den schwersten Zeiten der Autorin handeln könnte und das meiste berührt mich gar nicht. Mit vielem, was ich da lese, kann ich nichts wirklich anfangen, halte die Verarbeitung für einen üblichen, lebensbegleitenden "Reifungs"-Prozess. Ob mich die Betrachtungen vor vielen Jahren weitergebracht hätten, wage ich zu bezweifeln. Die Autorin schreibt, dass sie sich für 3 Jahre aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, möglichweise begleitet. Die Zeit nutze sie um sich zu transformieren und danach empfindet sie: "Mein Endgegner, meine große Prüfung"? oder beschreibt, wie sie mit ihren drei Seelen kämpft..

Tja, das wars. Ich hab bis zum Ende durchgehalten, kann das Buch nicht weiterempfehlen und sehe von einer Streuung meiner Rezension auf anderen Seiten erst mal ab.

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