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Veröffentlicht am 04.12.2023

Whodunit

A Haunting in Venice
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„Die Gegenwart hat ihre Wurzeln immer in der Vergangenheit.“

Hilfesuchend wendet sich die Schriftstellerin Ariadne Oliver an einen belgischen Meisterdetektiv. Hercule Poirot soll einen mysteriösen Fall ...

„Die Gegenwart hat ihre Wurzeln immer in der Vergangenheit.“

Hilfesuchend wendet sich die Schriftstellerin Ariadne Oliver an einen belgischen Meisterdetektiv. Hercule Poirot soll einen mysteriösen Fall untersuchen – auf einer Halloweenparty ihrer Freundin Judith Butler (nicht zu verwechseln mit der Professorin) in Woodleigh Common wurde ein junges Mädchen tot aufgefunden. Ertrunken beim Apfelschnappen aus dem Metalleimer?! Pikant: Kurz vor seinem Tod behauptete das Opfer, einen Mord beobachtet zu haben. Da Joyce Reynolds jedoch als Aufschneiderin und Lügnerin bekannt war, wollte niemand der Dreizehnjährigen glauben. Ermittelt Poirot in einem Doppelmord, denn es bleibt nicht bei einem Opfer?
Agatha Christies Krimis mag ich sehr gerne, Hercule Poirot aber liebe ich! Die Figurenzeichnung Christies ist eine Klasse für sich. Während der Lektüre wurde ich gut unterhalten; die Geschichte war spannend, die Autorin kann mit interessanten Wendungen und tollen Kniffen überraschen. Am Ende gibt es keine losen Handlungsfäden & auch die Auflösung macht Sinn! „A Haunting in Venice.Die Halloween - Party“ wurde als literarische Vorlage zur Neuverfilmung des Kriminalromans mit Kenneth Branagh publiziert (der Schauspieler hat bisher insgesamt dreimal den Belgier verkörpert); derzeit ist der Spielfilm in Deutschland beim Streaminganbieter Disney Plus kostenpflichtig abrufbar. Mir gefällt allerdings die alte Serienversion mit David Suchet sehr viel besser, da sie näher am Original ist (Die Branagh – Version verlegt den Handlungsort in das italienische Venedig und ist auch sonst sehr zeitgeistig und überhaupt – ein blonder, hochgewachsener Poirot? Mon Dieu!).
„Hallowe’en Party“ (Originaltitel) kann ich jedoch uneingeschränkt zur Lektüre empfehlen! Der klassisch britische Krimi ist genau das Richtige für lange Winterabende. Beim Lesen fühlte ich mich (wie bereits erwähnt) bestens unterhalten, auch die deutsche Übersetzung ist sehr gelungen. Sehr gerne vergebe ich für „A Haunting in Venice“ aus dem Atlantik Verlag/Hoffmann und Campe die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 01.12.2023

Hazelwoods bisher bestes Buch

Check & Mate – Zug um Zug zur Liebe
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Hat Ali Hazelwood sich vom pikanten Betrugsvorwurf gegen Hans Niemann zu ihrer Schach-Story inspirieren lassen? Sie selbst behauptet, wissenschaftliche Studien zum Gender Gap im Schachsport seien ihre ...

Hat Ali Hazelwood sich vom pikanten Betrugsvorwurf gegen Hans Niemann zu ihrer Schach-Story inspirieren lassen? Sie selbst behauptet, wissenschaftliche Studien zum Gender Gap im Schachsport seien ihre Motivation gewesen.
Von Hazelwoods „Love, theoretically“ war ich richtig enttäuscht, da sie die Grundidee ihres Debuts einfach immer wieder verwurstete, nicht sehr kreativ (um nicht zu sagen- faul.)! Das Thema Schach machte mich aber neugierig, also habe ich gerne zu ihrer neuesten Publikation gegriffen. Mit kleinen Abstrichen ist es Hazelwoods bisher bestes Buch, da sie mal nicht von einer Studentin, ihrer Mitbewohnerin und dem akademischen love interest berichtet. Die Protagonisten in „Check & Mate - Zug um Zug zur Liebe“ gefielen mir richtig gut; vor allem Schachweltmeister Nolan hat das Zeug zum perfekten, nicht toxischen book boyfriend.

Worum geht’s?

Schach-Wunderkind Malllory „Mal“ Greenleaf versorgt als 18jährige ihre Familie, da ihre Mutter chronisch krank ist (und ihre beiden Schwestern minderjährig). Sie arbeitet als Mechanikerin, während ihre beste Freundin Easton an die Uni geht; die Freundinnen entfernen sich zwangsläufig voneinander, was Mal traurig macht. Mit dem Spiel der Könige hat die Protagonistin seit einem traumatischen Vorfall nichts mehr am Hut, bis die Inhaberin des Schachklubs „Zugzwang“ sie anheuert. Mallory soll auf das heiße Schach-As Nolan Sawyer treffen. Anfangs wehrt sich die bisexuelle Heldin, die sich nur zwanglose Abenteuer erlaubt, gegen die Anziehungskraft. Doch schon bald sprühen die Funken…
Der Roman weicht von Hazelwoods 08/15 Schema ab, er kann mit tollen Figuren & einer wichtigen Message überzeugen. Die Notwendigkeit von (Frauen)Freundschaft wird betont, es gibt Szenen wie aus dem wahren Leben, Geldprobleme, Entfremdung, Traumata. Die Problematik rund um Schach-Wunderkinder wird richtig gut eingefangen. Nicht so gut gefallen hat mir die schematische Zeichnung des Schurken – Malte Koch ist ein (frauenfeindlicher) fieser deutscher Profi. Muss es immer der tricky Teutone sein? Ich finde es gut, dass es sich hier um einen feministischen NA-Roman handelt, aber Hazelwoods Plädoyer für Geschlechtergerechtigkeit ist nicht immer meins. Weniger Holzhammer, mehr Tiefgang, bitte! Neuerdings baut Hazelwood immer Haustiere in ihre Geschichten ein, was eher nervig statt süß ist. Stellenweise wird es mir auch zu albern: „Darcy wendet mir ihren Rücken zu, um in meine Richtung zu pupsen – ihr neues Morgenritual.“ Die Verhaltensweisen pubertierender Geschwister kann man auch anders beschreiben, finde ich. Der Protagonist ist aber eine tolle Figur – ruhig, nachdenklich, nicht frei von Jugendsünden, die sich aber nicht in toxischer Männlichkeit äußerten. Es hat mir gefallen, dass er nicht als weltfremder Nerd porträtiert wurde. Allerdings wäre er auch als „Spargeltarzan“ liebenswert. Wie immer ist Hazelwoods Held ein muskulöser Adonis, was vielleicht nicht realistisch ist. Ich hätte mir auch mehr Romantik gewünscht, Exposition und Mittelteil nehmen zu viel Raum ein, der Finalteil wird knapp abgehandelt. Schade! Vielleicht wird es eine zweite Erzählung rund um Nolan und Mallory geben? Ich hätte nichts dagegen!
4,5/5

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Veröffentlicht am 25.11.2023

Aminas Odyssee

Die Abenteuer der Piratin Amina al-Sirafi
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„Denn dieser Schriftgelehrte hat sehr viele dieser Berichte gelesen und daraus noch etwas anderes gelernt: dass es das Schicksal der Frauen ist, fehlerhaft in Erinnerung zu bleiben.“
UMSCHLAGGESTALTUNG: ...

„Denn dieser Schriftgelehrte hat sehr viele dieser Berichte gelesen und daraus noch etwas anderes gelernt: dass es das Schicksal der Frauen ist, fehlerhaft in Erinnerung zu bleiben.“
UMSCHLAGGESTALTUNG:
Das Cover des 567 Seiten starken Buches ist einfach prächtig, die verspielten Ornamente machen richtig Lust auf’s Lesen! Hier hätte es Sinn gemacht, das Ganze als gebundene Ausgabe zu veröffentlichen, zumal es hier um einen Reihenauftakt geht, die Saga soll insgesamt drei Bände umfassen. Ich hätte mich auch über ein ausführlicheres Glossar gefreut, zwar weiß ich, was die „Umma“ ist, mir ist aber nicht jeder spezifische Terminus im Buch ein Begriff, die Erklärungen der Autorin fallen mir zu knapp aus, sehr gefreut habe ich mich aber über die Karte, die Bibliographie und die Lesetipps!
Beim Roman „Die Abenteuer der Piratin Amina al-Sirafi“ handelt es sich um einen historischen Fantasyroman. Laut Anmerkung der Autorin spielt der Roman „im zwölften Jahrhundert,“ man sollte das Ganze jedoch nicht mit dem Blick des Historikers betrachten, da man unweigerlich Ungenauigkeiten finden wird. In Interviews gab die Autorin Shannon Chakraborty scherzhaft an, die Geschichte sei eine Mischung aus „Fluch der Karibik & Ocean’s Eleven“.

INHALT:
Amina al -Sirafi gilt als Legende des Indischen Ozeans. Als liebevolle Mutter einer Tochter (und als gefürchtete Piratin) hat sie sich bereits zur Ruhe gesetzt, als sie ein schier unglaubliches Angebot erhält – sie soll eine entführte junge Frau befreien und sicher wieder zuhause abliefern, die Höhe der Belohnung würde bedeuten, dass die Heldin nie wieder Geldsorgen hätte – sie könnte zumindest das undichte Dach ihres Hauses reparieren. Nach anfänglichem Zögern trommelt Amina ihre alte Crew zusammen. Auf ihrer Reise soll sie gegen Monster kämpfen, alte Bekannte treffen und allerlei Abenteuer bestehen, nur die Sache selbst scheint einen Haken zu haben…

BEWERTUNG:
Bei Beginn der Lektüre war ich sofort angefixt – kunstvoll spinnt die Autorin ihr Netz, sie schöpft ganz klar aus diversen (westlichen und östlichen) Erzähltraditionen, ihre Geschichte ist sicher auch eine liebevolle Hommage an „Tausendundeine Nacht“; es ist kein Zufall, dass die Autorin ihre Erzählung mit einem Zitat aus dem Märchen vom Seefahrer Sindbad beginnt und dass Amina ihre Geschichte einem Schreiber erzählt. Das einigermaßen exotische Setting gefiel mir unheimlich gut, wie auch die Tatsache, dass hier kein eurozentrisches „Recycling“ der mittelalterlichen (Kultur)geschichte stattfindet (George Raymond Richard Martin „verwurstet“ in seinem Lied von Eis und Feuer unter anderen die Rosenkriege). Manches war mir fast zu plakativ, der ‚Franke‘ Falco Palamenestra (= Christ), der Amina Böses will, ist ein schablonenhaft beschriebener Schurke, man könnte die Charakterisierung allerdings auch als Kritik an historischen Vorurteilen und als Spiegelung von Stereotypen verstehen. Anfangs war das opulente Fantasyepos rund um eine (un)gewöhnliche Heldin mittleren Alters für mich ein ganz klarer 5-Sterne-Kandidat. Ich liebte es, dass auch Glaube & Religiosität eine Rolle spielen, nicht selten hält die Protagonistin Zwiesprache mit Gott. Leider nimmt Chakraborty durch die Integration von aktuellen Diskursen ihrem Werk die Chance, zum Fantasyklassiker zu werden. Mit jeder gelesenen Seite werden die Elemente „zeitgeistiger“ und Identitätspolitik spielt eine immer stärkere Rolle, deus ex machina - Wendungen wirken auf mich zu gewollt. Islam meets Wokeness? Obwohl Chakraborty wohl selbst zum Islam konvertiert ist, und man der Publikation den Own – Voices- Ansatz daher nicht absprechen kann, habe ich mich doch gefragt, ob ihr Genremix nicht auch eine Form von Orientalismus ist (vgl. Edward Said)? Die Figuren sprechen und handeln wie Menschen des 21. Jahrhunderts, was im Widerspruch zur Aussage der Autorin steht, dass „Amina“ zeitlich in einer bestimmten Epoche angesiedelt sei (die Charaktere verhalten sich ahistorisch, wenn man einen bestimmten historischen Rahmen vor Augen hat.). Daher mein Rat – lest die Geschichte mit dem Gedanken an ein buchstäblich phantastisches Abenteuer!


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Veröffentlicht am 22.11.2023

Slowenische Literatur

Als die Welt entstand
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„Ich mag Kinder in Büchern nicht, sagt Danijel.“

Beim Stichwort „Autoren aus Slowenien“ denke ich zuerst an France Prešeren & Ivan Cankar, an Boris Pahor, aber auch an Brina Svit, Goran Vojnović und ...

„Ich mag Kinder in Büchern nicht, sagt Danijel.“

Beim Stichwort „Autoren aus Slowenien“ denke ich zuerst an France Prešeren & Ivan Cankar, an Boris Pahor, aber auch an Brina Svit, Goran Vojnović und an den streitbaren Slavoj Žižek. Nach der Lektüre von „Als die Welt entstand“ muss ich auch Drago Jančar auf meine Liste setzen; sein Roman hat mir wirklich gut gefallen, auch sprachlich und stilistisch kann Jančar überzeugen. Coming of Age, historischer Roman, Gesellschaftskritik: „Als die Welt entstand“ ist eine vielschichtige Verarbeitung der slowenischen Nachkriegsgeschichte.

Maribor, Slowenien:

Für den zwölfjährigen Danijel ist der Schritt zum Erwachsensein nicht leicht, seine Biographie spiegelt die Widersprüche der exjugoslawischen /slowenischen Gesellschaft zwischen Katholizismus und Kommunismus/Titoismus. Danijels Vater ist ein Partisanenkrieger der ersten Stunde, die Mutter gläubige Katholikin, die den Sohn zum Religionsunterricht schickt. Als die junge Lena in Danijels Viertel einzieht, stehen die Zeichen auf Sturm: auch Pepi und Ljubo haben ein Auge auf die Frau geworfen, dramatisch entspinnt sich eine Dreiecksgeschichte…
Jančar zeigt auf, dass unter der staatlich verordneten ‚Brüderlichkeit und Einigkeit‘ die Gräuel des Zweiten Weltkrieges letztlich nicht aufgearbeitet wurden (Manche würden behaupten, dass auch dieser Umstand 1991 zum Zerfall des Vielvölkerstaates Jugoslawien führte) und im slowenischen 10-Tage-Krieg (dieser Krieg sollte sich auch auf Kroatien und Bosnien, später Kosovo ausweiten und erst 1995 bzw. 1998 beendet sein) ein traurig – makabres „Revival“ erlebten. „Als die Welt entstand“ ist auch ein Plädoyer gegen Dogmatismus und allzu einfache „Wahrheiten“, eine differenzierte Betrachtung der europäischen Vergangenheit; der Mensch ist stets wichtiger als die Politik.
Danijels Erzählung oszilliert zwischen Traum und Realität, Stream of Consciousness, anyone? Das Stilmittel des naiven (und zugleich weisen) kindlichen Erzählers ist in der Literatur eigentlich ein alter Hut, hier mochte ich aber die Sensibilität, mit welcher dieses Stilmittel eingesetzt wurde.
Trotz der ruhigen Erzählart möchte ich Drago Jančars Roman zur Lektüre empfehlen, man muss als Leser/in jedoch geduldig sein, da es auch Längen im Plot gibt.

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Veröffentlicht am 20.11.2023

Platter Stil

Ingenium
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Als großer Fan der rätselhaften Romane von Guillermo Martinez („Der Fall Alice im Wunderland“, „Die Oxford-Morde“, just to name a few) wollte ich „Ingenium. Das erste Rätsel“ von Danielle Trussoni unbedingt ...

Als großer Fan der rätselhaften Romane von Guillermo Martinez („Der Fall Alice im Wunderland“, „Die Oxford-Morde“, just to name a few) wollte ich „Ingenium. Das erste Rätsel“ von Danielle Trussoni unbedingt lesen.
Der Klappentext zum Buch hörte sich sehr spannend an, ich war sofort angefixt:
„Seit er sich beim Football schwer verletzte und ein Schädelhirntrauma erlitt, kann der 32-jährige Mike Brink in Sekundenschnelle die komplexesten Rätsel lösen. Als ihn eine Gefängnispsychologin aufgrund seiner besonderen Begabung um Hilfe bittet, willigt er ein: Mike soll die seltsamen Gemälde der verstummten Patientin Jess Price entschlüsseln, die wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Mike macht sich daran, die verstörenden Rätsel zu lösen, die die schweigende Mörderin ihm stellt. Schon bald wird ihm klar, dass Jess von einer verzweifelten Furcht vor einem Verfolger erfüllt ist; eine Erkenntnis, die ihn zu einem Jahrhunderte alten Mysterium führt, das nie von einem Menschen gelöst werden sollte.“
Ein weiteres Argument war die Tatsache, dass der Roman vom Verlag als Thriller angepriesen wurde. Nach der Lektüre muss ich leider sagen, dass meine Erwartungen auf ganzer Linie enttäuscht wurden, da die Geschichte den Fantasypfad einschlägt. Der Genremix ist in meinen Augen nicht wirklich gelungen. Wenn ich von der Handlung eines Buches nicht wirklich überzeugt bin, ist es oft das handwerkliche Können eines Autors oder einer Autorin, das zu einem positiven Gesamteindruck beiträgt. Trussonis platter Stil ist leider nur bedingt mein Fall, auch die Figurenzeichnung war mir nicht filigran genug (der Protagonist mit Inselbegabung und eine weitere Hauptfigur küssen sich schon im ersten Drittel der Geschichte, was unter anderem mit gemeinsamen Traumata erklärt wird). Als Autorin hätte ich den plot definitiv gestrafft, es gibt Wiederholungen und es kommt zu Längen in der story, aber gut, hier kann ein Lektor helfen, so etwas ist nicht die „Schuld“ eines Autors allein.
Fazit:
„Ingenium. Das erste Rätsel“ lässt mich leider unbefriedigt zurück. Trussoni kommt definitiv nicht an einen Martinez heran. Die Konstruktion & auch die Gliederung der Geschichte kann leider nicht überzeugen!

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