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Veröffentlicht am 10.04.2025

eine berührende Geschichte und eine Zeitreise

Disko
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Seutendorf, Ostholstein, Anfang November 1975.
Die Mutter der 14-jährigen Beeke ist plötzlich gestorben. Ihr Vater ist mit der Situation überfordert, Oma Großkordt ist ebenfalls keine Hilfe und Beeke ...

 
Seutendorf, Ostholstein, Anfang November 1975.
Die Mutter der 14-jährigen Beeke ist plötzlich gestorben. Ihr Vater ist mit der Situation überfordert, Oma Großkordt ist ebenfalls keine Hilfe und Beeke sieht für sich und ihre jüngeren Schwestern nur eine Chance: sie muss ihren Bruder, der in München kurz vor dem großen Durchbruch als Disco-Produzent stehen soll, nach Hause holen.

In einer Nacht- und Nebelaktion reißt sie aus dem tristen Elternhaus aus und begibt sich per Anhalter und Bahn auf die Reise von der norddeutschen Provinz in die bayrische Landeshauptstadt.
Ihr Bruder nennt sich jetzt Jerry Peters, da es jedoch seit einem halben Jahr keinen Kontakt gab, hat Beeke weder Adresse noch Telefonnummer von ihm und begibt sich nach der Ankunft in München auf eine abenteuerliche Suche.

Wird Beeke ihren Bruder finden?

„Habe ich berühmte Leute gesehen, Eric Clapton, Mick Jagger, Keith Richards, oder habe ich immer nur gehört, sie wären gerade hier gewesen, oder vorige Woche, oder sie kämen nächsten Monat nach München?“ (S.132)

Till Raether lässt die 65-jährige Beeke ihre Geschichte erzählen; sie berichtet von der Suche nach dem Bruder und den Menschen, die ihr dabei begegnet sind, von der Musikszene der 70er Jahre in München, von zu hohen Absätzen, zu kurzen Röcken und Rum Cola. Aber sie blickt auch auf die familiäre Situation zurück, auf Lebenslügen, Fehlentscheidungen und Selbstbetrug.
Der Roman ist 70er-Jahre-Feeling pur, man spürt den Auf- und Umbruch, eine neue Generation, die alte Zeiten hinter sich lassen möchte. Und mittendrin Beeke, die, wie alle Figuren, so lebhaft beschrieben wird, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite das Gefühl hatte, bei ihrer Reise nach München und zu sich selbst, dabei zu sein.

Ich habe Beeke auf ihrer Reise sehr gerne begleitet. Till Raether beschreibt die häusliche Situation sehr eindringlich, so dass gut nachvollziehbar ist, warum Beeke sich Unterstützung und eine Verbesserung der Gegebenheiten verspricht, wenn ihr Bruder, der vor der Enge des Elternhauses und der Provinz nach München geflohen ist, zurückkehrt. Es ist berührend zu lesen, wie viel Hoffnung die 14-jährige hat, was sie auf sich nimmt, um ihn zu finden, wie viel Mut, aber auch Traurigkeit und Verzweiflung mit auf der Reise sind.
Beekes Bericht von der Reise und der Rückblick auf ihr Leben hat mich berührt und begeistert.

Eine wunderbare Geschichte – große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.04.2025

ein Klassiker in einer schicken Schmuckausgabe

Die Tote in der Bibliothek
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„Die Tote in der Bibliothek“ ist zurecht ein echter Klassiker und der Atlantik-Verlag hat diese zeitlos gute Geschichte in einer schicken Schmuckausgabe herausgebracht, die ich unbedingt für meine Sammlung ...

„Die Tote in der Bibliothek“ ist zurecht ein echter Klassiker und der Atlantik-Verlag hat diese zeitlos gute Geschichte in einer schicken Schmuckausgabe herausgebracht, die ich unbedingt für meine Sammlung haben musste.
 
Eines Morgens findet das Ehepaar Bantry in ihrer Bibliothek in ihrem Landhaus Gossington Hall eine tote, junge Frau vor. Ihnen ist die auffällig geschminkte Blondine in billiger Abendgarderobe nicht bekannt. Die Bantrys, die in der Gegend als angesehene Mitglieder der Gesellschaft gelten, sind schockiert über den Fund und benachrichtigen nicht nur die Polizei, sondern sie bitten auch ihre Freundin Miss Marple um Unterstützung.
Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um Ruby Keene handelt, eine Tänzerin aus dem Majestic Hotel in der nahegelegenen Küstenstadt Danemouth.
 
Miss Marple beginnt mit ihren Nachforschungen und stellt fest, dass es eine lange Liste von Verdächtigen gibt. Neben dem Hotelgast und Geschäftsmann Conway Jefferson, der Ruby protegierte, haben seine Schwiegertochter Adelaide und sein Schwiegersohn Mark, George Bartlett, ein weiterer Hotelgast, sowie Basil Blake, ein Filmproduzent ein Interesse am Tod der jungen Frau.
 
Im Laufe der Ermittlungen wird eine weitere Leiche entdeckt, es handelt sich um die Pfadfinderin Pamela Reeves, die in einem ausgebrannten Fahrzeug entdeckt wird.  
Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden toten Frauen, warum mussten Ruby Keene und Pamela Reeves sterben; wer hat ein Motiv und verfügt über ausreichend kriminelle Energie, für zwei Verbrechen?
 
Wird Miss Marple die Morde aufklären?

Eine komplexe Handlung und unerwartete Wendungen – Agatha Christie ist in diesem Krimi von 1942 in Höchstform.
Bei diesem klug konzipierten Verbrechen hat man immer wieder das Gefühl der Lösung auf der Spur zu sein, und dann kommt es doch ganz anders, als man denkt.
Ein großartiger, klassischer Krimi, eine wunderbare Miss Marple und all das in einer schicken Schmuckausgabe. Wunderbar!
 
Große Leseempfehlung!  
 

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Veröffentlicht am 23.03.2025

eine tolle Geschichte für jung & alt

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
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Sie haben es wieder getan, die Klings haben einen neuen Roman geschrieben!
„Der Spurenfinder“ geht weiter und ich habe mich sehr über die Fortsetzung „Die Spurenfinder und das Drachenzepter“ gefreut!
 
„…und ...

Sie haben es wieder getan, die Klings haben einen neuen Roman geschrieben!
„Der Spurenfinder“ geht weiter und ich habe mich sehr über die Fortsetzung „Die Spurenfinder und das Drachenzepter“ gefreut!
 
„…und jetzt ist das Zepter der Ahnen, das legendäre Artefakt, welches Königin Iria dem Kaiser Harkan entrissen hatte, durch dessen Aura sich alle Provinzen unter ihrer Führung vereinten, das heiligste Erbstück aus der Schatzkammer entwendet worden.“ (S.37)
 
Genau so steht es in dem Brief, den der Spurenfinder Elos von Bergen vom königlichen Schatzmeister erhält. In drei Tagen findet das große Unabhängigkeitsfest statt, traditionell zeigt sich König Fredlaff dem Volk mit seinem Zepter – aber es wurde gestohlen.
Der Schatzmeister hat die besten Spurensucher des Landes nach Irandira gerufen, um das Drachenzepter zu finden. Ausgerüstet mit Glotzoskop, Schnüffeltrichter und Schdip macht sich Elos ebenfalls auf den Weg, begleitet von seinen 13jährigen Zwillingen Ada und Naru.
 
In der Hauptstadt trifft Elos den Meister der Spurensuchergilde Utlaff Landriet, sowie Regnar, den Furchtlosen, Fania Furrante und den ehrgeizigen Jurlik Lohenstien. Die illustre Gesellschaft wohnt in dem Hotel von Cassia Selantis und macht sich gleich auf die Suche nach dem Zepter und auf die gefährliche Mission.
 
Silas von Berenstein, königlicher Spurensucher und Freund der Familie von Bergen ist ebenfalls an der Suche beteiligt. Es gilt herauszufinden, ob es sich um einen Diebstahl oder gar um eine Intrige handelt – und Silas scheint etwas zu verbergen.
Elos findet schon bald eine Spur zu dem Zepter, aber daraus ergeben sich neue Probleme. Was haben die Traumflüsterer und Steinflüsterer mit dem Diebstahl zu tun, wer ist das Nachtkind und strickt Minna einen Schal oder eine Mütze?
 
Mit „Die Spurenfinder und das Drachenzepter“ erzählen die Klings erneut eine großartige Geschichte voller Spannung und Phantasie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite aller bestens unterhalten hat.
So ein zweiter Teil kann ja mitunter eine Herausforderung sein - Elisabeth, Johanna, Luise und Marc-Uwe Kling scheinen jedoch ein hervorragendes Team zu sein, dass sich gut auf den gemeinsamen künstlerischen Weg einigen kann, denn „Die Spurenfinder und das Drachenzepter“ ist eine rundum gelungene Geschichte mit vielen wunderbaren kleinen und großen Details, die darauf schließen lassen, dass der Schreibprozess mit viel Liebe und Begeisterung verbunden war.
Mir hat die erneute Begegnung mit Elos von Bergen und seinen Kindern sehr gut gefallen, die Geschichte ist klug konzipiert und toll erzählt!
 
Die Beschreibungen sind lebhaft, ich habe Orte und Personen bildhaft vor mir gesehen, fand es unheimlich in dem Mausoleum und noch gruseliger in dem Turm. Ich bin ein großer Fan von Minna, auch wenn vor meinem inneren Auge ihre Rüstung immer irgendwie aussieht, als ob sie aus leeren Erbsendosen zusammengedengelt worden.
 
Und natürlich müssen auch die tollen Zeichnungen von Bernd Kissel erwähnt werden, die die Geschichte noch lebhafter machen und abrunden.
 
Das Buch lässt Fragen offen … ich gehe also davon aus, dass Familie Kling einen weiteren Teil plant und das ist wunderbar.
Mit „Der Spurenfinder und das Drachenzepter“ erzählen die Klings erneut eine großartige Geschichte voller Spannung und Phantasie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite aller bestens unterhalten hat.
 
Große Leseempfehlung!
 

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Veröffentlicht am 23.03.2025

eine spannende, historische Reise nach London

Die Brücke von London
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Ich liebe London und wenn ich dort bin, stelle ich mir oft vor, was an den Orten, die ich besuche, wohl schon alles passiert ist. Die Stadt steckt voller Geschichten und mit „Die Brücke von London“ erzählt ...

Ich liebe London und wenn ich dort bin, stelle ich mir oft vor, was an den Orten, die ich besuche, wohl schon alles passiert ist. Die Stadt steckt voller Geschichten und mit „Die Brücke von London“ erzählt Julius Arth die Geschichte der London Bridge und der Menschen, die mit ihr verbunden sind.
 
„Die Brücke von London“ ist ein historischer Roman, der in zwei Zeitebenen angesiedelt ist. In der ersten Zeitebene im Jahr 1202 wird die Geschichte der Schwestern Estrid und Sibilla erzählt, die durch ihre hellseherischen Fähigkeiten die Zukunft der Brücke voraussehen. Der Bau der Brücke beginnt 1202, viele Menschen finden dadurch Arbeit, so auch Stephen, der Mann von Estrid. Ihre Schwester hängt dem alten Glauben an, lebt allein im Wald und durch ihre Weissagung, dass ein Unglück auf der Baustelle passieren wird, zieht sie den Unwillen der Baumeister auf sich und wird als Hexe für die Schwierigkeiten auf der Baustelle verantwortlich gemacht.
 
Im Jahr 1749 herrscht reger Verkehr auf der London Bridge und die dort ansässigen Geschäftsleute machen gute Geschäfte. Die verwitwete Tuchhändlerin Juliana Hamley führt das Geschäft ihres Mannes weiter, hat jedoch viele Schwierigkeiten und ist ständig vom Ruin bedroht. Unerwartet bekommt sie Hilfe von dem Straßenjungen Alder, dieser hat sich mit anderen Straßenkindern zusammengetan, jedoch ist ihr Handeln oftmals nicht mit dem Gesetz zu vereinbaren und so gerät auch Juliana in illegale Machenschaften – und als ob das nicht genug wäre droht der Bau einer neuen Brücke die Geschäfte zu beeinträchtigen.
Oliver Morris ist neu in London. Mit seinem Job im Bridge House ist er nicht zufrieden und schon bald ist er einem Komplott auf der Spur, in das auch Juliana verwickelt ist.
 
Wird Juliana ihr Geschäft retten können, ihren Weg und ihr Glück finden?
 
Geschickt verbindet der Autor in seinem Roman die beiden Zeitstränge, die Charaktere sind lebendig beschrieben, so dass ich mich gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Besonders die Entwicklung von Juliana von der verzweifelten Witwe zu einer selbstbewussten Frau hat mir gut gefallen.
Der historische Roman „Die Brücke von London“ bietet interessante, gut lesbare, spannende und kurzweilige Unterhaltung und die London Bridge spielt eine zentrale Rolle. Ich hätte mir ergänzend als Nachwort des Autors eine Einordnung von Fakten und Fiktion gewünscht – und da es am Ende offene Fragen gibt, gehe ich davon aus, dass es eine Fortsetzung geben wird, die ich mit Spannung erwarte.
 
Leseempfehlung für alle Buchmenschen, die London und historische Romane lieben!

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Veröffentlicht am 16.03.2025

mehr als ein Reisebericht - fast eine Liebeserklärung

Abroad in Japan
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Die ruhige und kluge Art des Erzählens japanischer AutorInnen begeistert mich und über diese Begeisterung ist auch ein Interesse für Land und Leute entstanden. Einer der Land und Leute kennt ist Chris ...

Die ruhige und kluge Art des Erzählens japanischer AutorInnen begeistert mich und über diese Begeisterung ist auch ein Interesse für Land und Leute entstanden. Einer der Land und Leute kennt ist Chris Broad und in seinem Buch „Abroad in Japan“ erzählt er von seinen Abenteuern im Land der aufgehenden Sonne.
 
Es war mir nicht bewusst das Englisch in Japan eine Fremdsprache ist, die nur von wenigen Menschen gesprochen wird. Mittels des JET-Programms lädt das Land englische MuttersprachlerInnen ein, um in den Schulen die Lehrkräfte im Unterricht zu unterstützen. Chris Broad erfährt eher zufällig von dem Programm, bewirbt sich aus einer Laune heraus und wird nach einem erfolgreichen Interview im Januar 2012 angenommen.
Im Juli 2012 reist er von London nach Tokio und zwischen den beiden Metropolen liegen nicht nur 8 Zeitzonen – es ist eine Reise in einen anderen Kulturkreis, in eine andere Welt. 
 
Chris wird in der Präfektur Yamagata im Norden des Landes, an der Sakata Senior-High-School eingesetzt werden. Mit sehr dürftigen japanischen Sprachkenntnissen trifft er am Flughafen zum ersten Mal auf einige seiner neuen Kolleginnen und Kollegen und das Abenteuer Hilfslehrer in Japan beginnt.
 
Ganbatte ne, Chris-sensei! がんばってね、クリス先生!
 
Mir waren Chris Broad und sein im November 2012 gegründeter YouTube-Kanal „Abroad in Japan“ bisher nicht bekannt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich mir einige seiner Beiträge angesehen.
Klar, da ist zum einen der Chris Broad, der sich über die Winzigkeit seines Appartements mokiert oder die speziellen Spezialitäten der japanischen Küche mit britischem Humor zum Besten gibt. Videos, die man eben mag oder nicht.
 
Im Buch gibt aber auch die anderen Momente - die, in denen er mit dem japanischen Bildungssystem hadert oder von Mobbing in den Schulen und den traurigen Folgen berichtet. Die, in denen er Fukushima bereist, sich mit den Problemen der Region und den Geschichten der Menschen, die dort leben, auseinandersetzt. Er erzählt auch davon, dass er als Ausländer Diskriminierung erlebt hat, z.B. war die Wohnungssuche für ihn nicht einfach. Und nicht zuletzt berichtet er von einem Erdbeben, dass er erlebt hat.
 
Aus „ich gehe mal als Hilfslehrer nach Japan und gucke was so passiert“ wird schnell eine Liebe zu Leuten und Land, er reist umher, lernt die Sprache und Kanji und kommt zu der Erkenntnis:
 
„Ich war aber ein ganz anderer Mensch geworden.“ (S.249)
 
In „Abroad in Japan“ erzählt Chris Broad unterhaltsam und kurzweilig, mitunter lustig, aber auch (selbst)kritisch von seiner Zeit in Japan. Das Buch beginnt im Januar 2012 und endet im März 2022.
In 29 überschaubar langen Kapiteln nimmt uns Chris mit in Restaurants, erzählt von einem interessanten Besuch beim Arzt, berichtet von den Menschen, denen er begegnet und ich habe von Seite zu Seite erlebt, wie er sich immer mehr in Land und Leute verliebt hat und angekommen ist. Dabei war es aber nicht immer alles rosaroter Kirschblütentraum, sondern es gibt auch nachdenkliche und kritische Momente und genau das macht das Buch zu einem großartigen, ehrlichen und nachvollziehbaren Leseerlebnis!
 
Und nur, dass wir uns richtig verstehen, ich mag das Buch nicht nur, weil das Kapitel 16 „Doctor Who“ (August 2013) heißt (und wirklich lustig ist), Mary Poppins drin vorkommt oder sein Freund Natsuki so ein großartiger Typ ist – ich mag es, weil ich die Berichte als authentisch empfunden und die Zeit mit Chris in Japan genossen habe.
 
Ganz große Leseempfehlung!

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