Dunkle Schönheit, tödliche Anziehung - Wo Magie lockt und Herzen brennen
To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1To Carve a Fae Heart – Fair Isle 1 von Tessonja Odette**
Manchmal gibt es Bücher, bei denen man schon nach ein paar Kapiteln merkt, dass sie einen ganz bestimmten Nerv treffen. To Carve a Fae Heart war ...
To Carve a Fae Heart – Fair Isle 1 von Tessonja Odette**
Manchmal gibt es Bücher, bei denen man schon nach ein paar Kapiteln merkt, dass sie einen ganz bestimmten Nerv treffen. To Carve a Fae Heart war für mich genau so ein Buch — eins, in das ich hineingefallen bin, ohne es zu merken, und das mich erst wieder losgelassen hat, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Und selbst dann hat mich die Geschichte noch eine ganze Weile begleitet.
Was mich sofort gepackt hat: diese Atmosphäre
Ich liebe Fae-Bücher, aber nur wenige schaffen es, diese Mischung aus Gefahr, Schönheit und unterschwelliger Magie so intensiv einzufangen wie dieses.
Fair Isle fühlt sich an wie ein Ort, der einen gleichzeitig anzieht und warnt. Wie ein Traum, der jederzeit in einen Albtraum kippen könnte. Und genau das mochte ich: dieses Gefühl, dass hinter jeder Ecke ein Geheimnis lauert und jede Begegnung sowohl magisch als auch tödlich sein kann.
Beim Lesen hatte ich immer wieder dieses leichte Kribbeln im Bauch — dieses „Da kommt gleich was“-Gefühl, das mich komplett durch die Story getragen hat.
Die Protagonistin: unerwartet menschlich
Was mich bei ihr wirklich berührt hat, ist ihre Art, Mut und Angst miteinander zu verbinden. Sie rennt nicht blind in Gefahren hinein, aber sie weicht ihnen auch nicht aus, wenn es darauf ankommt.
Sie ist nicht makellos, nicht übermächtig, nicht unfehlbar — und genau das hat sie für mich so real gemacht.
Ich habe so oft gedacht: Ja, genau so hätte ich auch gehandelt.
Ich habe mit ihr gehadert, gehofft, gezweifelt, gezittert. Und ich liebe Bücher, die mich emotional so nah an die Hauptfigur heranholen.
Und dann … der Fae-Love-Interest
Ich sage es ehrlich: Ich war sofort fasziniert. Aber nicht wegen irgendwelcher Klischees, sondern weil er diese tiefere, unerklärliche Schwere mit sich trägt.
Er ist nicht einfach „der dunkle Fae-Prinz“. Er ist kompliziert. Gebrochen. Stolz. Und manchmal unfassbar schwer zu lesen.
Genau deshalb war jede Interaktion zwischen den beiden für mich elektrisierend.
Manchmal wollte ich ihn schütteln, manchmal umarmen, manchmal einfach nur beobachten, wie sich diese Spannung zwischen ihnen langsam immer weiter aufbaut.
Es ist keine einfache Romance. Keine schnelle. Keine glatte.
Es ist eine Verbindung, die wächst, weil sie wachsen muss — und genau deshalb hat sie mich so mitgenommen.
Die Story: vielschichtiger, als ich erwartet habe
Ich dachte anfangs, ich bekäme „nur“ eine düstere Fae-Romance. Bekommen habe ich aber eine Geschichte, die politisch, gefühlvoll, tragisch und wunderschön zugleich ist.
Man merkt, dass hier viel mehr auf dem Spiel steht als nur das Herz der beiden Protagonisten.
Es gibt Intrigen, moralische Grauzonen, Überraschungen, kleine emotionale Explosionen und diese Momente, in denen ich kurz aufhören musste zu lesen, weil eine Szene mir näher ging als gedacht.
Ich liebe es, wenn ein Buch mir das Gefühl gibt, mitten im Gefühlschaos zu stehen — und das ist hier mehr als einmal passiert.
Was bleibt?
Ein bisschen Herzklopfen.
Ein bisschen Schmerz.
Und ganz viel Sehnsucht nach Band 2.
To Carve a Fae Heart hat mich nicht nur unterhalten — es hat mich hineingezogen, aufgewühlt und mitgerissen.
Es fühlt sich an wie ein düsteres Märchen, das man heimlich unter der Bettdecke liest, weil es zu verführerisch ist, um aufzuhören.
Für mich eines dieser Bücher, das man nicht nur liest, sondern erlebt.