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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2016

Sehr unterhaltsame Geschichten!

Kirchweihleichen
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13 finstere Storys - so hat die Herausgeberin Friederike Schmöe ihre gesammelten Kirchweih-Geschichten im Untertitel genannt. Das trifft es genau - auf den diversen fränkischen Kirchweihen geschieht so ...

13 finstere Storys - so hat die Herausgeberin Friederike Schmöe ihre gesammelten Kirchweih-Geschichten im Untertitel genannt. Das trifft es genau - auf den diversen fränkischen Kirchweihen geschieht so mancher ungewöhnliche Todesfall. Bekannte Autoren wie Thomas Kastura, Tessa Korber, Helmut Vorndran und auch die Herausgeberin Schmöe und noch einige andere haben hier über berühmte Feste wie die Sandkerwa und das Walberlafest und diverse andere kleine Feste interessante kriminalistische Storys verfasst, die sich wunderbar lesen lassen. Sie spielen in der Geisterbahn, der Bratwurstbude, am Karussell und anderen Örtlichkeiten, wo gefeiert wird. Interessant sind sie alle und schön, um immer mal zwischendurch wieder eine zu lesen.

Veröffentlicht am 17.10.2016

Ein Cherringham-Krimi

Tiefer Grund
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Cherringham, eine beschauliche Kleinstadt in den englischen Cotswolds: Sarah, alleinerziehende Mutter von Chloe und Daniel, wird von der Rektorin der Schule ihrer Kinder gebeten, einen Vorfall mit Drogen ...

Cherringham, eine beschauliche Kleinstadt in den englischen Cotswolds: Sarah, alleinerziehende Mutter von Chloe und Daniel, wird von der Rektorin der Schule ihrer Kinder gebeten, einen Vorfall mit Drogen zu untersuchen. Josh, ein beliebter Lehrer, wurde nach einer Feier tot im Fluss aufgefunden. Wie die Obduktion ergab, hatte er einen umfangreichen Drogen-Cocktail im Blut. Hat er womöglich selbst gedealt? Gibt es ein Drogenproblem an ihrer Schule?

Sarah forscht zusammen mit Jack nach, der überraschend aus Amerika zurück gekehrt ist und mit dem sie schon manchen kniffligen Fall gelöst hat.

Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, leider ließ die Spannung sehr zu wünschen übrig. Es plätschert leicht dahin, ist ganz nett zu lesen, aber mir fehlte da was. Sarah und Jack sind sehr sympathisch dargestellt. Zu Jack hätte ich gerne etwas mehr erfahren, da ich die vorherigen Geschichten um Cherringham nicht kenne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Setting
  • Figuren
Veröffentlicht am 17.10.2016

Der dritte Fall für Gilles Sebag

Rabenschwarzer Winter
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Gilles Sebag, Inspecteur im beschaulichen Perpignan, hat große persönliche Probleme. Er kann es nicht fassen, dass seine Frau ihn nach 20 Jahren Ehe mit einem Kollegen betrogen hat. Sie gibt alles zu und ...

Gilles Sebag, Inspecteur im beschaulichen Perpignan, hat große persönliche Probleme. Er kann es nicht fassen, dass seine Frau ihn nach 20 Jahren Ehe mit einem Kollegen betrogen hat. Sie gibt alles zu und will alles für ihn und ihre Ehe tun. Doch er wird nicht damit fertig und fängt an zu trinken - auch heimlich im Dienst. Da geschieht ein Mord: ein betrogener Ehemann stürmt in das Hotelzimmer, in dem sich kurz zuvor noch seine Frau mit ihrem Liebhaber vergnügt hat und erschießt seine Gattin. Der Fall scheint klar für die Ermittler, aber Gilles nimmt das Ganze aufgrund seiner persönlichen Schwierigkeiten sehr mit. Dann häufen sich scheinbar die Fälle von Ehebruch - immer von Frauen und von deren Männern, die durchdrehen. Gibt es hier einen Zusammenhang?

Dies ist der dritte Fall mit Inspecteur Sebag, ich habe alle gelesen, das ist für das Verständnis dieses Buches aber nicht notwendig. Mir gefällt der Schreibstil, das Buch ist spannend geschrieben, die persönlichen Probleme von Gilles sind gut nachvollziehbar, auch wie er sie löst. Interessant sind auch die Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten und der schönen Landschaft des Roussillon - hier spricht aus dem Autor die Liebe zu seinem Land.

Veröffentlicht am 03.10.2016

Freundschaft und Liebe

Zärtlich
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Die Studentin Catherine und der Fotograf James, beide aus der irischen Provinz, lernen sich in Dublin kennen. Schon nach kurzer Bekanntschaft verbindet sie eine tiefe Freundschaft, eine Seelenverwandtschaft. ...

Die Studentin Catherine und der Fotograf James, beide aus der irischen Provinz, lernen sich in Dublin kennen. Schon nach kurzer Bekanntschaft verbindet sie eine tiefe Freundschaft, eine Seelenverwandtschaft. Er gesteht ihr, dass er homosexuell ist und erzählt von seinen Ängsten, sich zu outen. Gemeinsam begutachten sie interessante Jungen, doch er ist zu schüchtern, obwohl sie ihn immer wieder bestärkt. Dann geschieht das Unfassbare: Catherine verliebt sich in James und die beiden haben eine Romanze, ein Verhältnis und Catherine klammert sich eifersüchtig an ihn, will ihn am liebsten nicht mehr aus den Augen lassen. Das kann nicht gut gehen - sie weiß das eigentlich, dass diese Liebe keine Chance hat, verschließt aber dennoch die Augen davor.

Das Buch ist in einem ganz besonderen Stil geschrieben, aber man kann nicht aufhören zu lesen. Wurde anfangs fortlaufend ohne große Unterteilungen und Kapitel geschrieben, ändert sich der Schreibstil im Teil Romanze - es werden nur noch Fragmente hin geworfen, manchmal nur ein Wort oder ein Satz, dann ein Vers.
Ein außergewöhnliches Buch mit einem besonderen Schreibstil!

Veröffentlicht am 22.09.2016

Heimeliger Landkrimi!

Blutroter Flieder
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Die ungleichen Schwestern Tessa, Anfang 30 und Reporterin und ihre ca, 30 Jahre ältere Schwester Jana, ehemalige Landärztin müssen ein Jahr zusammen im geerbten Haus leben - so hat es ihr Vater verfügt ...

Die ungleichen Schwestern Tessa, Anfang 30 und Reporterin und ihre ca, 30 Jahre ältere Schwester Jana, ehemalige Landärztin müssen ein Jahr zusammen im geerbten Haus leben - so hat es ihr Vater verfügt - oder das Haus geht an den Tierschutzverein. Also müssen sie irgendwie miteinander auskommen und nebenbei ermitteln sie in einem Mordfall.

In diesem witzig geschriebenen Buch kommen vor: ein backwütiger Dorfpolizist, ein unausstehlicher zuckersüchtiger Kommissar, ein Pferdehof mit verdächtigem Personal und pferdebegeisterten jungen Mädchen, die fast alles wissen, was dort vor sich geht. Nebenbei gesagt: Tessa ist kaffeesüchtig und unternimmt große Anstrengungen, um an eine Profi-Kaffeemaschine zu kommen, was sich als gar nicht so einfach heraus stellt!

Dieses Buch ist bereits der zweite Fall um die beiden Schwestern. Ich habe den ersten bisher nicht gelesen, hatte aber keine Probleme, in diesen reinzufinden. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, die Leute auf dem Lande sind gut beschrieben und die beiden Schwestern sind jede für sich sympathisch dargestellt. Der Schreibstil hat mir auch zugesagt - ein richtiger Wohlfühl-Krimi!