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Veröffentlicht am 15.09.2016

Lustiger Mops-Krimi mit Holmes

Mopsfluch
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Holmes ist ein Mops mit krummen Beinen und feiner Spürnase. Er lebt mit seinen Eltern bei Frauchen Marlene. Diese hat einen Hilferuf ihrer Schwester Carmen erhalten, die mit ihrem Mann in Frankreich auf ...

Holmes ist ein Mops mit krummen Beinen und feiner Spürnase. Er lebt mit seinen Eltern bei Frauchen Marlene. Diese hat einen Hilferuf ihrer Schwester Carmen erhalten, die mit ihrem Mann in Frankreich auf einem Bauernhof lebt. Dort wurde ihr wertvoller Zuchtstier entführt und nun fährt Marlene mit ihren drei Hunden und ihrer schwangeren Freundin und deren Freund Waterson dorthin, um bei der Aufklärung des Falls zu helfen. Dort überschlagen sich die Ereignisse - es gibt einen Mord und noch eine Entführung und es wird noch gefährlich!

Das Buch wird aus der Sicht von Mops Holmes erzählt, er spricht auch mit den Tieren auf dem Bauernhof. Aber beim großen Menschen-Ermittler Waterson muss er andere Methoden anwenden, damit er die Hinweise versteht, die Holmes ihm gibt. Natürlich klären sie diesen Fall mit vereinten Kräften auf!

Das Buch ist witzig und spannend geschrieben und lässt sich gut und leicht lesen. Besonders Tierliebhaber und speziell Mops-Freunde werden sich hier sicher gut unterhalten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schuld vergeht nie

Kaninchenherz
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Die Kripo-Beamtin Gesine hatte einen schweren Schicksalschlag zu verkraften: ihr kleiner Sohn kam durch einen Unfall ums Leben. Danach liegt ihr Leben in Scherben - sie ist nicht mehr in der Lage, in ihrem ...

Die Kripo-Beamtin Gesine hatte einen schweren Schicksalschlag zu verkraften: ihr kleiner Sohn kam durch einen Unfall ums Leben. Danach liegt ihr Leben in Scherben - sie ist nicht mehr in der Lage, in ihrem Beruf zu arbeiten, lässt sich scheiden und wohnt auf einer Wiese in einem Wohnwagen. In ihrem neuen Beruf als Friedhofsgärtnerin bereitet sie alles für eine Beisetzung vor und muss entsetzt erkennen, dass die Tote ihre eigene Schwester ist. Sie hatten seit dem Tod ihres Sohnes vor 10 Jahren keinerlei Kontakt mehr. Gesine kann nicht glauben, dass sie Selbstmord begangen hat, wie die Polizei annimmt und beginnt selbst nachzuforschen. Außerdem versucht sie, hinter die genauen Geschehnisse von damals zu kommen.

Das Buch hat mich von Anfang an gepackt, es ist sehr lebendig und mitreißend geschrieben. Die Verzweiflung der Mutter, die ihr Kind verloren hat, ist gut nachzuvollziehen, Dazu die Auseinandersetzungen mit ihren Eltern, die sie beschuldigen - das ist alles sehr lebendig dargestellt,

Veröffentlicht am 15.09.2016

Lustiger ChickLit-Krimi

Verflixt und unsichtbar
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Laura, die junge Mitarbeiterin einer Privatdetektei, hat eine besondere Gabe: sie kann sich unsichtbar machen! Dazu muss sie allerdings ganz nackt sein - sie darf dann nicht einmal mehr Lipgloss tragen. ...

Laura, die junge Mitarbeiterin einer Privatdetektei, hat eine besondere Gabe: sie kann sich unsichtbar machen! Dazu muss sie allerdings ganz nackt sein - sie darf dann nicht einmal mehr Lipgloss tragen. Dank dieser Eigenschaft ist sie bestens geeignet, Fremdgeher zu beschatten und zu überführen. Allerdings stimmt sie diesen besonderen Einsätzen nur während der warmen Jahreszeit zu - sie hat ja schließlich keine Lust, sich den Allerwertesten abzufrieren!

Sie macht aber eine Ausnahme, um dem Verlobten ihrer Freundin nachzuspionieren, den sie für unehrlich hält und erwischt ihn auch prompt in flagranti. Ihre Freundin glaubt ihr nicht und wirft sie wütend raus. Das dumme ist nur, dass dieser Verlobte ermordet wird und sich Lauras Fingerabdrücke am Tatort befinden.

Sie versucht nun auf eigene Faust, den Mörder zu finden, um sich vom Mordvorwurf entlasten zu können. Daneben muss sie mit ihrem Kollegen Erik in einer Wirtschaftssache in einem Büro ermitteln, wo sie als Unsichtbare einiges erlebt.

Das Buch ist witzig und lustig geschrieben - ich hätte nicht gedacht, dass mir ein Krimi aus dem ChickLit-Bereich gefallen würde. Ich bleibe natürlich meinen "normalen" Krimis treu, aber mal so für zwischendurch ist das Buch gut geeignet.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Stürmischer Fall für Kommissar Duval

Stürmische Côte d'Azur
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Kommissar Duval muss auf der kleinen Insel Sainte Marguerite ermitteln, da dort ein Matrose erstochen auf einer Jacht aufgefunden wurde. Um dorthin zu gelangen, muss er bei starkem Sturm die Fähre zu dieser ...

Kommissar Duval muss auf der kleinen Insel Sainte Marguerite ermitteln, da dort ein Matrose erstochen auf einer Jacht aufgefunden wurde. Um dorthin zu gelangen, muss er bei starkem Sturm die Fähre zu dieser Insel nehmen, wobei die Fahrt allerdings alles andere als angenehm für ihn ist und er sehr mit Übelkeit zu kämpfen hat. Aus diesem Grunde überlässt er es auch seinem Team, den Tatort gründlich zu untersuchen, da sich dieser auf einem ebenfalls stark schaukelndem Schiff befindet. Er bleibt ohne sein Team auf der Insel zurück und hofft auf besseres Wetter.

Auf der Insel wohnen nur wenige Menschen ständig. Dazu kommen noch ein paar Segler, die mit ihren Booten im Hafen liegen. Der zweite Matrose des Schiffes ist verschwunden, nach ihm wird auf der ganzen Insel gesucht. Neben der Leiche wurde ein blutiges Messer gefunden, das dem Maat des Schiffes gehört. Dieser bestreitet, etwas mit dem Mord zu tun zu haben, er hat angeblich tief geschlafen und nichts mitbekommen.

Duval muss nun alleine weiter ermitteln, da der Fährverkehr aufgrund des Sturmes eingestellt wurde und er somit keine Unterstützung erwarten kann. Nebenbei muss er auch noch ein paar Schwierigkeiten in seinem Privatleben beseitigen.

Das Buch ist spannend geschrieben - es ist der dritte Fall für Kommissar Duval. Ich habe auch die ersten beiden Fälle gelesen und fand, dieser war meiner Meinung nach bisher der beste.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schöne, leichte Liebesgeschichte aus Hamburg

Glück ist, wenn man trotzdem liebt
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Isa, Floristin in Hamburg, hat es gerne voraussehbar. Jeder Tag in der Woche ist genau verplant - Montags wird eingekauft, am Dienstag geht es ins Schwimmbad, am Mittwoch wird die Wäsche gemacht, usw. ...

Isa, Floristin in Hamburg, hat es gerne voraussehbar. Jeder Tag in der Woche ist genau verplant - Montags wird eingekauft, am Dienstag geht es ins Schwimmbad, am Mittwoch wird die Wäsche gemacht, usw. Beim Essen ist sie auch etwas heikel - sie mag nur die Nudelsuppe vom Asiaten gegenüber dem Laden, in dem sie arbeitet und isst diese seit 11 Jahren jeden Mittag! Dann passiert ihre persönliche Katastrophe: der Asiate schließt und dafür eröffnet ein junger Koch ein chices Restaurant. Sie treibt den Besitzer Jens fast zur Verzweiflung mit ihrem Wunsch nach Nudelsuppe und es dauert, bis er sie von seinem - dann doch recht leckeren Angebot - überzeugen kann.

Über die 16jährige Schwester von Jens kommen sie sich näher und freunden sich auch an. Allerdings wartet Isa immer noch auf den Mann ihres Lebens, den sie in einem jungen Anwalt zu erkennen glaubt. Es ist sehr witzig beschrieben, wie sie versucht, sich ihm zu nähern. Dazu versucht sie, den Blumenladen, der in Schwierigkeiten steckt, zu retten.

Die Geschichte ist lustig und witzig geschrieben, leicht zu lesen - eine frische und spritzige Liebesgeschichte - genau das Richtige für den Sommer und den Urlaub! Ich konnte mit Isa mitleiden, mithoffen, mitfreuen und auch mal mitschämen, wenn sie mal wieder voll ins Fettnäpfchen getreten ist! Dafür volle Punktzahl!
Autor: Petra Hülsmann

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