Leichte Krimi-Unterhaltung
Salute - Der letzte EspressoInhalt: Paul Zeitler hat die Nase voll vom Polizeidienst. Da kam es wie gerufen, als er ein Café direkt in Bardolino am Gardasee übernehmen kann. Doch das ruhige Leben hält nicht lange an: Im Badezimmer ...
Inhalt: Paul Zeitler hat die Nase voll vom Polizeidienst. Da kam es wie gerufen, als er ein Café direkt in Bardolino am Gardasee übernehmen kann. Doch das ruhige Leben hält nicht lange an: Im Badezimmer seines Lokals findet er einen toten Journalisten. Natürlich übergibt Zeitler den Fall an das örtliche Polizeipräsidium, aber trotzdem stellt er eigene Ermittlungen an. Commissario Lanza, von der örtlichen Polizei, findet Zeitlers Alleingang aber unpassend. Grade wo Lanza ihn mit auf die Liste der verdächtigen aufgenommen hat. Was für ein Geheimnis hat aber der Tote gehabt und woher kommen die beiden Männer, welche in Bardolino soviel Unruhe unter den Geschäftsleuten stiften? Zeitler geht der Sache auf den Grund, aber er bemerkt nicht, dass er dem Täter viel zu nahe kommt.
Meinung: Das Cover des Buches finde ich passend zum Titel gestaltet und auch den Klappentext fand ich sehr interessant. Der Leser bekommt hier den gewohnt lockeren Schreibstil von Friedrich Kalpenstein geboten. Mit der Salute-Reihe hat er es geschafft, mich komplett ins Urlaubsfeeling zu versetzen, was auch den bildhaften Beschreibungen zuzuschreiben ist. Paul Zeitler als Hauptprotagonist hat so seine kleineren Probleme, war mir dabei aber ganz sympathisch. Commissario Lanza mochte ich durch seine schroffe Art hingegen gar nicht. An Spannung hätte es gerne noch ein bisschen mehr sein dürfen und auch den Täter hatte ich schon recht früh auf dem Zettel. Wer auf der Suche nach einem leichten Krimi mit italienischem Flair ist, sollte diesen aber auf keinen Fall verpassen.