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kurzesocke

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2018

Wow, was für ein Buch!

Narbensohn
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Dieses Buch ist der Wahnsinn in mehrfachen Bedeutungen. Zum einen ist es derart packend geschrieben, daß ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Zum zweiten ...

Dieses Buch ist der Wahnsinn in mehrfachen Bedeutungen. Zum einen ist es derart packend geschrieben, daß ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Zum zweiten sind beide Probanden derart gut beschrieben, auch die Treffen der beiden, so daß ich komplett mitgefiebert und mitgelitten habe. Die Autorinnen haben psychologisch sehr gut dargelegt, wie verschiedenen dieses junge Paar aufgewachsen ist und auch, warum Liam von Rachegedanken gesteuert wird. Ich glaube, jeder Leser kann sich da hineinfühlen und das macht Liam von Anfang an sympathisch, obwohl er ein Mörder ist.
Das Ende des Buches hat mir allerdings nicht gefallen: aus welchem Grund muss Anna noch einmal auf ihren Peiniger treffen? Womit hat sie das verdient? Sie erfreut sich an der wiedererlangten Freiheit, es geht ihr gut - das Gefühl gönnt ihr wohl jeder, das hätte nicht zerstört werden müssen.

Veröffentlicht am 27.08.2018

Fesselnd bis zur letzten Seite

Das andere Haus
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Wow, das ist mal ein Buch, das an Spannung kaum zu übertreffen ist. Das Cover ist ein bisschen merkwürdig, aber das sollte letztendlich nicht stören.
Diese Dreiecks-Liebesgeschichte mit dem vermeintlichen ...

Wow, das ist mal ein Buch, das an Spannung kaum zu übertreffen ist. Das Cover ist ein bisschen merkwürdig, aber das sollte letztendlich nicht stören.
Diese Dreiecks-Liebesgeschichte mit dem vermeintlichen Stalker, der durch den Haustausch seine ehemalige Geliebte komplett verwirrt und seltsamerweise dann auch noch fast nebenan zum getauschten Haus wohnt führt den Leser erstmal auf den komplett falschen Weg - oder ist des doch der richtige?
Der Schreibstil ist fesselnd und der Hintergrund der Geschichte, der Unfall, kommt eher nebenbei zur Sprache. Auch der Rachegedanke "wie du mir, so ich dir" wird nicht sehr ausführlich beschrieben.
Dieser Roman sehr gut aufgebaut und wer Thriller mag, wird ihn lieben. Ich kann ihn ohne Einschränkung weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 27.08.2018

Eine ganz andere Welt

Der Blumensammler
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Hier scheiden sich die Geister: Das Cover mit den fantasievollen Utopiepflanzen, die wohl Orchideen darstellen sollen, fand ich noch ganz ansprechend. Und dann kam die Geschichte mit dem Wissenschaftler, ...

Hier scheiden sich die Geister: Das Cover mit den fantasievollen Utopiepflanzen, die wohl Orchideen darstellen sollen, fand ich noch ganz ansprechend. Und dann kam die Geschichte mit dem Wissenschaftler, dem, oh Wunder, von einem toten Wal im letzten Augenblick das Leben gerettet wird. Und der merkwürdige Brief, auf dem sich die ganze Geschichte des Blumensuchers aufbaut. Nein, dieser Roman konnte mich so gar nicht fesseln, weder Aufbau noch Schreibstil fand ich spannend. Ich habe dann hier und da hineingelesen und die Geschichte der Königin der Nacht sogar ganz, aber irgendwie ist das nicht mein Buch gewesen. Obwohl ich die Leseprobe zu Anfang gar nicht so schlecht fand. Ich glaube, ich halte mich lieber wieder an Thriller und Krimis, denn diese Fantasygeschichte ist so gar nicht meine Welt.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Teuer und überflüssig

Madame Missou startet gut in den Tag
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Also, ich habe selten so ein dummes Buch gelesen - es ist völlig überteuert und besteht aus aneinander gereihten Tatsachen, die jedem hinlänglich bekannt sind. Die Zeichnungen sind ganz nett, aber das ...

Also, ich habe selten so ein dummes Buch gelesen - es ist völlig überteuert und besteht aus aneinander gereihten Tatsachen, die jedem hinlänglich bekannt sind. Die Zeichnungen sind ganz nett, aber das begleitende Bla-Bla hätte man sich sparen können. Die anderen Bücher dieser Reihe werde ich sicher nicht lesen und nicht vermissen.

Veröffentlicht am 16.06.2018

Einzelkämpfer

Der einsame Bote
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Das Buchcover soll wohl ein Gefühl der Einsamkeit versinnbildlichen, mit der die Ermittler an die Sache heran gehen. Aber:

Eigentlich geht es in diesem Buch nur ums Rauchen. Wie bitte? Ja, ständig steckt ...

Das Buchcover soll wohl ein Gefühl der Einsamkeit versinnbildlichen, mit der die Ermittler an die Sache heran gehen. Aber:

Eigentlich geht es in diesem Buch nur ums Rauchen. Wie bitte? Ja, ständig steckt sich irgendwer eine Zigarette ins Gesicht. Muss das in einem Roman sein? Ich denke, in der heutigen Zeit könnte man sehr gut darauf verzichten. Aber zum Thema:

Herr Bergmann und Frau Bech sind Kollegen, arbeiten aber nicht zusammen, sondern getrennt voneinander an dem selben Fall. Herr Bergmann ist ein Draufgänger, ein harter, unberechenbarer Typ, dem ich nicht unbedingt begegnen möchte. Frau Bech dagegen ist eine eher ängstliche Frau, die sich um ihre möglicherweise von Entführung bedrohte Tochter sorgt. Sie begibt sich allein in gefährliche Situationen und das wird ihr fast zum Verhängnis. Auch Herr Bergmann operiert allein, begibt sich in Gefahr und kommt fast darin um.

Am Ende wird zwar nicht alles gut und auch nicht alles restlos aufgeklärt, aber es gibt einen entlarvten Mörder aus unvermutetem Umfeld (wie so oft).

Der Schreibstil ist etwas sprunghaft, doch die Story ist spannend. Dies ist mein erster Roman dieser Reihe - vielleicht wird es klarer, wenn man die vorherigen beiden Bände gelesen hat.