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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2025

guter, historischer Krimi

Das Mahnmal
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Das Mahnmal von Kiara Lameika ist ein eindrucksvoller historischer Roman, der mit einem flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil überzeugt. Die Autorin versteht es, ihre Leserinnen und Leser emotional ...

Das Mahnmal von Kiara Lameika ist ein eindrucksvoller historischer Roman, der mit einem flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil überzeugt. Die Autorin versteht es, ihre Leserinnen und Leser emotional mitzunehmen und gleichzeitig ein authentisches Bild vom Leben in jener Zeit zu zeichnen. Besonders gelungen ist die Charakterentwicklung von Mathes, der durch seine Erlebnisse und Herausforderungen sichtbar wächst. Seine Geschichte hat mich berührt und nachhaltig beschäftigt. Die Handlung entwickelt sich insgesamt stimmig, auch wenn es zwischenzeitlich zu einigen Längen kommt, die den Lesefluss ein wenig ausbremsen. Etwas kürzere Kapitel hätten hier sicher zu mehr Spannung beigetragen. Das Cover hat mich persönlich nicht besonders angesprochen, wirkt aber dennoch stimmig zum Genre und vermittelt die ernste Thematik des Romans passend. Trotz kleiner Kritikpunkte ist Das Mahnmal ein lesenswertes Buch, das inhaltlich überzeugt, zum Nachdenken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Gut gefallen hat mir auch, dass am Ende alles gut nachvollziehbar aufgeklärt wurde.
Ich vergebe dafür 4 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2025

Happy End

Run so Far
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"Run so Far" von Lilia Lay ist ein gefühlvoller Roman mit einem wunderschönen Cover, das mich sofort angesprochen hat. Die Farben harmonieren perfekt miteinander und machen direkt Lust aufs Lesen.
Der ...

"Run so Far" von Lilia Lay ist ein gefühlvoller Roman mit einem wunderschönen Cover, das mich sofort angesprochen hat. Die Farben harmonieren perfekt miteinander und machen direkt Lust aufs Lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Die Geschichte kommt ohne große Längen schnell voran, was mir gut gefallen hat. Besonders positiv fand ich die wechselnden Erzählperspektiven – sowohl Alinas als auch Ryans Sichtweise bringen Tiefe in die Handlung. Allerdings hätte ich mir gewünscht, noch mehr über Ryan zu erfahren. Seine Gedanken und Gefühle kamen mir stellenweise etwas zu kurz.
Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war die emotionale Verbindung zwischen den beiden Hauptfiguren. Die Gefühle zwischen Ryan und Alina konnte ich beim Lesen leider nicht richtig nachempfinden – sie wirkten auf mich etwas distanziert und nicht ganz greifbar.
Insgesamt ist "Run so Far" dennoch ein lesenswerter Roman mit vielen schönen Momenten, einer guten Erzählweise und einer gelungenen Gestaltung. Ein kleiner Funken mehr Emotion zwischen den Protagonisten hätte die Geschichte für mich perfekt gemacht.
Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

gelungener Abschluss der Trilogie

Die Wiener Verwandtschaft
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Mit „Die Wiener Verwandtschaft“ liefert Brigitte Teufl-Heimhilcher einen wunderbaren Abschluss ihrer unterhaltsamen Trilogie. Schon das farbenfrohe Cover sticht ins Auge und passt perfekt zu den vorherigen ...

Mit „Die Wiener Verwandtschaft“ liefert Brigitte Teufl-Heimhilcher einen wunderbaren Abschluss ihrer unterhaltsamen Trilogie. Schon das farbenfrohe Cover sticht ins Auge und passt perfekt zu den vorherigen Bänden. Es vermittelt auf den ersten Blick jene Leichtigkeit und Lebensfreude, die sich auch im Buch selbst widerspiegelt – ein durchdachtes Design, das Fans der Reihe sicher wiedererkennen und schätzen werden.
Wie gewohnt überzeugt die Autorin mit ihrem lockeren, flüssigen Schreibstil. Die Kapitel lassen sich leicht und angenehm lesen, man gleitet förmlich durch die Seiten. Teufl-Heimhilcher versteht es, Alltägliches mit einer Prise Wiener Charme zu würzen und ihre Leser*innen mit viel Feingefühl durch Höhen und Tiefen des Familienlebens zu führen.
Inhaltlich bleibt das Buch seiner Linie treu: Es ist humorvoll, pointiert und gleichzeitig tiefgründig. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, wirken authentisch und entwickeln sich im Laufe der Geschichte glaubhaft weiter. Besonders schön ist, wie unterschiedlich die Charaktere in ihrem Denken und Handeln sind – und trotzdem alle ihre Berechtigung und Tiefe haben. Ich habe oft geschmunzelt, manchmal den Kopf geschüttelt, aber immer mitgefühlt und mitgefiebert.
Was mir besonders gefallen hat, ist der gelungene Abschluss der Geschichte. Ohne übertriebenes Drama, aber mit einem feinen Gespür für stimmige Entwicklungen führt die Autorin ihre Figuren zu einem runden, befriedigenden Ende. Es bleibt Raum für eigene Gedanken, aber keine losen Enden – genau so sollte ein letzter Band sein.
Für mich ist „Die Wiener Verwandtschaft“ ein rundum gelungenes Lesevergnügen. Ein humorvoller, warmherziger Roman mit charmanten Figuren, klugem Witz und viel Gefühl. Ich vergebe dafür wohlverdiente 5 Sterne und kann das Buch – wie auch die gesamte Trilogie – uneingeschränkt weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Spannung pur

Signalrot
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Mit „Signalrot“ gelingt Elias Haller erneut ein mitreißender Thriller, der mit hoher Spannung, interessanten Charakteren und einem fein gesponnenen, superspannenden Plot überzeugt.
Bereits das Cover zieht ...

Mit „Signalrot“ gelingt Elias Haller erneut ein mitreißender Thriller, der mit hoher Spannung, interessanten Charakteren und einem fein gesponnenen, superspannenden Plot überzeugt.
Bereits das Cover zieht einen in den Bann: düster, atmosphärisch und absolut genretypisch – es macht sofort Lust auf einen fesselnden Thriller.
Was „Signalrot“ besonders spannend macht, ist der Perspektivwechsel: Der Autor lässt uns nicht nur an der Arbeit des Ermittlerduos teilhaben, sondern gewährt auch Einblicke in die Gedankenwelt weiterer Beteiligter. Diese multiperspektivische Erzählweise sorgt für zusätzliche Spannung und emotionale Tiefe. Gerade dadurch entsteht eine bedrückende Nähe zum Geschehen – man fiebert nicht nur mit, sondern fühlt regelrecht mit.
Der Schreibstil ist gewohnt stark: flüssig, bildhaft und atmosphärisch dicht. Elias Haller versteht es meisterhaft, Spannung aufzubauen und zu halten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen – mein Lesetempo war entsprechend hoch. Kaum hatte ich einen Abschnitt beendet, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Besonders überzeugt haben mich die beiden Hauptfiguren - sympathisch und mit Ecken und Kanten – sie wirken glaubwürdig und menschlich. Das Zusammenspiel des Ermittlerduos hat mich durchweg begeistert, und ich hoffe sehr, dass es in zukünftigen Bänden ein Wiedersehen mit ihnen geben wird.
„Signalrot“ ist ein rundum gelungener Thriller, der alles mitbringt, was man sich als Fan des Genres wünscht: Spannung, Tempo, Atmosphäre und authentische Charaktere. Ich vergebe sehr gute 4,5 von 5 Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus – nicht nur für Elias-Haller-Fans, sondern für alle, die sich gerne in fesselnde Thriller mit psychologischem Tiefgang verlieren.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

weniger Seiten, mehr Spannung

Sieben letzte Tage
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Das Cover ist ein absoluter Hingucker – düster, atmosphärisch und perfekt auf das Genre abgestimmt. Der Farbschnitt rundet den optischen Eindruck toll ab und macht das Buch zu einem Schmuckstück im Regal. ...

Das Cover ist ein absoluter Hingucker – düster, atmosphärisch und perfekt auf das Genre abgestimmt. Der Farbschnitt rundet den optischen Eindruck toll ab und macht das Buch zu einem Schmuckstück im Regal. Leider konnte der Inhalt für mich mit der äußeren Aufmachung nicht ganz mithalten.
Das Buch hatte für mich einfach zu viele Längen. Oft hatte ich das Gefühl, dass sich Szenen unnötig ziehen, ohne wirklich etwas zur Handlung beizutragen. Besonders im Mittelteil hätte ich mir mehr Tempo und Dramatik gewünscht. Die Spannung, die bei einem so existenziellen Thema fast von allein entstehen könnte, blieb für meinen Geschmack zu oft auf der Strecke.
Auch die Charaktere blieben mir zu blass. Es fiel mir schwer, echte Bindung zu ihnen aufzubauen oder mit ihnen mitzufühlen. Einige Entwicklungen wirkten eher konstruiert als authentisch. Gerade bei einem Roman, der so stark auf Emotionen setzt, ist das natürlich schade.
Das Ende war für mich dann fast ein bisschen zu versöhnlich – fast schon zu „happy“ für das, was zuvor aufgebaut wurde. Ich hätte mir hier einen mutigeren, vielleicht auch offeneren Abschluss gewünscht.
Ein Roman mit starker Idee und wunderschönem Äußeren, der mich inhaltlich aber leider nicht ganz packen konnte. Die Geschichte hätte etwas kompakter und emotional intensiver sein dürfen. Für mich war es kein Highlight, aber auch kein schlechtes Buch – eher ein mittelmäßiges Leseerlebnis mit Luft nach oben.
Ich vergebe für das Buch 3 von 5 Sterne.

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