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Veröffentlicht am 07.04.2021

Vom stillen Mäuschen zur selbstbewussten Olivia

Mit dir bin ich unendlich
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Inhalt

Olivia ist die Tochter eines Politikers, der sehr darauf bedacht ist, dass seine Familie im bestmöglichen Licht in der Öffentlichkeit steht und dadurch alles tut was in seiner Macht steht. Für ...

Inhalt

Olivia ist die Tochter eines Politikers, der sehr darauf bedacht ist, dass seine Familie im bestmöglichen Licht in der Öffentlichkeit steht und dadurch alles tut was in seiner Macht steht. Für Olivia fängt nun das letzte Jahr an der Highschool an, die sie schon wieder wechseln musste. Wie auch zuvor, versucht sie sich unsichtbar zu machen. Doch durch einen Glücklichen Zufall lernt sie Aria kennen, auch die Tochter eines Politikers. Außerdem muss sie unweigerlich viel Zeit mit Nathan verbringen. Dieser steckt sie ziemlich schnell in eine Schublade, obwohl dies gar nicht seine Art ist. Kann er das stille Mädchen durchschauen und die richtige Olivia kennen lernen?

Eindruck

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, auch wenn gelb nicht unbedingt meine Farbe ist. Außerdem spiegelt sich der Titel in der Handlung wieder, was ich auch sehr gut finde.

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm, wodurch ich einen guten Lesefluss hatte. Die Länge der Kapitel fand ich auch sehr angenehm.
Die Kapitel wurden abwechselnd aus der Sicht von Olivia und dann von Nathan erzählt. Das fand ich für die Handlung sehr passend, auch wenn mir in manchen Situationen die Gedanken der anderen Person gefehlt haben.

Olivia ist am Anfang des Buches sehr zurückhaltend und spricht kaum. Zudem fängt sie an zu stottern, sobald sie etwas sagen soll. Ein Grund dafür, sind auch ihre Gedanken die man als Leser die ganze Zeit mitverfolgen kann. Ein Grund dafür ist unter anderem ihr Vater, der sie sehr unter Druck setzt und sie versucht klein zu machen. Deshalb versucht sie sich anfangs klein zu machen und möglichst nicht aufzufallen. Im weiteren Verlauf des Buches schafft sie es aber immer wieder über ihren Schatten zu springen und sich zu öffnen. So schafft sie es auch, endlich wieder Freude zu verspüren und auch in ihrer Freizeit etwas zu unternehmen. Am Ende des Buches schafft sie es sogar auf der Bühne zu stehen und vor der gesamten Schule zu sprechen.

Nathan fand ich irgendwie süß. Er ist nicht dieser typische Junge, sondern eher einer von den zurückhaltenden und netten. Ich fand das er gut in die Handlung gepasst hat, aber trotzdem hat mir etwas an ihm gefehlt.

Auch die weiteren Charaktere passten gut ins Buch hinein, auch wenn ich mir manchmal gewünscht habe mehr von ihnen zu erfahren. Deshalb erschienen mir manche nicht so ganz "rund".

Die Handlung als solches fand ich sehr schön. Auch das Thema des Buches fand ich gut, da ich denke das es vielen Mut machen könnte. Allerdings hat mir etwas gefehlt, um die Handlung wirklich sehr gut zu finden.
Auf mich sind die Gefühle als Leserin leider nicht so richtig übergesprungen.

Fazit

Eine schönes Buch über ein wichtiges Thema, aber leider sind auf mich die Emotionen des Buches nicht übergesprungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2021

Die Suche nach einem Freund

Der Happaflapp reist in den Müthenwald
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Inhalt

Der Happaflapp lebt seit vielen Millionen Jahren auf einem sehr hohen Berg unentdeckt. Im Herbst fliegen sie nach Osten, aber der kleine Flapp kann noch nicht fliegen und beleibt deswegen alleine ...

Inhalt

Der Happaflapp lebt seit vielen Millionen Jahren auf einem sehr hohen Berg unentdeckt. Im Herbst fliegen sie nach Osten, aber der kleine Flapp kann noch nicht fliegen und beleibt deswegen alleine zurück. Da beschließt er, dass er einen Freund braucht um fliegen zu können. Und so begibt er sich auf die Suche nach einem Freund.

Eindruck

Das Cover des Buches finde ich sehr schön und Kindgerecht gestaltet. Man bekommt schon einen ersten Eindruck wer der Happaflapp ist und wen er alles auf seiner Suche nach einem Freund trifft.
Zudem ist auf der Innenseite des Einbandes eine Karte abgebildet, mit der man sehr gut die Reise mitverfolgen kann.

Den Schreibstil und die Länge der Kapitel fand ich sehr angenehm zum Vorlesen, da diese nicht zu lang waren. Außerdem wird die Handlung von wunderschönen Illustrationen begleitet und machen so für die Kinder noch mal alles bildlicher. Zudem gibt es auf den Bildern immer viel zu entdecken und man kann noch viel erzählen.

Die Tiere in dem Buch wurden alle sehr schön dargestellt und hatten alle andere Charakterzüge, die aber zum jeweiligen Tier gut passten. Zum einen können die Kinder so die Tiere besser kennen lernen, aber lernen auch das ein Tier gefährlich aussehen kann, aber eigentlich nichts böses möchte.
Während seiner Reise trifft der Happaflapp viele Tiere und unterhält sich mit diesen über die Freundschaft. Gemeinsam geht er dann mit ein paar Tieren auf die Suche nach einen Freund.

Ich fand es sehr schön, wie in diesem Buch das Thema Freundschaft und was ist überhaupt ein Freund aufgegriffen wurde. Zudem zeigt das Buch auch, das jeder einen Freund finden kann der zu ihm passt und das niemand alleine bleiben muss. Das finde ich, ist eine sehr wichtige Message an die Kinder.

Neben der Freundschaft können die Kinder aber noch viel mehr aus dem Buch lernen. Ich denke auch das man noch viel mit den Kindern über die Handlung reden kann und sich somit die "Lektionen" in die Realität übertragen lassen.

Fazit

Ein wunderschönes Buch über die Freundschaft und das jeder einen Freund finden kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2021

Zwischen Familie und Liebe

Wenn dein Blick mich trifft - FORBIDDEN HEARTS
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Inhalt

Nach einem tragischen Unfall sind die Familien Chandler und Kane verfeindet. Leider trennt das auch Nicholas und Olivia. Trotzdem treffen sie sich noch 1 mal im Jahr, für eine gemeinsame Nacht, ...

Inhalt

Nach einem tragischen Unfall sind die Familien Chandler und Kane verfeindet. Leider trennt das auch Nicholas und Olivia. Trotzdem treffen sie sich noch 1 mal im Jahr, für eine gemeinsame Nacht, ohne das ihre Familien davon erfahren dürfen. Doch in einem Jahr meldet sich Olivia nicht bei ihm...

Eindruck

Das Cover. verspricht durch die Aufmachung Dunkelheit und Leidenschaft, in meinen Augen. Trotzdem finde ich, das es nicht das schönste Cover ist, aber passt.

Den Schreibstil fand ich ganz angenehm. Die Handlung konnte man gut lesen und die Sätze hatten eine angenehme länge.
Die Handlung wird aus der Sicht von Nicholas und Olivia abwechselnd erzählt. Für den besseren Überblick sind die einzelnen Passagen immer mit den Namen versehen. Das hat mir zur Orientierung sehr geholfen. Außerdem fand ich es für diese Handlung angenehm beide Seiten der Protagonisten zu haben.

Nicholas konnte ich mir sehr gut als Protagonisten vorstellen. Ich fand das man im Verlauf des Buches auch einen schönen Wandel von ihm miterleben durfte. Zuerst war er sehr verschlossen, aber am Ende konnte er Gefühle zeigen und für diese auch einstehen.
Mit Olivia konnte ich am Anfang der Handlung nicht seht viel Anfangen. Im Verlauf ist sie mir aber immer mehr ans Herz gewachsen, und mir tat leid was mit ihrer Familie passiert ist.

Ich fand es gut, dass man im Verlauf der Handlung immer mehr Einzelheiten zu den Vorfällen zwischen den Familien Chandler und Kane bekomme hat. So konnte man auch die Protagonisten immer besser kennen lernen und wusste nicht von Anfang an alles.

Die Handlung als solches fand ich ganz gut, auch wenn man es wirklich etwas mit Romeo und Julia vergleichen kann.
Es gab einige Passagen mit detaillierten Sexszenen, die aber gut in die Handlung passten und nicht die Überhand nahmen. Ansonsten hätte ich mir in der Handlung noch mehr Gefühle gewünscht. Die kamen meiner Meinung nach etwas zu kurz, da ich nicht das Gefühl hatte das es wirklich knistert, sondern eher eine körperliche Anziehung in der Handlung herrschte.

Fazit

Trotz das der Funke nicht ganz übergesprungen ist, fand ich das Buch schön zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2021

Black Rose und Nadia

Die Stimme der Rache
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Inhalt

Novemver McAllister ist die letzte Überlebende des Black Rose Killer und im Schutz der Polizei. Doch bei ihrer Übergabe kommt der Black Rose Killer dem FBI zuvor, und holt sie sich zurück. Schaffen ...

Inhalt

Novemver McAllister ist die letzte Überlebende des Black Rose Killer und im Schutz der Polizei. Doch bei ihrer Übergabe kommt der Black Rose Killer dem FBI zuvor, und holt sie sich zurück. Schaffen es Francis Ackermann jr. und Nadia Shirazi zu finden, bevor er sie auch kaltblütig ermordet?

Eindruck

Das Cover des Buches finde ich sehr gut gestaltet. Dadurch das der Titel Schwarz ist, und das Buch auch eher schwarz ist, sieht man ihn nur in einem bestimmten Winkel, und es macht das ganze mysteriöser. Zudem finde ich das die dunkle Farbe sehr gut Francis Ackermann jr. wieder spiegelt. Bei meinem Exemplar hat sich aber leider der Umschlag vom Buchrücken zu einem großen Teil abgelöst. Das finde ich sehr schade, da ich meine Bücher immer sehr vorsichtig behandle.

Das Buch ist insgesamt in 4 Teile abgeschnitten. Diese finde ich auch sehr gut gewählt und gliedern die Handlung sehr gut. Diese 4 Teile sind dann noch einmal in kurze Kapitel gegliedert. Mir gefallen kurze Kapitel immer sehr gut.

Den Schreibstil des Autors fand ich sehr angenehm zu lesen und es gab immer eine gewisse Grundspannung, wodurch man wissen wollte, wie es weitergeht. Das hat mich zum lesen animiert und so war ich nach wenigen Tagen fertig mit dem Buch. Was meinen Lesefluss allerdings gestört hat, waren einige Rechtschreibfehler! Das ist für mich ein großer Minuspunkt an dem Buch.

Obwohl dies der 2 Teil der Reihe ist, ist es für mich das erste Buch aus der Reihe. Trotz das ich die Charaktere noch nicht kannte, habe ich gut in die Handlung hineingefunden.
Francis Ackermann jr. fand ich trotz seiner dunklen Seite schon fast liebevoll gegenüber Nadia. Am Ende hat man dann aber doch einen kleinen Einblick in sein Handeln bekommen was nur eklig war, aber gut in die Handlung gepasst hat.
Die anderen Charaktere, Nadia, Carter, Knox,…, fand ich auch sehr passend gewählt. Sie alle waren verschieden, passten aber doch sehr gut in der Handlung zusammen und machten die Handlung somit rund.


Fazit
Ich fand die Handlung sehr gut, auch wenn es einige Rechtschreibfehler gab! Ich denke das wird nicht das letzte Buch von mir sein über Francis Ackermann jr.. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2021

Viele offene Fragen zur Zeitreise

Lea und das Labyrinth der Zeit
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Inhalt

Lea soll die Sommerferien auf dem Bauernhof ihrer Tante verbringen. Klingt für sie ziemlich öde, da sie die Ferien viel lieber mit ihrer besten Freundin Sarah verbringen möchte.
Doch im Dorf ...

Inhalt

Lea soll die Sommerferien auf dem Bauernhof ihrer Tante verbringen. Klingt für sie ziemlich öde, da sie die Ferien viel lieber mit ihrer besten Freundin Sarah verbringen möchte.
Doch im Dorf ihrer Tante passieren immer merkwürdigere Dinge. Als sie dann noch im Wald Moritz kennen lernt, glaubt sie erst, er verarscht sie. Er soll ein Zeitreisender sein und nicht mehr nach Hause kommen. Zuerst glaubt sie ihm kein Wort, doch durch irgendeinen Grund vertraut sie ihm, und glaubt ihm.

Eindruck

Das Buchcover finde ich sehr schön schlicht gehalten, aber trotzdem ansprechend. Der Titel passt meiner Meinung nach auch sehr gut zu der Geschichte.

Den Schreibstil fand ich ganz angenehm zu lesen. Außerdem besaß das Buch einige spannende Passagen, wodurch man wissen wollte, wie die Handlung weiter geht.
Allerdings finde ich, dass das Buch nicht so gelungen umgesetzt wurde. Es war zwar spannend, aber am Ende hatte ich noch viele offene Fragen, die nicht beantwortet waren. Außerdem zog sich am Anfang die Handlung, dann wurde es spannend, und war für meinen Geschmack viel zu schnell zu Ende. Hätte man das Ende etwas mehr ausgeschmückt, wäre das Buch vermutlich etwas stimmiger gewesen und der Leser hätte weniger offene Fragen.

Lea als Hauptprotagonisten hat mir sehr gut gefallen. Ich denke sie hat sehr gut eine 14-jährige wieder gespiegelt, mit ihrem Verhalten teilweise. Allerdings hat sie manchmal mit sich selber gesprochen und darauf auch antworten von sich selbst bekommen. Das fand ich etwas merkwürdig.

Moritz fand ich als Zeitreisenden sehr sympathisch, auch wenn man von ihm leider nicht sehr viel erfährt.

Dann spielte Lennard noch eine zentrale Rolle in der Handlung. Ihn fand ich durch sein Wissen und seine nerdige Art und Weise sehr sympathisch. Ich hätte mir gewünscht das er eine größere Rolle in der Handlung gehabt hätte.

Fazit

Ein schönes Buch über die Zeitreise, aber leider nicht optimal umgesetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere