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Veröffentlicht am 24.08.2022

Nicht ohne Eismaschine kaufen, auch wenn es so drauf steht!

Eiszeit
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Inhalt

Ob für die Sommerparty auf dem Balkon, als Dessert beim Dinner mit Freunden oder kühle Erfrischung zwischendurch - Eis liebt einfach jeder und wenn es selbstgemacht ist erst recht.
Über 50 Rezepte ...

Inhalt

Ob für die Sommerparty auf dem Balkon, als Dessert beim Dinner mit Freunden oder kühle Erfrischung zwischendurch - Eis liebt einfach jeder und wenn es selbstgemacht ist erst recht.
Über 50 Rezepte garantieren ein kühles Vergnügen - mit und ohne Eismaschine, aber immer mit geringem Aufwand, nur wenigen Zutaten und ganz ohne unerwünschte Zusatzstoffe.
Ausgefallene Eissorten wie Salzkaramell-Eiscreme und Orange-Kardamom beeindrucken sogar den anspruchsvollsten Gaumen. Für alle, die es nicht ganz so gehaltvoll mögen, sind das leichte Mango-Ingwer-Sorbet, das erfrischende Granatapfel-Granita oder der Frozen Yogurt mit Waldbeeren-Vanille-Aroma die richtige Wahl.
Rezeptideen für knusprige selbstgemachte Waffeln, bunte Toppings und süß-cremige Milchshakes machen das Eisglück perfekt.

Danke an den Südwest Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Shelly Kaldunski
112 Seiten
Hardcover 14,99€

Cover

Das Cover sieht sehr schön aus. Bei so vielen tollen ausgefallenen Sorten hätte ich die aber vielleicht auch auf das Cover gebracht statt der klassischen Eissorten aus der Eisdiele.​

Meine Meinung

Ich bin von diesem Rezeptbuch leider sehr enttäuscht, da es für mich im Grunde irrelevant ist. Bei angepriesenen über 50 Rezepten für Eis „mit und ohne Eismaschine“ habe ich erwartet, dass für mich wenigstens 5-10 Rezepte dabei sein werden, die ich nachkochen kann. Es sind tatsächlich aber genau 3 (!) Rezepte, die man ohne Eismaschine machen kann. Man hätte also schreiben sollen, dass man eine Eismaschine haben sollte. Denn sowas auf dem Klappentext lockt natürlich.

„Über 50 Rezepte“ ist streng genommen übrigens auch nicht korrekt, wenn ich richtig gezählt habe. Es sind 35 Eisrezepte und 15 Rezepte für Toppings. Also genau 50 und nicht „mehr“. Die Rezepte sahen alle echt lecker aus und so manches klang wirklich gut und ich habe tatsächlich überlegt, ob ich mir eine Eismaschine zulegen soll, damit ich sie zubereiten kann.

Die Rezeptbeschreibung ist ganz okay. Teils habe ich gar nicht verstanden, was man machen sollte, aber da ich keine Eismaschine hatte, waren viele Rezepte dann eh raus.

Die drei Rezepte waren leider alle nur Granitas. Das war für mich eine neue Eisform und ich war neugierig, es auszuprobieren. Geschmacklich waren sie alle nicht meins: Blutorange, Granatapfel und Kaffee. Ich habe mich dann für Granatapfel entschieden, da es für mich einfach am ehesten in Frage kam.

Ich habe also das Rezept nachgekocht. Leider kann ich nicht bestätigen, dass das Rezept schnell und einfach war. Ich fand es sehr kompliziert. Und es ist bei mir wirklich komplett schiefgegangen. Der Sirup sollte auf Zimmertemperatur kühlen und war trotz genauen Einhaltens der Mengenangaben nach 10 Minuten komplett ausgehärtet. Da war nichts mehr mit Rühren. Ich musste den Topf dann durch ein Wasserbad retten. Dann konnte ich auch den Granatapfelsaft unterrühren und habe das ganze in eine alte Eisschale gegeben und eingefroren. Nach der angegeben Zeit hatte sich bei meinem Eis noch nicht ein einziger Eiskristall gebildet. Habe es dann über Nacht einfrieren lassen und am nächsten Tag zerkleinert.

Geschmacklich war es okay. Es hat was, dass es so prickelig ist, aber mir war es zu süß. Es schmeckte wie Slush-Eis mit viel zu viel Zucker…

Irgendwie kamen ich und dieses Kochbuch nicht zusammen.

Daher von mir 1 Stern

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Veröffentlicht am 18.08.2022

Nicht lesenswert

Beyond the Sea
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Normalerweise rezensiere ich aus Zeitgründen nur Rezensionsexemplare, aber bei diesem Buch muss ich mich nun doch auch zu Wort melden.

Ich bin schockiert. Einfach nur schockiert. Was ist das für ein Buch ...

Normalerweise rezensiere ich aus Zeitgründen nur Rezensionsexemplare, aber bei diesem Buch muss ich mich nun doch auch zu Wort melden.

Ich bin schockiert. Einfach nur schockiert. Was ist das für ein Buch gewesen? Ich hätte es am liebsten die ganze Zeit abgebrochen und habe es am Ende nur noch überflogen. Ich hatte mich so drauf gefreut und dann das!

Mal davon abgesehen, dass ich zu Noah und Estrella absolut KEINE Bindung aufbauen konnte und kein Verständnis für ihre Gedankengänge hatte: Was hat das Buch mit dem Klappentext gemein? Der Klappentext suggeriert eine andere Geschichte.

Gott sei Dank gibt es eine Triggerwarnung. Über die hatte ich mich sogar schon gewundert - ich wünschte ich hätte da schon mal ein paar Rezensionen gelesen. Dann hätte ich das Buch ungelesen weggegeben! Es wäre mir ein absolut merkwürdiges Buch erspart geblieben, das in meinen Augen absolut nicht empfohlen werden kann.


Es gab einfach so viele merkwürdige Dinge, dass ich selbst irgendwann nur noch mit tausend Fragezeichen da saß. Das Thema Religion tauchte auf und ständig wurde von der Hölle gesprochen. Dann ging es plötzlich um Visionen und einen Fluch. Ist das ein Roman oder Fantasy? Hatte definitiv Mystery Anteile, die ich auch absolut nicht nachvollziehen konnte.

Das Ende war einfach nur eine einzige Katastrophe.

Ich habe in der Schule mal eine Partner-Schreibaufgabe bekommen: Es ging darum eine Geschichte zu schreiben. Einer war gut, einer böse. Einer fing an mit der Geschichte und der andere versuchte sie immer ins negative zu steuern und man versuchte sie dann zu retten. So kamen die absolut allermerkwürdigsten Sachen dabei raus, weil plötzlich alle starben, Gegenstände immer gebrannt haben und alles kaputt ging. Genauso hat sich dieses Buch angefühlt. Wie eine Geschichte; in der absolut merkwürdige Dinge aneinander gereiht wurden.

Für mich einfach eine Katastrophe und ich bin froh, das Buch nun aus dem Regal verbannen zu können. Einfach nur schade.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Toll

Detektei für magisches Unwesen – Teil 1: Drei Helden für ein Honigbrot
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Inhalt

Sonderbare Ereignisse im beschaulichen Kiesbach: Oma Ilse wird dreist das Honigbrot geklaut, im Feinkostladen verschwinden die Gläser mit Blattgold- Honig und dem Imker werden die Bienenstöcke ...

Inhalt

Sonderbare Ereignisse im beschaulichen Kiesbach: Oma Ilse wird dreist das Honigbrot geklaut, im Feinkostladen verschwinden die Gläser mit Blattgold- Honig und dem Imker werden die Bienenstöcke angeknabbert. An allen drei Tatorten: seltsame Fußabdrücke. Jannik, Pola und Lulu wollen den mysteriösen Honig-Dieb auf frischer Tat ertappen! Der Hauptverdächtige: Herr Grauenmeier, Janniks extrem unsympathischer und geheimnistuerischer neuer Nachbar. Und plötzlich taucht ein Mann im grauen Mantel auf, der sich als Agent vom Geheimdienst für streng geheime Angelegenheiten vorstellt. Ein kniffeliger erster Fall für die magische Detektei.

Danke an den Audio Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Lotte Schweizer
Hörbuch Download 10,49€
250 Minuten

Cover

Das Cover ist toll. Es hat einen gewissen Vintage Faktor und ich mag die Farben gern. Dazu die verschiedenen magischen Elemente und die Lichterkette - einfach eine tolle Atmosphäre.

Meine Meinung

Ich mochte das Hörbuch super gerne. Ich hatte total Spaß beim Hören. Es war eine kurzweilige Geschichte, in der es nie langweilig wurde. Es war spannend, den Freunden beim Lösen des Falls zuzuhören und sie auf dem Weg zu begleiten.

Ich fand, dass dieses Buch von der Art her Ähnlichkeit mit „Die Schule der magischen Tiere“ hatte. Es hatte eine ähnliche tolle Art der Erzählung und einen gleichen lockeren Schreibstil. Es war total klasse, die Welt um die Fabelwesen kennenzulernen und der Unsicht-Bär hat es mir echt angetan.

Ich mochte auch die Machart des Hörbuchs super gern. Es ist klasse und lebendig gesprochen. Es ist einfach zu folgen. Aber auch nicht so einfach, dass es langweilig wird. Ich kann das Buch vor allem Kindern und Jugendlichen nur ans Herz legen.

Daher von mir 5 Sterne

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Veröffentlicht am 16.08.2022

Teils toxisch

Dieser längst vergangene Sommer
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Inhalt

»Da stand ein alter, mit bunten, schrecklich kitschigen Poesiebildchen beklebter Schuhkarton, der ihr unangenehm bekannt vorkam. Der Deckel lag auf der Tischplatte, genauso wie unzählige Fotografien. ...

Inhalt

»Da stand ein alter, mit bunten, schrecklich kitschigen Poesiebildchen beklebter Schuhkarton, der ihr unangenehm bekannt vorkam. Der Deckel lag auf der Tischplatte, genauso wie unzählige Fotografien. Fotografien, die sie vor vielen Jahren in diesen Karton verbannt und seitdem nie wieder hervorgeholt hatte.«

Dieser längst vergangene Sommer war flirrend vor Hitze, die Luft roch nach Dosenravioli und nach Freiheit, jeder Atemzug schmeckte nach Abenteuer. Es war diese schwerelose Zeit zwischen Kindsein und Erwachsenwerden, zwischen Abitur und Studienbeginn, zwischen Nesthocken und Flüggewerden, zwischen Unbeschwertheit und dem Ernst des Lebens. Und sie waren so verdammt jung und hungrig nach diesem Leben, das aufregend geheimnisvoll vor ihnen lag. Ein märchenhafter Sommer voller Lachen, zarter Gefühle und ewiger Freundschaft, der jedoch jäh mit einem Unglück endete. Das ist die Geschichte von Johanna, Iris und Sonja. Und natürlich von Annabell ...

Danke an den Piper Digital Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Gina Greifenstein
Taschenbuch 16,-€
356 Seiten

Cover

Das Cover mag ich super gern. Es lässt das Buch wie eine frische Jugend-Sommergeschichte wirken, was sie ja zum Teil auch ist. Die Farben sind toll und machen es gemütlich.

Meine Meinung

Leider hat mich das Buch vor allem zu Beginn sehr gelangweilt. Irgendwie war der Einstieg nicht spannend genug für mich und es hat mich nicht gefesselt. Ich war lediglich neugierig auf den Urlaub, den die Freundinnen zusammen verbracht haben.

Der war auch echt klasse. Ich mochte die Umschreibungen und hätte gern selbst so einen Urlaub verbracht. Der Ort war toll und auch das Campingfeeling kam gut rüber.

Leider wurde ich das Gefühl nicht los, dass es sich um eine toxische Freundschaft handelte. Denn eins der Mädchen war etwas bevormundend und andere haben sich immer unterbuttern lassen. Das fand ich etwas problematisch. An sich war es so toll, dass die Mädels so gut befreundet waren und gut zusammen klarkamen. Aber da war irgendwie so ein Gefühl, dass diese Freundschaft nicht gesund ist.

Irgendwie bin ich mir beim Buch mit der Zielgruppe auch unsicher. Für mich als junge Leserin waren die Szenen aus der Vergangenheit interessant, die aus der Gegenwart aber eher langweilig. Für ältere Leser/innen könnte das andersrum sein. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich den perfekten Leser für das Buch gibt.

Ich habe das Buch bis zur Hälfte nicht so spannend empfunden. Aber dann kam die große Wendung. Es wurde spannender und packender und plötzlich hatte mich das Buch. Ich hab am Ende echt Tränen in den Augen gehabt und fand es einfach toll. Nach dem eher schwachen Einstieg wurde es also wirklich noch klasse.

Daher von mir 4 Sterne

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Bin überrascht worden

Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
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Inhalt

Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer ...

Inhalt

Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer Werkstatt auftaucht, steht Cinders Welt Kopf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie auf dem großen Schlossball ihren Höhepunkt finden. Cinder schmuggelt sich dort ein und verliert mehr als nur ihren Schuh …

Danke an den Carlsen Verlag für das zur Verfügung gestellte Exemplar zur Leserunde im Carlsen Buchclub. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Marissa Meyer
Taschenbuch 10,-€
384 Seiten

Cover

Das Cover ist auf den ersten Blick sehr schlicht. Ich finde, es könnte farblich ansprechender sein. Erst wenn man genauer hinsieht, sieht man die Details und dass es kein einfaches Muster ist, sondern Schuhe. Das fand ich echt genial. Habe das echt erst nach einigen Jahren verstanden, als ich es selbst gelesen habe

Meine Meinung

Ich fand dieses Buch echt cool. Ich habe angefangen zu lesen und war wirklich skeptisch. Ich habe eine Royal Romance erwartet und war überrascht von den technischen Themen. Es gab Cyborgs und es gab eine furchtbare Krankheit. Das war für mich überraschend und hat mich erst überrumpelt. Aber dann habe ich mich damit arrangiert und bin echt ins Buch abgetaucht.

Ich fand es so interessant, wie die ganze Welt aufgebaut war und man das nach und nach mehr verstanden hat. Besonders spannend fand ich den Arzt, der verschiedene Theorien zu Cinder hatte. Ich war immer gespannt, wie es weitergeht und was das alles zu bedeuten hat.

Ab einem gewissen Punkt hatte ich die Ahnung, worauf es hinauslaufen wird. Deswegen konnte mich der Plottwist zum Ende nicht ganz so überraschen. Ich war aber nach meiner anfänglichen Skepsis trotzdem dann echt begeistert und möchte den Rest der Reihe auf jeden Fall auch lesen.

Daher von mir 4,5 Sterne

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