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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2025

Ein wundervolles Buch

Meine Mutter
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Mich hat ja bereits die Leseprobe mit dem einen Satz "Sie hat nie etwas getaugt" umgehauen. Allein diese erste Zeile lies mich schlucken.
Das Buch hat mich nicht enttäuscht, es las sich flüssig und war ...

Mich hat ja bereits die Leseprobe mit dem einen Satz "Sie hat nie etwas getaugt" umgehauen. Allein diese erste Zeile lies mich schlucken.
Das Buch hat mich nicht enttäuscht, es las sich flüssig und war sehr spannend und aufschlussreich.
Bettina Flitner ist im Buch "Meine Mutter" auf Spurensuche. Sie beleuchtet einen Teil der Familiengeschichte.
Beginnend in der Kindheit der Mutter arbeitet sie das Leben der Mutter auf und versucht zu ergründen, warum sie so wurde und weshalb sie sich das Leben nahm. Fährt dazu sogar nach Polen.

Mir gibt das Buch einen Einlick in das Leben der Familien in der NS- und Nachkriegszeit. Zeigt mir deutlich die Entwicklung der Familien, das Denken und Tun, Hinnehmen und Vertuschen.

Mir hat der Schreibstil von Bettina Flitner sehr gut gefallen, obwohl doch so manche Wiederholungen von Sätzen oder Satzteilen zu lesen waren.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

schöner Roman

Der Duft der Wildrose
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Caitlin unterstützt ihre Tante im Porzellgeschäft, während diese im Krankenhaus liegt und eine OP hat.
Kurz vor der OP eröffnet ihr die Tante, dass es ein großes Familiengeheimnis gibt. Aber mehr kann ...

Caitlin unterstützt ihre Tante im Porzellgeschäft, während diese im Krankenhaus liegt und eine OP hat.
Kurz vor der OP eröffnet ihr die Tante, dass es ein großes Familiengeheimnis gibt. Aber mehr kann ihr Caitlin leider nicht entlocken. Bei den Nachforschungen erhält sie Unterstützung vom Ranger Jake.

Der gefühlvolle Roman spielt in Wales und ist der Auftaktroman einer angekündigten Romanreihe, die in Wales spielt.
Ich mag den Schreibstil von der Autorin Constanze Wilkens sehr. Klar und lebhaft. Sie versteht es sehr, die Landschaft bildhaft zu beschreiben. Die Liebe zu diesem Landstrich kam im Roman sehr gut beim Leser an.

Der Roman liest sich sehr flüssig und ist kurzweilig. Eine schöne Liebesgeschichte und spannend dazu.

Klares: Daumen hoch und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

eine Liebe in Schottland

Zeit der Pfingstrosen
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Kathy hat sich von ihrem Partner getrennt, sie möchte nun auch nicht mehr in London leben.
In der Blumenstadt Aberdeen beginnt sie ein neuen Leben. Hier betreut sie einen an Demenz erkrankten Mann.
Zusammen ...

Kathy hat sich von ihrem Partner getrennt, sie möchte nun auch nicht mehr in London leben.
In der Blumenstadt Aberdeen beginnt sie ein neuen Leben. Hier betreut sie einen an Demenz erkrankten Mann.
Zusammen mit seinem Neffen Aidem helfen sie dem Mann, sich an seine Liebe zu erinnern. Aber auch zwischen Kathy und Aidem entwickeln sich Gefühle.

Eine bittersüße Liebesgeschichte in zweit Zeitebenen. Der gefühlvolle Roman spielt in Schottland.

Ich konnte mich beim Lesen direkt in die Blumenstadt träumen. Sehr realistischer Schreibstil.
Der Roman baut sich allmählich auf und ich habe das Lesen sehr genossen.
Aber es geht hier nicht nur im Blumen, der Roman ist ebenso dramatisch wie feinfühlig, beschreibt eine aufrichtige Liebe, die leider im Krieg erschüttert wird.

Klares: Daumen hoch und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

sehr emotional

Der Sommer am Ende der Welt
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Die Romane von Eva Völler lese ich sehr, sehr gerne. So habe ich bereits ihren Schreibstil Ruhrpott-Saga sowie der Trilogie Dorfschullehrerin bewundert.
In ihrem neuesten Roman „Der Sommer am Ende der ...

Die Romane von Eva Völler lese ich sehr, sehr gerne. So habe ich bereits ihren Schreibstil Ruhrpott-Saga sowie der Trilogie Dorfschullehrerin bewundert.
In ihrem neuesten Roman „Der Sommer am Ende der Welt“ nimmt sie uns auf eine Reise nach Borkum mit.
Leider ist diese Reise keine Vergnügungsreise und mit einem Stück düsterer Vergangenheit Deutschlands behaftet. Es geht in diesem Roman um die schrecklichen und teils traumatischen Erlebnisse von Verschickungskindern in der Nachkriegszeit.

Hanna, 40 Jahre alt, reist nach Borkum um im Hotel Dünenschloss zu recherchieren, das Hotel diente in den 1960er Jahren als Heim für Verschickungskinder, in dem auch ihre Mutter für einige Wochen gelebt hat. Ihre 16jährige Tochter begleitet sie auf der Reise. Es ist natürlich verständlich, dass im Hotel nicht viel von den Recherchen gehalten wird.
Leider stößt Hanna bei den Recherchen auf zwei Kriminalfälle…

Im Buch wird der Leser immer wieder ins Heute und ins Jahr 1963 gelenkt.
Ich finde es sehr bewegend. Eva Völler hat gut recherchiert, aber sie geht nicht zu sehr in die Tiefe, dennoch sehr emotional. Ich finde es sogar sehr gut, dass nicht zu sehr das Leid der betroffenen Kinder im Vordergrund steht und offenbart wird. Somit wird ihre Privatsphäre der Betroffenen geschützt und respektiert. Wer sich weitergehend mit dem Thema Verschickungskinder beschäftigen möchte, kann dafür andere Literatur und Quellen nutzen. Ich betrachte das Buch als Unterhaltungsroman, der Denkanstöße bietet.
Der Roman liest sich flüssig und einfühlsam.
Das Buch kann ich vorbehaltlos weiterempfehlen und freue mich auf weiter Romane der Autorin.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

spannend und emotional

Schwestern des brennenden Himmels
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Hanna Caspian nimmt uns in ihrem neuen Buch „Schwestern des brennenden Himmels“ wieder auf eine wunderbare Zeitreise mit.

1945, der schreckliche Krieg ist endgültig vorbei. In Potsdam treffen sich die ...

Hanna Caspian nimmt uns in ihrem neuen Buch „Schwestern des brennenden Himmels“ wieder auf eine wunderbare Zeitreise mit.

1945, der schreckliche Krieg ist endgültig vorbei. In Potsdam treffen sich die 3 Siegermähte zu einer Konferenz im Schloss Cecilienhof um die Nachkriegsordnung festzulegen. Später wird sie als „Potsdamer Konferenz“ in die Geschichtsbücher eingehen.
Ann Miller ist auf dieser Konferenz. Diese Gelegenheit nutzt sie, um in das von den Russen besetzte Gebiet Berlins zu kommen und ihre Cousine zu suchen. Hilfe bekommt sie von einem amerikanischen Soldaten…

Der Leser wird sehr anschaulich in das kriegsgeschädigte Berlin und Potsdam mitgenommen. Mir ist aufgefallen, wie akribisch die Autorin für den Roman recherchiert hat. Wie auch bereits in anderen Romanen versteht sie es perfekt, Realität und Fiktion miteinander zu verbinden. Nichts klingt gekünzelt oder kitschig.

Der Roman liest sich flüssig, sehr angenehm, ist voller historischer Hintergründe, spannend und emotional zugleich. Mich hat das Buch sehr berührt. Ich konnte mich sehr gut in die Zeit, Sorgen und Nöte einfühlen.

Ich kann das Buch vorbehaltlos weiterempfehlen. Neben spannendem Lesegenuss erhält man zeitlich historische Hintergründe. Sehr kurzweilig, ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

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