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Veröffentlicht am 29.11.2025

emotional und cozy

Wild Eyes
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Mein Gefühl beim Lesen
Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich dieses warme, ruhige Gefühl im Bauch. Wild Eyes liest sich wie eine kleine Pause vom Alltag. Es ist eine Geschichte, die langsam wächst, ...

Mein Gefühl beim Lesen
Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich dieses warme, ruhige Gefühl im Bauch. Wild Eyes liest sich wie eine kleine Pause vom Alltag. Es ist eine Geschichte, die langsam wächst, dabei aber tief geht und an den richtigen Stellen trifft.
Skylar, die ausgebrannte Sängerin, wirkt sofort verletzlich und gleichzeitig stark genug, sich selbst neu zu erfinden. Ich mochte, wie ehrlich sie mit ihrer eigenen Erschöpfung umgeht. Diese Mischung aus Müdigkeit und dem Wunsch nach Freiheit fühlt sich so echt an.

Die Ranch , ein Ort, der sich wie ein Atemzug anfühlt
Die abgelegene kanadische Ranch ist für mich einer der Gründe, warum das Buch so gut funktioniert. Alles wirkt ruhig, klar, weit. Es hat dieses „Ich kann hier wieder zu mir finden“-Gefühl, das man selbst als Leser sofort übernimmt. Die Atmosphäre ist cozy, aber nicht kitschig, und genau das macht sie so besonders.

Skylar, endlich sie selbst
Was ich an Skylar am meisten mochte: Sie versucht nicht, jemand zu sein, der sie nicht ist. Man spürt, wie sie auf dieser Ranch zum ersten Mal wirklich runterfährt. Wie sie lernt, Musik nicht für andere zu machen, sondern wieder für sich. Und wie sie beginnt, Menschen an sich heranzulassen, obwohl sie das in ihrem alten Leben nie richtig konnte.

Weston, loyal und einfach wirklich liebenswert
Weston ist der typische „Ich halte alles zusammen“-Single-Dad, aber ohne diese überzogene Heldenhaftigkeit, die man manchmal in Romanen findet. Er ist geerdet, vorsichtig, schützend, aber auch weich an den richtigen Stellen. Seine Liebenswürdigkeit ist leise, aber wirkt stark.Und seine Kinder. Die beiden haben sofort mein Herz gekapert. Die Art, wie sie Skylar annehmen, bringt so viel Wärme in die Geschichte.

Skylar + West=eine Beziehung, die nicht drängt, sondern sich entfaltet
Die Chemie der beiden ist sanft, aber sehr präsent. Keine Sprünge, keine überstürzten Liebeserklärungen. Sondern Nähe, die langsam entsteht. Blicke, die zu viel sagen. Berührungen, die überraschen.Es fühlt sich nicht konstruiert an, sondern wie zwei Menschen, die sich finden, weil sie genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort aufeinandertreffen.

Konflikte und Spannung
Der größte Konflikt kommt natürlich durch Skylars Berühmtheit. Und das fand ich gut umgesetzt. Nicht überzogen, nicht unnötig dramatisch, sondern glaubwürdig. Dieses Gefühl, dass ihr altes Leben jederzeit über sie herfallen könnte, bleibt durchgehend präsent – aber ohne die Ruhe der Geschichte zu zerstören.

Emotionale Wirkung
Für mich ist Wild Eyes eines dieser Bücher, die man mit vollem Herzen liest und fühlt. Es geht um Geborgenheit, Selbstfindung, Verbundenheit und die Frage, wie viel leichter das Leben wird, wenn man endlich Menschen hat, die einen auffangen.
Es ist warm, nah, zärtlich und ja, die romantischen und spicy Momente treffen genau richtig.

Fazit:
Wild Eyes ist ein wunderschöner, sanfter Romance-Roman, der nicht auf große Dramen setzt, sondern auf echte Gefühle. Skylar und West fühlen sich nicht wie typische Charaktere an, sondern wie zwei Menschen, die einfach versuchen, ihr Leben wieder zusammenzubauen.
Die Geschichte ist emotional, cozy und hat für mich genau die richtige Mischung aus Verletzlichkeit, Wärme und Anziehung.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2025

atmosphärische Romantasy mit starkem Ansatz

The West Wind – Reich aus Licht und Dornen (The Four Winds 2)
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Mein Lesegefühl:
„The West Wind“ hat mich am Anfang richtig neugierig gemacht. Die Ausgangssituation mit Brielle, die so abgeschottet aufwächst und plötzlich einen verletzten Fremden im Wald findet, hat ...

Mein Lesegefühl:
„The West Wind“ hat mich am Anfang richtig neugierig gemacht. Die Ausgangssituation mit Brielle, die so abgeschottet aufwächst und plötzlich einen verletzten Fremden im Wald findet, hat direkt etwas in mir ausgelöst. Es fühlte sich geheimnisvoll und ein bisschen verboten an. Genau das mag ich an solchen Geschichten.
Als Brielle dann in der Unterwelt landet, war ich sofort drin. Diese düstere, verfallene Stimmung hat etwas richtig Schönes und leicht Unheimliches. Man merkt, dass die Welt viel mehr zu bieten hat als das, was man am Anfang bekommt.

Brielle und Zephyr, spannend, aber nicht immer tief genug
Mit Brielle hatte ich meine Schwierigkeiten.Es lag nicht daran, dass sie jung und unerfahren ist, sondern daran, wie widersprüchlich ihr Glaube und ihre Handlungen manchmal wirkten.
Zephyr bringt genau die Stimmung mit, die man von einem Gott des Westwinds erwartet. Verführerisch, gefährlich, charmant und natürlich absolut undurchschaubar.
Die Anziehung zwischen den beiden funktioniert, keine Frage. Es gibt Momente, die man richtig spürt, vor allem, wenn Brielle anfängt, sich von allem zu lösen, was sie bisher kannte. Aber manchmal hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, damit die Emotionen noch kräftiger einschlagen.

Atmosphäre
Was das Buch für mich am stärksten trägt, ist die Stimmung. Die Unterwelt ist bildhaft, düster und sehr eigen. Der Schreibstil schafft es oft, diese Mischung aus Verführung und Gefahr richtig gut einzufangen. Nur leider verliert sich diese Atmosphäre im Mittelteil etwas und das Tempo rutscht stellenweise ab.

Plot und Tempo
Die Geschichte hat tolle Ideen, vor allem dank der mythologischen Einflüsse. Aber gerade die Mitte fühlte sich für mich ziehend an. Ein paar Szenen wirkten, als würden sie auf der Stelle treten, während andere Entwicklungen fast zu plötzlich kamen. Nichts Dramatisches, aber es unterbricht den Lesefluss ein wenig.

Emotionale Wirkung
Es gibt Momente, die wirklich treffen, vor allem wenn Brielle mit der Unterwelt konfrontiert wird oder wenn Zephyr seine sanfteren Seiten zeigt. Aber durch Brielles innere Widersprüche und Zephyrs Distanz ist bei mir emotional nicht alles angekommen, was hätte ankommen können.
Die Anziehung ist da, und sie hat schöne Momente, aber mir hat manchmal die Tiefe gefehlt, um wirklich mitzufiebern.

Fazit:

„The West Wind“ ist eine atmosphärische, teilweise sehr schöne Romantasy-Geschichte mit einer faszinierenden Welt und einem starken Ansatz.
Die Welt hat mich begeistert, die mythologischen Elemente haben mir gefallen, und viele Szenen haben dieses verführerische, magische Etwas.
Aber Brielle war für mich schwer greifbar, weil ihre Überzeugungen und Handlungen nicht immer zusammengepasst haben. Und Zephyr hätte etwas präsenter sein dürfen, um die Forbidden Romance stärker zu tragen.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

roh, wild und überraschcend emotional

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Serena: ein Mensch, der sich selbst erst noch findet

Was ich an ihr mochte: Sie ist nicht perfekt stark oder perfekt gebrochen. Sie ist etwas dazwischen. Sie versucht, sich zu behaupten, macht Fehler, ...

Serena: ein Mensch, der sich selbst erst noch findet

Was ich an ihr mochte: Sie ist nicht perfekt stark oder perfekt gebrochen. Sie ist etwas dazwischen. Sie versucht, sich zu behaupten, macht Fehler, rennt weg, kommt zurück, stolpert, steht wieder auf. Es fühlt sich echt an. Nicht überdramatisch, nicht künstlich tough.

Ihre Hybrid-Herkunft macht das ganze spannend, aber eigentlich ist die vor allem eins: eine Frau, die endlich irgendwo dazugehören will.

Koen: der Alphawolf, der viel zu viel fühlt und viel zu wenig sagt

Koen ist dieser spezielle Fall von “Bitte hör auf, so kontrolliert und grummelig zu sein ... aber lass es irgendwie auch nicht”

Intensiv, Dominant, schroff, aber gleichzeitig absolut Loyal und schützend.

Was zwischen den beiden passier:

Es ist weniger “Feuerwerk” und mehr “Hitze, die langsam unter der Haut wächst”. Keine Insta-Love, sondern zwei Menschen mit viel emotionalem Gepäck, die ständig aneinander anecken und trotzdem immer wieder zueinander zurückdriften.

Die Welt:

Die Welt ist düster, politisch und voller Machtspiele. Wölfe, Vampire, Menschen – und Serena sitzt genau in der Mitte dieses Kriegs. Dadurch bekommt die Handlung eine schöne Tiefe, die über die Romance hinausgeht.

Die Atmosphäre ist dicht, manchmal bedrohlich, manchmal überraschend intim. Man liest und hat ständig das Gefühl, dass hinter dem nächsten Kapitel schon wieder ein neuer Konflikt wartet.

Spannung, Emotion und Wirkung

Was mich besonders gepackt hat, ist die emotionale Aufladung der Geschichte.

Es geht weniger um epische Schlachten, sondern um innere Kämpfe: Vertrauen, Identität, Trauma, Zugehörigkeit.

Die Spannung entsteht aus den Figuren selbst, nicht aus künstlichen Hindernissen. Und genau das sorgt dafür, dass sich alles echt anfühlt.

Spice ist da, klar. Intensiv, passend, nicht übertrieben. Vor allem aber emotional getragen.


Fazit:

„Mate“ lebt für mich vor allem von der Chemie zwischen Serena und Koen. Es ist roh, intensiv, manchmal unordentlich, aber immer emotional ehrlich.

Wenn du Lust auf eine etwas dunklere Paranormal Romance hast, die sich auf Figuren und Gefühle konzentriert, dann lohnt sie sich definitiv.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Ein berührendes, magisches Wohlfühlabenteuer, das man mit einem warmen Gefühl im Herzen beendet.

Married into Magic: Dance with the Fae Prince
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Ein stilles, magisches Märchen, das sich langsam ins Herz schleicht.

Katria, verletzlich, entschlossen und unglaublich menschlich
Katri war für mich von Beginn an ein Charakter, der unter die Haut geht. ...

Ein stilles, magisches Märchen, das sich langsam ins Herz schleicht.

Katria, verletzlich, entschlossen und unglaublich menschlich
Katri war für mich von Beginn an ein Charakter, der unter die Haut geht. Man spürt auf jeder Seite, wie sehr sie gelernt hat, sich selbst klein zu machen und wie sehr sie sich gleichzeitig danach sehnt, endlich aufzustehen. Ihr Entschluss sich von niemanden mehr brechen zu lassen, hat mich berührt.
Als sie an Lord Fenwood verheiratet wird, ist ihre Angst spürbar, aber genauso ihre Mut. Und genau diese Mischung macht ihre Entwicklung später so stark und so glaubwürdig.

Feenwood, der ruhige Mann voller Geheimnisse und versteckter Wärme
Feenwood ist einer dieser stillen Charaktere, die man nicht sofort versteht. Er wirkt höflich, kontrolliert, beinahe unnahbar. Aber dann kommen die kleinen Momente, in denen man sieht, dass hinter dieser Fassade eine Person steckt , der mehr fühlt als er zeigt.

Die Chemie zwischen ihm und Katria wächst langsam, aber dafür sehr intensiv. Es ist ein echter Slow-Burn, der nicht auf schnelle Leidenschaft setzt, sondern auf vertrauen, Nähe und das Gefühl, sich endlich sicher zu fühlen.

Atmosphäre, ein modernes Märchen, nur dunkler und reifer
Der Einstieg fühlt sich erst wie eine dunkle Cinderella-Variante an, aber sobald Katria an Fenwoods Seite lebt, wechselt die Stimmung. Es ist geheimnisvoll, weich und immer mit einer unterschwelligen Magie hinter den Worten.
Der Schreibstil ist leicht und angenehm, nichts Überladenes, eher so, dass man Seite um Seite wegliest, ohne es zu merken. Die Fae-Welt selbst ist nicht übermässig komplex, aber sie hat dieses märchenhafte Funkeln, das einen sofort neugierig macht.

Die Fae-Welt öffnet die Gesichte und Katria wächt daran:
Als Katria plötzlich in die Welt der Fae gezogen wird, bekommt die Gesichte eine neue Dimension. Es geht nicht mehr nur um sie und Fenwood, sondern um Macht, Wahrheit und eine ganze Welt, deren Schicksal sich ihr spiegelt.

Was ich hier besonders mochte: Sie wird nie als übermächtige Heldin dargestellt. Sie wächst, weil die endlich an sich glaubt, Genau deshalb fühlt sich ihr Weg so echt an.

Emotionen, die still beginnen und dann richtig treffen:
Das Buch schreit nicht nach Aufmerksamkeit, es wirkt eher leise im Hintergrund. Aber genau das sorgt dafür, dass man die Momente, in denen Gefühle sichtbar werden, eine richtige Wirkung entfalten.

Die Romantik ist sanft, aber intensiv. Die Tension zwischen Katria und Fenwood baut ich langsam, aber sehr spürbar auf. Und viele der emotionalen Szenen sind nicht die grossen Gesten, sondern diese kleinen, fast unbemerkten Momente, in denen man merkt, dass Vertrauen entsteht.

Fazit:
Ein stilles Fae-Märchen voller Herz, Magie und langsam wachsender Leibe

Für mich ist Dance with the Fae Prince ein warmes, emotionales Romantasy-Märchen, das nicht durch riesige Twists glänzt, sondern durch Gefühl, Entwicklung und Atmosphäre. Katria und Fenwood wachsen einem ganz unaufdringlich ans Herz, und genau das macht das Buch schön.

Wenn man Lust auf eine zart, aber tiefgehende Slow-Burn-Romance hat, die sich wie ein leiser Zauber anfühlt, dan nist diese Buch genau richtig.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Ein kurzer, cozy Weihnachtsmoment zum Wegträumen.

A Wild Cowboy's Christmas Wish
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Ein kleiner Ausflug in ein chaotisch schönes Weihnachtsabenteuer

Penelope und ein Weihnachten, das sie nie wollte
Penelope mochte ich sofort. Sie will mit Weihnachten absolut nichts zu tun haben und plant ...

Ein kleiner Ausflug in ein chaotisch schönes Weihnachtsabenteuer

Penelope und ein Weihnachten, das sie nie wollte
Penelope mochte ich sofort. Sie will mit Weihnachten absolut nichts zu tun haben und plant eigenlicht nur ein ruhiges, stressfreies “Mini-Exil” bei ihren Cousinen. Und ich war direkt bei ihr, weil wir vermutlich alle schon mal ein “Ich brauche einfach kurz Ruhe”-Weihnachten hatten.

Und dann taucht Darryl wieder auf. Der Cop aus ihrer Vergangenheit, der einerseits Schmerz und anderseits genau dieses Knistern zurückbringt, dass sie perfekt ignorieren wollen. In dem Moment, in dem die beiden wieder aufeinandertreffen, merkt man sofort, dass da noch einiges ungelöster rumsteht. Ihre Dynamik ist leicht chaotisch, ein bisschen verletzlich und gleichzeitig voller Wärme.

Winterstimmung zum Wegatmen
Für eine kurze Novelle funktioniert die Atmosphäre richtig gut. es ist cozy, ein bisschen verschneit, ein bisschen wild und vor allem leicht zu lesen. Nichts ist übertrieben, aber dieses kleine Weihnachtsgefühl schleicht sich automatisch ein. Dazu ein bisschen Humor, ein Hauch Spice und fertig ist die perfekte Abendlektüre.

Penelope und Darryl: kurz, aber emotionale genug
Ich fand die Chemie der beiden greifbar, obwohl die Geschichte kurz ist. Man spürt ihre Vergangenheit, diese verpasste Chance, die jetzt wieder leise anklopft. Sieh haben nicht viel Zeit, aber die Autorin schafft es trotzdem, dass man die Verbindung fühlt. Es ist sweet, ein bisschen spicy und fühlt sich an wie ein kleiner Secoen-Chance-Moment, dem man genau so erwartet.

Wie isch das lesen anfühlt:
Eine Mischung aus Schneeflocken, Herzklopfen und leicht betrunkenen Weihnachtsentscheidungen. Leicht, gemütlich und perfekt zum Abschalten. Ich hatze das Gefühl, einmal kurz eine andere Stimmung zu rutschen , ohne mich gross einlassen zu müssen.

Fazit:
A Wild Cowboy’s Christmas Wish ist eine kleine, warme Weihnachtsnovelle, die genau das liefert, was sie verspricht. Penelope, Darryl, ein bisschen Vergangenheitsschmerz, ein bisschen Funkenflug uns eine solide Portion Winterstimmung.

Perfekt für alle. die einen Abend etwas Süsses, Leichtes und leicht Würziges suchen.

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