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Veröffentlicht am 28.11.2018

Wäre die Protagonistin sympathischer gewesen, könnte ich nur schwärmen!

One More Chance
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Eine einzige Minute kann ein ganzes Leben für immer verändern.

Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe – so lautet Aubreys Plan. Doch ein platter Reifen und ein kleiner Ziegenbock werfen alles durcheinander. ...

Eine einzige Minute kann ein ganzes Leben für immer verändern.

Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe – so lautet Aubreys Plan. Doch ein platter Reifen und ein kleiner Ziegenbock werfen alles durcheinander. Zum Glück macht der charmante Australier Chance nicht nur ihr Auto wieder flott, sondern überredet sie auch, die restliche Strecke nach Kalifornien gemeinsam zurückzulegen. Es folgen die glücklichsten tage und aufregendsten Nächte, die Aubrey je erlebt hat, aber dann ist Chance auf einmal verschwunden.



Meine Meinung:

Wenn zwei Meisterautorinnen wie Vi Keeland und Penelope Ward zusammenarbeiten, muss ich das daraus entstandene Werk lesen, dachte ich mir. Der Klapptext zum Buch überzeugte mich sofort, versprach er doch eine leicht romantische, abenteuerliche und sinnliche Geschichte.

Die Protagonistin Aubrey fand ich anfangs durchaus sympathisch, auch wenn sie nicht die „starke, selbstbewusste und unabhängige“ Heldin war, der ich üblicherweise immer verfalle. Aubrey lässt sich wohl am besten mit Attributen wie „gefühlvoll“, „tierliebend“, „treu und loyal“ sowie „zickig“ und auch „naiv“ beschreiben. Alles in allem eine gute Mischung dachte ich mir. Leider änderte sich diese Meinung zunehmend mit Fortgang der Geschichte. Ihre ständigen Stimmungsschwankungen, verletzten Gefühle und Unsicherheiten nervten mich immer mehr, ihre durchaus vorhandenen positiven Charakterzüge rückten für mich immer mehr in den Hintergrund. Wäre da nicht ihr männlicher Gegenpart CHANCE gewesen, hätte ich das Buch wohl relativ rasch abgebrochen.

Aber genau er machte dieses Buch zu etwas Besonderem. Seine fröhliche, aber auch nachdenkliche Art, seine positive Stimmung und Abenteuerlust, machten es mir fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Dieser Mann verzauberte mich auf höchstem Niveau und überzeugte von Anfang bis Ende. Ein sexy, charmanter Australier mit einem niedlichen Akzent – mal ehrlich, was will man auch mehr? Aber auch er zeigte eine andere Seite: sehr zurückgezogen, mit einem offensichtlichen Geheimnis – und genau dieses Geheimnis ist es, welches auch Aubrey sorgen macht – war es doch auch um sie relativ rasch geschehen. Die beiden kamen sich immer näher, die Gegenseitige Anziehung war für den Leser durchaus gut zu spüren. Und doch stoppte Chance immer wieder und hinderte die beiden somit daran, sich endgültig näher zu kommen. Audrey konnte leider genau mit diesem „Heiß/Kalt“ Spiel gar nicht gut umgehen, wurde zunehmend zickiger und weinerlicher.

Was ich super fand war, dass man als Leser wirklich lange Zeit keine Ahnung hatte, welches Geheimnis Chance mit sich rumträgt. Die Spannung wurde perfekt umgesetzt – der Wendepunkt genau zur richtigen Zeit eingebaut. Die Auflösung kam für mich sehr überraschend, war aber durchaus passend und am Ende nachvollziehbar.

Hier nun die Punkte, warum dieses Buch trotzdem „nur“ 3 Sterne von mir bekommen hat:

Wie bereits erwähnt, konnte ich mit der Protagonistin Aubrey gar nichts anfangen. Aber nicht nur das, im Laufe der Geschichte stürzte sie sich von einer Beziehung in die nächste – fast übergangslos. Es scheint, als könnte Aubrey ohne Mann an ihrer Seite nicht sein – und oooooh, wie ich solche Frauen hasse Wäre ich ihre Freundin, hätte ich dringend zur Selbstfindung und Unabhängigkeit geraten. Wie oft habe ich schon Bücher gelesen, in denen mich die starke, unabhängige, kecke Protagonistin verzauberte – dieser Wunsch wurde mir mit „One more Chance“ leider so gar nicht erfüllt. Von der anfänglichen Sympathie für sie war leider nicht mehr übriggeblieben. Es ging sogar soweit, dass ich an manchen Stellen zweifelte, ob ich überhaupt möchte, dass Chance und Aubrey am Ende zueinander finden – hätte er doch so viel Besseres verdient.



Fazit:

Chance kämpfte bis zum Schluss um Aubrey, und dies auf eine Weise, die mir mehrmals das Herz höherschlagen ließ. Chance war also nicht nur Namensgeber dieses Buches, nein, er war viel mehr Inhalt, Handlung und Bezugsperson.

Der angenehme Schreibstil und das schöne Buchcover möchte ich an dieser Stelle auch noch kurz loben. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, eine stärkere und sympathischere Protagonistin hätte dieses Buch perfekt gemacht.



Liebe Grüße, lisamarie_94

Veröffentlicht am 06.08.2018

Die Gefühle blieben bei mir leider auf der Strecke…

Between us
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Sie wollte nur eines: unsichtbar sein – doch er hat sie gesehen.

Nora Kincaids Ziel für ihr zweites Jahr am Burnham College klingt ganz einfach: Keine Partys, viel Lernen und auf keinen Fall auffallen. ...

Sie wollte nur eines: unsichtbar sein – doch er hat sie gesehen.

Nora Kincaids Ziel für ihr zweites Jahr am Burnham College klingt ganz einfach: Keine Partys, viel Lernen und auf keinen Fall auffallen. Der komplette Gegensatz zu ihrem ersten Collegejahr, das in drei nicht bestandenen Kursen und zwei Verhaftungen endete. Wenn sie sich noch einen Fehltritt leistet, verliert sie ihr Stipendium und damit die Möglichkeit, am College zu bleiben. Allerdings werden Noras gute Vorsätze schnell in Gefahr gebracht, denn sie hatte nicht mit ihrem neuen Mitbewohner und schon gar nicht mit dessen bestem Freund Crosbie Lucas gerechnet. Crosbie ist nicht nur für seine Partyfreudigkeit und Frauengeschichten bekannt, sondern er ignoriert auch Noras Versuche, ihm aus den Weg zu gehen.

Meine Meinung:

Ich lese sehr viel in dem Genre New Adult und fühlte mich daher vom Klapptext zum Buch sehr angesprochen. Ich versprach mir daraus eine unterhaltsame, humorvolle und leicht romantische Geschichte rund ums Collegeleben – mit allen seinen Vorzügen und Tücken.

Mit der Protagonistin Nora tat ich mir leider von Anfang an sehr schwer – ich fand sie einfach sehr langweilig bzw. zu flach und blass dargestellt. Die Nora aus der Vergangenheit muss ein wildes Partygirl, welches nichts anbrennen lies gewesen sein. Die Version von ihr, die wir als Leser kennenlernten war einfach nur langweilig und wenig interessant. Nora hätte ja trotz ihrer neuen Umstände ihren selbstbewussten, aufregenden Charakter behalten können – aber wie es scheint, hatte sie mir ihren Partys auch ihre Lebenslust abgelegt. Ich konnte mich daher leider wenig mit ihr sympathisieren, empfand ihre ständigen Tränen eher als nervig.

Auch ihr Gegenpart – Crosbie Lucas – konnte mich nicht vollends überzeugen. Ihn fand ich zwar schon um einiges interessanter als Nora, aber auch er wurde sehr flach und eintönig dargestellt. Auf einen Partyboy und Frauenheld reduziert, schien dieser wie durch ein Wunder beim ersten Anblick von Nora all seine typischen Verhaltensweisen abzulegen und nur mehr Augen für das NERD-Mädchen zu haben. Für mich leider wenig authentisch bzw. fehlte mir das prickeln zwischen den zwei „Liebenden“. Wären die zwei als sehr gute Freunde beschrieben worden, hätte ich das sofort geglaubt, das Liebespaar habe ich den beiden aber nicht abgekauft. Dafür blieb zu viel von Emotionen und Leidenschaft auf der Strecke.

Generell war nicht viel von einer Handlung in diesem Buch vorhanden. Die beiden Protagonisten fühlten sich rasch zueinander hingezogen, hielten aber aus besagten Gründen Abstand nur um später alle Vorwände über Bord zu werfen und sich aufeinander einzulassen. Unnötige Geheimnisse wurden bewahrt, die wiederum ein unnötiges Drama und damit eine unnötige Trennung hervorriefen. Ich hätte mich mit der nur sehr wenig vorhandenen Handlung sogar ja noch abfinden können – wären mehr Emotionen und Gefühle dabei gewesen. Aber alles zusammen fand ich die Geschichte leider nur sehr langatmig und unaufregend.

Fazit:

Ich bin leider schwer enttäuscht von diesem Buch, habe ich mir doch so viel mehr erwartet. Ich habe schon einige College-Geschichten gelesen, die um einiges interessanter bzw. emotionsgeladener waren. Beide Protagonisten konnten mich nicht überzeugen und auch die Nebenfiguren konnten mich nicht wirklich für sich begeistern. Ich werde daher mit ziemlicher Sicherheit keines der Folgebände lesen. Das Buchcover finde ich sehr schön, viel mehr kann ich leider nicht positiv hervorheben.

Liebe Grüße, lisamarie_94

Veröffentlicht am 16.07.2018

Spannung pur - große Gefühle eher weniger...

Eine unbeugsame Braut
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Eine Hochzeit wider Willen, eine ungeahnte Leidenschaft!

Zwei wie Feuer und Wasser: Illiana Henriksdotter, hochgeboren, klug und in den Heilkünsten bestens bewandert. Markus Järv, ein Ritter, der vom ...

Eine Hochzeit wider Willen, eine ungeahnte Leidenschaft!

Zwei wie Feuer und Wasser: Illiana Henriksdotter, hochgeboren, klug und in den Heilkünsten bestens bewandert. Markus Järv, ein Ritter, der vom Leben gezeichnet ist. Als Kind nur um ein Haar dem Tod und der Folter entronnen, ist er nun ein Mann des Krieges. Beide sind sich nur in einem einig: Sie wollen nichts miteinander zu tun haben. Doch das Schicksal hat andere Pläne. Auf einer Reise voller Gefahren, unterdrückter Leidenschaft und ungeahntem Mut müssen sie ihre Kräfte vereinen, um sich einem tödlichen Feind zu stellen.

Meine Meinung:

Da ich für mein Leben gerne historische Liebesromane lese, diese aber in letzter Zeit bei mir ziemlich auf der Strecke geblieben sind, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut! Des Weiteren ist mir Simona Ahrnstedt eine bekannte Autorin, auch wenn ich vorher noch keines ihrer Bücher gelesen hatte.

Der Einstieg in die Geschichte erfolgte sehr rasant, man befand sich sofort mitten im Geschehen.
Die Geschichte wurde anfangs aus der Sichtweise von Illiana Henriksdotter, einem naiven, aber sehr gutmütigen jungen Mädchen erzählt. Sie wurde Opfer einer schwerwiegenden Verwechslung, welche ihr bisher doch recht geregeltes Leben von nun an sehr durcheinander bringen wird. Um trotz dieser Verwechslung die Ehre der Familie aufrechtzuerhalten, war es nun ihre Pflicht, den Ritter Markus Järv zu ehelichen. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Geschichte stetig an Fahrt auf und pendelte sich gegen Mitte dann in einem angenehmen Tempo ein. Die beiden Protagonisten waren mir beide sympathisch, auch wenn ich mit Illianas Verhalten manchmal so meine Probleme hatte. Ihre sehr naive und gutgläubige Art war manchmal schon etwas nervig, hätte sie es doch ab einem gewissen Zeitpunkt eigentlich besser wissen müssen. Ihre Familie war von Anfang an nur grauenhaft zu ihr und verkaufte sie wie ein Stück Vieh – ihre Loyalität ihnen gegenüber war aber trotzdem ungebrochen.

Auch die Sichtweise des männlichen Protagonisten Markus wurde mehrmals geschildert, dies half mir sehr dabei, mich in beide Hauptfiguren gut hineinversetzen zu können. Markus kann man am besten mit mutig, jähzornig und rüpelhaft erklären – tief in ihm drinnen schlägt aber ein gutmütiges Herz. Auch mit seinem Charakter hatte ich aber das ein- oder andere Mal meine Problemchen, seine Unentschlossenheit und Launenhaftigkeit machten nicht nur mir – sondern auch Illiana – das Leben schwer.

Die Liebesgeschichte zwischen Illiana und Markus entwickelte sich relativ langsam – wobei Illiana sich relativ rasch über ihre Gefühle im Klaren war. Auch bei Markus war es mehr als offensichtlich, dass er schnell tiefere Gefühle für seine Ehefrau hegte, jedoch bekämpfte er diese bis zum Schluss und stieß Illiana immer wieder von neuem von sich. Von diesem Gefühlshin- und her abgesehen, war die Geschichte wirklich sehr spannend – es gab einige Wendungen bzw. wurden viele Geheimnisse aufgedeckt, die sich zwar erahnen ließen, trotzdem aber für einen Überraschungseffekt sorgten. Für einen historischen Roman sehr passend, wurden manche Stellen sehr brutal bzw. gefühlskalt dargestellt – z.B. starb Illianas Zwillingsbruder an einem tragischen Unfall, woran aber auch Markus nicht ganz unschuldig war. Hier störte es mich, dass Illianas Trauer nur von kurzer Dauer war bzw. sein Tod für sie sehr schnell abgeschlossen war. Das passte überhaupt nicht in das Bild der sonst so familienbewussten Illiana. Mir wäre es daher lieber gewesen, es wären andere Situationen rascher abgehandelt worden und man hätte Illiana dafür etwas Zeit zu trauern gegeben.

Fazit:

Ich bin sehr Zwiegestalten mit meiner Meinung über dieses Buch. Einerseits fand ich es sehr spannend und konnte es kaum aus der Hand legen, andererseits tat ich mir schwer damit, mich mit den Protagonisten zu sympathisieren. Auch die vielen Nebencharaktere wurden eher sehr stumpf dargestellt, ich hatte daher keine richtige „Lieblingsfigur“. Ich kann dieses Buch daher all jenen empfehlen, die spannende und historische Romane lieben – mit der richtigen Prise Erotik. Wer auf große Gefühle mit viel Romantik hofft, wird vielleicht etwas enttäuscht sein.
Im Großen und Ganzen ist diese Geschichte aber sehr gut geschrieben.

Liebe Grüße, lisamarie_94

Veröffentlicht am 07.05.2018

Mein Buchhighlight 2018

Vicious Love
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Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron „Vicious“ Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, ...

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron „Vicious“ Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.
Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten…

Meine Meinung:
Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch erwartet – und wurde kein bisschen enttäuscht. Mir war schon nach der Leseprobe klar, dass es sich hier um keine typische Liebesgeschichte handelt, nein viel eher geht es hier um eine Hass-Liebe zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die Protagonistin Emilia ist mitfühlend, selbstbewusst, ein klein bisschen bockig und absolut selbstlos. Für ihre Familie – besonders für ihre kranke kleine Schwester – würde sie alles tun, und genau dies wird auch das ein oder andere Mal von ihr abverlangt. Egal wie aussichtslos die Zukunft für sie aussieht, Emilia schafft es mit ihrer positiven und starken Art, von sich zu überzeugen. Und nicht nur der Leser weiß um die Qualitäten von Millie, nein auch Baron „Vicious“ Spencer weiß, dass es sich bei diesem Mädchen um jemand ganz besonderen handelt.

Und genau hier scheint das Problem zu sein. Vicious ist es gewohnt, dass alles Gute in seinem Leben zerstört wird und so ist es für ihn ganz natürlich, Emilia das Leben an der Schule und Zuhause zur Hölle zu machen und ihr das Leben noch schwerer zu machen, als es ohnehin schon ist.
Vicious lässt sich wohl am besten mit hart, aggressiv, launisch und unfair beschreiben. Als Leser stellt man sich nicht nur einmal die Frage, warum Millie (und auch man selbst) diesen Mann nicht hassen kann. Da man aber ziemlich bald erfährt, dass auch für Vicious das Leben alles andere als leicht war, lernt man mit ihm zu fühlen und versucht zu mindestens des Öfteren, seine Handlungen und Beweggründe zu verstehen.

Auch die vielen Nebencharaktere waren mir alle durchwegs sympathisch – besonders die anderen „HotHoles“ (so nennt sich die Freundesgruppe von Vicious) haben mich auch sehr fasziniert und es freut mich sehr, dass einige von Ihnen ihre ganz eigene Geschichte erhalten werden.

Der Fortlauf der Geschichte war immer in einem sehr angenehmen Tempo, ich fühlte mich immer gut unterhalten. Auch gefiel es mir sehr gut, dass die Perspektiven von Millie und Vic regelmäßig gewechselt wurden und man sich somit in beide Charaktere sehr gut hineinversetzen konnte. Zusätzlich wurde auch immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit gewechselt. Man erfuhr also von der gemeinsamen Schulzeit von Millie & Vic, als auch von ihrem erneuten Aufeinandertreffen 10 Jahre später.

Auch den Schreibstil möchte ich an dieser Stelle loben, dieser war zu jeder Zeit flüssig und angenehm zu lesen.

Fazit:
Ich kann einfach nur schwärmen über dieses Buch! Angefangen bei dem wunderschönen Buchcover bis hin zu den absolut sympathischen (ja auch Vicious ;-D) Charakteren. Hier handelt es sich um keine zarte Liebesgeschichte, nein die Gefühle die Vic und Millie füreinander hegen sind hart und extrem – aber eben auch komplett aufrichtig.
Ich werde auch die Folgebände auf jeden Fall lesen und kann dieses Buch wirklich nur jeden, der außergewöhnliche Liebesgeschichten mit einer Spur Erotik mag, ans Herz legen!

Liebe Grüße, lisamarie_94

Veröffentlicht am 12.03.2018

Die Eisprinzessin und der brutale Killer <3

Cold Princess
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Eine junge Erbin mit einem Herz aus Eis. Eine düstere Welt, voller Intrigen und tödlichen Geheimnissen. Eine Liebe so dunkel und unaufhaltsam, dass alles ins Wanken geraten wird

Als Erbin einer der mächtigsten ...

Eine junge Erbin mit einem Herz aus Eis. Eine düstere Welt, voller Intrigen und tödlichen Geheimnissen. Eine Liebe so dunkel und unaufhaltsam, dass alles ins Wanken geraten wird

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien in Palermo darf Saphira De Angelis sich keine Schwäche erlauben. Einzig für Madox Cebero, Mitglied ihrer famiglia, empfindet sie mehr, als sie sich selbst eingesteht. Aber als ein Anschlag auf sie verübt wird, muss Saphira mit Madox untertauchen und ihr Leben - wie ihr Herz - in seine Hände legen. Ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt....

Meine Meinung:
Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich wegen des wunderschönen Covers - dieses möchte ich an dieser Stelle ganz besonders loben. Es gefällt mir wirklich sehr gut und ist wahrlich ein Schmuckstück.

Aber nun zur Geschichte selbst: Ich hatte vorher schon eine Dark-Lovestorys aus der Mafia-Welt gelesen und doch hatte ich das Gefühl, dass es sich bei "Cold Princess" um eine besondere Geschichte handelt - und ich wurde nicht enttäuscht. Mit Saphira (ich liebe ihren Namen) bekommt der Leser eine starke, mutige und kämpferische Protagonistin, die in die dunkle Welt der Mafia hineingeboren wurde und die brutalen Seiten dieser Welt schon in jungen Jahren kennen lernen musste. Gestärkt von ihrer schmerzvollen Vergangenheit ist sie nun das Oberhaupt ihrer "famiglia" und von vielen gefürchtet. Geprägt von ihrem Schmerz wirkt Saphira nach außen hin wie eine "Eisprinzessin", doch lernt man sie besser kennen, erfährt man, dass diese Frau auch einen ganz weichen Kern hat. Was soll ich sagen? Ich bin absoluter Saphira-Fan erster Stunde und auch bis zum Schluss geblieben.

Aber da wäre dann auch noch Madox. Er lässt sich am besten mit: dunkel, gefährlich, brutal & rachsüchtig beschreiben. Aber auch Madox hat seine zarten Seiten und eigenartigerweise entdecken wir diese viel früher bei ihm als bei Saphira. Fest davon überzeugt, dass Saphira seinen Vater ermordet hat, plant er sich an ihr dafür zu rächen. Doch seine Überzeugungen geraten immer mehr ins Schwanken und schon bald ist nicht mehr klar, wer Freund & Feind ist. Das schwierigste am ganzen: wenn sich zwei Menschen verlieben, die sich eigentlich hassen sollten und doch nicht anders können, als sich zu einander hingezogen zu fühlen. Die Leidenschaft & Begierde der beiden, ist für den Leser fast mit den Händen greifbar und macht es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.


Der Schreibstil ist wunderbar flüssig zu lesen und macht es einem leicht, voll und ganz in der Geschichte zu versinken. Auch war die Geschichte für mich nicht allzu vorhersehbar. Natürlich werden dem Leser einige Dinge schon vor den Buchcharakteren bewusst, aber irgendwie hat es die Autorin geschafft, am Ende doch jedes Mal einen Überraschungseffekt zu produzieren. Auch die Nebencharaktere im Buch waren alle durchwegs sympathisch (mit ein paar Ausnahmen ;-D). Da mich das Thema "Mafia" generell sehr interessiert, war es für mich auch sehr interessant, in diese Welt blicken zu dürfen - die Beschreibungen waren sehr detailliert und bildhaft.

Fazit:
Ich liebe dieses Buch! Selten konnte mich eine Geschichte von Anfang bis Ende dermaßen Überzeugen - ich kann und will eigentlich gar nichts kritisieren! Für mich ist "Cold Princess" ein absoluter Must-Read! Ich kann jedem, der dunkle/erotische Geschichten mit dem bestimmten Etwas mag, dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen! Der Folgeband "Fire Queen" steht auf meiner Wunschliste schon ganz oben


Liebe Grüße, lisamarie_94