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Veröffentlicht am 15.02.2019

WOW Sprachlos!

Someone New
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Cover:
Das Cover sprach mich sofort an. Es ist schön, schlicht und absolut liebenswert. Es ist frisch und fröhlich, lädt sofort ein, das Buch zu packen und zu lesen.


Inhalt:
Zitat: „Ich mache mir ...

Cover:
Das Cover sprach mich sofort an. Es ist schön, schlicht und absolut liebenswert. Es ist frisch und fröhlich, lädt sofort ein, das Buch zu packen und zu lesen.


Inhalt:
Zitat: „Ich mache mir ständig Gedanken darum, was andere Menschen von mir denken. Wen sie in mir sehen. Aber nicht bei dir. Bei dir kann ich ganz ich selbst sein.
Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich, vor allem, weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch gleichzeitig fasziniert Micah seine undurchdringliche Art, und sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält. Denn er hat ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte …
"Ein absolutes Must-Read, das ich am liebsten in jedes Regal der Welt stellen möchte. Someone New ist romantisch, ehrlich, authentisch – und so wichtig!" Leselurch.de
Nach "Berühre mich. Nicht" und "Verliere mich. Nicht." – der neue Roman von Platz-1-Spiegel-Bestseller-Autorin Laura Kneidl"


Achtung SPOILER!

Zu den Charakteren:
Micah: Micah war mir bereits ab der ersten Seite sympathisch. Sie ist in einem goldenen Käfig aufgewachsen und doch ist ihr Herz am rechten Fleck. Das ist eine grosse Herausforderung, die sie aber meisterhaft überwunden hat. Micah begehrt auf und setzt sich ein für das, was sie als „richtig“ einstuft. Das macht sie sehr attraktiv als Protagonistin. Sie ist teilweise etwas geheimnisvoll aber insgesamt sehr gut aufgebaut. Man nimmt ihr alles, was sie tut ab und sie liebt Comics, was ein GROSSES Plus für mich war ;)
Julian: Julian ist ein sehr, sehr geheimnisvoller Charakter. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass er einfach ein typischer Badboy mit dunkler Vergangenheit ist, der sich dann wegen der Liebe bessert. Aber das, womit Laura uns hier überrascht hat, das habe ich NIE erwartet und doch habe ich es dem Charakter zu 100% abgekauft. Das ist wirklich ein Meisterwerk!

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil ist für dieses Genre ziemlich üblich. Es ist leicht und flüssig zu lesen und auch der Wortschatz ist überschaubar aber gut. Laura schreibt wunderbare Geschichten und sie lässt die Figuren wirklich leben. Es fühlt sich fast so an, als ob man sie wirklich kennen würde und das ist ein wirklich tolles Talent von Laura.


Meine Meinung:
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis die grosse Überraschung kam. Danach musste ich erstmal eine Pause machen, weil ich mich mit dem Thema auseinandersetzen musste. Ich kannte mich darin absolut nicht aus, aber habe mich dann sofort dafür interessiert, weil ich nicht wusste, wie das sein konnte. Aber nach einer laaaangen ;) Recherchenacht habe ich das Buch ausgelesen und muss sagen, dass ich es absolut liebe. Es ist nicht etwas, was ich einem 14 jährigen Mädchen empfehlen würde, aber ich denke, dass dieses Buch sehr wichtig für Jugendliche sein kann, die mit sich zu kämpfen haben. Das Buch bearbeitet ein Thema, dass sehr speziell und doch vollkommen normal ist und ich finde es wirklich toll, dass dieses Buch nicht nur ein Leichtkost-Buch ist, sondern eines, was mich und sicherlich auch andere zum Nachdenken bringt. Wieder einmal ist Laura damit etwas gelungen, was man in diesem Genre selten sieht: Wissen, Nachdenken und Leichtkost in einem Buch. Vielen Dank dafür! Also: Absolute Leseempfehlung!

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 17.07.2018

Schwächer als Teil 1 aber dennoch ein gutes Buch

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Zum Cover:
Das Cover dieser Serie gefällt mir sehr gut. Es wirkt schön und schlicht, was mir sehr zuspricht.


Zum Inhalt:
Scarlet Crowley flüchtet vor ihrer Vergangenheit und fängt ganz neu an. Sie ...

Zum Cover:
Das Cover dieser Serie gefällt mir sehr gut. Es wirkt schön und schlicht, was mir sehr zuspricht.


Zum Inhalt:
Scarlet Crowley flüchtet vor ihrer Vergangenheit und fängt ganz neu an. Sie will nichts mehr mit dem Drama um ihren Vater und dessen schreckliche Tat zu tun haben. Deswegen zieht sie in eine andere Stadt und ändert ihren Namen. Auf dem College lernt sie Bridger kennen, der rund um die Uhr schuftet, um sich um seine siebenjährige Schwester zu kümmern. Die beiden verlieben sich, müssen aber um ihre Liebe kämpfen, als sich Komplikationen ergeben.



Zu den Charakteren:
Bridger
OMG Er gehört definitiv zu meinen Favoritbookboyfriends! Er ist unglaublich toll, da er sich liebevoll um seine Schwester kümmert, nebenbei das College besucht und rund um die Uhr schuftet. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich mochte ihn wirklich durchs Band. Er kommt total glaubhaft rüber und ich finde ihn einfach wunderbar!
Scarlet
Scarlet gefällt mir da bedeutend weniger und ich glaube, dass sie der Grund ist, wieso ich den zweiten Teil der Reihe nicht so gern mag wie den ersten. Sie reagiert oft übertrieben und ist dramatisch und puscht alles auf, ohne dass es nötig ist. Vielleicht ist es ihre Charakterschwäche überzureagieren aber ich mag sie insgesamt nicht wirklich. In den Szenen mit Bridger gefällt sie mir allerdings besser.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil ist der absolute Hammer! Ich bin sehr begeistert von Bowens Schreibstil, denn man glaubt die Geschichte wirklich und fühlt mit den Charaktern. Es gibt wenige Wortwiederholungen und auch die Gefühle sind wirklich realitätsnah beschrieben.

Meine Meinung:
Ich habe die ersten hundert Seiten wirklich verschlungen, danach hat die Spannung abgenommen, weil Scarlet überreagiert hat und ich davon genervt war. Zum Schluss hat sich die Spannung aber wieder aufgebaut. Ich finde den Anfang und den Schlussteil wirklich toll und glaube, dass man im Mittelteil noch etwas länger lektorieren hätte sollen. Dann wäre der Band vielleicht so stark wie der erste gewesen. Trotzdem ist das Buch insgesamt wirklich toll !

  • Cover
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Handlung
  • Thema
Veröffentlicht am 20.05.2018

Ein Bad Boy nach meinem Geschmack!

Vicious Love
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Zum Cover:
Das Cover gefällt mir nicht wirklich gut, weil ich die Farbe weiss bei Büchern oftmals nicht schön finde. Den Rest des Covers mag ich sehr gerne! Die Idee ist kreativ und ansprechend und ich ...

Zum Cover:
Das Cover gefällt mir nicht wirklich gut, weil ich die Farbe weiss bei Büchern oftmals nicht schön finde. Den Rest des Covers mag ich sehr gerne! Die Idee ist kreativ und ansprechend und ich finde es ist auch mal etwas "Neues", was bei New Adult leider selten der Fall ist.

Zum Inhalt:
Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.
Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten …


Zu den Charakteren:
Emilia: Sie ist ein toller Charakter und ich mag sie sehr gerne! Es hat mir immer Spass gemacht, dass sie sich trotz allem nicht von Vicious einschüchtern lässt. Den Umgang mit ihrer Schwester finde ich aber teilweise etwas seltsam, denn gerade die Sache mit den Farben, die schädlich für ihre Schwester sind, kann ich nicht nachvollziehen. Emilia ist durchwegs glaubhaft und auch als sie am Schluss mit Vicious im Bett landet, ist sie nicht Out of Character, was mich sehr gefreut hat!

Vicious: OMG er ist einfach unglaublich! Ich mag ihn richtig gern! Er ist ein ziemlicher Bastard aber gerade weil er eine solche Vergangenheit, kann man es ihm sehr gut verzeihen. Natürlich handelt er immer wieder recht brutal und ich habe mir beim Lesen auch hin und wieder an den Kopf greifen müssen. Allerdings finde ich sehr schön, wie sich sein Charakter bezüglich Emilia verändert und sein seelischer Zwiespalt konnte man als Leser sehr gut nachempfinden!

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach und verständlich aber nicht einfältig! Die Wortwahl ist immer sehr passend und es wirkt so, als ob die Übersetzung wirklich sehr gut durchdacht ist, was mir persönlich immer sehr imponiert!
Ich konnte das Manuskript nicht mehr aus den Händen legen und habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich offiziell weiterlesen durfte. Hätte ich nicht an der Lesejury teilgenommen, hätte ich das Buch bestimmt in einem Rutsch gelesen. Die Wartezeiten waren oftmals sehr anstrengend, weil ich unbedingt wissen wollte, ob die beiden sich am Schluss zusammenreissen können.


Meine Meinung:
Das Buch ist einfach nur toll. Die Protagonisten sind wirklich toll und die Sache mit den Farben war einfach noch das Pünktchen auf dem I. Das Buch wirkt in sich sehr harmonisch und fast schon bedauere ich, dass die beiden kein weiteres Buch bekommen. Daumen hoch und eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.04.2018

Bodypositivity? Fehlanzeige....

After Work
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After Work
Cover:
Das Cover ist ziemlich hübsch und hat mich zum Kauf bewogen. Alles in allem wirkt es sehr stimmig und macht neugierig, worum es in After Work geht. Leider muss ich allerdings nach der ...

After Work
Cover:
Das Cover ist ziemlich hübsch und hat mich zum Kauf bewogen. Alles in allem wirkt es sehr stimmig und macht neugierig, worum es in After Work geht. Leider muss ich allerdings nach der Lektüre sagen, dass das Cover absolut nicht zu dem Buch passt, denn Lexi wird im Buch mehrfach und sehr intensiv als „zu üppig“ und mit vielen Rundungen beschrieben, dies hat mit der Frau auf dem Cover aber leider gar nichts zu tun. Deswegen finde ich das Cover zwar wunderbar gemacht, doch leider nicht für dieses Buch.
Inhalt:
Als Lexia Vikander erfährt, dass ihre Stockholmer Marketingagentur von einem großen Konzern aufgekauft wurde, gibt es für sie nur eine Lösung: Alkohol. Und zwar viel davon. In einer Bar lernt sie den aufregenden Adam Nylund kennen, der ihr nicht nur einen Drink nach dem nächsten spendiert, sondern ihr am Ende des Abends auch noch den heißesten Kuss gibt, den sie je zuvor bekommen hat. Lexia schwebt auf Wolke 7 - bis sie am nächsten Morgen zur Arbeit kommt und herausfindet, wer ihr neuer Chef ist .
Charaktere:
Lexia Vikander: Die Protagonistin wird bereits recht am Anfang des Buches stark personalisiert, denn man erfährt ziemlich früh, dass Lexi Probleme mit ihrer Mutter und mit ihren überschüssigen Pfunden hat und dass sie diesbezüglich oftmals etwas unsicher ist. Dieses Thema zieht sich leider durch das gesamte Buch durch und spätestens nach 200 Seiten, hat es mich echt genervt. Allerdings kann ich sehr gut verstehen, wieso die Protagonistin nicht von diesem Thema loskommt, da gerade dieses Thema in der Werbekampagne, die sie plant, thematisiert wird. Durch diesen Fixpunkt wirkt die Protagonistin manchmal leider etwas einfältig und bis zum Schluss weiss man als Leser leider nicht, wie „dick“ Lexi nun wirklich ist. Zeitweise wird sie nämlich als tatsächlich übergewichtig dargestellt und zeitweise beschreibt Simona sie lediglich als weiblich. Das machte mich beim Lesen schier wahnsinnig, weil man dabei als Leser einfach nicht mehr versteht, worüber Lexi nun all die Zeit jammert.
Adam: Dieser Charakter war für mich anfangs sehr spannend und ich konnte ihn sehr gut nachvollziehen, doch seine Kindheit wurde immer und immer wieder an unglaublich unpassenden Stellen heraufgeholt, was mir nach dem gefühlt hundertsten Mal wirklich auf die Nerven ging. Abgesehen von diesem kleinen Schönheitsmakel gefielen mir seine Ansichten sehr gut und ich finde es wirklich toll, dass er sich für Lexi entscheidet, obwohl sie optisch wohl eher nicht dem gängigen Ideal entsprechen.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, abgesehen von den Stellen, an denen Adam über seine Kindheit spricht oder in denen Lexi über das Thema Gewicht und Sport nachdenkt. Diese Stellen waren zeitweise extrem langweilig und wiederholten sich stark, insbesondere in der Wortwahl etc. Den Rest des Buches hingegen gefällt mir und ich werde mir demnächst auch die restlichen Bücher von Simona Ahrnstedt ansehen, weil mir eine gute Freundin gesagt hat, dass dieses Buch nicht zu den besten Büchern der Autorin zählt.
Meine Meinung:
Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob dieses Buch der #Bodypositivity Bewegung wirklich etwas Gutes tut, denn auch wenn hier eine junge Frau beschrieben wird, die trotz zu viel auf den Rippen den Traumjob und den Mann bekommt, so fiel es mir zeitweise wirklich schwer, mich in Lexi hineinzuversetzen. Als Leser weiss man nicht genau, was für eine „Grösse“ Lexi trägt. Nicht, dass es eine Rolle spielen würde, aber zumindest eine ungefähre Ahnung wäre schön, denn zeitweise hatte ich fast das Gefühl, dass Lexi einfach nicht in die Magermodelwelt passt, jedoch trotzdem sehr schlank ist, da sie lediglich ein paar „weibliche Rundungen“ hat. Diese Beschreibung assoziiere ich mit einer ungefähren Kleidergrösse 38-40. In einer späteren Szene jedoch merkt man, dass Lexi wohl eher wirklich übergewichtig ist und eher so eine 42-46 trägt. Da frage ich mich nun, was die Autorin uns damit für ein Bild vermitteln will. Ist jemand mit weiblichen Rundungen wirklich schon dick? Ist eine weibliche Frau heute wirklich in der Position, sich über ihren Körper anzuhören, dass dieser nun nicht mehr schlank, sondern dick ist? Es handelt sich hierbei um meine persönliche Meinung, aber ich finde, dass das Thema in diesem Buch nicht glaubhaft und realitätsnah erzählt wurde. Es schien mir sogar eher so, als ob dieser Bereich das „Must have“ für die Autorin war, sie jedoch nicht die negativen Anteile davon wirklich beschreiben wollte. Denn gerade bei sexy Szenen wirkte Lexi schlanker als in anderen Szenen und meines Erachtens wirft dies ein falsches Bild auf die Bodypositivity Bewegung. Vielleicht hätte Simona in diesem Buch sich besser auf die Liebesgeschichte konzentrieren sollen, denn indem sie es so zu dem Hauptthema gemacht hat, empfinde ich das Buch eher als Kritik statt als positive Rückmeldung seinen Körper zu lieben, wie er ist! Dies wird mit der Coverauswahl sogar noch verstärkt, denn die Dame auf dem Cover ist schlank und alles andere als curvy!
Schade, gerade weil ich mir von diesem Buch mal eine untypische Protagonistin gewünscht habe.





Für dieses Buch kann ich leider wirklich nicht mehr als 2 * geben, da es leider absolut meine Erwartungen enttäuscht hat.

Veröffentlicht am 18.03.2018

Cold Princess ist ein Hoch auf starke Frauen, die auch mal schwach sein dürfen!

Cold Princess
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Klappentext:



Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.
Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. ...

Klappentext:



Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.
Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen wusste, wie ihre Familie bei einem Attentat ums Leben kam, regiert sie stark, unnachgiebig und Furcht einflößend über ihre Heimatstadt Palermo. Einzig für Madox Caruso, neuestes Mitglied ihrer Leibwache, hegt sie tiefere Gefühle, als sie sich selbst eingesteht. Die zerstörerische Energie, die ihn umgibt, zieht Saphira mehr und mehr in seinen Bann - ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt -
"Düster, sexy und voller Intrigen: Vanessa Sangue weiß, wie man verbotene Liebesgeschichten schreibt!" Mona Kasten
Band 1 der düsteren Liebesromanreihe von Bestseller-Autorin Vanessa Sangue



Zum Cover:
Das Cover ist schlicht und einfach der Hammer! Wirklich tolle Arbeit.


Achtung SPOILER!

Zu den Charakteren:

Saphira: Zu Beginn war mir Saphira sehr sympathisch und gerade durch ihre Stärke hebt sie sich von den 0815 Protagonistinnen in diesem Genre ab. Allerdings hat mir mittig diese Stärke hin und wieder gefehlt, insbesondere in den Sexszenen fand ich hier und da das innere Aufgeben etwas zu früh geschrieben. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass Saphiras Vergangenheit diese Ungereimtheiten aus der Welt schaffen kann. Saphira hat auf jeden Fall noch viel Potenzial, da man während dem Lesen die Entwicklung wirklich miterleben konnte. Ich bin also sehr gespannt darauf, wie sie im nächsten Band handeln wird, denn der Cliffhanger ist ultrafies!
Maddox gefällt mir etwas weniger. Er ist mir zeitweise ein wenig zu brutal mit Saphira- insbesondere in den Sexszenen- doch trotzdem mag ich den Charakter irgendwie, weil Maddox trotz Saphiras Unterwerfung nicht ernsthaft den Respekt vor Saphira als Frau verliert. Das macht die brutalen Sexszenen wieder wett. Aber da Saphiras Charakter wirklich stark ist und ich persönlich starke Frauen liebe, gefällt mir Saphira besser.


Zum Schreibstil etc. :
Der Schreibstil von Cold Princess ist einfach und trotzdem absolut nicht langweilig. Man liest flüssig und es gibt keine gekünstelten Pausen. Hier und da ist die Geschichte sehr schnell und trotzdem hat die Autorin hier und da eine kleine Verschnaufpause eingebaut. Der Aufbau des Buches ist auch gelungen, meines Erachtens ist lediglich der Cliffhanger am Schluss nicht wirklich nötig, denn das Buch würde auch ohne ihn anregen, den nächsten Band zu lesen. Das hat Vanessa Sangue gar nicht nötig.

Meine Meinung:
Ich bin geteilt, was dieses Buch anbelangt. Ich persönlich hatte meine Mühe beim Lesen, weil die Gewaltszenen schon ausführlich und explizit sind- aber es wird ganz klar darauf hingewiesen auf den ersten Seiten des Buches. Ich frage mich nur immer bei solchen Szenen, wer schaut denn da wirklich, wie alt die Leser sind? Ich glaube nämlich, dass das Buch erst nach dem 16. Lebensjahr gelesen werden sollte. Einzig und allein weil die Gewalt in den Sexszenen doch recht deutlich dargestellt wird. Bei der ersten Szenen hatte ich auch etwas Mühe zum in die Thematik hineinkommen aber nach und nach hat sich dieses Gefühl in mir aufgelöst und ich glaube, dass Menschen, die solche Szenen gewohnt sind, keine Probleme damit haben werden. Ansonsten ist die Story wirklich toll! Ich mag die Charaktere und auch die Grundgeschichte ist toll. Ich werde sicherlich Band zwei lesen und kann es kaum erwarten! Die Autorin habe ich für mich nun neu entdeckt und ich empfehle sie allen, die keine Probleme mit starken Frauen und unschönen Themen haben!

Cold Princess ist ein Hoch auf starke Frauen, die auch mal schwach sein dürfen!

  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Gefühl
  • Thema