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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2026

Ein atmosphärisches Lesehighlight mit wunderschöner Optik!

Highland Dream
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Schon beim Auspacken war ich schockverliebt. Das wunderschöne Cover verspricht eine verträumte Geschichte, und der traumhafte Farbschnitt macht das Buch zu einem absoluten Schmuckstück im Regal. Eine Gestaltung, ...

Schon beim Auspacken war ich schockverliebt. Das wunderschöne Cover verspricht eine verträumte Geschichte, und der traumhafte Farbschnitt macht das Buch zu einem absoluten Schmuckstück im Regal. Eine Gestaltung, die perfekt zum Inhalt passt!

Samantha Young schreibt gewohnt flüssig und mitreißend. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Sie schafft es meisterhaft, die Emotionen der Protagonisten einzufangen, ohne dass es gekünstelt wirkt.

Besonders hervorheben möchte ich die bildhafte Darstellung der Landschaft. Während des Lesens hatte ich das Gefühl, direkt in den Highlands zu stehen, den Wind zu spüren und die raue Schönheit Schottlands zu sehen. Die Atmosphäre ist einfach magisch!

Die Charaktere sind das Herzstück dieses Romans. Sie sind unglaublich realistisch und authentisch gezeichnet.
Sloane ist eine starke Frau, deren tiefe Bindung zu ihrer Tochter Callie mich oft zu Tränen gerührt hat. Callie ist so goldig und echt beschrieben, dass man sie sofort ins Herz schließt.
Walker ist der perfekte Gegenpart: bodenständig, loyal und mit einer Tiefe, die die Liebesgeschichte so greifbar macht. Man nimmt ihnen jede Entscheidung und jedes Gefühl ab.

Fazit:
„Highland Dream“ ist ein absolutes Wohlfühlbuch mit Tiefgang. Wer realistische Charaktere, eine starke Mutter-Kind-Beziehung und das schottische Flair liebt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Eine klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Mutige Themen, aber als Einstieg etwas zu kurz greifend.

Wasser
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​Wasser war mein allererstes Buch von John Boyne. Da ich schon viel über seine großen Erfolge gehört hatte, war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt seiner Element-Serie. Mein Fazit fällt jedoch etwas ...

Wasser war mein allererstes Buch von John Boyne. Da ich schon viel über seine großen Erfolge gehört hatte, war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt seiner Element-Serie. Mein Fazit fällt jedoch etwas gemischt aus.

Ich finde es absolut bewundernswert, dass John Boyne sich an unbequeme und moralisch hochkomplexe Themen herantraut. Er stellt hier schwierige Fragen nach Mitschuld, Verantwortung und den Konsequenzen aus den Taten anderer innerhalb einer Familie. Diese Ernsthaftigkeit und der Mut zum Tabuthema haben mich beeindruckt. Auch sprachlich ist das Buch auf einem hohen Niveau: Die Atmosphäre der isolierten irischen Insel ist toll eingefangen und der Schreibstil ist angenehm klar und flüssig.

Trotz des starken Themas fehlte mir die emotionale Tiefe. Mit nur ca. 170 Seiten fühlte sich die Geschichte für mich eher wie eine Skizze an. Viele Aspekte wurden nur angerissen, und die „große Enthüllung“ der Vergangenheit war für mich leider schon recht früh vorhersehbar. Zudem fiel es mir schwer, eine wirkliche Bindung zur sehr passiven Protagonistin aufzubauen, was das Mitfiebern erschwert hat.

Fazit
Ein interessanter und atmosphärischer „Appetithappen“, der zeigt, dass Boyne ein Meister der leisen Töne ist. Für mich persönlich hätte die Geschichte aber mehr Raum gebraucht, um die unbequemen Fragen, die sie aufwirft, wirklich voll zu entfalten. Als Einstieg in Boynes Welt solide, aber ich hoffe, dass seine längeren Romane noch mehr Wumms haben!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Prachtstück mit emotionalen Höhen und Tiefen

Ashen Throne
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Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich dieses wunderschöne Cover und den fantastischen Farbschnitt erwähnen! Das Buch ist ein absoluter Blickfang im Regal und allein optisch schon ein 5-Sterne-Kandidat.

Nach ...

Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich dieses wunderschöne Cover und den fantastischen Farbschnitt erwähnen! Das Buch ist ein absoluter Blickfang im Regal und allein optisch schon ein 5-Sterne-Kandidat.

Nach dem starken ersten Band hatte ich extrem hohe Erwartungen. Ich muss ehrlich sagen, dass der Einstieg für mich diesmal etwas holpriger war und die Geschichte mich nicht ganz so schnell fesseln konnte wie Teil 1. Das lag leider vor allem an der Protagonistin: Yessa empfand ich in diesem Band oft als sehr anstrengend, zickig und fast schon nervig, was meine Geduld beim Lesen manchmal auf die Probe gestellt hat.

ABER: Die Liebesgeschichte und das Finale! Trotz Yessas Art hat mich das Prickeln zwischen den Charakteren wieder total gepackt. Die Dynamik und die tieferen Gefühle sind so intensiv beschrieben, dass ich richtig mitgefiebert und mitgelitten habe. Und das Dranbleiben lohnt sich absolut: In den letzten Abschnitten zieht die Spannung massiv an! Es wurde so unglaublich packend, dass ich die letzten Seiten förmlich verschlungen habe. Das Ende hat für mich persönlich vieles wieder wettgemacht.

Fazit: Eine emotionale Fortsetzung mit einer tollen Liebesgeschichte und einem Herzklopfen-Finale! Auch wenn die Protagonistin mich diesmal zwischendurch etwas angestrengt hat, bleibt die Welt von Marie Niehoff absolut lesenswert.

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