Lesevergnügen
Die TeehändlerinEs gibt sie wirklich, die Familie Ronnefeldt und den zugehörigen Tee. Susanne Popp erzählt in ihrem Roman in Anlehnung daran von der Entstehung eines Tee-Handelshauses und entführt uns dazu ins 19. Jahrhundert. ...
Es gibt sie wirklich, die Familie Ronnefeldt und den zugehörigen Tee. Susanne Popp erzählt in ihrem Roman in Anlehnung daran von der Entstehung eines Tee-Handelshauses und entführt uns dazu ins 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war es alles andere als selbstverständlich, dass Frauen sich fürs Geschäft interessieren. Umso mehr muss Friederike Ronnefeldt, deren Mann sich auf einer längeren China-Reise befindet, darum kämpfen, als Geschäftspartnerin ernst genommen zu werden.
Die Autorin zeichnet die Charaktere ausführlich und liebevoll und erzählt ihre Geschichte in einer sehr bildhaften, lebendigen Sprache, die leicht und angenehm zu lesen ist - am besten mit einer Tasse Tee. Ein Lesevergnügen, das Lust auf mehr macht. Umso erfreulicher, dass es einen zweiten Teil geben wird.