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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2021

Nichts für schwache Nerven!

Das Mädchen Jannie
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Jannie wurde von ihrem Großvater an Miro, den Boss einer rumänischen Bettlergruppe, verkauft. Auf einer der täglichen Touren kann sie fliehen und landet bei Dieter Leuken, der sich ihrer annimmt und vor ...

Jannie wurde von ihrem Großvater an Miro, den Boss einer rumänischen Bettlergruppe, verkauft. Auf einer der täglichen Touren kann sie fliehen und landet bei Dieter Leuken, der sich ihrer annimmt und vor der Außenwelt versteckt. Dieter wittert eine große Story und lässt sich von Jannie ihre Geschichte erzählen – plant er doch seinen großen Durchbruch als Autor.
Währenddessen werden in verschiedenen Waldstücken Leichen gefunden – Kriminalhauptkommissar Arno Klinkhammer ermittelt. Die Spur führt zu einer Bande, die im Darknet operiert. Besteht eine Verbindung zu Jannies Vergangenheit?
Petra Hammesfahr entwickelt ihre Story sehr realitätsnah in der für sie typischen Detailliertheit. Sie konfrontiert den Leser mit der Gedankenwelt eines Psychopathen und der Skrupellosigkeit eines rumänischen Clans. Er erfährt Dinge, die er so und besonders in dieser Ausführlichkeit nicht wissen möchte. Nichts für schwache Nerven!

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Veröffentlicht am 24.08.2021

Lesevergnügen

Die Tränen von Triest
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Afra von Silcredi wächst Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Villa in Triest auf. Sie steht kurz vor der Verlobung mit ihrer großen Liebe Alfred Herzog als der 1. Weltkrieg ausbricht und die beiden getrennt ...

Afra von Silcredi wächst Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Villa in Triest auf. Sie steht kurz vor der Verlobung mit ihrer großen Liebe Alfred Herzog als der 1. Weltkrieg ausbricht und die beiden getrennt werden.
Gut 100 Jahre später reist die 33-jährige Johanna auf den Spuren ihrer Urgroßmutter Afra nach Tries. Ihr Großvater Bernhard, Afras Sohn, meinte, sie müsse mal wieder Urlaub machen und hat sie gebeten, bei der Gelegenheit herauszufinden, wer sein Vater war.
Johanna verbringt eine Woche in der Frühstückspension Villa Costa – wie die schlossähnliche Jugendstilvilla Silcredi nun heißt. Dort lernst sie die 93-jährige Charlotte von Uhlrich und ihre Enkelin Ina kennen – zwei Hamburgerinnen, die ebenfalls eine Verbindung zu der Villa und ihren früheren Bewohnern zu haben scheinen.
Neugierig geworden macht sich Johanna, unterstützt durch Luca Costa, den Besitzer der Frühstückspension, auf Spurensuche.
Beate Maxian hat die fiktive Geschichte der Familie Silcredi, die sich über vier Generationen spannt, in einen gut recherchierten historischen Rahmen gesetzt. Die Protagonisten sind lebendig und sympathisch entworfen, wirken glaubhaft und realistisch.
Auch wenn vielleicht die eine oder andere Entwicklung relativ vorhersehbar und der Zufall an mancher Stelle groß ist, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Ein unterhaltsamer Roman, der angenehm zu lesen, aber keinesfalls seicht ist!

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