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Veröffentlicht am 03.08.2026

Genialer Auftakt der neuen Sturmland-Saga

Sturmland
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„Sturmland“ ist der Auftakt einer neuen Dilogie von Miriam Georg, die für mich inzwischen zu einer meiner Lieblingsautorin geworden ist.
Diese historische Roman-Saga, die Ende des 19. Jahrhundert vor allem ...

„Sturmland“ ist der Auftakt einer neuen Dilogie von Miriam Georg, die für mich inzwischen zu einer meiner Lieblingsautorin geworden ist.
Diese historische Roman-Saga, die Ende des 19. Jahrhundert vor allem auf Norderney und Borkum spielt, erzählt auf sehr unterhaltsame Weise die Geschichte der Einheimischen mit ihrem harten Kampf ums Überleben und die notgedrungen die reichen Kurgäste bei sich wohnen lassen. Hierbei hat die Autorin auch die Unterschiede zwischen diesen beiden Seebädern anhand der beschriebenen Protagonisten ausgezeichnet herausgearbeitet. Nebenbei erfährt man einiges über die damals vorherrschende Seenotrettung und deren spärlichen Entlohnung. Die Reedertochter Cora lässt sich als Gouvernante vom Architekten Klassen anstellen und reist mit ihm und seiner Tochter Emmi nach Norderney. Ich konnte mir alle Protagonisten richtig gut vorstellen. Diese sind sehr facettenreich und realistisch beschrieben. Da ich in der Vergangenheit einige Dokumentationen über die ostfriesischen Inselbewohner gelesen hatte, konnte ich mir die beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen und ich empfand sie alle als realistisch.
Die Struktur des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Roman ist in vier Teilen aufgeteilt und jeder Teil beginnt jeweils mit einer historischen Karte von Norderney bzw. Borkum. Einige Kapiteln sind zwar sehr lang, werden aber optisch in viele Unterabschnitte unterteilt, so dass diese Kapitel„über“länge überhaupt nicht negativ auffällt. Ich habe jede Seite des relativ dicken Romans genossen. Wie geht es mit Cora, Onnen, Emmi und Anni weiter?
Fazit:
Ich kann diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich auf die Fortsetzung mit dem Buchtitel „Salzwind“.

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Veröffentlicht am 24.07.2026

Interessanter Auftakt einer neuen Thriller-Reihe um die KI

Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln
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Mich hat das Buchcover mit dem Buchtitel direkt angesprochen und sofort mein Interesse geweckt, obwohl ich sonst selten Thriller lese. Ich kannte bisher den Autor Florian Schwiecker nur vom Namen her. ...

Mich hat das Buchcover mit dem Buchtitel direkt angesprochen und sofort mein Interesse geweckt, obwohl ich sonst selten Thriller lese. Ich kannte bisher den Autor Florian Schwiecker nur vom Namen her. Dieser Thriller ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe rund um die Künstliche Intelligenz.
Die Hackergruppe 'Time-Out' greift die EU an und erpresst diese. Die junge Computerspezialistin Charlie und ihr KI-Prototyp KIM wehren sich gegen diese Hackergruppe.
Die Struktur des Buches hat mir sehr gut gefallen. In den Kapitelüberschriften werden die Daten genannt, sodass ich genau wusste, wann der nächste Tag beginnt und wie die Geschichte weitergeht. Alle 95 Kapiteln hatten eine angenehme Länge, manche sind zum Teil sogar sehr kurz und so konnte ich gleich mehrere Kapiteln auf einmal lesen. Der saloppe Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Trotz der eingestreunten Computerfachbegriffe, die leider nicht erläutert wurden, flogen für mich die Seiten nur so dahin.
Die Geschichte beginnt gleich mit einem spannungsgeladenen Prolog. Charlie wird mit ihrem Leben bedroht und ich wurde gleich in den Sog des Thrillers gezogen. Der Spannungsbogen wurde dank der ständigen Perspektivenwechsel bis zum Schluss gehalten und es war für mich ein einfaches, diesen Thriller innerhalb kürzester Zeit zu lesen. Ich fand die Story meistens realistisch. Vor allem bei einigen Szenen von KIM, war ich mir nicht sicher, ob diese realistisch oder eher 'Fantasy' sind. Mir ist zwar bekannt, dass in letzter Zeit die KI immer besser und leistungsstarker wurde, aber ob die KI soweit wie KIM ist, wage ich zu bezweifeln. Manche Szenen hätte der Autor auch ruhig etwas straffen können.
Die handelnden Protagonisten wirken authentisch, vor allem die unsympathichen Politiker und höher gestellten Personen. Ich fand die Hauptprotagonisten Charlie und Lukas sehr sympathisch. Charles älterer Bruder Fritz ist mir aufgrund seiner selbstlosen Art ebenfalls sympathisch.
Fazit:
Es ist ein guter Thriller, den ich für die computertechnisch interessierte Leser:innen empfehlen kann, die sich nicht an den Fachbegriffe aus der Computerwelt, die nicht erklärt werden, stören.

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Veröffentlicht am 24.07.2026

Nur Geschichte zwei und drei empfehlenswert

Idefix und die Unbeugsamen 09
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Eigentlich gefällt mir die Idefix-Reihe sehr gut, da ich die Idee ganz gut finde, Idefix, den Hund von Asterix als Held für diesen Comics zu wählen. Die Bilder sind wie immer alle kunstvoll gestaltet und ...

Eigentlich gefällt mir die Idefix-Reihe sehr gut, da ich die Idee ganz gut finde, Idefix, den Hund von Asterix als Held für diesen Comics zu wählen. Die Bilder sind wie immer alle kunstvoll gestaltet und die weiteren Figuren sind die tierischen Adaptionen von den bekannten Asterix-Comics Figuren und gefallen mir im Prinzip sehr gut. Bei diesem Band bin ich bzgl. den drei Geschichten zwiegespalten. In der ersten Geschichte „Im Schatten der Römer“ wollen Idefix und seine Freunde den „Künstler“, der mit Karikaturen Labienus lächerlich macht, nachts finden, bevor die Römer ihn erwischen. In diesem Comic hat der „Künstler“ mit einem Kohlestift gemalt, so dass die Römer diese Schmierereien leicht abwischen können. Es geht also um Schmierereien und eigentlich um Sachbeschädigung, was ich für sehr bedenklich halte, weil nicht nur Erwachsene, sondern auch oder vor allem Kinder diesen Comic lesen. Möglicherweise werden die Kinder von diesem Comic angestiftet, sich gedankenlos an fremden Hauswänden zu „verewiglichen“. Die beiden nächsten Geschichte hat mir deutlich besser gefallen.
Fazit:
Aufgrund der ersten Geschiche vergebe ich nur 2 von 5 Sterne und kann hier leider keine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Ich hoffe, dass sich der Herausgeber im nächsten Band mehr Gedanken macht.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Vielversprechender Auftakt der Dilogie

Die Geheimnisse von Liebental
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Dies ist mein erster Roman der Bestseller-Autorin Marion Johanning und mein erster Eindruck war gleich positiv, als ich das kunstvolle Buchcover mit der Kräutermagd Sophie im Vordergrund und das Schloss ...

Dies ist mein erster Roman der Bestseller-Autorin Marion Johanning und mein erster Eindruck war gleich positiv, als ich das kunstvolle Buchcover mit der Kräutermagd Sophie im Vordergrund und das Schloss Liebental im Hintergrund sah. Es ist ein absoluter Hingucker und passt wunderbar zu diesem hervorragenden historischen Roman.
Die Autorin verwebt ausgezeichnet das historische Kraichgau um 1700 mit einer fesselnder Fiktion um die Hauptprotagonistin Sophie. Sie beschreibt die einzelnen Szenen so bildhaft, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte: das Verhalten der Adligen gegenüber ihren Untertanen sowie die damals vorherrschende Denkweise der einfachen Menschen mit ihren täglichen Problemen. Ich fand die Hauptprotagonistin Sophie, die als Waise sich durchschlagen muss, bis sie Unterschlupf bei einem Wundarzt und später bei einer Hugenottin findet, sehr sympathisch, da sie hilfsbereit, klug, verantwortungsbewusst und vor allem selbstbewusst ihren Weg ging. Der Verwalter des Schlosses Liebental, Andreas Rotfeld, erkennt schnell ihre Kräuterkenntnisse und stellt sich immer wieder schützend vor sie. Die adligen Protagonisten wie zum Beispiel Freiherr Philipp von Reintz sind ebenfalls authentisch dargestellt. An ihnen konnte man sehr gut erkennen, wieviel ihnen ein Menschenleben, vor allem des einfachen Volkes, wert ist.
Dank des flüssigen und packenden Schreibstils konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da ich immer nur noch weiterlesen wollte, um zu erfahren, wie es mit Sophie weitergeht. So erfolgt in diesem Auftakt der Dilogie die Erklärung von Sophies immer wiederkehrenden Albträumen und auch die Auflösung ihrer Herkunft.
Bonusmaterial:
Im Anhang gibt es ein – wenn auch relativ kurzes - Glossar mit Erläuterungen, das ich sehr hilfreich fand. Mich hat es überrascht, dass es kein Personenverzeichnis gab, aber da die Anzahl der Personen überschaubar war, habe ich es letztendlich überhaupt nicht vermisst.
Struktur:
Die einzelnen Kapiteln haben eine angenehme Leselänge. Da es teilweise Untertiteln mit Information über den Handlungsort und den Zeitraum gibt, wusste ich immer genau, wo und wann gerade die Handlung spielt.
Fazit:
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, freue mich auf eine baldige Fortsetzung und vergebe volle Punktzahl

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Harmloser Titel, erschütternder und spannender Roman

Wo der Wind die Namen trägt
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In der Buchhandlung hätte ich vermutlich das Buch „wo der Wind die Namen trägt“ von Anja Jonuleit nicht in die Hand genommen, da mich das Buchcover nicht unbedingt anspricht.
Der Roman umfasst zwei Zeitebenen: ...

In der Buchhandlung hätte ich vermutlich das Buch „wo der Wind die Namen trägt“ von Anja Jonuleit nicht in die Hand genommen, da mich das Buchcover nicht unbedingt anspricht.
Der Roman umfasst zwei Zeitebenen: in der aktuellen Zeitebene geht es um die 85 jährige Inge, die sich ihrer Vergangenheit in der Lüneburger Heide stellen muss und in der historischen Zeitebene erfahren wir durch die 42 jährige Journalistin Helga und die 8 jährige Inge, die beide 1946 in Miele wohnen, wie das Leben in der Lüneburger Heide auch während des Dritten Reiches war und wie sich die Menschen in dieser Zeit verhalten hatten.
Da ich vor allem historische Romane lese, interessierten mich vor allem die damaligen Ereignisse um 1946. Alle drei Erzählstränge, die hauptsächlich auf zwei Zeitebenen handeln, haben mir hervorragend gefallen und auch der Wechsel untereinander sind immer an der richtigen Stelle erfolgt, so dass ich unbedingt weiterlesen wollte, wie es weitergeht. Optisch werden diese drei Erzählstränge durch unterschiedliche Schrifttypen hervorgehoben.
Die Autorin Anja Jonuleit verknüpft in diesem Roman hervorragend gut recherchierte historische Fakten mit fesselnder Fiktion. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin.
Mir hat der Lageplan der Lüneburger Heide um Miele mit den Beschreibungen (Buchinnenseiten), die ausführlichen Infos über die historischen Hintergründe und vor allem das Personenverzeichnis im Anhang sehr gut gefallen. Ich finde auch die Motivation der Autorin, dieses Buch zu schreiben sowie die Quellenangaben, sehr interessant.
Fazit:
Es ist eine unter die Haut gehende, authentische Geschichte, die mich immer mehr in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Daher spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus

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