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magische_farbwelt

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2020

Knisternder Pakt

Moon of Witchcraft
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„Moon of Witchcraft“ von Sophia Rudolph gehört zur Reihe „Das RosenRote Schlüsselloch“. Der Erotikroman ist der 4. Band dieser Buchreihe. Bisher ist „Moon of Witchcraft“ allerdings für mich das erste Buch ...

„Moon of Witchcraft“ von Sophia Rudolph gehört zur Reihe „Das RosenRote Schlüsselloch“. Der Erotikroman ist der 4. Band dieser Buchreihe. Bisher ist „Moon of Witchcraft“ allerdings für mich das erste Buch dieser Reihe, welches ich lese. Und ich muss sagen, es zieht mich wahrlich in seinen Bann. Bei Fantasygeschichten bin ich immer zwiegespalten. Manch eine Geschichte dieses Genres schafft es, mich zu begeistern, in andere Geschichte kann ich mich einfach nicht hineinfinden und mich mit dem Handlungsrahmen identifizieren. In „Moon of Witchcraft“ schafft es die Autorin Sophia Rudolph, mich zu fesseln. Denn sie webt eine spannende Erzählung zwischen Hexen und Werwölfen und einem Pakt, der wieder aufleben soll. Und die knisternde Erotik, die zwischen den fantastischen Wesen entsteht, ist nicht einfach nur platt. Nein, sie passt vollkommen zur Geschichte des Buches, sie ist nie ordinär, sondern es ist immer eine Ausgewogenheit zu spüren. Nie zuviel, nie zuwenig. Und das macht auch „Moon of Witchcraft“ für mich aus. Dazu sollte ich erwähnen, dass ich sowieso ein Faible für (Wer-) Wölfe habe, üben sie doch eine ungeheure Anziehungskraft auf mich aus. Sie wirken stark, wild, eigen. Und ja, auch diese Charaktereigenschaften stellt die Autorin wunderbar dar. Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Art von Romanen fesseln wird, Sophia Rudolph hat mich in „Moon of Witchcraft“ durchaus eines Besseren belehrt.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Das Ende kam plötzlich

Hopelessly in Love
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„Hopelessly in Love“ – wie der Name bereits vermuten lässt, geht es in diesem Roman um eine Liebesgeschichte, die teilweise verzweifelt anmutet. Denn die Protagonisten Sasha und Ben kommen aus zwei verschiedenen ...

„Hopelessly in Love“ – wie der Name bereits vermuten lässt, geht es in diesem Roman um eine Liebesgeschichte, die teilweise verzweifelt anmutet. Denn die Protagonisten Sasha und Ben kommen aus zwei verschiedenen Welten: Reich und nicht reich. Das Attribut „arm“ kann ich hier nicht verwenden, da Sasha wohlbehütet aufgewachsen ist und es ihr an nichts gemangelt hat. Doch nur langsam findet sie sich in der Upper Class zurecht. Entsprechend zweifelt Sasha immer wieder an Ben und seinen Gefühlen und an ihrer Beziehung mit ihm. Dieses Gefühlschaos ist im Roman ein stetiges Auf und Ab. Und ja, ich kann es ein Stückweit nachvollziehen, dass Sasha diese Zweifel hegt. Das passiert ja irgendwie immer, wenn man unterschiedlich aufwächst. Beinah fühlt man sich beim Lesen in die Welt von Highschool Musical versetzt, auch wenn ich den Film nie gesehen habe. Zumindest stelle ich ihn mir so vor. Zum Ende des Buches hin steigert sich noch einmal die Dramatik im Buch – und dann war das Buch auf einmal zu ende. Und ich finde, die Autorin Emma Winter hat mich mit ihrem Roma „Hopelessly in Love“ und dem abrupten Ende etwas verwirrt zurückgelassen. Aber vielleicht ist das ja auch genau so gewollt. Obwohl mich ein offenes Ende immer etwas unruhig zurücklässt, muss ich gestehen. „Hopelessly in Love“ ist übrigens der 2. Band der „Weston-High“-Reihe von Emma Winter. Ich bin sozusagen mitten in der Geschichte eingestiegen. Band 3 wird voraussichtlich im August erscheinen. Vielleicht werden dann die dramatischen Umstände zwischen Sasha und Ben ja geklärt.

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Veröffentlicht am 02.06.2020

Mädchenträume werden wahr

Absolut (k)ein Fangirl
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Ein Jugendbuch. Oder sollte ich eher schreiben, ein Mädchenbuch?!. Denn das ist es wahrhaft durchweg. Oder auch für Jungs, die ein paar charmante Verhaltenstipps benötigen. Und wenn ich ehrlich bin: Bei ...

Ein Jugendbuch. Oder sollte ich eher schreiben, ein Mädchenbuch?!. Denn das ist es wahrhaft durchweg. Oder auch für Jungs, die ein paar charmante Verhaltenstipps benötigen. Und wenn ich ehrlich bin: Bei diesem Buch war ich sehr gern noch mal ein Mädchen. Denn ich habe mich direkt in meine Jugendzeit versetzt gefühlt, in der ich in meine Idole verliebt war. Zugegeben, bei mir kamen diese aus dem Wintersport. Total verknallt war ich, ich habe jeden noch so kleinen Zeitungsschnipsel gesammelt und jede Möglichkeit genutzt, die Sportveranstaltungen in sämtlichen Wiederholungen zu schauen. Doch Kat, die Protagonistin des Buches, ist anders. Sie ist nicht verliebt, nein, und schon gar nicht in irgendwen von irgendwelchen gehypten Boybands. Zumindest noch nicht. Die Autorin Emma Grey beschreibt in ihrem Buch „Absolut (k)ein Fangirl“, wie eine 17 Jährige zu ihrer ersten Liebe findet. Welche Unsicherheiten sie zu umgehen hat, welche Zweifel sie hegen. Und ja, ich kann mich in Kats Gefühlen total wieder finden. Denn ich habe damals, vor vielen Jahren in meiner Teenagerzeit genauso getickt. Und ich denke, manch ein Gefühlschaos beschert uns die Liebe auch noch im Erwachsenenalter. Also immer. Natürlich werden viele junge Mädchen nie ein solches Happy End erleben, wie es Kat begegnet, aber ich denke, „Absolut (k)ein Fangirl“ holt die Mädchen – ob klein oder groß – genau dort ab, wo die Realität aufhört: Bei den Träumen, die wir haben. Es ist wie eine kleine Schutzwelt, die wir manchmal brauchen, um einfach etwas Schönes zu erleben, wenn es mal nicht so läuft. Und um wieder neuen Mut zu bekommen, Dinge anzugehen, die erstmal viel zu groß erscheinen. Ich jedenfalls habe das Jugendbuch total genossen, es war wieder mal schön, sich in eine Mädchenwelt zu träumen und auch ein wenig in der eigenen Vergangenheit zu stöbern.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Perfekte und spannende Mischung

Mitten im August
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Aktueller könnte dieser Capri-Krimi kaum sein. Junge Menschen, die sich um den Klimawandel sorgen. Ja, sie brennen regelrecht für den Umweltschutz. Doch wie weit gehen die Interessen? Und vor allen Dingen: ...

Aktueller könnte dieser Capri-Krimi kaum sein. Junge Menschen, die sich um den Klimawandel sorgen. Ja, sie brennen regelrecht für den Umweltschutz. Doch wie weit gehen die Interessen? Und vor allen Dingen: Wie weit geht man, um diese Interessen auch um- und durchzusetzen? Wahrscheinlich zu weit. Denn Jack, der für den Umweltschutz mit jeder Zelle seines Körpers kämpft, wird ermordet. Der Autor Luca Ventura schreibt spannend, manchmal auch etwas verwirrend. Und gerade das gefällt mir an diesem Roman verdammt gut. Denn ab und ist man als Leser gezwungen, zu rätseln, aus welcher Sicht denn gerade erzählt wird. Und viele Hinweise im Buch führen auf die falsche Fährte, so dass des Lesers eigenes Ermittlungsgeschick gefragt ist. Ich liebe das einfach. „Mitten im August“ ist ein Kriminalroman der vor der anschaulichen Kulisse Capris spielt. Und vor allen Dingen zieht er eine angemessene Parallele zum absolut wichtigen Thema des Klimawandels. Klimawandel und Krimi – für mich eine perfekte und spannende Mischung.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Pandas können besser zuhören

Pandatage
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Ein Buch über eine Vater-Sohn-Beziehung kommt mir persönlich relativ selten unter. Womöglich mag das auch daran liegen, dass dies ein Thema ist, welches mich nicht unmittelbar tangiert. Aber dieser Titel ...

Ein Buch über eine Vater-Sohn-Beziehung kommt mir persönlich relativ selten unter. Womöglich mag das auch daran liegen, dass dies ein Thema ist, welches mich nicht unmittelbar tangiert. Aber dieser Titel des Buches hat mich dann doch schon sehr neugierig gemacht. Unter „Pandatage“ konnte ich mir so ziemlich nichts und doch irgendwie alles vorstellen. Also las ich mir die Beschreibung des Buches durch und ließ mich auf die Geschichte ein. Und so komisch die Begegnungen mit Danny Maloony (mit dem Namen bin ich mir nicht sicher, denn an manchen Stellen heißt er im Buch „Danny Malooley“), dem Vater von Will, sind, so tragisch sind sie dann auch gleichermaßen. Manchmal möchte man als Leser schmunzeln und bekommt dann irgendwie ein leicht schlechtes Gewissen. Zumindest erging es mir so. Der Schreibstil ist wunderbar, flüssig und verständlich. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass dieses Buch ebenso gern mal von Jugendlichen gelesen werden kann. Vielleicht haben sie ähnliche Schicksale erlitten. Und dann suchen sie einen Panda, der ein offenes Ohr für sie hat. „Pandatage“ von James Gould-Bourn ist einfühlsam, feinfühlig und an gewissen Stellen humorvoll. Genau die richtige Dosis und auf den Punkt gebracht. Die Nebenfiguren finde ich übrigens auch perfekt gewählt. Teilweise Einschüchternd, aber auch in ganz großen Portionen aufmunternd und liebevoll. So wie der ganze Roman.

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