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Veröffentlicht am 14.11.2020

Schönes Buch für einen kuscheligen Leseabend ❄️

Winterzauber wider Willen
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Inhalt:
In "Winterzauber wider Willen" geht es um die absolute Business- und Powerfrau Kayla Green. Sie liebt ihren Job als PR-Managerin so sehr, dass sie quasi nichts anderes macht. Aber eins muss man ...

Inhalt:
In "Winterzauber wider Willen" geht es um die absolute Business- und Powerfrau Kayla Green. Sie liebt ihren Job als PR-Managerin so sehr, dass sie quasi nichts anderes macht. Aber eins muss man ihr lassen - sie ist ziemlich gut darin Kunden von sich zu überzeugen und selbst den aussichtslosesten Fällen eine Perspektive zu geben.
Jackson O`Neil hat genau so eine Art von Auftrag für sie. Sein Familienunternehmen Snow Crystal steht kurz vor dem aus und Kayla scheint die letzte Option zu sein, um das Unternehmen retten zu können.
Der Vorschlag kommt ihr wie gerufen, denn Kayla kann die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage nicht ausstehen. Da scheint es ihr fast wie ein wahrgewordener Traum über Weihnachten nicht in der Riesenmetropole New York City seien zu müssen und lieber in einer kleinen abgeschiedenen Holzhütte das zu tun, was ihr Leben ausfüllt - arbeiten.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch schon im Oktober gelesen, aber ich wollte nicht als absoluter Weihnachtsromane-Fanatiker abgestempelt werden (bin ich natürlich nicht - neeeein), deshalb kommt meine Rezension erst jetzt.
Die beiden Protagonisten und ihr Umfeld waren für mich als Leser sehr realistisch und im Bezug auf deren Handlungen in Verbindung mit ihren Problemen nachvollziehbar. Ich mochte es zu sehen, wie sie im Laufe der Geschichte immer mehr aufgetaut sind (kitschig? ich glaube nicht haha).
Der Schreibstil von Sarah Morgan hat mich wie immer abgeholt und ich finde, dass man dieses Buch wirklich in einem Rutsch durchlesen kann.
Sehr empfehlenswert zur Weihnachts- und Winterzeit (, aber natürlich auch zu jeder anderen Jahreszeit, wenn ihr so seid wie ich haha).
Mir persönlich gefällt die Aufmachung vom Buch und ist genau das, was man sich unter so einem Buch eben auch vorstellt. Allerdings muss ich auch sagen, dass mich der Plot trotzdem nicht übermäßig überrascht hat, aber auch das ist überhaupt nicht böse gemeint, sondern einfach nur dazu da, dass es wie jetzt schon öfters erwähnt schlichtweg den Anforderungen an so eine Lektüre entspricht.

Mayaxx

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Finale Band der Robert Langdon Reihe - Flop?

Origin
1

[First Things First, ich muss einen kleinen Disclaimer voran schieben. Ich kann nichts über die gesamte Reihe um Robert Langdon von Dan Brown sagen, weil ich Origin tatsächlich nur gekauft habe, da es ...

[First Things First, ich muss einen kleinen Disclaimer voran schieben. Ich kann nichts über die gesamte Reihe um Robert Langdon von Dan Brown sagen, weil ich Origin tatsächlich nur gekauft habe, da es in der Buchhandlung meines Vertrauens nur noch 5 Euro kostete und ich mächtigen Thriller-Bedarf hatte.]

Grundlegend handelte das Buch davon, dass der milliarden-Euro-schwere Futurist Edmond Kirsch eine Entdeckung gemacht hatte, die nicht nur irgendeine zu seien schien, sondern die Weltansichten der Menschen grundlegend verändern würde und die Macht hatte, jegliche Glaubensrichtungen infrage zu stellen. Diese wollte er im berühmten Guggenheim Museum von Bilbao mit den Besuchern vor Ort und per Onlineübertragung mit der Bevölkerung um den gesamten Globus teilen. Unter den Besuchern war auch Kirschs alter Professor für Symbologie und außerdem guter Freund Robert Langdon. Als Langdon allerdings mit ansehen musste, wie Edmond Kirsch während seiner Präsentation vor den Augen aller exekutiert wurde, verpflichtete er sich zusammen mit der Leiterin der Museums Ambra Vidal, Edmonds Entdeckung zu finden und zu publizieren – denn offensichtlich gab es mächtige Gegner, die es Edmond Kirsch, als auch den beiden auf den Tod nicht möglich machen wollten, diese Erfindung zu veröffentlichen.

Noch ein zweiter Disclaimer: die 5 Euro haben sich definitiv gelohnt.

Dan Brown hat das ganze Buch mit so einer fesselnden Echtheit geschrieben, dass es schwer zu glauben ist, dass es nicht der Realität entspricht. Oder zumindest die Handlung. Brown hat diesbezüglich das schwer einzusetzende Mittel, der realen Umwelt genutzt. Denn alle Straßen, Bauwerke, Wissenschaften und Religionen könnten uns auch so im Alltag begegnen und geben mir als Leser deshalb eine Verbindung zu dem Buch und der Thematik, die zumindest ich persönlich, auf keinem anderen Weg hätte bekommen können. Die Gebäude von denen Dan Brown schreibt sind nicht nur auf Papier, sondern auch im realen Leben – in Spanien, in Prag, usw. So sind sie, wie auch die Geschichte wesentlich greifbarer.

Edmond Kirsch ist ein Visionär. Ich empfand seine Persönlichkeit als bewundernswert, da er einen großen Wissendurst hatte und zudem die Fähigkeit, sich manisch mit seinen Vorhaben auseinanderzusetzen. Dabei wirkt er nicht wie ein verrückter Wissenschaftler, sondern wie ein Mann des Fortschritts, der seine Arbeit, neben seinem eigenen Interesse, wegen eben diesem Fortschrittswillen verrichtete.
Mein Lieblingscharakter im Buch war Robert Langdon. Ich mochte seinen Hang dazu, alles zu analysieren, zu hinterfragen und zu deuten. (Auch im Kombinieren ist er keine 0.) Seine Handlungsweisen und Emotionen wurden meiner Meinung nach sehr authentisch vermittelt, weswegen ich seine Taten stets nachvollziehen konnte.
Ich kann Genderrollen nicht ausstehen. Das ist der Grund, warum mir Ambra Vidal so sympathisch war. Sie ist eine starke gebildete Frau und vertritt ihre Ansichten. Mir persönlich hat es gefallen, dass Dan Brown mit Ambra gezeigt hat, dass allein das Geschlecht nicht impliziert, wie hilflos oder dumm ein Mensch ist.

Origins Cover passt sehr gut zum Inhalt. Der rote Schriftzug in Kombination mit einem Gebäude im Hintergrund, das im Buch erwähnt wird und weitere kryptische Zeichen drumherum haben mich dazu eingeladen den Thriller zu kaufen. Vielleicht war es aber auch die Tatsache, dass Dan Brown auf dem Einband steht. Und muss ich noch etwas zu seinem Schreibstil sagen? Er schreibt mit einer gewissen Raffinesse und hat im Gesamten einen sehr angenehmen flüssigen Schreibstil. Ehrlichweise muss ich sagen, dass es sich an manchen Stellen etwas zu lang angefühlt hat und mir die Spannung etwas verloren gegangen ist, aber die Neugier nach der Auflösung, hat mich immer weiter lesen lassen.
Für meinen ersten Dan Brown Thriller war es schwer in Ordnung. Es war ein kleines auf und ab und ich kann mir gut vorstellen, warum seine Bücher so beliebt sind und würde mir an dieser Stelle auch anmaßen zu sagen, dass es auf jeden Fall lesenswert ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Was soll ich sagen? - ich lieb's ❤️

Hiding Hurricanes
1

Jeder Mensch hat seine gute und seine dunkle Seite. Lenny James hat mehr als das. Tagsüber ist sie die rumnörgelnde und distanzierte Lenny, aber sobald die Sonne dem Horizont entgegen wandert, verwandelt ...

Jeder Mensch hat seine gute und seine dunkle Seite. Lenny James hat mehr als das. Tagsüber ist sie die rumnörgelnde und distanzierte Lenny, aber sobald die Sonne dem Horizont entgegen wandert, verwandelt sie sich in die verführerische und unwiderstehliche Daisy. Dabei geht es im dritten Buch der Fletcher-University-Reihe geschrieben von der wunderbaren Tami Fischer, nicht um irgendeine daher gelaufene Superheldin, sondern um eine starke junge Frau. Die besagte Lenny hält allerdings nicht viel von übermäßigem Kontakt zu anderen, distanziert sich, so oft es geht und gibt nichts über sich preis. Es gibt nur einen Menschen, zudem sich eine tiefere Beziehung erträumte – ihr bester Freund Creed. Er weiß von ihrem nächtlichen Job als Stripperin im Dolly House genauso wenig wie ihre Freunde. Als er sich jedoch in Lennys Alter Ego Daisy verknallt und immer öfter im Club erscheint, unterläuft ihr ein großer Fehler, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt und Lenny muss sich herausfinden, wer sie ist und wer sie sein will.
Erstmal etwas zu dem unglaublich schönen äußerlichen Erscheinungsbild. Was das Cover und die gesamte Aufmachung angeht, muss ich einfach sagen, dass ich mir kein besseres hätte ausmalen können – einfach wow! Genauso wie die beiden vorherigen Bücher der Reihe hat es [Cover] mich einfach geflasht, aber natürlich auch vom Plot total abgeholt. Lenny ist einer der faszinierendsten Persönlichkeiten, die ich je kennengelernt habe und hat mir mit ihrem mächtigen, facettenreichen Charakter immer wieder die Sprache verschlagen. Außerdem hat sie einfach einen unschlagbar amüsanten Humor. Dahingehend ähnelt sie Creed sehr. Er ist einfach eine unfassbar sympathische Seele und sprüht fast vor Loyalität. Die beiden wirken genauso wie ihr Freundeskreis wie Menschen, mit denen man sich gerne umgibt und wohlfühlen kann. Diese Authentizität hat mich am Buch schlichtweg fasziniert.
Ich persönlich habe bei diesem Buch durch den unbeschwerten und passenden Schreibstil viel lachen, aber auch ehrlicherweise weinen müssen – und bei Büchern tue ich das eigentlich so gut wie nie. Die Art und Weise, die Handlung zu erzählen, hat mich rasend schnell durch das Buch gebracht und das macht für mich auch ein gutes New Adult Buch aus. Mir ist beim Lesen nie langweilig geworden – sowohl von der Erzählweise nicht wie auch nicht von der Tatsache, dass ich bereits einige-viele New Adult Bücher gelesen habe. Diese Love-Story war mehr als herzerwärmend und ging mir unter die Haut.
Insgesamt bin ich einfach der unverwechselbaren Originalität von Tami Fischers Büchern verfallen. Mir gefällt einfach der Mix aus schmunzeln und Ernsthaftigkeit. Und natürlich ist etwas Dramatik mit dabei. Aber ganz im Ernst, manchmal muss man sich auch mal davon berieseln lassen und falls ihr das in nächster Zeit vorhaben solltet, wisst ihr Bescheid: Hiding Hurricanes - dicke Empfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere