Super spannender Krimi mit viel Lokalkolorit
Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer"Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer" ist der erste Roman von Martin Conrath, den ich gelesen habe. Zugleich ist das Buch auch der Auftakt zu einer neuen Krimireihe aus dem Ruhrpott, bei der ich mich ...
"Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer" ist der erste Roman von Martin Conrath, den ich gelesen habe. Zugleich ist das Buch auch der Auftakt zu einer neuen Krimireihe aus dem Ruhrpott, bei der ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue.
Das Ermittlerteam, das in diesem Roman eingeführt wird, besteht aus den beiden Freundinnen Elin Akay, Kriminalhauptkommissarin und Dr. Jana Fäller, forensische Psychiaterin und Psychotherapeutin. Beide Figuren gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr authentisch und handeln auch mal aus dem Bauch heraus, was mir sehr sympathisch ist.
Der Kriminalfall ist ein quasi cold case und führt in Rückblenden zurück in die 1980er Jahre und unter Tage. Atmosphärisch dicht erzählt der Autor, wie es sich anfühlt, sich in einem (ehemaligen Bergwerk) aufzuhalten. Auch die Ermittlungen sind gut beschrieben und für mich nachvollziehbar. Der Schreibstil Martin Conraths ist ebenfalls sehr gut. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ohne dass dabei Längen entstehen oder die Spannung verloren geht.
Insgesamt ein äußerst spannender Kriminalroman für Fans von Regionalkrimis mit einem Faible für den Ruhrpott.