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Veröffentlicht am 14.12.2019

Der Feuerwehrmann

Flirting with Fire (Saving Chicago 1)
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Bei einer Versteigerung bieten ihre Freundinnen für ein Date mit ihrem Highschoolschwarm Mauro. Doch eigentlich will Madison lieber nicht an ihre Schwärmerei für den Supertypen der Highschool erinnert ...

Bei einer Versteigerung bieten ihre Freundinnen für ein Date mit ihrem Highschoolschwarm Mauro. Doch eigentlich will Madison lieber nicht an ihre Schwärmerei für den Supertypen der Highschool erinnert werden. Und noch schlimmer: Er erinnert sich nicht mal daran, dass sie zusammen auf der Schule waren. Als beide auf ein zu versteigerndes Haus bieten, tun sie sich zusammen, um es zu renovieren – und sie erkennen, dass sie sich viel besser finden, als sie zunächst dachten.

Ja, ich wollte die Geschichte um den sexy Feuerwehrmann lesen und erwartete eine spritzige und unterhaltende Liebesgeschichte, aber ehrlich: Es reicht halt nicht, wenn der Protagonist nur gutaussehend ist und die Geschichte drumherum nicht stimmt. Und hier stimmt so gar nichts. Madison ist nervig wie eine Sechzehnjährige, voller Selbstzweifel, denn schließlich ist Mauro eine glatte 10, während sie nur Durchschnitt ist – und jeder weiß, dass eine glatte 10 sich niemals mit einer wie ihr abgeben wird. Echt jetzt? Leider zieht sich dieses Selbstzweifeln über mehr als die Hälfte des Buches, während es mit der Geschichte so gar nicht weitergeht. Außerdem nervte es mich, wie schnell die beiden Gefühle füreinander entwickelten, also quasi einmal gesehen und ein Bild vom zukünftigen Leben im Kopf. Leider kamen diese Gefühle überhaupt nicht rüber im Buch und ich fragte mich ständig: Huch, wann ist das denn passiert?

Das Buch war leider überhaupt nicht, was ich erwartet habe. Ich war froh, als ich es endlich beendet hatte – und ich verspüre keinerlei Verlangen danach, die Folgebände zu lesen, in denen es um Mauros Brüder gehen wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2019

Das war leider nix

Rapunzel, mein (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 2)
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Nach dem Fall des „Alphabetmörders“ ist Grall suspendiert und Rabea neue Chefanalytikerin beim LKA. Als sie vom Fall des „Rapunzelmörders“ in Essen erfährt, bringt sie diesen sofort mit dem Verschwinden ...

Nach dem Fall des „Alphabetmörders“ ist Grall suspendiert und Rabea neue Chefanalytikerin beim LKA. Als sie vom Fall des „Rapunzelmörders“ in Essen erfährt, bringt sie diesen sofort mit dem Verschwinden ihrer Schwester vor etlichen Jahren in Verbindung. Obwohl nicht angefordert, fährt sie nach Essen und mischt sich in die Ermittlungen der dortigen Polizei ein. Kann sie ihre Schwester wirklich nach all den Jahren finden?

Das erste Buch der Reihe (Der Alphabetmörder) habe ich total gerne gelesen und war dementsprechend sehr gespannt auf diese Fortsetzung. Aber leider wurde ich sehr enttäuscht. Das Verhalten Rabeas fand ich von Anfang an fragwürdig und auch merkwürdig, während ich Gralls Italienaufenthalt noch irgendwie nachvollziehbar fand. Und dann reihte sich ein konstruierter Zufall an den anderen, während ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Nicht nur taucht Ziehtochter Miri mit ihrem neuen Freund, der natürlich ein Hackergenie ist, bei Grall auf – weshalb Grall mal eben so nebenbei beinahe den Fall vom Verschwinden von Rabeas Schwester löst, sondern fördert natürlich auch genau die Dinge aus dem Internet zutage, die Grall sofort alles checken lassen. Kopfschütteln und mit den Augen rollen …

Rabea wird von dem Ermittler in Essen abgekanzelt und nicht in den Fall involviert, findet aber natürlich doch einen Weg, sich vom Tatort und der Toten ein Bild zu machen. Schafft es, den schwerverletzten Tatverdächtigen an der halben Polizeimannschaft Essens vorbei in die U-Bahn zu schleppen und mit ihm zu fliehen, weil er ja der einzige sein könnte, der etwas über das Verschwinden ihrer Schwester wissen könnte. Bringt sich und den jungen Mann in Lebensgefahr, schafft es aber wieder raus, um dann mit Grall zusammen auf einen vagen Verdacht hin nach Las Vegas zu fliegen, dort natürlich sofort dem Tatverdächtigen in die Arme zu laufen und in einem mehr als unglaubwürdigen Finale doch noch so gerade mit dem Leben davon zu kommen – wobei ein Aasgeier eine nicht ganz unerhebliche Rolle spielt. Und die ganze Zeit dachte ich nur: Ja, klar!, während ich innerlich kopfschüttelnd weiterlas. Ach ja, ich will die Rockergang nicht außen vor lassen, bei der ich mich immer noch frage, welche Rolle sie eigentlich im Roman gespielt hat. Außer dem wahllosen Erschießen von Menschen und Sprengen von Wohnungen waren sie eigentlich für nichts gut. Ach doch, natürlich vergesse ich den Zufall, dass sie Rabea erst außer Reichweite der Polizei bringen und dann ganz zufällig zusammen mit Grall auftauchen, um sie wieder zu retten. Ich schüttel innerlich schon wieder den Kopf, während ich die Augen verdrehe …

Leider überhaupt nicht mein Fall – unglaubwürdig und konstruiert von Anfang bis Ende. Gar nicht meins!

Veröffentlicht am 16.09.2019

Sie kommen, um zu rächen

The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld
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Als Thea eine Einladung der Organisation der Black Coats bekommt, geht sie in dem Programm auf. Die Black Coats sind eine Organisation von Frauen, die sich an Männern rächen, die Frauen Gewalt angetan ...

Als Thea eine Einladung der Organisation der Black Coats bekommt, geht sie in dem Programm auf. Die Black Coats sind eine Organisation von Frauen, die sich an Männern rächen, die Frauen Gewalt angetan haben. Thea hat ihre Cousine und beste Freundin durch Mord verloren und fühlt sich durch die Gruppe verstanden. Doch bringt Rache wirklich Gerechtigkeit?

Das Thema des Buches hat mich zuerst gar nicht angesprochen, weil ich nicht an Rache für Gerechtigkeit glaube. Trotzdem machten mich die vielen guten Bewertungen neugierig, so dass ich Theas Geschichte lesen wollte. Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. Schon den Anfang der Geschichte mit Theas Rekrutierung für die Gruppe fand ich unglaubwürdig. Ich meine, welches Teenagermädchen würde sich ohne Fragen auf solche Aufgaben einlassen? Was ich allerdings am fragwürdigsten fand, war, dass erwachsene Frauen Teenagermädchen auf Missionen schicken, die so gefährlich sind. Klar fühlt man ein wenig Genugtuung, wenn einem Typen, der Mädchen verführt, heimlich filmt und fotografiert und die Bilder und Filme auf fragwürdigen Seiten hochlädt, um sich daran zu bereichern, sein Fett wegkriegt. Aber in mir sträubte sich trotzdem alles bei der Vorstellung von Mädchen, die sich auf solche Typen einlassen, um sich rächen zu können. Und vor allem begeben sich die Mädchen auf diese Missionen, ohne irgendetwas zu hinterfragen.

Ich habe zwar die Aussage des Buches sehr gut verstanden. Im Prinzip geht es darum, dass Frauen und Mädchen sich nichts gefallen lassen sollen und vor allem, dass sie – egal wie sie sich kleiden oder geben – niemals Freiwild sind. Natürlich ist es gut, Mädchen solche Werte zu vermitteln. Aber den Weg möchte ich in Frage stellen.

Auch wenn das Buch im zweiten Teil einige Wendungen gibt, die es irgendwie besser machen, bin ich insgesamt nicht überzeugt. Für mich einfach zu viele Ungereimtheiten und Dinge, die ich mir so in der Realität nicht vorstellen kann. Kein Buch für mich!

Veröffentlicht am 22.08.2019

Überzeugte mich leider überhaupt nicht

Schwarzweiß
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Regina Bogner arbeitet als Ärztin im Maßregelvollzug der Hamburger Psychiatrie. Als der Mörder Niklas Rösch eingewiesen wird, lässt er in Sitzungen mit Regina erkennen, dass er sehr viel über ihr altes ...

Regina Bogner arbeitet als Ärztin im Maßregelvollzug der Hamburger Psychiatrie. Als der Mörder Niklas Rösch eingewiesen wird, lässt er in Sitzungen mit Regina erkennen, dass er sehr viel über ihr altes Leben weiß, dessen Einzelheiten Regina niemandem erzählt hat. Woher weiß Rösch so viel über sie und war der Mord, für den er eingewiesen wurde, tatsächlich sein erster Mord. Als Rösch die Flucht aus dem Vollzug gelingt, ist nicht nur Reginas Leben in Gefahr.

Hm, der Klappentext zum Buch hatte mich echt neugierig gemacht und auch Bewertungen, die ich mir durchgelesen habe, klangen gut, weshalb ich das Buch lesen wollte. Aber leider trifft es meinen Geschmack gar nicht. Ehrlich gesagt finde ich es nicht gut geschrieben, ich mag die Charaktere nicht und finde die Geschichte etwas an den Haaren herbeigezogen. Rösch ist gefühlt 3 Tage in der Vollzugsanstalt und bricht mal eben aus. Er weiß direkt mal, wo Regina wohnt und wer ihre Freunde sind usw. Fand ich irgendwie alles ein bisschen zu zufällig.

Die Autorin selbst ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitete u. a. mehrere Jahre lang mit psychisch kranken Straftätern – weiß also hier wirklich wovon sie schreibt. Das ist natürlich schön, weil man bei den Dingen über die Psychiatrie, in der Regina arbeitet, als gut geschildert wahrnimmt. Aber das Drumherum fand ich irgendwie nicht gut erzählt.

Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen. Ich mochte Regina nicht, mochte ihre Kollegen nicht, fand die Ermittlungsarbeit der Polizei schlecht, hab mich über den Mitarbeiter des Konsulats aufgeregt, der auf eigene Faust gegen Rösch ermittelte, usw. usw. Von mir keine Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 22.06.2019

Lass alles hinter dir und finde dein Glück

Wie Himbeeren im Sommer
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Freya ist eher ein Freigeist, reist durchs Land und bleibt nirgendwo lange. Zurzeit lebt sie in einer kleinen Stadt und arbeitet als Kellnerin in einem Cafe. Als ihr Onkel und ihre Tante auf ihrer Farm ...

Freya ist eher ein Freigeist, reist durchs Land und bleibt nirgendwo lange. Zurzeit lebt sie in einer kleinen Stadt und arbeitet als Kellnerin in einem Cafe. Als ihr Onkel und ihre Tante auf ihrer Farm Hilfe brauchen, macht sich Freya auf, um die beiden Verwandten zu unterstützen, die immer mehr ihre Eltern waren als ihre wirklichen Eltern. Doch kann Freya sich auf ein Leben auf einer Farm einlassen?

Ehrlich – ich mochte Freya gar nicht. Sie ist unreif und jede ihrer Handlungen war mir total unbegreiflich. Sie lebt in den Tag hinein und wirkt irgendwie unreif. Auch als sie auf die Farm von Onkel und Tante kommt, ist sie nicht wirklich eine Hilfe, sondern steht mehr im Weg herum. Irgendwie hat sie mich einfach nur genervt. Leider waren viele der Charaktere sehr seltsam. Auch ihr Freund Charlie benimmt sich wie ein Kindergartenkind, obwohl er selbst schon Vater ist. Als Freya losfährt, um Onkel und Tante zu helfen, kommt er ihr mit trotzigen Kleinkinderdrohungen a la „Du bist nicht mehr meine Freundin“. Nervig!

Auch Freyas Bemühungen, die Farm zu retten, weil diese vor dem finanziellen Bankrott steht, fand ich wenig überzeugend. Auch hier ist sie wieder mit ihrem Verhalten eher kontraproduktiv. Auch die Liebesgeschichte mit dem Nachbarn überzeugte mich nicht.

Insgesamt konnte mich Freyas Geschichte leider überhaupt nicht überzeugen.