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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2021

Ein Mord in Florenz

Höllenkind
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Meine Meinung

Höllenkind von Veit Etzold ist der achte Teil der Clara Vidalis Reihe.

Clara, die Hauptprotagonisten in diesem Buch, wurde aufgrund eines vorangegangenen Falles suspendiert und gönnt sich ...

Meine Meinung

Höllenkind von Veit Etzold ist der achte Teil der Clara Vidalis Reihe.

Clara, die Hauptprotagonisten in diesem Buch, wurde aufgrund eines vorangegangenen Falles suspendiert und gönnt sich mit Ihrer Freundin Urlaub in Florenz. Dort überschlagen sich die Ereignisse. Bei einer Hochzeit in der sixtinischen Kapelle bricht die Braut zusammen. Blutüberströmt haucht sie dort ihr Leben aus. Und Clara wird gebeten zu helfen, da man ihre Kenntnisse bereits durch einen früheren Fall schon kennt.

Auch Claras Mann McDeath folgt ihr später im Verlauf des Buches nach Rom und beteiligt sich bei der Suche nach wem Warum und dem Mörder.

An sich mochte ich die Geschichte sehr gern und ich fand sie auch sehr flüssig und leicht geschrieben. Im Buch selbst finden sich so mancher Hinweis zu anderen Teilen der Vidalis Reihe. Was ich an sich nicht schlimm fand, da ich sowas, wenn ich möchte auch einfach überlesen kann. Für mich persönlich fand ich die Fußnoten sehr gut, denn so kann ich schauen welche genannten Aspekte mir besonders gefallen haben und kann das Buch dann entsprechen kaufen.

Was ich jedoch weniger gut fand, waren die wirklich teils langen Informationen zu Gebäuden in Florenz, Religion und Kunst. Das hatte für mich eher den Anschein, als ob man einfach ein paar mehr Seiten füllen möchte. Ich fand auch nicht, dass diese Infos besonders hilfreich waren, um den Fall zu lösen. Bedingt auf jedenfalls, aber nicht Fülle der Informationen.

Was ich auch noch mochte, waren auch die bekannten Orte in Berlin. Im Kopf ergibt das einfach ein echt tolles Bild, wenn Orte, die man kennt in einer Geschichte auftauchen.

Höllenkind erschien mit 368 Seiten am 01.04.2021 im Knaur Taschenbuch Verlag.

Weitere Teile der Clara Vidalis Reihe sind:

1. Final Cut

2. Seelenangst

3. Todeswächter

4. Der Totenzeichner

5. Tränenbringer

6. Schmerzmacher

7. Blutgott

8. Höllenkind

Fazit

Ein Thriller, der eine gute Grundidee hat, mir jedoch mit zu vielen Nebeninformationen gespickt ist.

Zu lesen lohnt es sich dennoch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2021

Berliner Heckenschütze treibt sein Unwesen

Als die Nacht begann
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Meine Meinung

Mitten in Berlin, direkt in der Friedrichstraße wird eine Frau von einem Heckenschützen erschossen.

Jan Tommen, Hauptkommisar der Kripo Berlin und sein Team stehen vor einem Rätsel. Es ...

Meine Meinung

Mitten in Berlin, direkt in der Friedrichstraße wird eine Frau von einem Heckenschützen erschossen.

Jan Tommen, Hauptkommisar der Kripo Berlin und sein Team stehen vor einem Rätsel. Es gibt keinen Täter, kein Mordmotiv und keinerlei Zeugen. Doch die junge Frau bleibt nicht das einzige Opfer des Heckenschützen. Durch so manch illegalen Handelns versuchen Sie den Heckenschützen zu entlarven.

Die Geschichte rund um Jan Tommen und sein Team haben mir sehr gefallen. Es hat zwar ein wenig Seiten gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen, aber wenn man erstmal drin ist, läufts.

Jan Tommen gefiel mir als Ermittler sehr gut. An sich ist er sehr ruhig und hat eine bestimmende Art an sich. Doch wenn er erstmal aus der Haut fährt, musste ich leicht schmunzeln. Auch Zoe und Chandu gefielen mir als Charaktere sehr gut, genauso Max und Patrick. Ich finde die Protagonisten des Buches richtig gut ausgearbeitet. Man erfährt einiges aber auch nicht zu viel, um das Buch mit Nebensächlichkeiten zu überladen.

Neben der Story an sich machen der flüssige Schreibstil und die Gestaltung der Kapitel, das ganze zu einer runden Sache. Zudem spielt das ganze in Berlin, was ich sogar nochmal extra super finde.

Der Autor Alexander Hartung konnte mich mit dem siebten Band der Jan Tommen Reihe vollends überzeugen und ich werde wohl auch die anderen Bände der Reihe lesen, damit ich weiß was Jan Tommen noch so alles für sensationelle Fälle hatte.

Weitere Bänder der Jan Tommen Reihe sind:

1. Bis alle Schuld beglichen
2. Vor deinem Grab
3. Wenn alle Hoffnung vergangen
4. Die Erinnerung so kalt
5. Was verborgen bleiben sollte
6. Wenn die Zeit gekommen
7. Als die Nacht begann

Fazit
Ein sensationeller Fall für Jan Tommen mitten in Berlin. Voll gepackt mit viel Spannung und reichlich Action konnte mich der Thriller vollends überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2021

Hinter der Fassade

Kissing Chloe Brown
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Meine Meinung

Chloe Brown leidet an einer chronischen Krankheit, die viele verschiedenen Facetten hat. Zu lange hat sie sich hinter dieser Krankheit versteckt und sich von ihr einschränken lassen. Doch ...

Meine Meinung

Chloe Brown leidet an einer chronischen Krankheit, die viele verschiedenen Facetten hat. Zu lange hat sie sich hinter dieser Krankheit versteckt und sich von ihr einschränken lassen. Doch das will sie ändern. Sie will ihr Leben umkrempeln und endlich anfangen zu leben. Also erstellt sie eine Liste von Dingen, die Sie erreichen will. Der Auszug von zu Hause in ihr eigenes Apartment hat sie schon erreicht. Doch die weiteren Punkte auf Ihrer Liste wird sie nicht allein erreichen können. Wie gut, dass es den Hausmeister Red Morgan gibt, der mit seinem Sexappeal so manchen Hollywoodstar in den Schatten stellt.

Doch irgendwie scheint Red sie sich nicht zu mögen. Bis er Chloe eines Abends hilflos auf einem Baum sitzen sieht und ihr hinunterhilft. Red lernt Chloe besser kennen und versteht es wie man sie aus der Reserve locken kann. Durch einen Kompromiss, bei dem Red Chloe bei ihrer Liste hilft, wird Chloe sich um Reds Internet Präsenz als Künstler behilflich sein. Ein Win-Win Situation für beide.

Kissing Chloe Brown ist ein Roman, der es dem Leser erlaubt ein paar Stunden der Realität zu entkommen. Mit Witz und Charme
erobert Red nicht nur Chloe Stück für Stück, sondern auch den Leser an sich. Auch Chloe versteht es, sich in die Herzen zu bohren und sich dort einzunisten.

Ich mochte das Geplänkel zwischen den beiden. Bei manch schwierigen Szenen hatte ich auch das Bedürfnis, beide zu packen und zu schütteln. Auch gab es Szenen, die ich sehr gefühlvoll fand und mich förmlich mitgerissen haben.

Die Autorin Talia Hibbert hat hier einen sehr gefühlvollen Roman geschaffen, der nicht nur die typischen Aspekte zwischen Frau und Mann beleuchten. Eine Wunderbare Freundschaft auf so vielen verschiedenen Ebenen.

Erschienen ist Kissing Chloe Brown am 30.11.2020 mit 400 Seiten im Ullstein Taschenbuch Verlag.

Fazit

Gefühlvoll, mitreißen und mit einem Hausmeister, der seinen Charme zu nutzen weiß. Ein gelungener Roman für eine kleine Auszeit des Alltagsstresses. Absolut empfehlenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2021

Wenn deine Vergangenheit dich nicht loslässt

Todesnächte
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Meine Meinung

Todesnächte von Karen Rose ist der sechste Teil der Baltimore Reihe.

Für mich war dieses Buch super verwirrend. Das lag gar nicht mal an der Geschichte selbst, denn diese fand ich wirklich ...

Meine Meinung

Todesnächte von Karen Rose ist der sechste Teil der Baltimore Reihe.

Für mich war dieses Buch super verwirrend. Das lag gar nicht mal an der Geschichte selbst, denn diese fand ich wirklich sehr gelungen. Für mich waren jedoch die vielen Verschiedenen Protagonisten eher das Problem. So richtig, wer mit wem und welche Rollen diese innehatten, war für mich leider absolut nicht überschaubar.

Klar man filtert die Hauptperson, in dem Falle Thomas Thorne raus und seine Väter Jamie und Phil. Auch einige weitere Figuren, denen man im Buch öfter begegnet sagen einem was und welchem Verhältnis sie zueinanderstehen, aber der Rest? Vielleicht sollte man hier die Baltimore Reihe von Anfang an beginnen zu lesen. Ich denke, dann ist das verwirrende etwas weniger und man kann sich mehr auf die Geschichte an sich einlassen.

Dennoch die Geschichte ist echt gut. Thomas Thorne wird widerwillig mit einem dunkeln Fleck seiner Vergangenheit konfrontiert. So wie damals versucht jemand ihm einen Mord unterzuschieben. Doch wer und welche Beweggründe es hat, das ist es, worum es unter anderem in der Geschichte geht. Dabei begutachtet man nicht nur das jetzige Geschehen, sondern auch den damaligen Fall, in den Thomas Thorne, verwickelt war. Neben der enormen Spannung, die dieses Buch zu bieten hat, fand ich die Szenen zwischen Gwyn und Thomas auch sehr amüsant und ein wenig beruhigend. Ab und an benötigt man eben doch mal eine kleine Verschnaufpause, bei so vielen Wendungen.

Besonders gut hat mir der Zusammenhalt der Protagonisten gefallen und auch gab es Wendungen, bei denen ich mich aufregen musste. Nicht, dass diese nicht gut waren. Nein eher, weil ich das so nicht erwartet hätte.
Alles in allem fand ich den Thriller schon sehr klasse, um die Zusammenhänge der einzelnen Figuren jedoch besser verstehen zu können, werde ich mich gern auch den anderen Teilen der Baltimore Reihe widmen.

Fazit

Ein gelungener Thriller voller Spannung und vielen großartigen Wendungen. Von einer Aktion in die nächste. Mit viel Gefühl geschrieben und einfach ein Buch in das man Stundenlang abtauchen kann.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2021

Wer ist die Hornisse?

Die Hornisse
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Meine Meinung

Was für eine unglaubliche Geschichte. Tom Babylon’s Ermittler beim LKA in Berlin wird sich wünschen, dass das nie passiert wäre.

Brad Galloway wird ermordet aufgefunden. Alle Spuren und ...

Meine Meinung

Was für eine unglaubliche Geschichte. Tom Babylon’s Ermittler beim LKA in Berlin wird sich wünschen, dass das nie passiert wäre.

Brad Galloway wird ermordet aufgefunden. Alle Spuren und Hinweise deuten zunächst auf Tom Frau Anne. Bei den Ermittlungen wird der Fokus jedoch schnell von Anne auf Tom gelenkt. Dadurch ist Tom gezwungen zu fliehen. Schon allein weil er weiß, dass er nichts damit zu tun hat und weil er wissen will was Anne mit Galloways Tod zu tun haben soll. Dabei tun sich abgründe auf, die ich als Leser so nicht erwartet hätte.

Das Buch wird in der Zeit von heute, aber auch in der Zeit als Tom 5 Jahre alt war erzählt. Denn die Vergangenheit spielt dabei eine entscheidende Rolle um das Rätsel um Galloways Tod zu lösen. Denn nicht nur Tom hat seine Geheimnisse.

Ich fand das Buch von Marc Raabe grandios geschrieben. Bis zuletzt habe beim Lesen mitgefiebert und mit gehibbelt, was als nächstes passiert. Was hat die Vopo oder die Stasi Vergangenheit mit dem Tod von Galloway zu tun. Es gibt nur wenige Menschen die dieses Rätsel lösen können.

Der Schreibstil fesselt einen so sehr in der Geschichte, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen will. Bis zur letzten Seite wartet die Geschichte mit immer anderen Wendungen auf. Anstatt das Buch nur zu lesen, hat man das Gefühl man wäre direkt mit dabei. Und allen voran stelle ich mir selbst auch immer wieder die Frage. Was ist mit Viola, Toms Schwester geschehen?
Was hat Inge Babylon, Tom Mutter damit zu tun und was weiß Werner Babylon, der Vater von Tom wirklich über die Ereignisse aus 1989?

Fazit

Liebe zukünftige Leser, schnallt euch an! Mit viel Spannung reißt die Geschichte euch in Ihren Bann. Ergründet die Geheimnisse der Familie Babylon und was 1989 wirklich geschehen ist und was es mit den Ereignissen von heute zu tun hat. Wird Tom sich aus der Geschichte befreien können oder zieht sich die Schlinge um seinen Hals immer fester zu?
Findet es selbst heraus.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere