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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2020

berührend und beängstigend zugleich

Vergesst unsere Namen nicht
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Klappentext

Eine wahre Familiengeschichte, die zeigt, wie nah Dunkelheit und Hoffnung beieinanderliegen können

In der jüdischen Tradition heißt es, dass ein Mensch zwei Mal stirbt. Das erste Mal, wenn ...

Klappentext

Eine wahre Familiengeschichte, die zeigt, wie nah Dunkelheit und Hoffnung beieinanderliegen können

In der jüdischen Tradition heißt es, dass ein Mensch zwei Mal stirbt. Das erste Mal, wenn das Herz aufhört zu schlagen und die Synapsen im Gehirn erlöschen wie das Licht in einer Stadt, in der der Strom ausfällt. Das zweite Mal, wenn der Name des Toten zum letzten Mal gesagt, gelesen oder gedacht wird, fünfzig oder hundert oder vierhundert Jahre später. Erst dann ist der Betroffene wirklich verschwunden, aus dem irdischen Leben gestrichen.

Ein auf wahren Begebenheiten basierender Roman, der achtzig Jahre Geschichte und vier Generationen umfasst. Eine Erzählung über den Holocaust, über Familiengeheimnisse und über die Geschichten, die wir an unsere Kinder weitergeben.

Meine Meinung

Simon Stranger erzählt in seinem Buch “Vergesst unsere Namen nicht” über die Holocaustzeit die immer seit vier Generationen unvergessen bleibt.

Eine traurig und beängstigende Erzählung. Sehr tiefgreifend und berührend geschrieben. Die Kapitelgestaltung als Alphabet fand ich sehr gut. Denn zu jedem Buchstaben gibt es die passenden Sätze oder Begriffe. Manche Begriffe oder Sätze fühlen sich an, wie ein Messer das einen ins Fleisch schneidet.

Durch den guten Schreibstil, lässt sich die Geschichte sehr gut lesen.

Erschienen ist das Buch am 30.08.2019 mit 352 Seiten im Eichborn Verlag

Fazit

Eine Gute Geschichte, die erzählt wie eine Geschichte seit Generationen weitergetragen wird. Denn die Opfer des Holocaust sterben zum zweiten Mal wenn man Ihre Namen vergisst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

An Grausamkeit kaum zu überbieten

Ungehörte Schreie
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Zum Inhalt

Detective Carter wird zu einem Doppelmord eines Rentnerehepaares gerufen. Doch die Spuren am Tatort bringen ihn nicht weiter. Er landet in einer Sackgasse. Nur einen Handabdruck eines jungen ...

Zum Inhalt

Detective Carter wird zu einem Doppelmord eines Rentnerehepaares gerufen. Doch die Spuren am Tatort bringen ihn nicht weiter. Er landet in einer Sackgasse. Nur einen Handabdruck eines jungen Mädchen die als Prostituierte arbeitet, ist zu finden. Doch dieses Mädchen ist spurlos verschwunden.

Der Ehemalige Soldat Mitchell wird von der Frau seines verstorbenen Kameraden, nach etlichen Jahren Funkstille, angerufen. Ihre Tochter Tony wird vermisst und die Polizei unternimmt nichts, da sie davon ausgeht, dass Tony weggelaufen ist. Mitchell kann durch seine Kontakte anders agieren als die Polizei. Nachdem Mitchell auf die Spur von Tony angesetzt wird und die ersten Hinweise bekommt, weiß er das es ein Wettlauf gegen die Zeit ist um Tony zu finden.

Meine Meinung

Sibel Hodge ist eine unglaublich gute Autorin, die es mit Ihrem Buch “Ungehörte Schreie” mal wieder geschafft hat, mich an die Geschichte zu fesseln. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend gestaltet. Das Buch mal aus der Hand zu legen ist ein hartes Stück Arbeit.

In dem Buch geht es um das pure Böse, welches im Internet existiert. So muss Mitchel die Spuren von Tony bis ins Dark Web verfolgen um Sie zu finden. Was er dabei findet ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Für alle Perversionen bietet dieser Weg des Internet alles. Auch Tony ist auf diese Grausamkeiten gestoßen. Schon die Beschreibungen dessen lassen einen den kalten Schauer über den Rücken laufen.

Die Protagonisten sind sehr real dargestellt, ein mitfühlen bleibt nicht ausgeschlossen. Auch spürt man beim Lesen den Zeitdruck, dem Mitchell ausgesetzt ist und fiebert förmlich mit.

Ich kann das Buch nur zu hundert prozent empfehlen. Ungehörte Schreie ist das zweite Buch von Sibel Hodge was ich gelesen habe. Doch es werden nicht die einzigen bleiben.

Die englische Ausgabe erschien 2018 mit dem Titel “Into the Darkness” bei Thomas & Mercer.
Im deutschen erschien das Buch mit 364 Seiten im August 2019 beim Edition M Verlag der Amazon Media EU Sà r.l . Aus dem englischen Übersetzt von Claudia Hahn.

Fazit

Eine unglaubliche Geschichte die die Grausamkeit des Internets und der Welt präsentiert. Spannend, fesselnd und voller Nervenkitzel selbst für den Leser. Ein absolutes Muss für alle Thriller Fans.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2020

Eine Halloweennacht, die dein Leben verändert

Something she lost
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Zum Inhalt

Michael und Jillian Dansky, sind ein sehr glückliches Paar. Nach einem Maskenball an Halloween jedoch wird sich dieses schlagartig ändern. Auf dem Weg nach Hause liegt Jillian schlafend auf ...

Zum Inhalt

Michael und Jillian Dansky, sind ein sehr glückliches Paar. Nach einem Maskenball an Halloween jedoch wird sich dieses schlagartig ändern. Auf dem Weg nach Hause liegt Jillian schlafend auf der Rückbank, Michael döst immer wieder ein, bis plötzlich ein kleines Mädchen am Straßenrand steht und er dieses fast überfuhr.
Der Abend wird das Leben des Ehepaars von Grund auf verändern. Michael kann das Mädchen und das Haus zu dem er sie brachte nicht vergessen. Er sieht sie immer wieder vor sich. Was hat das zu bedeuten?

Meine Meinung

Something she Lost ist ein wunderbares Buch im Bereich der Horror Genre. Sehr gut geschrieben und von der ersten Minute an mitreißend. Dennoch gibt es so manche Durststrecke im Verlauf der Geschichte und einige verwirrende Schilderungen, die man entweder gekonnt überliest oder erneut liest um den zusammenhang zu verstehen.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist der leichte Lesefluss dank des tollen Schreibstils. Auch das Cover mit der Schemen einer Frau hat mich direkt zum Lesen wollen animiert.

Die Charaktere des Buches wirken Authentisch auch wenn es manchmal schon sehr an nervend heran kommt. Zumindest Stellenweise. Ich mochte die Beschreibung der Veränderungen der Hauptfiguren Michael und Jillian. Diese wurden sehr gut und intensiv beschrieben.

Weitere Figuren des Buches sind eher nur grob beleuchtet und beschrieben worden, wobei das nicht zum Nachteil ausgelegt wird.

Es gibt einige Punkte, wo ich mir gewünscht hätte diese Stellen etwas genauer beschrieben zu bekommen. So zum Beispiel das Jillians Schwester nach einem Telefonat sauer auf Jillian ist. Man will dann schon wissen aus welchem Grund, gerade weil Jillian eine sehr enorme Typveränderung an den Tag legt.

Something she Lost wurde von Christopher Golden geschrieben. Erschienen ist das Buch mit 420 Seiten am 11.09.2019 im Cross Cult Verlag.

Fazit

Ein Atemberaubendes Buch im Bereich des Horror Genre. Mitreißend, spannend, und voller Nervenkitzel. Absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2019

Das Haus der Mädchen - der verschwindenden Mädchen

Das Haus der Mädchen
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Klappentext

Schweig, um zu leben. Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer ...

Klappentext

Schweig, um zu leben. Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder. Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben…

Meine Meinung

die Geschichte rund um Leni und das Haus der Mädchen ist sehr spannend und auch sehr gut geschrieben. So fällt es einem nicht schwer schnell voran zu kommen. Die Spannung baut sich langsam auf und der Showdown ist sehr gut konstruiert. Bis zum Schluss bin ich der falschen Fährte gefolgt, ganz so wie der Autor des Buches es sich bestimmt gewünscht hat. Das Ende hat mich sehr überrascht.

Leni als Hauptfigur der Geschichte, ist ein junges Mädchen, das sehr naiv und zurückhaltend ist. Im Laufe Ihres Aufenthalts in Hamburg jedoch zeigt sich langsam aber sicher eine andere Seite von ihr. Taff und Mutig, stark und Entschlossen. Gerade die Situation mit dem Verlagschef fand ich ausgesprochen gut im Fortschritt von Leni. Dennoch merkt man Leni sehr stark an, dass diese vom Land und nicht aus der Stadt kommt. Vivien nennt Sie gern auch, Leni Landei. Vivien ist das genaue Gegenteil von Leni und doch verstehen die beiden sich gut. Nach nur kurzer Zeit entwickelt Leni Freundschaftliche Gefühle für Vivien, sodass Sie auch nach Viviens verschwinden eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgibt.

Auch toll fand ich, dass die Geschichte eigentlich zwei Stränge hat die sich zu einem zusammenfügen. Zum zweiten Strang möchte ich der Spannung halber nichts verraten.

Auch die weiteren Figuren der Geschichte sind gut dargestellt worden. Realistisch, authentisch und zum Teil sympathisch.

Gerade Jens Kerner als Ermittler ist die Wucht, inklusiver der Liebelei mit seiner Sekretärin Rebecca sorgt in der düsteren stimmung für ein wenig Heiterkeit.

Der Autor Andreas Winkelmann hat mich mit seinem Buch überzeugt auch seine weiteren Bücher lesen zu wollen.

Erschienen ist das Buch am 26.06.2018 mit 400 Seiten im ROWOHLT Taschenbuch Verlag.

Fazit

Ein Buch voller Spannung und einem Ende, das man so nicht geahnt hätte. Tolle Figuren und ein guter Schreibstil. Absolut lesenwert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2019

Eine Familie, ein Geheimnis, ein Geständnis, eine Frau die die Wahrheit will

Böse Tränen
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Klappentext

An einem nebligen Herbsttag findet man bei Bauarbeiten am Donaukanal eine verweste Kinderleiche. Der grausige Fund ruft Ex-Kommissar Levi Kant und die Psychiaterin Olivia Hofmann auf den Plan. ...

Klappentext

An einem nebligen Herbsttag findet man bei Bauarbeiten am Donaukanal eine verweste Kinderleiche. Der grausige Fund ruft Ex-Kommissar Levi Kant und die Psychiaterin Olivia Hofmann auf den Plan. Das Opfer ist die kleine Rosa, eine hochtalentierte Ballerina, die vor fünf Jahren spurlos verschwand. Den Mord gestand der Schausteller Andreas Sperl, der seitdem im Gefängnis sitzt.
Doch neben dem toten Kind liegt ein Halstuch, in das der Name Juli eingestickt ist. So heißt die Tochter von Olivia, die ebenfalls seit fünf Jahren zusammen mit ihrem Vater vermisst wird. Wurde auch sie ermordet? Als Levi und Olivia den vermeintlichen Mörder befragen, glauben sie nicht mehr an seine Schuld. Je tiefer sie ermitteln, umso gefährlicher wird es für die beiden.
Meine Meinung

Böse Tränen ist der zweite Teil der Levi Kant und Olivia Hofmann Reihe. Geschrieben wurde die Reihe von Barbara und Christian Schiller, kurz B. C. Schiller.

Der Schreibstil des Buches ist einfach und strukturiert gestaltet, sodass man mühelos in die Gefühlswelt der Protagonisten hineinschlüpft. Besonder die Freundschaft zwischen Olivia und Levi ist sehr vertraut und schön mit anzusehen. Wobei Levi eine größere Stütze für Olivia ist, als man erstmal annimmt.

auch Olivia ist eine sehr taffe Frau, trotz des Schicksalschlag den Sie erlitten hat und mit dem Sie immer noch kämpfen muss. Die Ungewissheit bringt einen manchmal an den Rand des Wahnsinns.

Die Protagonisten die sich rund um Rosa sammeln sind dabei eher die unsympathischen Geheimnisträger, denen man alles zutraut.

Alles in allem aber grundsolide tolle Geschichte, mit Höhen und tiefen.

Fazit

Ein dunkles Geheimnis, eine Familie die schweigt und eine Frau die endlich die Wahrheit wissen möchte. Dunkle Abgründe tun sich auf und das alles mit einer Menge an Emotionen gepaart, ergibt ein tolles Buch. Absolut lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere