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Veröffentlicht am 20.02.2026

Belladonna

Belladonna
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Belladonna von Karin Slaughter ist Band 1 ihrer Grant-County Reihe. Dabei handelt es sich um einen Thriller der nichts für zartbesaitete Menschen ist.

Die Collegeprofessorin Sybill wird in einem Restaurant ...

Belladonna von Karin Slaughter ist Band 1 ihrer Grant-County Reihe. Dabei handelt es sich um einen Thriller der nichts für zartbesaitete Menschen ist.

Die Collegeprofessorin Sybill wird in einem Restaurant ermordet aufgefunden. Die junge Frau wurde aufgeschlitzt und Vergewaltig. Zudem findet man bei weiteren Untersuchungen das Gift Belladonna in ihrem Körper. Die Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin Sara Linton hat Sybill gefunden und zusammen mit ihrem Ex Mann dem Polizisten Jeffrey Tolliver macht sie sich auf die Suche nach einem sadistischen Psychopathen ohne zu ahnen das es noch weitere Opfer geben wird.

Ich bin etwas Zwiegespalten was das Buch anbelangt. Die Grundidee fand ich spannend und interessant. Allerdings hatte ich mit der Sprache und dem sehr detaillierten Bluttaten so meine Schwierigkeiten. Die Autorin hat einen recht vulgären und ordinären Sprachschatz in dem Buch gebraucht. Sowas nimmt mir die Freude an einem Buch.

Zudem kam kaum wirklich Spannung auf und die Story plätscherte stellenweise vor sich her. Es gab Stellen die wurden für mich zu sehr ausgeschmückt und andere zu schnell abgehandelt. Gerade die Beschreibungen von den Morden oder einer Vergewaltigung müssen nicht so detailliert und bildhaft beschrieben werden. Dies ist aus meiner Sicht nicht essentiell um Spannung oder einen Gänsehautfaktor in das Buch einzubauen. Auch bleibt die Ermittlungsarbeit teilweise auf der Strecke und das Motiv des Täters wird nicht klar herausgestellt. Bis man auf den Täter kommt gibt es viele falsche Spuren oder Ideen denen gefolgt wird. Selbst als der Leser den Täter schon erkannt hat, dauerte es noch bis die Ermittler in die richtige Richtung dachten. Am Ende gibt es einen unnötigen Actiongeladenen Showdown. Was für amerikanische Thriller typisch ist.

Die Sprecherin Nina Petri hat einen guten Job gemacht. Sie hat das Buch angenehm eingelesen. Sie gibt jedem Charakter seine eigene Stimmel und spielt gut mit dem Tempo. Ich konnte ihrer Vortragsweise gut folgen.

Wie gesagt auf der einen Seite fand ich die Story gut, an der Umsetzung und der Sprache hapert es.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Mandelfieber

Mandelfieber
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Mandelfieber von Madita Tietgen ist Teil 6 ihrer Irland – Von Cider bis Liebe Reihe. Alle Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und können gut als Einzelband gelesen werden. Ich kann die gesamte ...

Mandelfieber von Madita Tietgen ist Teil 6 ihrer Irland – Von Cider bis Liebe Reihe. Alle Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und können gut als Einzelband gelesen werden. Ich kann die gesamte Reihe empfehlen und auch hier trifft man wieder auf Protagonisten der anderen Bänder.

Wer bei der Reihe auf eine leichte und unbeschwerte Unterhaltung setzt wird allerdings etwas enttäuscht. Denn die Bücher sind immer sehr tiefgründig, emotional und regen zum Nachdenken an.

Bei einem Pub Besuch lernen sich das New Yorker It Girl Vic und etwas sture Ire William kennen und verbringen eine Nacht zusammen. Doch diese Nacht verändert alles. Vic wird unerwartet schwanger. Nach einer überstürzten Heirat folgt sie William in seine Heimat Irland. Beide haben ihre eigenen Probleme und Sorgen und sie kämpfen an einigen Fronten und am Ende vielleicht doch auch um ihre Liebe?

Ich bin wieder gewohnt gut und schnell in das Buch rein gekommen. Madita Tietgen hat einen angenehmen und leichten Schreibstil. Zudem ist er sehr lebendig, authentisch und bildhaft. Ich konnte mir die Orte, Geschehnisse und Personen gut vorstellen. Teilweise hat man das Gefühl die Geschichte Hautnah mitzuerleben. Man spürt die verschieden Emotionen und Ängste, aber auch die Freude. So gab es Stellen bei denen man ins Träumen kommt, unwillkürlich lachen muss oder einem die Tränen kommen. Die Geschichte ist gut und logisch aufgebaut. Man kann den Handlungen gut folgen. Obwohl ich die Protagonisten das ein oder andere mal gerne geschüttelt hätte.

Die Autorin behandelt in ihren Büchern sehr ernste und tiefgründige Themen. Dies macht die Bücher zu etwas besonderen. Sie sind nicht immer einfach Und schon gar nicht nur zum herunter lesen geeignet. Sie bleiben im Kopf und haben einen Nachhall. Bei einigen Lesern könnten die Themen eventuell ein Trigger sein. In diesem Buch geht es um gewollte Schwangerschaften, Fehlgeburten, Ängste und zwanghafte Beschützerinstinkte. Ich würde sogar soweit gehen das es auch um toxische Beziehungen geht.

Ich habe wieder einen gelungenen Ausflug zu den O’Sullivans gehabt und freue mich schon auf das nächste Buch von Madita Tietgen. Es war ein tiefgründiger Wohlfühlroman der einen nicht so schnell los lässt.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Die Farm

Die Farm
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Die Farm von John Grisham ist ein Familienroman der in den 1950iger Jahren spielt. Wer hier einen genialen Politthriller des Autoren erwartet wird eher enttäuscht. Ich habe bisher einige seiner Thriller ...

Die Farm von John Grisham ist ein Familienroman der in den 1950iger Jahren spielt. Wer hier einen genialen Politthriller des Autoren erwartet wird eher enttäuscht. Ich habe bisher einige seiner Thriller gelesen oder die Verfilmungen gesehen und bin von seinem Schreibstil begeistert. Daher freute ich mich mal ein anderes Genre des Autors kennen zu lernen. Allerdings konnte er mich hier nicht überzeugen.

1952 Arkanses: Luke ist sieben Jahre alt und lebt mit seiner Familie auf einer Baumwollfarm. Wie jedes Jahr holen sie sich Saisonarbeiter auf den Hof, doch dieses Jahr wird alles verändern.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm und man kann gut in die Geschichte rein kommen. Er schreibt sehr bildhaft und lebendig. So hat man das Gefühl die Hitze, Entbehrungen aber auch die Freuden mitzuerleben. Stellenweise ist die Geschichte sehr langatmig, konstruiert und zäh. Man fragt sich unwillkürlich was der Autor mit der Geschichte bezwecken wollte. Einige Szenen sind aus meiner Sicht für den Verlauf völlig unnötig gewesen.

Das Buch ist aus der Sicht des 7 jährigen Lukes geschrieben und da beginnt bei mir schon der erste Kritikpunkt. Nie und nimmer verhält sich ein sieben Jähriges Kind so wie Luke in diesem Buch. Wenn es nicht ständig erwähnt werden würde, würde man glauben es mit einem Teenager von 14 oder 15 Jahren zu tun zu haben. Man könnte einwenden das es ja in Amerika und im Jahr 1952 spielt, aber auch da glaube ich nicht das ein sieben jähriges Kind sich so verhalten hat.

Man erfährt zwar einiges über das Leben zu der damaligen Zeit und erfährt wie schwer es einigen ging, aber im Großen und Ganzen war es eher nichtssagend und langweilig. Warum ich das Buch nicht abgebrochen habe? Es gab immer wieder kleine Lichtblicke die mich dann doch fesselten. Auch gab es zwischendrin immer mal spannende oder unterhaltsame Szenen. Zudem braucht es ab und zu mal ein Buch bei dem man einfach nur liest und nicht unbedingt tief eintauchen muss.

Für mich war das Buch eher ein Flop. Allerdings empfehle ich die Thriller des Autoren. Die sind wirklich spannend und einzigartig.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Die Lieferung

Die Lieferung
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Die Lieferung von Andreas Winkelmann ist Band 2 seiner Kerner und Oswald Reihe. Nachdem ich den ersten Band gerne gehört hatte, freute mich nun auf Band 2 „Die Lieferung“. Allerdings konnte mich das Buch ...

Die Lieferung von Andreas Winkelmann ist Band 2 seiner Kerner und Oswald Reihe. Nachdem ich den ersten Band gerne gehört hatte, freute mich nun auf Band 2 „Die Lieferung“. Allerdings konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen.

Viola hat seit einigen Wochen das Gefühl verfolgt zu werden und traut sich nicht mehr raus, zum Glück gibt es ja den Pizzalieferdienst. Doch ihre letzte Bestellung bleibt unberührt. Zeitgleich hat Kommissar Jens Kerner einen sehr mysteriösen Fall zu klären. Eine bleiche, verstörte und unterernährte Frau wird aufgegriffen und verstirbt bevor sie befragt werden kann. Die Polizei ist auf der Suche nach einem perfiden Täter.

Wie der erste Band auch wurde dieser wieder sehr interessant von Simon Jäger eingesprochen. Ich mag seine unaufgeregte, ruhige und zugleich Spannende Vortragsweise. Er schafft es dem Hörer einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Er liest dynamisch und lebendig, so wird das Hörbuch zu einem kurzweiligen Genuss.

Das Buch an sich hat sich wieder gut hören lassen. Andreas Winkelmann hat einen angenehmen und leichten Schreibstil. So findet man schnell in die Geschichte rein. Der Autor spielt mit Spannung, Nervenkitzel, Wirrungen und Überraschungen die den Hörer und Leser fesseln. Auch die Thematik mit Stalking und den damit verbundenen Ängsten ist sehr schön ausgearbeitet.

Das Buch spielt auf verschiedene Zeitebenen und wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Man verfolgt zum einen den Polizisten Jens Kerner, den Täter in der Vergangenheit und der Gegenwart sowie das Opfer. Durch diese Wechsel kommt eine zusätzliche Spannung auf.

Was mich etwas störte war dass für mich nicht alles ganz geklärt ist. Es bleiben fragen offen die vielleicht nicht unbedingt essentiell sind, aber mich doch unbefriedigt zurück lassen. Die Ermittlungen sind eher ein herumstochern und mit Zufall verbunden als mit Ermittlungsarbeit. Es wirkt etwas konstruiert und unrealistisch.

Es war ein interessantes, spannendes Hörbuch was mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Verhängnisvoller Champagner

Verhängnisvoller Champagner
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Verhängnisvoller Champagner von Tom Hillenbrand ist ein kulinarischer Krimi und mittlerweile Band 8 um den Sternekoch und Hobbyermittler Xavier Kieffer. Die Bücher sind alle in sich abgeschlossen und können ...

Verhängnisvoller Champagner von Tom Hillenbrand ist ein kulinarischer Krimi und mittlerweile Band 8 um den Sternekoch und Hobbyermittler Xavier Kieffer. Die Bücher sind alle in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden. Ich kenne einige Bücher der Reihe aber nicht alle und hatte keine Probleme in das Buch rein zu kommen.

Xavier wird von einem alten Freund und Champagnerhersteller Luc auf Weingut eingeladen. Als Xavier ankommt wird er Zeuge eines tödlichen Unfalls. Oder war es doch Mord? Von welcher Sauerei hat sein Freund im Sterben geredet? Xavier beginnt zu recherchieren und stößt auf so manches gefährliches Geheimnis.

Es geht alles etwas gemütlich und langsam vonstatten. Bis man zu dem Unfall/Mord kommt hat man schon einiges in dem Buch gelesen. Um Spannung aufzubauen wird das Buch auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen erlebt der Leser was gerade passiert und dann gibt es Rückblicke in die 1980iger Jahre als Xavier in der Champagne seine Ausbildung machte. Der Autor hat zudem einige falsche Fährten und Wirrungen eingebaut die den Leser zum Miträtseln animieren.

Der Autor hat eine angenehme Schreibweise. So lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen. Obwohl es einige Gerichte oder Wörter auf Luxemburgisch gibt, kann man diese gut verstehen oder eben im Glossar nachlesen. Die Personen, Orte und Gegebenheiten werden plastisch und authentisch beschrieben. Wie in den anderen Büchern, schafft der Autor es hier wieder den Leser einige Tricks der Lebensmittelindustrie zu erläutern. Er beschreibt die Herstellung und Lagerung von Champagner sehr bildlich und auch der Geschmack wird gut beschrieben. So konnte man sich diesen auch gut vorstellen. Was mich etwas störte war Xaviers teilweisen naiven und unbedachten Handlungen. Klar er ist nur ein Hobbyermittler und schildert eher in seine Fälle rein. Allerdings ist es nun Band acht und da sollte er schon etwas dazugelernt haben.

Das Buch bietet einen Mischung aus Spannung, Lokalloriot, Kulinarik und auch etwas Humor. Eine tolle Kombination für diesen Krimi, den ich gerne gelesen habe.

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