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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2020

Ruhiger aber gelungener Krimi

Wisting und der fensterlose Raum
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William Wisting hat einen neuen Auftrag. In einem Wochenendhaus ist ein Spitzenpolitiker an einem Herzinfarkt gestorben. In dem Haus standen in einem fensterlosen Raum mehrere Umzugskisten mit insgesamt ...

William Wisting hat einen neuen Auftrag. In einem Wochenendhaus ist ein Spitzenpolitiker an einem Herzinfarkt gestorben. In dem Haus standen in einem fensterlosen Raum mehrere Umzugskisten mit insgesamt achtzig Millionen Kronen. Stammt das Geld aus einem Raubüberfall vor zwanzig Jahren?

Nachdem ich bereits den ersten Fall von Wisting voller Begeisterung gelesen hatte, war ich auf diesen Fall sehr gespannt.
Der flüssige Schreibstil ermöglichte mir einen problemlosen Einstieg ins Buch und ich konnte prima folgen. Die Beschreibungen waren bildhaft und anschaulich, so dass ich die Personen und die Handlungsorte sehr gut vor Augen hatte.
William Wisting fand ich erneut sehr sympathisch. Gerade seine ruhige und besonnene Art fand ich wieder sehr angenehm. Es hat mir somit Spaß gemacht, ihn bei seinen Ermittlungen und Recherchen zu begleiten.
Der Kriminalfall konnte mich überzeugen. Er war vielschichtig konstruiert und es gab interessante Wendungen. Die Spannung wurde sehr gut aufgebaut, auch wenn es insgesamt eher ruhig zuging. Dennoch war ich neugierig, was es mit dem Geld auf sich hatte und wie sich alles auflösen wird.

Ein prima Krimi, der mir gefallen hat. Ich lese gerne weitere Bücher um William Wisting. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 18.02.2020

Ich bin nicht überzeugt

Tod und kein Erbarmen
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Die achtjährige Violetta verschwindet eines morgens spurlos. Obwohl die Ermittlungen akribisch durchgeführt werden, taucht das Mädchen nie wieder auf. Als Kriminalhauptkommissar Erik Donner 10 Jahre später ...

Die achtjährige Violetta verschwindet eines morgens spurlos. Obwohl die Ermittlungen akribisch durchgeführt werden, taucht das Mädchen nie wieder auf. Als Kriminalhauptkommissar Erik Donner 10 Jahre später in dem Ort ist, taucht die Cousine von Violetta auf, denn es gibt angeblich einen neuen Hinweis. Doch Donner glaubt nicht daran und schickt sie im Streit weg. Am nächsten Tag steht Donner unter Mordverdacht.

Dies war mein erster Thriller aus der Donner-Reihe, die mittlerweile 7 Bände umfasst. Aufgrund des Covers und der Beschreibung war ich sehr gespannt auf diesen Thriller. Leider konnte mich das Buch dann nicht vollständig überzeugen.
Der Schreibstil ließ sich grundsätzlich gut und flüssig lesen. Allerdings haben mir die vielen Perspektivwechsel das Lesen sehr erschwert, da ich immer wieder überlegen musste, um wen es sich gerade dreht. Das hat mich leider immer wieder aus dem Lesefluss gerissen.
Erik Donner fand ich zwar nicht unsympathisch, aber er war unglaublich problembeladen und bräuchte dringend eine Auszeit. Auch die weiteren Personen waren mir irgendwie zu viel an Problemen, so dass ich leider mit keinem richtig warm geworden bin.
Der Plot selbst war spannend und sehr interessant. Ich mag sehr gerne Cold Case Fälle und fand dieses Thema insofern sehr ansprechend. Die Spannung wurde gut aufgebaut und gehalten. Was ist damals geschehen und welche neuen Erkenntnisse gibt es heute? Diese Fragen kreisten in meinem Kopf herum. Die Ermittlungen und die Ermittler, die diese Fragen bzw. den Fall klären sollten, wirkten nicht gerade nachvollziehbar und kompetent auf mich. Dazu noch die oben erwähnten ständigen Perspektivwechsel. Mir war das alles zu viel. Leider. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich noch keinen der vorherigen Bände gelesen habe. 

Dieser Thriller konnte mich trotz Spannung nicht komplett überzeugen, so dass ich 3 von 5 Sternen vergebe.

Veröffentlicht am 12.02.2020

Ein guter zweiter Teil

Doggerland. Tiefer Fall
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Zur Weihnachtszeit wird ein Toter auf Noorö, Doggerlands nördlichster Insel, gefunden. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen und es stellt sich heraus, dass der Tote ermordet wurde. Dann geschieht ...

Zur Weihnachtszeit wird ein Toter auf Noorö, Doggerlands nördlichster Insel, gefunden. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen und es stellt sich heraus, dass der Tote ermordet wurde. Dann geschieht ein weiterer Mord und Karens Familie scheint in den Fall verwickelt zu sein.

Nachdem ich bereits den ersten Teil der Doggerland-Trilogie gelesen hatte, habe ich mich sehr auf diesen zweiten Teil gefreut.
Der Schreibstil war erneut sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich das Buch sehr schnell fertig gelesen hatte. Die Beschreibungen von Doggerland und der Umgebungen waren detailliert und ich konnte mir alles prima vorstellen.
Die Personen wurden gut dargestellt. Karen war interessant beschrieben und ich fand die recht vielen Einblicke in ihr Privatleben wieder sehr gelungen. Durch meine Vorkenntnisse kam ich hier auch bestens zurecht.
Der Fall war interessant und auch spannend konstruiert. Ich hatte einige Fragen im Kopf und war u.a. gespannt, ob und welche privaten Verbindungen es zu Karens Familie gab. Die Ermittlungen wurden realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Allerdings ging es da recht lange nicht weiter bzw. voran, wodurch sich das Buch etwas gezogen hat. Die Spannung war zwar durchgängig bei mir vorhanden, flachte aber auch um einiges ab. Am Ende wurde es dann wieder sehr spannend und überraschend.

Ein interessanter und lesenswerter zweiter Teil, der mir insgesamt gut gefallen hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.02.2020

Ein wundervolles Kochbuch

Karma Food
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Dieses Kochbuch bereitet bereits beim Anblick gute Laune. Passend zur indischen Küche ist es sehr farbenfroh gestaltet. Auch der Einband mit Lesebändchen und die Größe wirken sehr hochwertig und liebevoll.
Neben ...

Dieses Kochbuch bereitet bereits beim Anblick gute Laune. Passend zur indischen Küche ist es sehr farbenfroh gestaltet. Auch der Einband mit Lesebändchen und die Größe wirken sehr hochwertig und liebevoll.
Neben der Optik wurde ich auch von dem Inhalt angesprochen, denn ich bin stets auf der Suche nach neuen vegetarischen und veganen Rezepten. Dass diese hier mit indischen Gewürzen und Besonderheiten vereinbart sind, ist eine tolle und außergewöhnliche Kombination. Ein solches Kochbuch habe ich vorher noch nicht gehabt.
Die Rezepte sind sehr gut sortiert nach unterschiedlichen Kategorien, so dass ich schnell etwas Passendes finden kann. Allerdings fällt es sehr schwer, sich zwischen all den leckeren Rezepten zu entscheiden. Bei den liebevollen und sehr ansprechenden Bildern läuft mir regelmäßig das Wasser im Mund zusammen.
Die Zutatenlisten sind übersichtlich geschrieben, so dass ich mir prima Einkaufszettel machen konnte. Auch die Zubereitung an sich ist deutlich beschrieben, so dass bei mir das Nachkochen gut geklappt hat. Ich werde noch viele Rezepte ausprobieren!

Dieses wundervolle Kochbuch gefällt mir richtig gut und es bekommt einen festen Platz in meiner Küche. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.02.2020

Ein wertvoller Ratgeber

Das ultimative Familien-Haushaltsbuch
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Die Autorin Andrea Otto präsentiert mit diesem Buch wertvolle Tipps und Tricks, wie man den von vielen Menschen ungeliebten Haushalt tagtäglich bewerkstelligt.

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut ...

Die Autorin Andrea Otto präsentiert mit diesem Buch wertvolle Tipps und Tricks, wie man den von vielen Menschen ungeliebten Haushalt tagtäglich bewerkstelligt.

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und war wahnsinnig gespannt, welche Tipps die Autorin parat hat.
Das Buch ist von der Optik her bereits sehr ansprechend. Ein schönes, frisches Cover, das mich anspricht. Und auch die Fotos im Innenteil sind modern, klar und harmonisch verfasst und passend eingebunden. Es macht einfach Freude, das Buch zur Hand zu nehmen und darin zu stöbern.
Sehr positiv finde ich den Aufbau des Buches, denn es gibt eine klare Struktur. Zuerst geht die Autorin auf die Planung und Kopfarbeit ein. Das ist etwas, was ich gerne außen vor gelassen habe und auf das ich nun mein Augenmerk richte. Auch finde ich es sehr schön, dass die Zeit für sich selbst und die Beschäftigung mit seinem Glauben einen täglichen Stellenwert erhalten soll.
Nach diesem „theoretischen“ Teil geht es an den Haushalt, der bekanntlich aus Aufräumen, Putzen, Waschen, Einkaufen, Kochen etc. besteht. Hier gibt die Autorin wertvolle, sehr hilfreiche und praxiserprobte Tipps, wie man diesen Berg strukturiert bewältigen kann. Im Buch finden sich Pläne, die man prima auf sich selbst umschreiben kann.
Was mir am besten gefallen hat, war der Aspekt des Aufräumens. Sich von den Dingen zu trennen, die man nicht braucht und die einfach überflüssig sind, hat mich sehr beschäftigt. Dadurch schafft man automatisch eine beherrschbarere Ordnung. Diesen Punkt habe ich bereits angefangen, bei mir umzusetzen. Nach und nach räume ich nun auf und aus und entsorge die Dinge, die ich nicht benötige. Das Gefühl, Ballast losgeworden zu sein, gefällt mir!

Ein tolles und hilfreiches Buch, um den täglichen Haushalt zu bewerkstelligen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.