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Veröffentlicht am 23.03.2026

Eine Geschichte mit interessanten Figuren, die Ausdauer erfordert

Trag das Feuer weiter
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Ich kenne die beiden Vorgänger der Trilogie nicht und würde mich der allgemeinen Einschätzung anschließen, dass das auch nicht notwendig ist, gerade den Nebenfiguren aber durchaus ein tieferes Profil gegeben ...

Ich kenne die beiden Vorgänger der Trilogie nicht und würde mich der allgemeinen Einschätzung anschließen, dass das auch nicht notwendig ist, gerade den Nebenfiguren aber durchaus ein tieferes Profil gegeben hätte.

Ich hatte über eine ziemlich lange Strecke hinweg ganz schön zu kämpfen mit der Struktur des Buches. Die Erzählperspektiven der Kapitel wechseln, auch hin zu Mehdi, obwohl ich eine Geschichte über Mia erwartet hatte. Auch wenn es natürlich ebenso um seine Vergangenheit geht, die Mias Kindheit und Aufwachsen nun einmal geprägt hat, hätte das vielleicht auch auf eine andere Art erzählt werden können. Immer wieder irritierend war zudem, dass aus den Kapitelüberschriften nicht hervorgeht, wer gerade spricht. Bei so komplexen Büchern kenne ich das anders und ich finde es auch ziemlich hilfreich, um beim Lesen nicht immer wieder zu stolpern.

Der Roman erfordert nicht nur deshalb ein recht aufmerksames Lesen. Auch die Zeiten wechseln durchaus häufig und sorgen zusätzlich zu den vielen erzählenden Figuren dafür, dass sich die Geschichte recht fragmentarisch anfühlt. Erst in der zweiten Hälfte konnte sich für mich so etwas wie ein Lesesog einstellen. Denn erst dann hatten manche Figuren für mich ein greifbares Profil. Besonders die Nebenfiguren verblassen dagegen zunehmend und gerade Aïcha sowie Selma hätte ich wirklich gern ebenso bis zum Ende begleitet.

Das ist deshalb schade, weil Slimani durchaus ein Händchen dafür hat, interessante und ambivalente Figuren zu erschaffen. Mia und Inès sind starke Frauenfiguren, die mich in ihrer jeweiligen Rebellion begeistert haben. Gleichzeitig wurde ich von ihnen auf unterschiedlichen Ebenen berührt. Mia macht eine furchtbare schulische Erfahrung in Bezug auf ihre Homosexualität und erfährt die konkrete Solidarität ihrer ehemals verhassten Schwester, die wiederum ein sexuell sehr aktives Leben führt - mit durchaus fragwürdigen Verbindungen. Aber ich mochte die Zeichnung der beiden, die nicht klassisch gut, sondern eben authentisch ambivalent ist.

Was mich schon enttäuscht hat, war der Fakt, dass Mias auf dem Klappentext sowie den ersten Seiten angesprochener Brain Fog und eine damit eventuell in Verbindung stehende Erkrankung überhaupt nicht relevant ist. Ich habe mir wirklich erhofft, Mia auch in der Gegenwart begleiten zu dürfen, aber dem war nicht so. Deshalb kann ich die Vermarktung des Buches nicht so richtig nachvollziehen und bin entsprechend ernüchtert.

Ein Werk, welches das große Schreibtalent der Autorin zeigt und mir am Ende auch Lesefreude bereitet hat, das aber bis dahin wirklich viel Ausdauer sowie aufmerksames Lesen erfordert und welches mich trotz der Lichtblicke nicht so richtig nachhaltig beeindruckt hat. Da ich logisch aufgebaute bzw. klar strukturierte Familienerzählungen bevorzuge, habe ich mich hier schwerer getan als erhofft.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Emotional distanziert, holprige Übersetzung und mehr Cringe als Tiefgang

Heart Strings
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Ich lese Romance richtig gern, um neben den anderen Werken, die mich emotional und/oder sprachlich fordern, mal so richtig abschalten zu können. Das habe ich mir auch von „Heart Strings“ erhofft, zumal ...

Ich lese Romance richtig gern, um neben den anderen Werken, die mich emotional und/oder sprachlich fordern, mal so richtig abschalten zu können. Das habe ich mir auch von „Heart Strings“ erhofft, zumal der Autorin ja scheinbar Repräsentation wichtig ist - was ich auch in diesem Genre ganz toll finde. Aber leider hatte ich schon zu Beginn große Schwierigkeiten mit dem Buch, die sich auch im weiteren Verlauf nicht gebessert haben.

Zuerst muss ich wirklich die Übersetzung kritisieren. Als Laiin möchte ich mir nicht anmaßen, da final urteilen zu wollen, aber ich fand sie so hölzern, dass ich ganz oft über den Text gestolpert bin. Es wurden unpassende, komische Worte verwendet oder Satzkonstrukte eigenartig verfasst. Mich bringt sowas leider immer komplett aus dem Lesefluss.

Die Autorin selbst hatte wirklich viele gute Ansätze, doch auch sie schafft es für mich nicht, diese angemessen zu präsentieren. Es wurde in Bezug auf Repräsentation viel gegeben - queere Identitäten, dickere Körper, Sprachfehler und schwere Erkrankungen finden hier Raum. Doch auch, wenn ich es grundlegend nicht verkehrt finde, diese ohne große Thematisierung einzubinden, weil sie eben ein ganz normaler Teil des Lebens und unserer Gesellschaft sind, war es mir hier zu oft ohne passende Platzierung. Ich hatte das Gefühl, es soll möglichst viel in dieses Buch gepackt werden, ohne wirklich darauf eingehen zu können. Zumindest die Herausforderungen einer Woman of Color in der Hauptrolle hätten mehr ins Zentrum gehoben werden sollen.

Generell waren Lo und Aidan für mich zwei sehr blasse Protas. Ich konnte weder die beiden einzeln, noch die Beziehung zwischen ihnen emotional wahrnehmen. Ihre Interaktionen wirkten plump und nüchtern, was für mich jegliche Chemie von vornherein unmöglich gemacht hat. Es gibt eine Aneinanderreihung expliziter spicy Szenen, die mich ebenso wenig erreichen konnten. Es ging alles so schnell, wirkte kaum gefühlvoll und stattdessen irgendwie einstudiert. Schade, wo doch auch hier großes Potenzial gelegen hat, Sexualität breiter zu fassen. Im weiteren Verlauf wurde es außerdem zunehmend abstrus und ich konnte diese Szenen vor lauter Cringe kaum noch lesen (und ich bin grundsätzlich Spice-Fan). Es war für mich so unsexy wie nur irgend möglich.

Und abschließend bin ich einfach müde von Drama in Romance, das lediglich daher stammt, dass die Figuren denken „Das halte ich mal lieber vor dir geheim“. Ich bin da extrem empfindlich, weil ich es zwischen Erwachsenen furchtbar paternalistisch und ehrlicherweise auch sehr unauthentisch finde. Ich verliere spätestens an diesen Stellen den Kontakt zur Geschichte, weil es mich so langweilt, wenn Spannung scheinbar nur durch fehlende Kommunikation geschaffen werden kann. Dazu kommen andere Szenen, die offensichtlich für Spannung sorgen sollten, auf mich aber furchtbar fehlplatziert und konstruiert wirkten.

Ich muss hier leider ehrlich sagen, dass ich diese Romance nicht empfehlen kann. Trotz guter Ausgangslage in Bezug auf Repräsentation und Setting wirkte nicht nur die Übersetzung, sondern irgendwie auch der Text selbst hölzern und emotional distanziert. Mir fehlte es damit an genau dem, was ich in diesem Genre suche.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Fabian Navarro holt mich zuverlässig aus jeder noch so harten Leseflaute

Vienna Falling
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Ich liebe die Miez-Marple-Reihe bereits über alles und habe deshalb in einer aktuellen Leseflaute alle Hoffnungen in das erste menschliche Werk des Autors gesteckt. Und nach der äußerst kurzweiligen Lektüre ...

Ich liebe die Miez-Marple-Reihe bereits über alles und habe deshalb in einer aktuellen Leseflaute alle Hoffnungen in das erste menschliche Werk des Autors gesteckt. Und nach der äußerst kurzweiligen Lektüre bleibt mir eigentlich nur zu sagen: danke dafür!

Navarro zeigt, dass sich sein Schreiben nicht auf die tierische Welt beschränkt, auch wenn mir diese noch einen Ticken besser gefallen hat als die menschliche in „Vienna Falling“. In diesem Werk zeigt er sich deutlich mystischer und auch etwas dunkler als in den Romanen der Katzendetektivin. Doch das ist für mich lediglich ein Beweis für sein breites Talent und keine Kritik. Ich fand die Fantasy-Elemente interessant und auf den wenigen Seiten glaubhaft eingearbeitet.

Wie schon gewohnt, schlägt Navarro seinen lockeren und liebevoll-ironischen Ton an, der mich rasant durch die Handlung getragen hat. Die Spannung tut ihr Übriges und sorgt für ein tolles Tempo, dessen gruselige Elemente durch abwechselnde Textformen angenehm aufgelockert werden. Mal gibt es den humorvollen Blick auf ein etwas boomeriges Rezepteforum, mal eine ironische Auseinandersetzung mit mehr oder weniger wahren Wiener Gepflogenheiten - ohne dabei aber jemals abwertend zu werden. Diese Regel wird im Roman generell groß geschrieben: Humor ja, aber immer auf Augenhöhe bzw. darunter nur gegen menschenfeindliche Gruppen.

Die chronologische Erzählebene wechselt zwischen Renate und Reinhold, die zwei sehr sympathische Ü50-Protas sind. Die Nebenfiguren Elif und Irina komplettieren die Gruppe und hinterlassen in mir ein angenehmes Gefühl von Solidarität unter starken Frauenfiguren. Ergänzt wird dann erzählerisch immer mal um Mailverkehr, Pressemitteilungen oder eben den Austausch in obigem Rezepteforum, was nicht nur unterhaltsam ist, sondern uns auch das ein oder andere Easter Egg schenkt.

Mit diesem Roman hat Navarro wieder einmal gezeigt, dass er wunderbar schreiben kann und einen feinen Blick für seine Figuren hat. Das Ganze wird mit einer tollen Prise Selbstironie verfeinert - diese Buchrezension in der Geschichte ist eine so großartige Metaebene, ich bin sprachlos. 🤯
Ich habe an ein paar Stellen komische Plottwists befürchtet, aber sie kamen nie und so verbleibe ich auf ewig dankbar, dass mich dieses Werk aus einer ätzenden Leseflaute holen konnte. Riesige Empfehlung für alle, die ein sehr humorvolles Werk ohne Schenkelklopfer und dafür dem genau richtigen Maß an Spannung für sensible Gemüter suchen.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Ein temporeiches Werk mit außergewöhnlicher Erzählstimme

Emily Forever
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Dieses Werk Maria Navarro Skarangers bewerten zu wollen, ist kein leichtes Vorhaben. Denn ich bin gleichermaßen beeindruckt wie auch ernüchtert und es fällt mir schwer, hier eine konkrete Empfehlung auszusprechen ...

Dieses Werk Maria Navarro Skarangers bewerten zu wollen, ist kein leichtes Vorhaben. Denn ich bin gleichermaßen beeindruckt wie auch ernüchtert und es fällt mir schwer, hier eine konkrete Empfehlung auszusprechen - obwohl ich eine super flüssige Lesezeit mit dem Roman hatte.

Die Perspektive einer jungen, voraussichtlich alleinerziehenden (Bald-)Mutter in eher ärmlichen Lebensumständen ist literarisch schon noch eine eher seltene. Deswegen hat mich die Geschichte auch sehr angesprochen, zumal der Klappentext einen angenehm ironischen Unterton vermuten ließ. Und dieses Versprechen konnte auch auf jeden Fall eingehalten werden.

Die Autorin hat eine beeindruckende und sehr besondere Erzählstimme, die aus der Fülle an Veröffentlichungen klar heraussticht. Dass muss mensch in so jungen Jahren erst einmal schaffen. Die Erzählerin der Geschichte ist dabei eine eigenständige Person, die spürbar auf Emilys Seite steht. Sie ordnet für uns Dinge ein, bedient sich manchmal eines Foreshadowings, wirft spitze Bemerkungen ein und bewertet gern einmal den ein oder anderen Mann, wenn Emily selbst es nicht zu können scheint. Sie ist damit auf ganz subtile Art selbst auch Protagonistin, obwohl es vordergründig natürlich um Emily geht.

Neben der wirklich fein gearbeiteten Ironie und der klaren Erzählweise fand ich es schlicht bemerkenswert, welches Tempo die Autorin auffährt. Ich bin regelrecht durch dieses Werk gerauscht und das passiert mir im Literaturbereich nicht sehr oft.

Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass es diese positiven Dinge sind, die sich für mich negativ auf die emotionale Nähe ausgewirkt haben. Sowohl das Tempo als auch die eigenständige Erzählerinnenstimme sorgen dafür, dass wir zwar sehr viel über Emily lesen, mir ihre Gefühle jedoch überwiegend fremd blieben. Dabei gab es diesbezüglich auch ganz starke Momente, etwa als ihre Gewalterfahrung thematisiert wird. Durch die erzählerische Distanz kann hier das Trauma zumindest beim Lesen abgeschwächt werden, ohne dieser Erfahrung dabei ihre Relevanz zu nehmen. Doch abgesehen von diesen Momenten hätte ich Emily wirklich gern als greifbarere Figur erlebt.

Auch die nicht klar gekennzeichneten Perspektivenwechsel (die natürlich nicht im eigentlichen Sinne welche sind, weil es stets eine auktoriale Erzählerin gibt) haben mir diese Nähe erschwert. Mal geht es um Pablo, mal um Emilys Mutter, mal um ihren Nachbarn - manchmal mit detaillierten Einblicken, dann aber auch wieder mit inhaltlichen Lücken, die auch die Erzählerin nicht zu füllen können scheint. Zum Ende hin wurde es mir dann auch zu diffus, zu inkonsistent und die Handlungslücken zu groß.

Es fällt mir daher schwer, eine klare Empfehlung auszusprechen, weil ich nicht so wirklich sagen kann, wohin das Buch will. Gleichzeitig möchte ich aber diese außergewöhnliche literarische Stimme anerkennen und bewerte deshalb wohlwollend. Menschen mit einer Begeisterung für besondere Erzählstimmen haben hier sicherlich einen wertvollen Pick.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Ein literarisches Puzzle, das mich begeistert hat

Niemands Töchter
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Ich bin ein riesiger Fan komplexer, aus verschiedenen Perspektiven heraus erzählter Familiengeschichten. Und weil Judith Hoersch die vielen Fäden der Handlung meisterinnenhaft ineinanderwebt, hat mich ...

Ich bin ein riesiger Fan komplexer, aus verschiedenen Perspektiven heraus erzählter Familiengeschichten. Und weil Judith Hoersch die vielen Fäden der Handlung meisterinnenhaft ineinanderwebt, hat mich die Lektüre auch wie erwartet sehr begeistert.

Zu Beginn braucht es definitiv ein paar Kapitel, um die vielen Figuren und Zeitstränge zu sortieren. Die Wechsel zwischen den Erzählerinnen sind recht rasant, werfen uns mitten in die Handlung hinein. Ich war aber auf jeden Fall schnell genug drin, um der Geschichte voller Spannung zu folgen.

Hoersch hat es geschafft, die Spannung hochzuhalten, obwohl für mich im ersten Drittel schon recht klar war, wo die Fäden zusammenlaufen. Doch es gab schlicht so viele Details, die es aufzulösen galt, dass ich der Handlung ohne Pause folgen wollte. Erleichtert wird das durch einen tollen Schreibstil, der von klaren Worten sowie einer guten emotionalen Nähe zu den Figuren geprägt ist und um wohldosiert eingesetzte Bildsprache ergänzt wird.

Die vier Frauen sind greifbar und von glaubwürdiger Vielschichtigkeit geprägt. Sie alle teilen eine gewisse Rebellion und die Suche nach dem, was sie eigentlich selbst wollen vom Leben. Die Autorin verhandelt wenig überraschend auch generationsübergreifende Weitergabe und begleitet ihre Figuren, indem sie diese freundlich an die Hand nimmt. Ihre Zärtlichkeit und das Verständnis für die vier Frauen spricht sehr deutlich aus diesem Text.

Ja, manche Elemente der Handlung sind konstruiert und halten einem Realitätscheck eher nicht stand. Doch trotzdem fand ich all das völlig passend geschrieben und habe mich gern in diese Geschichte fallen lassen, deren Form von Happy End mir sonst im Literatur-Bereich nicht so oft begegnet. Es ist kein Buch, dass das Leben mit all seinen auszuhaltenden Ambivalenzen darstellt und uns am Ende mit widersprüchlichen Gefühlen zurücklässt. Stattdessen gleicht es einem Puzzle, dessen Teile sich zum Schluss fast alle perfekt aneinanderfügen.

Manche Nebenfiguren waren mir zu eindimensional böse gezeichnet, das lese ich immer nicht so gerne, und am Ende ging die Auflösung etwas sehr leicht vonstatten. Aber ich sehe auch, dass das Buch sonst noch einmal deutlich mehr Seiten umfassen würde, was eine möglichst zusammenhängende Lektüre weiter erschwert hätte. Diese finde ich aber sehr wichtig, um keins der vielen Details im Handlungsverlauf zu verpassen.

Ich hatte eine ganz tolle, unterhaltsame und auch emotionale Zeit mit diesem Roman. Er hat mich gefesselt und sprachlich in sich aufgenommen, sodass ich ihn auf jeden Fall weiterempfehlen möchte - wenn ihr kein Problem habt mit ein paar unrealistisch perfekten Stellen. Für mich war es eine tolle Abwechslung zu sonst eher schwerer Literatur.

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