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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2020

Nervenkitzel vom Anfang bis zum Ende

Todesfrist
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»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. ...

»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...

Das Cover macht schon selbst richtig Bock auf das Buch, weil der Titel einem schon an den Kopf springt und man wissen will, was sich dahinter verbirgt. Dazu kommt, dass der Einleitungstext ebenfalls richtig Lust auf diesen Thriller gibt.
Man fällt direkt in den Bann dieses Romans, er ist einfach aber spannend geschrieben. Man wird immer wieder auf eine neue Fährte geleitet. Kaum hat man das Gefühl, man weiss was los ist und wer Schuld ist, kommt eine neue Wendung, an welcher man dann doch zweifelt ob es stimmt oder nicht. Der Spannungsbogen nimmt von Anfang an stetig zu und nimmt mit keinem Kapitel auch nur das Geringste ab.
Die Personen sind nicht so beschrieben, wie man es sich sonst in Romanen vielleicht gewohnt ist, vor allem wenn man es mag, wenn die Charaktere gut und detailliert beschrieben sein sollen. Doch trotzdem baut man eine Bindung zu diesen Leuten auf und kann sich in ihre Lage versetzen. Der Charakter von Marteen S. Sneijder macht eine 180° Wendung, was eine tolle Entwicklung darstellt.
Auch die Orte, welche in dem Roman vorkommen, sind sehr bildlich dargestellt. Wirklich sehr schön beschrieben.

Ich war begeistert von diesem Thriller. Ich habe ihn innert 24 Stunden gelesen gehabt. Ich kannte Andreas Gruber bis anhin nicht und muss sagen, dass ich seine Bücher weiterhin lesen werde. Er schreibt sehr bildlich und fesselnd. Es ist mir wirklich scher gefallen das Buch auf die Seite zu legen und Pause zu machen.
Ich war ein grosser Fan von dem niederländischem Kommisar. Er macht eine grosse Veränderung durch und wird ganz anders als am Anfang.
Ich würde dieses Buch so ziemlich jedem Empfehlen, der gerne spannende Thriller liest. Sogar Lesemuffel könnten von diesem Buch begeistert sein, wenn sie sich nur darauf einlassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2020

Wissenschaft versus Religion

Origin
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Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.
Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind ...

Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.
Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

Das Cover ist ganz nach dem Geschmack der Buchreihe um Professor Landon. Schlicht und einfach und somit mit grosser Neugierde verbunden, was sich wohl hinter diesem Titel verstecken könnte.
Die Handlung wird von vornherein schon ein wenig prophezeit. Zumindest weiss man, dass etwas schreckliches passieren wird im ersten Viertel der Geschichte. Nach dieser Wendung flaut die Spannungskurve aber ein wenig ab. In diesem "Tief" der Story zieht sich der Prozess ein wenig in die Länge, bis dann plötzlich wieder ein heftiger Anstieg der Spannungskruve erfolgt. Da sind die letzten ca. 200 Seiten wieder so spannend, dass man den Roman sehr schnell zu Ende bringen möchte, um alles zu verstehen.
Die Charaktere sind so beschrieben, dass man sie von anfang an mag oder eben auch nicht. Wirklich bildlich sind die Personen aber nicht beschrieben. Professor Langdon kennt man schon aus den vorherigen Büchern, wodurch es nicht schwer ist, ihn sich vorzustellen, wenn man die anderen Bücher kennt. Wenn man jedoch diesen Roman so alleine liest, ohne die anderen Romane, kann man sich eher kein Bild vom Professor malen, bis auf ein paar wenige Details.
Die Geschichte an sich ist aber sehr interessant und sehr bildlich dargestellt. Alle Monumente, welche vorgestellt werden, kann man sich genau ausmalen, auch wenn man noch nie selber vor Ort war. Ebenfalls ist die Geschichte sehr auf die heutigen Probleme mit der Religion und der Wissenschaft fokussiert, was das Ganze doch auch sehr spannend macht. Man wird wieder daran erinnert, dass auf Seiten der Religion, wie auf der Seite der Wissenschaft, Fehler gemacht wurden und wir alle zusammenarbeiten sollten, statt gegeneinander, um voranzukommen.

Ich fand das Buch an sich toll, bis auf die paar hundert Seiten, als sich die ganze Story in die Länge zog. Sonst fand ich es wirklich gut. An einer Stelle bin ich dann doch ein wenig zusammengezuckt, weil ich an die aktuelle Lage mit dem Coronavirus erinnert wurde und ich dachte, dass Edmond Kirsch etwas in dieser Art vorhergesehen hatte. Das wäre dann doch ein wenig sehr gruselig gewesen. Ansonsten muss ich der Story im allgemeinen Recht geben, denn so ist es in der heutigen Zeit dann doch. Religion und Wissenschaft versuchen sich gegenseitig zu "zerstören" und keiner will dem anderen den Glauben/das Wissen lassen. Dort war mir der Charakter von Padre Bena sehr symphatisch, weil er beides vereint. Er behält seinen Glauben und doch glaubt er auch an die Wissenschaft und bringt beides unter einen Hut. Ich denke, wir brauchen mehr so Leute auf dieser Welt, denn nur so kann man Wissenschaft und Religion vereinen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2019

Schön verpackt, nichts dahinter

Tattoo
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Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit ...

Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …


Das Cover und der Einleitungstext sind so spannend gestaltet, dass man nicht anders kann als zu diesem Buch zu greifen. Leider war genau dies sehr trügerisch. Leider ist der Spannungsbogen nicht wirklich vorhanden. Vielleicht in den letzten 50 Seiten. Da kommt ein ziemlicher Plot-Twist aber das wärs dann. Leider dreht sich die Geschichte mehr um einen anderen Fall als um den berüchtigten Dornenkiller. Normalerweise hätte ich ein Buch dieser Dicke in einem Tag gelesen, doch diesmal brauchte ich gut eine Woche und spielte mit dem Gedanken es abzubrechen.
Mit den Charakteren wurde ich nicht warm. Den ganzen Roman über nicht. Leider waren sie für mich nicht genug beschrieben worden und ich konnte mir nicht enorm viel darunter vorstellen.


Im Allgemeinen bin ich sehr enttäuscht. Ich hatte mir von diesem Buch weit aus mehr erwartet. Andererseits ist es nicht schlecht geschrieben. Doch für mich hätte es einen anderen Titel tragen sollen. Da der Dornenkiller doch sehr im Hintergrund gehalten wird. Was ich doch sehr schade fand.
Ich würde das Buch jetzt nicht weiterempfehlen, da es für mich nicht spannend genug war und er mich nicht richtig gepackt hat.

Veröffentlicht am 24.06.2019

In der Zeit zurück geworfen!

Sturz der Titanen
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1914. In Europa herrscht Frieden, doch die Weltmächte rüsten zum Krieg. Ein einziger Funke könnte dieses Pulverfass entzünden. Der Schatten des drohenden Konflikts fällt auf die Lebenswege mehrerer Familien ...

1914. In Europa herrscht Frieden, doch die Weltmächte rüsten zum Krieg. Ein einziger Funke könnte dieses Pulverfass entzünden. Der Schatten des drohenden Konflikts fällt auf die Lebenswege mehrerer Familien aus verschiedenen Ländern, die sich über ein ganzes Jahrhundert immer wieder kreuzen werden.


- Ethel Williams, Kind einer Bergmannsfamilie aus Wales, ist Dienerin im Haus von Earl Fitzherbert. Als sie von ihm ein Kind erwartet, wird sie in Schande entlassen. Aber Ethel lässt sich nicht entmutigen und beginnt, während die Männer ins Feld ziehen, für die Rechte der Frauen zu kämpfen.
- Walter von Ulrich, Spross einer Adelsfamilie, sehnt sich nach einem demokratischen Deutschland. In London verliebt er sich in die emanzipierte Lady Maud. Am Tag vor der deutschen Kriegserklärung an Russland heiraten sie heimlich. Aber der Krieg reißt die Liebenden auseinander.
- Grigori und Lew Peschkow wachsen in St. Petersburg als Waisen auf. Der rechtschaffene Grigori wird zum Revolutionär. Sein leichtfertiger Bruder gelangt in Amerika zu Reichtum. Doch dann muss Lew zur Armee, kehrt als Soldat in die Heimat zurück - und sieht sich seinem Bruder gegenüber.


Ken Follett hat es geschafft in diesem Roman sich wirklich in die Zeit des ersten Weltkrieges zurück zuversetzen und dies dem Leser mitzuteilen. Wenn das Interesse an unserer Geschichte vorhanden ist, sieht man auch viele Zusammenhänge, die man in der Schule mal gelernt hat, auch wenn sie schon weiter weg sind. Die Geschichte an sich wird selber nie langweilig auch die Erzählungen vor und nach dem Krieg.
Die Figuren wirken am Anfang alle sehr sympathisch. Sie stehen zwar alle für etwas anderes und für die verschiedenen Adelsklassen, doch alle sind anfangs der Meinung, dass Krieg schlecht ist. Die Entwicklungen fangen erst kurz vor dem Kriegsausbruch richtig an. Was das ganze sehr spannend macht.
Jede Figur ist an sich sehr ergreifend, egal wie man dazu steht. Man kann immer ein wenig nachvollziehen, wieso die Charaktere so denken oder handeln wie sie es in gewissen Situationen tut. Ob man diese dann gut heisst, liegt im Auge des Betrachters.
Ebenfalls findet man so viele Details die man sich auch so vorgstellt hat in dieser Zeit, dass man wirklich in der Zeit zurückgeworfen wird. Es regt auch zum Nachdenken an. Was in dieser Welt gut und was schlecht läuft. Wir haben jetzt vielleicht ein neues Zeitalter, doch das Denken ist mehr oder weniger immer noch ähnlich.
Zurück zum Roman. Er flösst einem nicht gwohnten Leser eher Angst ein, wenn man die Dicke ansieht, doch dadurch, dass es wirklich gut und auch sehr verständlich geschrieben ist, ist es viel einfacher die Dicke auszublenden.


Ich bin immer noch fasziniert von diesem Roman und bin zu einem grossen Fan von Ken Folletts Schreibstil geworden. Es ist spannend und die Dialoge beruhen mehr oder weniger auf der Wahrheit, wenn es Personen aus dem echten Leben waren. Die Dialoge beruhen ebenfalls auf der Wahrheit oder wie sie hätten ablaufen können, nach offiziellen Berichten von dieser Zeit. Mich hat das sehr fasziniert.
Auch zu den Charakteren habe ich unterschiedlichste Beziehungen aufgebaut. Manche besser als andere, ich will diese aber nicht aufführen, wegen der Spoilergefahr.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und kann dieses Buch so ziemlich allen empfehlen. Personen die ein besonderes Interesse an der menschlichen Vergangenheit haben, sollten dieses Buch jedoch wirklich, wirklich lesen! Es ist wirklich toll geschrieben.

Veröffentlicht am 13.12.2018

Einfach magisch

Hogwarts-Schulbücher: Die Hogwarts-Schulbücher im Schuber
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Klappentext

»Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind«, »Quidditch im Wandel der Zeiten« und »Die Märchen von Beedle dem Barden« – diese Klassiker kennt in der magischen Welt jedes Kind. In Hogwarts ...

Klappentext

»Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind«, »Quidditch im Wandel der Zeiten« und »Die Märchen von Beedle dem Barden« – diese Klassiker kennt in der magischen Welt jedes Kind. In Hogwarts werden sie seit Generationen von den Schülern zurate gezogen. Denn woher kommt eigentlich der Name »Quidditch«? Sind Niffler so kuschelig, wie sie aussehen? Und was geschieht noch einmal in dem »Märchen von den drei Brüdern«? Dieser Schuber vereint alle drei unverzichtbaren Begleitbände zur Harry-Potter-Serie in einem edlen Sammlerstück.


Meinung

Sehr informative Bücher über alle Märchen von Beedle dem Barden, der Herkunft des Quidditch und natürlich alles über die phantastischen Tierwesen dieser Welt.
Man fühlt sich direkt in Hogwarts, wenn man diese Bücher liest und man lernt auch gleich noch was dazu. Eine super Idee von J.K. Rowling auch noch den Organisationen Lumos und Comic Relief zu helfen, da alle Einnahmen an diese beiden Organisationen gehen.
Nebst den coolen Infos, sind auch einige schöne Illustrationen dabei. Sehr schön gezeichnet und ebenfalls super beschriftet.
Alle drei Bücher sind ein wahrer Leseschmaus für alle Harry Potter Fans, die noch mehr über die magische Welt wissen möchten und sich darin spezialisieren möchten.


Fazit

Ich als Harry Potter Nerd, empfehle dieses Buch an alle weiter, die mehr wissen möchten über diese wunderbare Welt. Ich habe diese Bücher verschlungen, denn es war doch super, mehr zu erfahren.
Ich habe es geliebt. Leider waren es für meinen Geschmack nicht genug Bücher. Ich würde mich am liebsten nach Hogwarts schleichen und mich in der Bibliothek einnisten. Dort hätte ich genug Lesestoff für alle Zeit!
Naja, leider gehöre ich immer noch zu den unglücklichen, die immer noch auf ihren Brief warten. Seit 11 Jahren! Just saying.
Für alle anderen Nerds, welche immer noch auf den Brief warten, können sich die Zeit mit den Hogwarts Schulbüchern, die Zeit ein wenig verkürzen.
Viel Spass!