Zu dem Cover dieses Buches werde ich nichts mehr sagen, da mein Urteil hier genauso ausfällt, wie beim ersten Teil.
Der zweite Teil zu Sage und Luca hat mir, ebenso wie Band 1, gut gefallen. Die Handlung ...
Zu dem Cover dieses Buches werde ich nichts mehr sagen, da mein Urteil hier genauso ausfällt, wie beim ersten Teil.
Der zweite Teil zu Sage und Luca hat mir, ebenso wie Band 1, gut gefallen. Die Handlung wird nahtlos wieder aufgenommen und begleitet Sage in ihrem Herzschmerz darüber, sich von Luca getrennt zu haben.
Es ist einfach ein Wohlfühlbuch und ganz klassisches NA. Es ist ganz nett für nebenbei aber auch kein Highlight, sondern wirklich ein schönes Buch für Zwischendurch.
Das Cover passt ganz wunderbar zu den anderen Teilen der Reihe, ist aber nichts besonderes. Dennoch fängt es den Vibe, den das Buch versprüht wunderbar ein und gefällt mir deshalb dennoch sehr gut.
Zum ...
Das Cover passt ganz wunderbar zu den anderen Teilen der Reihe, ist aber nichts besonderes. Dennoch fängt es den Vibe, den das Buch versprüht wunderbar ein und gefällt mir deshalb dennoch sehr gut.
Zum Glück geht es aber um den Inhalt und nicht (nur) um das Cover.
Auf Hyacinths Geschichte habe ich mich, genauso, wie auf Eloises, sehr gefreut. Die beiden sind meine Lieblingsschwestern und sich in vielen Dingen auch sehr ähnlich.
Sie ist eine tolle und starke Protagonistin, die durch ihr Verhalten, wie schon ihre große Schwester, etwas aus der Zeit fällt. Sie lässt sich nicht verbiegen, sondern macht ihr eigenes Ding, ganz gleich, was die Gesellschaft, vor allem aber auch ihre Mutter, von ihr erwartet.
Gareth St. Clair ist ein typischer „Bridgertone-Protagonist. Ein starker junger Mann, dem die Welt offen steht und der die nötige Arroganz an den Tag legt, um unwiderstehlich zu erscheinen. Auf ihn trifft allerdings auch die Aussage „Harte Schale, weicher Kern“ zu. Besonders war seine Verbindung zu Lady Danbury, weil sie so auch noch mal mehr in den Fokus der Handlung geraten ist, was mir wirklich gut gefallen hat.
Neben der obligatorischen Lovestory besticht das Buch mit der Suche nach den versteckten Diamanten von Gareth´s Großmutter.
Ich finde es so schön, wie diese Frage bzw. dieses Rätsel die beiden Protagonisten zusammenbringt und sie so lange begleitet. Mir hat dieser übergeordnete Plot so unfassbar gut gefallen, weil ich so richtig schön miträtseln konnte.
Wie immer war es wunderbar wieder in die Welt der Bridgestones einzutauchen und auch dem vorletzten Sprößling auf seinem Weg in die Liebe und das Leben zu folgen.
Bevor ich zum Inhalt komme: Das Buch ist unglaublich schön gestaltet. Allein die Aufmachung ist ein absolutes Highlight. Die Darstellung der Lichtweberin und des Schattengeschmideten vor einem blassem ...
Bevor ich zum Inhalt komme: Das Buch ist unglaublich schön gestaltet. Allein die Aufmachung ist ein absolutes Highlight. Die Darstellung der Lichtweberin und des Schattengeschmideten vor einem blassem Palast und mit einem Drachen im Hintergrund ist einfach wunder-, wunderschön. Kleine Details wie die sieben Monde am unteren Rand runden für mich das cover ab. Die Farbgebung passt auch unglaublich gut. Das Buch wird von dem schönen Farbschnitt vervollständigt, der das Cover fortsetzt.
Inhaltlich hat mir „The Hurricane Wars“ unglaublich gut gefallen. Es erinnert mich durch die Storyline mit dem Krieg und der Licht- und Dunkelheit-Magie sehr an Grisha. Das hat mich aber nicht gestört, da sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung entwickelt hat.
Talasyn als Protagonistin fand ich sehr stark. Sie hat Kampfgeist und vereint eine gute Mischung aus Selbstsicher, Echt und nicht auf den Mund gefallen. Sie ist eine mutige Soldatin, die sich nicht davor scheut alles zu riskieren. Gleichzeitig verbirgt sie ein großes Geheimnis. Bei ihrer ersten Begegnung mit Alaric, dem Thronerben von Kesath, muss sie dieses lüften, was ihr eine buchstäbliche Zielscheibe auf den Rücken malt.
Bei einer Mission, die sie ins Nenavar-Dominium führt, begegnet sie ihrem größten Feind erneut und erfährt gleichzeitig, dass sie so viel mehr ist, als eine gewöhnliche Soldatin des Allbunds.
Zugegeben, im Mittelteil, während der Verhandlungen, hat sich das Buch etwas gezogen. Das lag vor allem an den politischen Details sowie den vielen für die Diskussionen wichtigen Nebencharakteren. Man hat es mit einer Fülle an Menschen zu tun, mit komplizierten Titeln, was dafür sorgt, dass man zwischendurch echt etwas verwirrt ist.
Davon abgesehen hat mir aber vor allem talasyn und ihre Entwicklung gefallen. Von einem überrumpelten Mädchen, dass keine Ahnung hat, wie sie mit den neuen Entwicklungen in ihrem Leben umgehen soll, wird sie zu einer jungen Frau, die nichts für sich selbst unversucht lässt.
Alaric, der schattengeschmiedete Prinz und Gegenspieler Talasyns, ist von Anfang an irgendwie sympathisch. Natürlich ist er der Sohn des Feindes und auch sehr unnahbar, aber andererseits muss man ihn einfach mögen. Er ist wie ein brummiger Bär, der im Laufe der Handlung immer mehr auftaut.
Seine Charakterentwicklung hat mir auch sehr gut gefallen. Er versucht sich immer mehr aus dem Einfluss seines Vaters zu lösen und er ist auch derjenige, der zuerst beginnt, Gefühle für Talasyn zu entwickeln.
Sie hat bis zum Schluss ihre Rache im Hinterkopf und spielt irgendwie eine Art doppeltes Spiel.
Das macht neugierig auf Band zwei, weil man unbedingt wissen möchte, wie sich ihre neue Rolle und ihre neuentdeckten Gefühle für Alaric mit ihren Plänen vereinbaren lässt.
Das World-Building ist auch absolut spitze und ich habe die Reise einfach unglaublich genossen. Man muss sich auf die Komplexität einlassen, aber wenn man das tut, dann wird man es absolut lieben.
Ich kann das Buch wirklich jedem ans Herz legen, der High-Fantasy, Enemies-to-Lovers und He-falls-first liebt.
Einige Wendungen haben mich, als eingefleischten Fantasy-Fan, nicht überrascht. Dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und freue mich schon extrem auf den zweiten Teil.
Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Genevieve Colman gibt, war ich sofort Feuer und Flamme.
Das Cover spricht mich persönlich sehr an, weil es wirklich schöne Details hat auch einfach sehr ...
Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Genevieve Colman gibt, war ich sofort Feuer und Flamme.
Das Cover spricht mich persönlich sehr an, weil es wirklich schöne Details hat auch einfach sehr gut zu der ganzen Geschichte passt.
Grundsätzlich war Ichs er neugierig darauf, wie die Kombination aus Vampiren und der französischen Revolution umgesetzt wird. Dahingehend bin ich nicht enttäuscht worden. Mir hat die Verflechtung wirklich gut gefallen und obwohl die Geschichte an der ein oder anderen Stelle gebeugt werden musste, war das Gesamtbild sehr harmonisch und hat sich toll lesen lassen.
Gut hat mir auch gefallen, dass die Protagonistin Engländerin ist und wir somit ein weiteres Land mit Revolutionspotential haben. Die französische Revolution wird zumeist als „Einzelphänomen“ gesehen, als etwas, was sich zwar im Nachhinein auf ganz Europa ausgewirkt hat. Dass es aber auch unmittelbar in Nachbarstaaten zu Bewegungen kam und die Furcht vor einer Eskalation wie in Frankreich gerade unter den Monarchen und in der Aristokratie sehr groß war, wird meist nicht betrachtet. Von daher gefällt mir hier der Schnittpunkt mit England, weil das Potential für Folgebände sehr groß ist.
Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich die Protagonistin, Eleanor, sympathisch fand. Sie hat eine angenehme Entwicklung im Verlauf der Geschichte durchgemacht, weshalb sie durchaus authentisch wirkte.
Es gab allerdings auch einige Stellen im Buch, da konnte ich ihre Handlungen oder ihre Gedanken nicht ganz nachvollziehen. Auf der einen Seite ist sie ein Mädchen, dass manche Dinge vehement hinterfragt, andererseits nimmt sie einiges, was hinterfragt erden sollte, einfach so hin oder lässt es auf sich zukommen. Das hat ihrer Nachvollziehbarkeit bzw. ihrer Authentizität an einigen Stellen einen Abbruch getan, der mich wirklich gestört hat.
Die Liga des Scarlet Pimpernel hat mir charakterlich auch gut gefallen. Es war eine bunt gemischte Truppe, was eine gute Dynamik zu folge hatte.
Was den „Chef“ betrifft, so bin ich mir jetzt, einige Zeit nach Beenden des Buches, immer noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Einerseits wähnt er Eleanor in Sicherheit, braucht sie unbedingt und setzt Himmel und Hölle für sie in Bewegung, andererseits bringt er sie in vermeidbare Situationen, lässt sie im Dunkeln und auch mal völlig im Stich. Seine Handlungen werden von Eleanor nur teilweise hinterfragt, was wirklich etwas auf die Nerven schlägt.
Die Handlung als solche war für mich gut nachvollziehbar und vom Aufbau her auch logisch. Hin und wieder hat es sich gezogen. Die fehlende Dynamik im Mittelteil macht aber das letzte Drittel wieder wett. Hier geht es drunter und drüber und es passier wirklich viel. Fast schon zu viel.
Den Handlungsstrang rund um Marie Antoinette konnte ich nur bedingt nachvollziehen, sehe allerdings noch Chancen für die Fortsetzung hier anzuknüpfen.
Der Antagonist hat mir richtig gut gefallen, denn er ist ein Bösewicht mit Prinzipien. Er ist nicht einfach „böse“, sondern kämpft für etwas völlig nachvollziehbares, nämlich das Recht auf Gleichberechtigung. Man könnte hier ganz philosophisch fragen, ob er wirklich der Antagonist ist oder ob das nicht eher die Liga ist. Dieses Fass möchte ich aber nicht aufmachen.
Mit Anima gewinnt die Geschichte eine weitere Dimension und bietet mit einer weiteren Spezies auch wieder schönes ausbaufähiges Material für eine Fortsetzung.
Die sich anbahnende Lovestory ist für mich etwas paradox, weil ich sie einerseits schon fühle, andererseits aber auch gar nicht. Es wirkt irgendwie alles sehr schnell und gerade auf den letzten Seiten sehr gewollt. Irgendwo kann ich die Anziehung aber auch nachvollziehen. Ich würde für mich. Einfach folgenden Beziehungsstatus vergeben: Es ist kompliziert!
Summa Summarum ist es eine solide historische Fantasygeschichte. Sie hat ihre Stärken, sie hat aber auch ihre Schwächen, was ich aber voll okay finde. Es ist ein Buch, was man schön zwischendurch lesen kann, was unterhält und was gleichzeitig Geschichte etwas greifbarer macht. Man merkt, dass es sich hierbei um den ersten Teil einer Reihe handelt und ich bin wirklich sehr gespannt auf das, was uns da noch erwartet!
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Jahreshighlight!
Für mich hatte es alles, was ein gutes Buch braucht und ich weiß jetzt schon, dass meine Rezension diesem wunderbaren Buch nicht gerecht werden wird. ...
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Jahreshighlight!
Für mich hatte es alles, was ein gutes Buch braucht und ich weiß jetzt schon, dass meine Rezension diesem wunderbaren Buch nicht gerecht werden wird.
Robin, der Protagonist dieses Buches, wird in jungen Jahren von Professor Lovell aus Kanton nach London gebracht. Dort soll er fleißig Sprachen lernen, um irgendwann am Sprachinstitut „Babel“ in Oxford studieren zu können.
Schon zu Beginn fragt man sich, warum ausgerechnet Robin diese Ehre zuteil wird und was ihn so besonders macht. Im Laufe des Buches wird klar, warum er und seine Freunde ausgesucht wurden. Sie alle sind mit, in den Augen westlicher Personen“, „besonderen“ Muttersprachen aufgewachsen. Dies ist sehr wichtig für die Kernaufgabe Oxfords, nämlich das Silberwerken. Nur wer in den Sprachen wirklich lebt, in ihnen träumt und sie wie eine Muttersprache beherrscht und fühlt, kann in ihr silberwerken. Neben diese Tatsache besteht für Professor Lovell auch ein ganz persönliches Interesse daran, Robin mit nach London zu nehmen und ihn ausbilden zu lassen. In welchem Verhältnis der Junge und sein Ziehvater stehen, wird erst im Laufe der Handlung klar, aber schon von Anfang an besteht ein gewisser Verdacht.
Das Verhältnis zwischen den beiden ist und bleibt immer recht kühl und professionell.
Professor Lovell sieht in Robin vor allem ein Mittel zu Zweck und Robin ist in erster Linie dankbar die Cholera überlebt zu haben und seinen Wissensdurst stillen zu können. Er ist ein fleißiger Schüler, der nur einmal mit seinem Ziehvater aneinander gerät.
In einem großen Anwesen auf dem Land, außerhalb Oxfords lernt Robin fleißig sowohl alte Sprachen als auch chinesisch. Und obgleich das Verhältnis zum Professor wenig Herzlichkeit übrig hat, findet er diese in Mrs. Piper, der Haushälterin.
Diese behandelt ihn wie ihr eigenes Kind und versorgt ihn unvergleichlich.
Noch bevor er nach Oxford kommt, bemerkt Robin, dass er „anders“ ist, als der Professor oder der Besuch seine Freunde. Diese „Andersartigkeit“ hat allerdings weniger mit seiner Persönlichkeit oder seinen Fähigkeiten zu tun, als viel mehr mit der Tatsache, dass er schon rein äußerlich kein „Engländer“ ist.
Die betrifft auch Ramy und Victoire, die zusammen mit Letty, in seinem Jahrgang sind.
Die Autorin versteht sich meisterhaft darin unglaublich wichtige Themen wie Rassismus, seine Geschichte und Gleichberechtigung der Geschlechter in einem unglaublichen Roman zur Sprache zu bringen. So viele Situationen haben mir das Herz gebrochen, weil sie 1:1 heute auch noch so vorkommen. Und dann muss man sich mal begreifbar machen, dass wir uns im gebildeten Teil Englands im 19. Jahrhundert bewegen. Rassismus als immer präsente und durch den Kolonialismus alltägliche gesellschaftliche „Norm“.
Das Thema Kolonialismus wird auch unglaublich gut aufgegriffen und gibt dem Roman eine so unglaubliche Tiefe. Die Nutzbarmachung fremder Ressourcen, einfach weil man sich die Länder, aus denen diese stammen, unter den Nagel gerissen hat.
Unter diesen Bedingungen lebt, lernt und arbeitet Robins Jahrgang. Jeden Tag werden die vier Jugendlichen damit konfrontiert, ob sie wollen oder nicht.
Letztlich ist Babel der personifizierte Kolonialismus. Was zu Beginn für alle vier wie die größte Chance ihres Lebens wirkt, wird, zumindest für drei von ihnen, immer mehr zur Abwärtsspirale, zum Gefängnis. Denn die Individuen sind Babel letztlich egal. Sie sind nur an den fremden Sprachen und ihrer Nutzbarkeit interessiert. Denn ohne diese Sprachen könnte das Silberwerken über kurz oder lang den Bach runtergehen. Die Menschen sind letztlich nur Ressourcen, die es zu nutzen gilt.
Und wie sollte es anders sein, wird dieses Prinzip von den Studenten, die letztlich immer mit der Diskrimminierung leben müssen, obwohl sie doch wichtige und wertvolle Arbeit für Babel leisten, durchblickt. Natürlich regt sich dann Widerstand. Und der ist absolut fantastisch eingearbeitet, bekommt seine Rolle und wird im Laufe des Buches tragend für die Handlung.
Ich hab es bereits am Anfang gesagt und ich werde mich wiederholen, denn keine Worte, keine Rezension werden diesem Buch gerecht!
Es ist ein absolutes Erlebnis, das man erlebt haben muss, um es zu verstehen.
Das Buch ist in erster Linie kein Fantasy-Roman (und ist meiner Meinung nach falsch damit beworben worden). In erster Linie ist es ein historischer Roman, in den Fantasy eingearbeitet wurde. Auf eine unaufdringliche und nachvollziehbare Art und Weise.
Das Buch hat alles, was ein gutes Buch braucht. Es hat Figuren, in die man sich hineinversetzten kann, es hat ruhige, aufbauende Passagen. Es hat Plottwits, mit denen man so gar nicht rechnet. Es hat pure Freude, Freundschaft und unglaublich viele Momente, in denen einem das Herz blutet.
Verbunden mit einem ganz ausgezeichnetem Schreibstil, ist diese Geschichte ein absolutes Highlight für mich. Es ist spannend erzählt und hat sich, vor allem im Hinblick auf die vielen Seiten, für mich kein einziges Mal gezogen.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen und nominiere hiermit mein erstes Jahreshighlight für 2024.
Danke für ein so wundervolles, starkes, wichtiges, tragendes, trauriges und auf allen Ebenen gutes Buch!