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Veröffentlicht am 20.11.2023

Geschichte unterhaltsam erzählt

Der Silberbaum. Die siebente Tugend
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Lukas von Freiberg wird völlig unverhofft an den Hof des Markgrafen von Meißen und Landgraf von Thüringen gerufen. Die Markgräfinwitwe Jutta bittet um seine Hilfe. Ihr Sohn ist erst drei Jahre alt und ...


Lukas von Freiberg wird völlig unverhofft an den Hof des Markgrafen von Meißen und Landgraf von Thüringen gerufen. Die Markgräfinwitwe Jutta bittet um seine Hilfe. Ihr Sohn ist erst drei Jahre alt und braucht dringend Unterstützung, wenn er das Erwachsenenalter erreichen soll. Leicht fällt Jutta diese Entscheidung nicht, denn Lukas ist der Stiefvater von Clara, die einst die Geliebte ihres Mannes war. Lukas stellt sich der Aufgabe und ruft Männer zu sich, denen er vertraut. Einer dieser Männer ist Thomas, der älteste Sohn von Marthe. Er ist ein kampferprobter Ritter und stellt sich der verantwortungsvollen Aufgabe. Gemeinsam sorgen sie für die Sicherheit des noch jungen Erben. Doch können sie über die Jahre standhalten? Werden sie die Herrschaft von Heinrich sichern können? Was hält das Leben für den jungen Markgrafen bereit?

Die historischen Romane von Sabine Ebert empfinde ich immer wieder als Lesevergnügen. Ich lese ihre Bücher schon seit der ersten Stunde. Die Hebammen-Saga habe ich von der ersten Seite an mitverfolgt und war nach dem fünften Teil traurig, dass die Geschichte schon aus erzählt sein soll. Jetzt endlich hat die Autorin sich dazu entschlossen, eine lockere Fortsetzung zu schreiben. In „Der Silberbaum – Die siebente Tugend“ wird unter anderem die Geschichte von den Enkeln von Marthe und Christian von Freiberg erzählt.

Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem historischen Hintergrund und handelt davon, wie es einer Frau gelingt, das Erbe für ihren Sohn zu sichern. Begleitet wird sie von den fiktiven Nachfahren aus der Hebammen-Saga. Natürlich kann man diese Geschichte auch lesen, wenn man die erste Reihe nicht gelesen hat. Die geschichtlichen Details sind so weit ja bekannt und die Charaktere werden ausreichend geschildert. Zudem erzählt Sabine Ebert die historischen Details bildhaft und genau, es entstehen sehr schnell Bilder dieser Epoche.

Mir hat es großen Spaß gemacht, zu verfolgen, welchen Hindernissen sich Lukas und seine Familie stellen müssen. Über Missgunst und Intrigen, Verrat und Ketzerverfolgung ist alles dabei. Dabei verliert Sabine Ebert aber nie aus den Augen, dass hier das Leben von Markgraf Heinrich dem Erlauchten geschildert wird. Seine Kinder- und Jugendjahre werden wiedergegeben, umrahmt von dem nicht weniger spannenden Leben der Menschen, die ihn umgeben haben. Einige sind historisch belegt, andere rein fiktiv. Sie zusammen erzählen aus dieser Epoche detailgetreu und facettenreich.

Ein umfangreicher Anhang befindet sich am Schluss des Buches. Hier gibt es die Stammbäume der führenden Herrscherhäuser, ein Glossar fremder Begriffe und eine Zeittafel, die die Ereignisse noch einmal zusammenfasst.

Fazit:

Der historische Roman „Die siebente Tugend“ ist der Auftakt der neuen Reihe mit dem Titel „Der Silberbaum“ von Sabine Ebert. Hier schildert sie die Ereignisse aus dem 13. Jahrhundert rund um Meißen und der Lausitz anschaulich. Geschichtsunterricht in Romanform, ich liebe es und freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 13.11.2023

Die Reise geht weiter

Das Hollandmesser
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Endlich ist es so weit, Magdalene begibt sich auf ihre erste richtige große Reise im Jahr 1706. Sie begleitet ihren Sohn nach Rotterdam. Dieser darf dort eine Ausbildung machen. Unterstützt wird er von ...



Endlich ist es so weit, Magdalene begibt sich auf ihre erste richtige große Reise im Jahr 1706. Sie begleitet ihren Sohn nach Rotterdam. Dieser darf dort eine Ausbildung machen. Unterstützt wird er von Willem van Ruysdael. Willem erhofft sich nichts mehr, als dass Magdalene bei ihm bleiben wird. Er hofft darauf, dass die Kaufmannsfrau seine Liebe erwidert. Auch Karl Carstensen hat sich nach Holland aufgemacht, immer Magdalene hinterher. Rache treibt ihn an. Was hält die Zukunft für Magdalene und Willem bereit? Werden sie zusammenfinden oder alles verlieren?

Der Schauplatz des zweiten Teils aus der Reihe „Magdalene und der Kundschafter“ liegt dieses Mal in den Niederlanden. Rotterdam heißt hier das Ziel der Reise. Christina Auerswald hat sich dafür entschieden, ihre Protagonistin auf eine große Reise und in eine ungewisse Zukunft zu schicken. Sie schildert die Ereignisse der Reise und das Ankommen in der großen Stadt. Die Beziehung zwischen Willem und Magdalene entwickelt sich weiter. Wenn vielleicht auch nicht so, wie die Kaufmannsfrau es sich gewünscht hätte.

Es gibt nochmals interessante Einblicke in das Leben von Willem. Geschildert wird, wie sich seine Aufgaben in der Handelsgesellschaft zusammensetzen und was ihn selbst antreibt. Auch er hat eine bewegte Vergangenheit, die hier zwischendurch immer mal wieder aufblitzt. Sein Leben verläuft nicht unbedingt in geraden Bahnen, er hat so einige Geheimnisse, von denen gerade Magdalene nichts wissen darf.

Zunächst aber schildert die Autorin anschaulich davon, wie sich die beiden annähern und von dem Aufenthalt in Rotterdam. So weit scheint alles nach einem Liebesroman auszusehen, bis die Wende kommt. Ein Streit ändert alles. Danach wird es zum einen sehr spannend, aber manchmal bedarf es dann auch viel Fantasie von seitens des Lesers, um der Handlung folgen zu können. Ein wenig Mystik hat die Autorin nämlich mit dem Charakter von Karl Carstensen einfließen lassen.

Gut gefällt mir wieder der Erzählstil von Christina Auerswald. Geschickt springt sie zwischen den Handlungssträngen hin und her und erzeugt dadurch Spannung. Eigentlich will man dann nur noch wissen, wie die Geschichte weitergeht. Dass das Leben in dieser Epoche immer wieder mit einfließt, finde ich zudem ansprechend.

Fazit:

Auch „Das Hollandmesser“ hat mir gut gefallen. Ab und an nimmt die Handlung zwar etwas seltsame Formen an, aber am Ende fügt sich dann doch alles zusammen. Ich hatte unterhaltsame Lesestunden mit Magdalene und ihrem Willem aus Rotterdam und bin gespannt, wie ihre Leben sich weiterentwickeln werden.

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Veröffentlicht am 06.11.2023

gelungener zweiter Band

Club Paradies - Im Licht der Freiheit
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Maria Borchardt hat keine Zeit, sich ihrem Selbstmitleid zu widmen. Ihr Mann Hanns Borchardt hat ihr eine zerstörte Zukunft hinterlassen. Niemand in Berlin will mehr etwas mit der Familie zu schaffen ...


Maria Borchardt hat keine Zeit, sich ihrem Selbstmitleid zu widmen. Ihr Mann Hanns Borchardt hat ihr eine zerstörte Zukunft hinterlassen. Niemand in Berlin will mehr etwas mit der Familie zu schaffen haben. Es ist jetzt an ihr, sich wieder aufzurichten und ihr Leben neu zu gestalten. Treu an ihrer Seite stehen ihr der Familienanwalt Klaus Schröder und ihre Tochter Hanna.

„Im Licht der Freiheit“ ist Band 2 der Dilogie von „Club Paradies“ und schließt direkt an den ersten Band „Im Glanz der Macht“ an. Ich empfehle, Band 1 zuerst zu lesen, auch wenn man die Bücher einzeln lesen könnte, da es doch einige Rückblenden gibt. Die Zusammenhänge erschließen sich einem besser kennt man die Vorgeschichte.

In diesem Teil nun muss Maria Borchardt sich selbst beweisen und ihr Leben neu gestalten. Die Höhen und Tiefen, die dazu gehören, hat Caren Benedikt gut ausgearbeitet und nachvollziehbar erzählt. Genauso wie das Leben von Hanna, ihrer Tochter und von der Clubbesitzerin Lea Stern. Die Leben dieser Charaktere kreuzen und verbinden sich hier und sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.

Die Autorin erzählt anschaulich, welche Möglichkeiten sich den Frauen in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts geboten haben. Ihr Erzählstil ist dabei locker und leicht zu lesen, aber gleichzeitig auch fesselnd. Caren Benedikt hat es durchaus verstanden, mit dem Wechsel der Szenen Spannung zu erzeugen. Mir hat dieser zweite Teil sogar noch etwas besser gefallen als Teil eins.

Auch finde ich es gelungen, wie Frau Benedikt die politische Situation dieser Zeit mit eingewoben hat. Dies wird vor allem in dem Handlungsstrang rund um den Sohn Holger Borchardt deutlich. Sein Schicksal ist eng verknüpft mit der Studentenbewegung dieser Zeit.

Das Leben von Lea Stern erlaubt ebenfalls tiefe Einblicke in das Leben von Frauen, die nicht der Norm entsprachen. Lea ist ein eigenständiger Charakter, sie weiß, was sie will und wo ihr Leben hinführen soll. Lea Stern ist nicht nur die Besitzerin eines Nachtclubs sondern viel mehr eine Frau, die mit Rat und Tat der Familie Borchardt hilfreich zur Seite steht. Ihr eigenes Leben hat ebenfalls viel zu bieten. Mir hat diese Protagonistin gut gefallen. Wie mir auch die Wandlungen von Maria und ihrer Tochter gut gefallen haben. Ihre Veränderungen waren dabei durchaus glaubwürdig und nachvollziehbar.

In ihrem Nachwort klärt die Autorin über Fiktion und Wahrheit auf und erzählt, woher ihre Informationen stammen. Es war interessant zu lesen.

Fazit:

Mit „Im Licht der Freiheit“ zeigt Caren Benedikt einmal mehr, dass sie es versteht, eine spannende Geschichte zu erzählen. Der Abschlussband ihrer Dilogie von „Club Paradies“ bietet alles, was es braucht, um für unterhaltsame Lesestunden zu sorgen. Ihre fiktionale Geschichte rund um die Familie Borchardt fügt sich nahtlos in die Zeit der 70er-Jahre ein. Ihre Geschichte hätte sich durchaus so zugetragen haben können.

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Veröffentlicht am 04.11.2023

Kingsbridge und das Zeitalter der Maschinen

Die Waffen des Lichts
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Kingsbridge im ausgehenden 18. Jahrhundert, auch hier hält die Industrialisierung Einzug. Die Stadt lebt vom Tuch- und Garnhandel. Damit dies so bleibt, werden neue Maschinen eingesetzt. Nicht alle sind ...


Kingsbridge im ausgehenden 18. Jahrhundert, auch hier hält die Industrialisierung Einzug. Die Stadt lebt vom Tuch- und Garnhandel. Damit dies so bleibt, werden neue Maschinen eingesetzt. Nicht alle sind begeistert. Die Fabrikanten sehen ihre geldlichen Vorteile in den zeitsparenden Maschinen, während die Arbeiter um ihre Arbeitsplätze und ihr tägliches Auskommen bangen. Die Arbeiter vereinen sich und kämpfen für ihr Recht. An ihrer Spitze stehen unter anderem die Spinnerin Sal Clitheroe und der Weber David Shoveller. Gleichzeitig ist die politische Lage in England prekär. Napoleon Bonaparte überzieht ganz Europa mit seinem Krieg. Dies hat auch Folgen für Kingsbridge und seine Einwohner.

Ken Follett startet seine neue Geschichte über Kingsbridge im ersten Teil mit den Jahren 1792 – 1793. Ausführlich wird das Leben auf dem Land von Sal Clitheroe beschrieben. Sie ist eine der tragenden Charaktere der gesamten Geschichte. Man folgt ihr und erlebt ihre Lebensgeschichte hautnah mit. Die Unterdrückung, unter der die Menschen zu leiden haben, wird schon in diesem ersten Teil deutlich. Im ersten Teil werden die Charaktere sozusagen vorgestellt.

Insgesamt ist das Buch in 7 Teilen aufgeteilt. Die Geschichte spielt über einen Zeitraum von etwas über 30 Jahren. Man begleitet die Charaktere also einen ziemlich langen Zeitraum. Der Autor hat viele Szenen geschaffen, in denen man erlebt, wie die Menschen gelebt haben, wie ihr Kampf um das tägliche Stück Brot verlaufen ist und auch wie die Menschen mehr Selbstbestimmung verlangt haben. Gleichzeitig wird aber auch ausführlich geschildert, wie die Oberschicht Englands sich dagegen zur Wehr gesetzt hat. Die Gesetze werden erläutert und auch die politische Situation in Europa fließt mit ein. Der Autor hat hier durchaus interessante Details ausgearbeitet und erläutert.

Eigentlich ist hier alles vorhanden, um einen spannenden historischen Roman zu erleben. Leider hat mich der Erzählstil nicht so gepackt. Irgendwie konnte ich die einzelnen Protagonisten nicht spüren. Die Erzählung ist mir etwas zu oberflächlich und der Erzählstil zu kantig. Obwohl mich die Geschichte als solches fasziniert hat und ich für die 870 Seiten auch nicht lange gebraucht habe. Ich finde den geschilderten Zeitraum spannend und es auch gut, wie Ken Follett die politische Lage Europas mit eingebaut hat. Ich kann eigentlich gar nicht genau benennen, was mich wirklich gestört hat.

Fazit:

„Die Waffen des Lichts“ ist ein eigentlich spannender historischer Roman, der aus der Zeit der beginnenden Industrialisierung Englands erzählt. Die einzelnen Charaktere sind nachvollziehbar gestaltet worden, auch wenn ich nicht zu allen Protagonisten einen Bezug herstellen konnte. An manchen Stellen ist mir der Erzählstil in diesem Kingsbridge-Roman etwas zu hölzern und nicht nah genug an den Charakteren dran. Trotzdem ist es ein toller Roman, den ich sehr gern gelesen habe.

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Veröffentlicht am 29.10.2023

Wer stiftet Unruhe im alten Colonia?

Schatten über Colonia – Ermittlungen am Rand des Römischen Reichs
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Der Anwalt Quintus Tibur lebt im Jahre 87 nach Christus in der römischen Stadt Colonia. Hier leben die Menschen offen miteinander, egal aus welchem Teil des Römischen Reiches sie stammen. Doch dann wird ...



Der Anwalt Quintus Tibur lebt im Jahre 87 nach Christus in der römischen Stadt Colonia. Hier leben die Menschen offen miteinander, egal aus welchem Teil des Römischen Reiches sie stammen. Doch dann wird dieser Frieden unterbrochen, immer wieder finden Überfälle auf Landvillen statt. Schnell macht das Gerücht die Runde, die Germanen wären unterwegs und wollen die Stadt erobern. Quintus Tibur wird in diese Ereignisse verwickelt, hat er doch selbst auch germanische Wurzeln vonseiten seiner Mutter. Er will herausfinden, was hier los ist, und trifft dabei auf unerwartete Hilfe von einer jungen Römerin namens Lucretia. Die Neugierde treibt die junge Frau an. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche, um ihre Stadt zu retten.

Mit der Geschichte von Quintus und Lucretia, wie sie ihr Colonia retten, beginnt eine Krimi-Reihe zur Zeit des Römischen Reiches. In „Schatten über Colonia“ werden die beiden vorgestellt. Sie haben sehr unterschiedliche Charaktere und stammen zudem aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten. Ihre Charaktereigenschaften werden hier gut ausgearbeitet.

Quintus ist ein verheirateter Anwalt und auch in seiner Ehe durchaus glücklich. Lucretia ist die Tochter aus gutem Haus, sie treibt mehr die Neugierde und Langeweile an, als dass sie wirklich arbeiten müsste. Bei Quintus sieht es da schon anders aus. Er muss sich seinen Lebensunterhalt eben als Anwalt verdienen. Gemeinsam machen sie sich nun hier auf die Suche nach der Wahrheit, was durchaus für kurzweilige Lesestunden sorgt. Zudem gibt es reichlich Einblicke in das Leben dieser Zeit, vor allem des Adels. Der eigentliche Kriminalfall nimmt erst so nach und nach Fahrt auf und hat sicherlich seine spannenden Momente, aber mehr ab dem letzten Drittel des Buches. Davor würde ich es eher als einen historischen Unterhaltungsroman bezeichnen.

Der Erzählstil ist leicht und locker gehalten, die Seiten fliegen nur so dahin. Eigentlich macht es auch Spaß, dieses Buch zu lesen, aber man fällt eben aber auch über solche Sätze: Zitat: S. 315, K: 29 “ Ein Teller Erbsensuppe und eine Weißweinschorle halfen dabei….“. Vielleicht ist der Erzählstil etwas zu modern gehalten, sodass sich einige modische Worte eingeschlichen haben, die ich so nicht in einem historischen Krimi oder Roman erwarte. Es ist also durchaus noch Luft nach oben.

Eine kleine Karte des alten Colonia ist im Buchdeckel enthalten und ein Glossar der fremden Begriffe befindet sich im Anhang. Ein Nachwort gibt es leider nicht, stattdessen stehen am Ende einige Empfehlungen, welche Orte man sich anschauen kann, um noch mehr Einblicke in das Leben des Römischen Reiches zu bekommen. Sicherlich auch interessant.

Fazit:

Dieser erste Roman des Autorenduos Axel Melzener und Julia Nika Neviandt hat mir ganz gut gefallen. Es ist ein netter Unterhaltungsroman für zwischendurch, mit einigen spannenden Einblicken in das Leben dieser Epoche. Der Erzählstil ist angenehm zu lesen, auch wenn er mir zum Teil zu modern war. Die Handlung hätte etwas gerafft werden können, manche Szenen waren zu ausführlich und haben von der eigentlichen Tat etwas zu sehr abgelenkt. Aber davon abgesehen, hatte ich unterhaltsame Lesestunden.

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