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olilene

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Anders als erwartet

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Das Buch ist auf jeden Fall mal etwas anderes. Die Liebesgeschichte steht hier nicht im Fokus, und ist eher sanft und zurückhaltend beschrieben. Das fand ich toll, da man heutzutage fast überall nur noch ...

Das Buch ist auf jeden Fall mal etwas anderes. Die Liebesgeschichte steht hier nicht im Fokus, und ist eher sanft und zurückhaltend beschrieben. Das fand ich toll, da man heutzutage fast überall nur noch zu viel Spice liest. Zudem waren diese Themen so wichtig und ich fand es super, dass sie hierdurch Gehör bekommen. Gleichzeitig passen weder das softe Cover, noch der super einfache Schreibstil zu der Ernsthaftigkeit von Essstörung, Krankheit und Co.
Anders als die Thematik war der Schreibstil sehr genretypisch und hatte nichts eigenes. Es las sich wie die meisten anderer Young Adult Bücher. (Es hat mich vor allem an Bücher ab 12/14 erinnert.) Und das wurde mir schon nach wenigen Seiten klar... Dass man dann einen Hund als "braune Wurst" bezeichnen muss und ein übertrieben positives Familienleben zeichnet, hat diesen Eindruck verstärkt. Die Protagonistin selbst kam mir vor als wäre sie in derselben Altersklasse...
In Teilen konnte ich mitfühlen, hatte Mitleid und habe mich schlecht gefühlt, wenn etwas Negatives erzählt wurde. Ich habe den Figuren nur das Beste gewünscht. Manche Stellen war sehr emotional und haben mich traurig gemacht. Und ich hoffe, dass alle Menschen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, Mut und Hoffnung in diesem Buch finden können. Vielleicht hilft es ihnen zu heilen. Für die Idee gebe ich 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

FALSCHE ERWARTUNG

Firewatch
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Im Vergleich zu den überwiegend positiven Bewertungen hatte ich große Probleme, in das Buch zu finden. Ich konnte weder mit den Figuren warm werden, noch hat mich die Handlung sofort gecatcht. Es dauerte ...

Im Vergleich zu den überwiegend positiven Bewertungen hatte ich große Probleme, in das Buch zu finden. Ich konnte weder mit den Figuren warm werden, noch hat mich die Handlung sofort gecatcht. Es dauerte mir etwas zu lange, bis die Spannung einsetzt. Somit konnte ich das Buch erst nach einer Weile weiterlesen und beenden.

Immerhin habe ich das getan. Denn spannend wurde es auf jeden Fall - wenn auch anders als erwartet. Der Thriller hat vor allem einen starken Romance Fokus, das ist okay, wenn man damit rechnet. Ich dachte, es wird nur eine Nebenhandlung sein und habe mich mehr auf psychologische Inhalte / Gespräche / Manipulationen gefreut. Gleichzeitig wirkte die Romantik auf mich nicht authentisch oder natürlich, sondern als wollte man es noch einbauen, um dem Buch mehr Tiefe zu geben oder so.

Die Rückblenden hätte ich nicht gebraucht, aber es ist okay, weil man dadurch mehr über die Charaktere erfährt. Insgesamt ein interessantes Buch, was ich nicht nochmal lesen müsste, und bei dem ich mehr Action vermutet hatte.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

BESTES BUCH SEIT JAHREN!

Happy Head
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Dieses Buch war definitiv eins der besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es stand da, dass das für Fans von Squid Game ist und genau das kann ich bestätigen, aber zunächst weniger brutal. ...

Dieses Buch war definitiv eins der besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es stand da, dass das für Fans von Squid Game ist und genau das kann ich bestätigen, aber zunächst weniger brutal. Das heißt, für alle, die es nicht so blutig mögen, ist dieses Buch besser geeignet. Gleichzeitig ist der psychologische Faktor hier viel grösser und es dauert länger, bis es, ich sage jetzt mal, so richtig an Spannung zunimmt. Wobei Spannung von Anfang an gegeben ist, wenn man sich immer fragt, was kommt als nächstes? Was ist die nächste Challenge? Wem kann man vertrauen? Was ist eigentlich die Wahrheit?

Also man überlegt sehr viel, man fiebert mit und das Lesen macht auch richtig Spass. Also man möchte auch immer weiter lesen, die Kapitel sind auch kurz genug dafür. Der Schreibstil ist super locker, macht sehr viel Spass, hat mich an eine erwachsenere Version von Gregs Tagebuch erinnert. Also sehr direkt und es hat mir auch immer gefallen. Gute Vergleiche.

Manchmal wurde es auf Dauer ein bisschen nervig, wenn er den Protagonisten verschiedene Namen gegeben hat, so zum Beispiel Mr. antiseptisch, weil er so roch und dann noch bei gefühlt fünf anderen Leuten ähnlich ist. Das hat mich so ein bisschen genervt.

Aber es war so cool geschrieben, wobei ich jetzt nicht sagen kann, dass es schriftstellerisch die höchste Leistung war. Es las sich halt wie ein Tagebuch oder wie ein Debüt, aber dafür ein sehr cooles und lockeres, was ich sehr gerne gelesen habe. Am meisten mochte ich die Challenges, aber die hätten meiner Meinung nach definitiv noch verrückter ausgestaltet werden können, zahlreicher sein können, noch ein bisschen mit mehr Action geladen. Gerne auch mehr Teilnehmer. Ich hätte gerne mehr Teilnehmer kennengelernt. Es waren doch immer dieselben. Und da wurden auch einige Klischees erfüllt. Also fast jede Rolle war irgendwie vertreten. Dann war die eine der Streber. Dann war da einer der Rebell, etc... Da waren alle Rollen waren so ein bisschen vertreten in dem Buch.

Aber insgesamt fand ich es richtig spannend, auch wenn es an manchen Stellen doch etwas langsamer zuging und man hätte es noch spannender gestaltet können. Also man hätte das Potenzial noch mehr ausschöpfen können, weil es war ja wirklich spannend, aber ich hätte auch gerne noch mehr Seiten gelesen und wie gesagt noch mehr Challenges gehabt. Denn die waren zwar auch sehr gut konstruiert und psychologisch sehr interessant, aber da ging auf jeden Fall noch mehr.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Schönes Setting, wenig Tiefe

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Zunächst: Ich habe das Buch für sein Paris-Setting sehr gemocht. Man fühlt sich wirklich, als würde man Emily-in-Paris als Buch lesen, was an der Jugendlichkeit der Figuren und auch am Liebesdreieck lag. ...

Zunächst: Ich habe das Buch für sein Paris-Setting sehr gemocht. Man fühlt sich wirklich, als würde man Emily-in-Paris als Buch lesen, was an der Jugendlichkeit der Figuren und auch am Liebesdreieck lag. Das Setting war also sehr gut beschrieben, sehr authentisch und ausführlich. Auch die Modewelt und alles, was mit Luxus zu tun hatte, hat mir beim Lesen gut gefallen. Es hat echt Spaß gemacht und war ein lockeres Wohlfühlbuch für zwischendurch.

Genau hierbei liegt auch meine Kritik. Der Schreibstil ist sehr einfach. Nach den ersten Seiten musste ich mich zum Weiterlesen motivieren, denn ich hatte bisher kein Buch von Antonia gelesen, und war demnach mit dem Schreibstil nicht vertraut. Dieser hat mich an Jugendbücher erinnert, bei denen die Zielgruppe 12-14 ist. Sehr einfach, wenige Überraschungen, keine besonders hohe schriftstellerische Leistung. Das hat sich auch bei den Charakteren gezeigt. Zu wenig Tiefe, zu viel Oberflächlichkeit, kaum Entwicklung, und eine Handlung, die zum Ende hin sehr vorhersehbar wurde. Das Liebesdreieck empfand ich stellenweise etwas kritisch, aber jeder hatte sicher seinen Favoriten beim Lesen, für den er mitgefiebert hat.

Insgesamt ein nettes Buch für zwischendurch für alle Paris- und Fashion Fans!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Interessant...

Belladonnas
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Ich mag nicht, dass Chloes Ableben und das Übernehmen ihrer Identität im Buch so vehrerrlicht werden. Es zielt auch sehr darauf ab, dass man auf Julies Seite ist und Mitleid mit ihr hat oder sie versteht. ...



Ich mag nicht, dass Chloes Ableben und das Übernehmen ihrer Identität im Buch so vehrerrlicht werden. Es zielt auch sehr darauf ab, dass man auf Julies Seite ist und Mitleid mit ihr hat oder sie versteht. Leider finde ich sie sehr weinerlich und nicht stark oder gar sympathisch. Vor allem in den ersten Seiten geht es nur darum, sich zu beschweren, wie schlimm ihr Leben doch sei, und wie toll es ihrer Zwillingsschwester geht. Naja! Gleichzeitig erfahren wir beim Lesen, dass es erste Ungerechtigkeiten schon in der Kindheit gab, als Chloe bevorzugt wurde. Somit hat die Eifersucht irgendwo ihren Ursprung.

Ich konnte nicht verstehen, warum Julie so lange Chloes Identität annehmen konnte, ohne dass es jemand merkte. Schließlich ist JEDER Mensch einzigartig, auch Zwillinge. Nur weil sie gleich aussehen? Jeder spricht anders, hat eine andere Stimme und Betonung. Man hat (im Buch offensichtlich) eine andere Persönlichkeit. Und jeder, der Chloe gut kannte, hätte das viel schneller merken müssen. Ein Mensch ist mehr als nur ein Gesicht.

Was im Buch gut war, war das schnelle Erzähltempo. Rotzfrech und modern, sehr nah am Zahn der Zeit. Trotzdem war das Lesen für mich schwierig. Es hat sich vor allem zu Beginn sehr gezogen und die spannenden Momente wurden teils durch zu viele Details und Gedanken in die Länge gezogen. War ich nicht der größte Fan von.

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