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olilene

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2026

beklemmend

Mein zärtlicher Schatten
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Ich denke an morbide und makaber... Die Leseprobe wirkte wirklich erfrischend, wie eine Art Dark Romance, die mir gefallen könnte. Aber das Buch war vor allem eins - beklemmend. Das hat am Anfang begonnen ...

Ich denke an morbide und makaber... Die Leseprobe wirkte wirklich erfrischend, wie eine Art Dark Romance, die mir gefallen könnte. Aber das Buch war vor allem eins - beklemmend. Das hat am Anfang begonnen und sich über das ganze Buch gezogen... Gewalt, psychische Probleme, düstere Atmosphäre... und die ständige Frage im Buch, ob die Hauptfigur tatsächlich Kontakt mit Geistern aufnehmen kann und mit Ruth verbunden ist, oder ob es sich hierbei um ein Trauma handelt und Einbildungen etc. (Verstehe nicht, warum man so früh die Dialoge mit dem Arzt eingebaut hat. So wurde viel von der Spannung genommen. Eigentlich wollte ich mich darauf einlassen, dass es etwas Übernatürliches ist, aber das war ziemlich ernüchternd, da ich dann direkt dachte: Achso, alles was passiert, passiert eigentlich gar nicht, da sie es sich nur einbildet...) Fand ich doof. Die "Liebesgeschichte" kam viel zu kurz. Ich habe viel mehr Tension erwartet, viel mehr Spice. Das Potenzial wäre doch riesig gewesen! Da wurde so viel Potenzial fallengelassen. Man hätte Agnes so viel mehr beschreiben können und aus ihr eine richtige Femme Fatale machen können. Schade! Die Auflösung fand ich auch nicht so gut. Insgesamt war mir beim Lesen nicht so wohl. Ich habe mich unwohl gefühlt und es war beklemmend. Ich gebe zwei Sterne für die Idee.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Veraltet.

Frei und trotzdem verbunden
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„Frei und trotzdem verbunden“ wollte modern und tiefgründig wirken, blieb für mich aber leider oft in sehr klassischen Beziehungsvorstellungen hängen. Viele Ratschläge wirkten eher wie alte Konzepte in ...

„Frei und trotzdem verbunden“ wollte modern und tiefgründig wirken, blieb für mich aber leider oft in sehr klassischen Beziehungsvorstellungen hängen. Viele Ratschläge wirkten eher wie alte Konzepte in neuem Verpackungsdesign: viel Fokus auf traditionelle Dynamiken, Kompromisse um jeden Preis und ein teilweise fast belehrender Ton. Wirklich neue oder differenzierte Gedanken habe ich kaum gefunden. Es wirkte sehr zum Vorteil des männlichen Partners geschrieben...

Besonders enttäuschend fand ich, dass das Buch für einen angeblich zeitgemäßen Beziehungsratgeber erstaunlich wenig Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lebens- und Liebesmodellen zeigt. LGBTQ+-Perspektiven kommen entweder kaum vor oder wirken wie ein kurzer Pflichtpunkt statt echter Selbstverständlichkeit. Dadurch fühlt sich vieles unnötig heteronormativ an. Das beginnt mit den Bildern auf den Innenklappen des Buchcovers.

Auch emotional hat mich das Buch nicht erreicht. Statt Verständnis und echter Reflexion gab es viele allgemeine Floskeln und vereinfachte Lösungen für komplexe Beziehungsthemen. Manche Kapitel lasen sich eher wie Regeln dafür, „wie Beziehungen funktionieren sollten“, statt Menschen wirklich individuell abzuholen.

Wer sehr klassische Beziehungsratgeber mag, findet vielleicht etwas darin. Ich persönlich fand das Buch aber weder besonders modern noch wirklich inklusiv oder inspirierend. Zwei Sterne gebe ich für den guten Willen und die Idee.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Unentschlossen

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello
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Ich bin bei diesem Buch sehr unentschlossen und gebe deshalb drei Sterne, denn ich habe schon spannendere Bücher gelesen, gerade auch zu dem Thema.
Also sprich, es ist eine Art Roman, aber gleichzeitig ...

Ich bin bei diesem Buch sehr unentschlossen und gebe deshalb drei Sterne, denn ich habe schon spannendere Bücher gelesen, gerade auch zu dem Thema.
Also sprich, es ist eine Art Roman, aber gleichzeitig auch ein Ratgeber und es geht ein bisschen in die spirituelle Richtung, wobei ich mich schwer tue, es spirituell zu nennen, aber es hat viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun und spricht mich gerade deshalb besonders an, da es um Abenteuer geht, um Neuanfänge, an sich glauben, sich vertrauen, den Umgang mit anderen Menschen.
Das heisst, man kann schon viel lernen aus dem Buch, wenn man sich auch darauf einlässt und es ist wichtig, dass man das Buch nicht einfach nur liest wie einen Roman, sondern dass man auch reflektiert, nachdenkt und sich fragt, wo kann ich das Gelernte in meinem Leben umsetzen oder anwenden?
Und doch fand ich die Handlung insgesamt eher langweilig. Das heißt, ich habe mich vor allem auf das Ende jedes Kapitels gefreut, mit sozusagen der Zusammenfassung oder mit dem Learning, was man daraus mitnehmen kann. Weil die Handlung selbst fand ich dann doch eher vor sich hin plätschernd und ich mochte die Hauptfigur auch nicht besonders, da sie für mich keine Tiefe hatte und sehr austauschbar war. Also mit ihr konnte ich mich nicht gut identifizieren, aber ich fand gut, dass man etwas lernen konnte nebenbei und die Bilder zwischendurch sind auch sehr schön. Die Kapitel könnten noch kürzer sein. Aber insgesamt ein qualitativ hochwertiges Buch.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Anders als erwartet

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Das Buch ist auf jeden Fall mal etwas anderes. Die Liebesgeschichte steht hier nicht im Fokus, und ist eher sanft und zurückhaltend beschrieben. Das fand ich toll, da man heutzutage fast überall nur noch ...

Das Buch ist auf jeden Fall mal etwas anderes. Die Liebesgeschichte steht hier nicht im Fokus, und ist eher sanft und zurückhaltend beschrieben. Das fand ich toll, da man heutzutage fast überall nur noch zu viel Spice liest. Zudem waren diese Themen so wichtig und ich fand es super, dass sie hierdurch Gehör bekommen. Gleichzeitig passen weder das softe Cover, noch der super einfache Schreibstil zu der Ernsthaftigkeit von Essstörung, Krankheit und Co.
Anders als die Thematik war der Schreibstil sehr genretypisch und hatte nichts eigenes. Es las sich wie die meisten anderer Young Adult Bücher. (Es hat mich vor allem an Bücher ab 12/14 erinnert.) Und das wurde mir schon nach wenigen Seiten klar... Dass man dann einen Hund als "braune Wurst" bezeichnen muss und ein übertrieben positives Familienleben zeichnet, hat diesen Eindruck verstärkt. Die Protagonistin selbst kam mir vor als wäre sie in derselben Altersklasse...
In Teilen konnte ich mitfühlen, hatte Mitleid und habe mich schlecht gefühlt, wenn etwas Negatives erzählt wurde. Ich habe den Figuren nur das Beste gewünscht. Manche Stellen war sehr emotional und haben mich traurig gemacht. Und ich hoffe, dass alle Menschen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, Mut und Hoffnung in diesem Buch finden können. Vielleicht hilft es ihnen zu heilen. Für die Idee gebe ich 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

FALSCHE ERWARTUNG

Firewatch
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Im Vergleich zu den überwiegend positiven Bewertungen hatte ich große Probleme, in das Buch zu finden. Ich konnte weder mit den Figuren warm werden, noch hat mich die Handlung sofort gecatcht. Es dauerte ...

Im Vergleich zu den überwiegend positiven Bewertungen hatte ich große Probleme, in das Buch zu finden. Ich konnte weder mit den Figuren warm werden, noch hat mich die Handlung sofort gecatcht. Es dauerte mir etwas zu lange, bis die Spannung einsetzt. Somit konnte ich das Buch erst nach einer Weile weiterlesen und beenden.

Immerhin habe ich das getan. Denn spannend wurde es auf jeden Fall - wenn auch anders als erwartet. Der Thriller hat vor allem einen starken Romance Fokus, das ist okay, wenn man damit rechnet. Ich dachte, es wird nur eine Nebenhandlung sein und habe mich mehr auf psychologische Inhalte / Gespräche / Manipulationen gefreut. Gleichzeitig wirkte die Romantik auf mich nicht authentisch oder natürlich, sondern als wollte man es noch einbauen, um dem Buch mehr Tiefe zu geben oder so.

Die Rückblenden hätte ich nicht gebraucht, aber es ist okay, weil man dadurch mehr über die Charaktere erfährt. Insgesamt ein interessantes Buch, was ich nicht nochmal lesen müsste, und bei dem ich mehr Action vermutet hatte.

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