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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2026

Erst witzig, dann spannend, dann unglaublich rührend. Eine Weihnachtsgeschichte mit Botschaft.

Good Spirits
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Anfänglich habe ich mich ziemlich weggeschmissen: Harriets Schrulligkeit, wie ihre Wohnung über und über weihnachtlich dekoriert ist, inklusive ihrer selbst mit den bedruckten Schlafanzügen. Und dann ihre ...

Anfänglich habe ich mich ziemlich weggeschmissen: Harriets Schrulligkeit, wie ihre Wohnung über und über weihnachtlich dekoriert ist, inklusive ihrer selbst mit den bedruckten Schlafanzügen. Und dann ihre Vernaschtheit... Überall hat sie sich kleine Verstecke eingerichtet für ihre Minz-Zuckerstangen. Trotz ihrer liebenswerten Exzentrik scheint sie mit ihrem Antiquitäten-Laden mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen. Und sie weiß sich zu wehren, wenn plötzlich ein attraktiver Geist der Weihnacht ungebeten hinter ihrem Tannenbaum auftaucht.

Wie wir mit der Zeit lernen, ist das aber wohl nur Fassade, denn Nolan, wie dieser schicke Geist heißt, bereist mit ihr die Vergangenheit. Und anstatt Verfehlungen ihrerseits zu finden, wie wir es von Scrooge kennen, dürfen wir miterleben, wie sich Kindheit, Jugend und junges Erwachsenenalter in ihrer Familie gestaltet haben.
Dieser Part kam leider ein wenig klischeehaft rüber und das Harriets psychologisches Profil hat sich mir nicht ganz erschlossen. Ihr Charakter wirkte sehr widersprüchlich.

Und auch Nolan und seiner verzweifelten Situation kommen wir im Laufe des Buches näher. In ihn konnte ich mich deutlich besser einfühlen. Gegenseitig tun sie sich gut und helfen sich mit Empathie und bedingungsloser Liebe aus ihrer jeweiligen Misere. Aber nun ja, so ein Geist der Weihnacht, wie der Name schon sagt, hat ein natürliches „Verfallsdatum“…

Ich habe anfänglich sehr viel schmunzeln müssen, dann musst ich so viel mitfühlen und das Leid der beiden ertragen und dann konnte ich entspannen und genießen und dann mitfiebern und ganz viel weinen. Ein sehr emotionales Buch, sehr spannend, wunderschön und mit einer doppelten Botschaft: Sei wer du bist! Aber auch: Nimm den Menschen, wie er ist! – Ich könnte schon wieder losheulen…

Eine kreative Neuinterpretation von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte.
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Kategorisierung

📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary, Paranormal, Romcom
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
➿ Plot-Trope: Emotional scars, Fated mates, Forbidden love, Grumpy-sunshine, Stranded, Strong female main character, Ugly cry, Unattainable love interest
🌎 Setting-Trope: Christian / Inspirational, Christmas, Winter
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Medium
🖤 Darkness: Unbedrohlich
💓 Emotionalität: Medium
🧠 Psychologische Tiefe: Medium
🧐 Glaubwürdigkeit: Teils teils
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Teils teils
👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils
💋 Anzahl Spicy Szenen: 2
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Medium
🎨 Originalität der Erzählweise: Teils teils
👀 Erzählperspektive: Wechselnde Ich-Erzähler:innen

Veröffentlicht am 24.01.2026

Sehr runde, aber auch sehr melancholische, leise Erzählung, der man mit einem gewissen Abstand folgt

Winterglück und Inselzauber: Ein Weihnachtsfest auf Borkum
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Für mein Gefühl führt der Klappentext und die Genre-Einordnung etwas in die Irre.

Ersten klingt es so entspannt und nach einem kuscheligen Weihnachtsfest für die Gäste in der Pension. Faktisch erleben ...

Für mein Gefühl führt der Klappentext und die Genre-Einordnung etwas in die Irre.

Ersten klingt es so entspannt und nach einem kuscheligen Weihnachtsfest für die Gäste in der Pension. Faktisch erleben wir jedoch, wie für fast jeden der sieben Hauptcharaktere eine Welt untergeht mit dem ungeplanten Stranden auf Borkum. Die alleinerziehende Wirtin leidet ohnehin mit ihrem kleinen Sohn unter dem kürzlichen Tod der geliebten Mutter und Großmutter. Ein Gast verpasst ihre bislang größte Chance, ihren Lebenstraum umzusetzen. Andere bekommen zusätzlichen Stress im Beruf. Das macht das erste Drittel des Buches sehr depressiv. Dann merkt man langsam, wie sich die Dinge für die einzelnen Beteiligten wohl fügen werden, aber die melancholische Stimmung bleibt bis zum Schluss.

Daran ist zweitens schuld, dass nicht so sehr die sich anbahnenden Liebesgeschichten im Vordergrund stehen, sondern die Tiefe Trauer des kleinen Sohnes um die Oma. Tatsächlich kann man die Trauer des Kleinen sehr nah spüren, während die Liebesgeschichten eher etwa abstrakt bleiben und man sie aus weiterer Ferne beobachtet.

Die Geschichte ist übrigens in der dritten Person geschrieben, aus dem allwissenden Erzähler heraus. Wir folgen immer abwechselnd fünf bis sechs der beteiligten Hauptcharaktere. Und es gibt manchmal nicht genügend Einblick in den inneren Monolog, um z. B. sehr abrupte Sinneswandel oder Veränderungen in der Beziehung zwischen den Charakteren mitempfinden zu können.

Was mir sehr gefallen hat ist der Lokalkolorit. Insbesondere wenn man schon mal auf der Insel war, findet man sich wunderbar mit den Beschreibungen der Autorin zurecht und hat die Bilder vor Augen, wo sich die Charaktere gerade entlangbewegen.
Die Geschichte ist sehr rund, geht aber nicht zu stark in die Tiefe der einzelnen Charaktere und ist eher melancholisch. Am Ende ist nicht alles gelöst und gut, aber die nächsten Schritte sind da und das vermittelt Hoffnung.
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Kategorisierung

📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
➿ Plot-Trope: Afraid to commit, Emotional scars, Forced proximity, Found family, Single parent, Slow burn, Stranded, Strong female main character
🌎 Setting-Trope: Christmas, Lovescape, Small town, Winter
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Leicht
🖤 Darkness: Unbedrohlich
💓 Emotionalität: Medium
🧠 Psychologische Tiefe: Oberflächlich
🧐 Glaubwürdigkeit: Teils teils
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Wenig
👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils
💋 Anzahl Spicy Szenen: 0
🔗 Spielart Spicy Szenen:
🔥 Explizitheit Spicy Szenen:
🎨 Originalität der Erzählweise: Teils teils
👀 Erzählperspektive: 3. Person

Veröffentlicht am 24.01.2026

Bringt gut in Weihnachtsstimmung, inhaltlich aber trotz der schweren Themen ohne großen Tiefgang und übermäßig stark geglättet

Schneeflockenfunkeln
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Es ist eine sehr runde Geschichte, die gut geplottet ist. Alles, was in der Geschichte aufgeworfen wird, wird auch irgendwann bearbeitet und einer Lösung zugeführt. Das befriedigt meinen Sinn für Abgeschlossenheit.

Außerdem ...

Es ist eine sehr runde Geschichte, die gut geplottet ist. Alles, was in der Geschichte aufgeworfen wird, wird auch irgendwann bearbeitet und einer Lösung zugeführt. Das befriedigt meinen Sinn für Abgeschlossenheit.

Außerdem verbreitet das Buch sehr gekonnt durch die winterliche Atmosphäre in der Kleinstadt und die kleinen Aktionen von Miles, Lynn in Weihnachtsstimmung zu bringen, auch bei den Leser:innen ein weihnachtliches Gefühl.

Das Buch hat mich jedoch nicht ganz erreichen können, ich konnte wenig mit den Figuren mitfühlen. So z. B. habe ich keine gegenseitige Anziehung der beiden Protagonist:innen in der ersten Hälfte des Buches spüren können. Es fühlte sich eher wie Freundschaft an, so wie sie miteinander umgegangen sind und wie Lynn den armen Miles mit ihren Problemen zutextet. Und auch ihre jeweiligen schlimmen Erfahrungen aus der Vergangenheit konnte ich nicht richtig spüren, wie es ihnen dabei ergangen ist. Das ließ sich nur intellektuell nachvollziehen, was das aus ihnen gemacht hat. Schlüssig, aber nicht spürbar.

Nicht so richtig überzeugt hat mich dabei jedoch Lynns Schatten aus der Vergangenheit. Weder, dass er auftaucht, noch wie sie damit umgegangen ist nach der Vorgeschichte, ihren bisherigen Bewältigungsmechanismen und ihrem Charakter nach. Hier wird alles sehr schnell zum Positiven gedreht und somit war mir das Buch in Summe leider etwas zuuuu stark geglättet. Denn nicht nur diese schwierige Situation löst sich ganz einfach auf, sondern auch alles andere, was im Buch angesprochen wurde, fügt sich sooo rührend und schnell zum Guten. Manches davon realistisch, anderes eeetwas unrealistisch und übermäßig wohlwollend.

Die Geschichte ich gut geeignet für Menschen, die in Weihnachtsstimmung kommen möchten und zwar interessante Figuren mögen, aber nicht so tief in deren Alpdruck einsteigen möchten. Die Geschichte plätschert so dahin und man kann sich mit ihr die Zeit vertreiben ohne großen Anspruch.
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Kategorisierung

📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: New Adult
➿ Plot-Trope: Emotional scars, Forced proximity, Golden Retriever, Slow burn
🌎 Setting-Trope: Christmas, Small town, Winter
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Leicht
🖤 Darkness: Grau
💓 Emotionalität: Gering
🧠 Psychologische Tiefe: Oberflächlich
🧐 Glaubwürdigkeit: Teils teils
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Wenig
👫 Klassisches Rollenmodell: Weniger
💋 Anzahl Spicy Szenen: 0
🔗 Spielart Spicy Szenen: -
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: -
🎨 Originalität der Erzählweise: Teils teils
👀 Erzählperspektive: Ich-Erzähler:in

Veröffentlicht am 07.01.2026

Gute Laune trotz dramatischer Themen und trotz der klassischen Tropes gar nicht abgegriffen, aber auch wenig Tiefgang

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Jetzt denkt man, dass man schon häufig solche Geschichten gelesen hat, mit der biologischen Gefährt:innenbindung, gegen die sich die Beteiligten nicht wehren können. Ali Hazelwood schafft es jedoch dieses ...

Jetzt denkt man, dass man schon häufig solche Geschichten gelesen hat, mit der biologischen Gefährt:innenbindung, gegen die sich die Beteiligten nicht wehren können. Ali Hazelwood schafft es jedoch dieses Muster mit ganz anderen Umständen zu kombinieren, so dass daraus etwas ganz Neues wird.

Mir haben die beiden Charaktere total gut gefallen. Serena gelingt es gut mit ihrer Selbstironie und ihrem absurden Humor die dramatischen Umstände ihres Lebens abzuspalten, rational damit umzugehen, ganz ohne Selbstmitleid und Sentimentalität. Koen ist der Grumpy in der Beziehung. Auch seinen Charakter habe ich geliebt, wie er ebenfalls sehr nüchtern auf Situationen schaut. Er ist nicht nur sehr direkt und übellaunig zu anderen, sondern auch sehr selbstreflektiert und steht zu seinen schlechten Eigenschaften. Das gepaart mit seiner paradoxen Eigenschaft des Alphas, dem Beschützerinstinkt, macht ihn zu einem unwiderstehlichen Menschen, äh Werwolf. Und zusammen ergeben Serena und Koen eine explosive Mischung, die sich gegenseitig nichts schenken. Superlustige Wortgefechte, auch mit ihrer Schwester in Crime, Misery. Und gut gefallen hat mir auch, dass Serena keine Jungfrau in Nöten ist, sondern mutig und selbstbewusst ihren Weg geht – auch gegen den grumpy Alpha.

Was anfänglich etwas verwirrend ist, sind die vielen zeitlichen Ebenen und Perspektiven, die auch nicht ganz eindeutig im Text signalisiert werden: Das Buch ist im Wesentlichen aus der Ich-Perspektive von Serena geschrieben. Zu Beginn wird viel zwischen Gegenwart und Rückblick gewechselt, innerhalb der Kapitel gibt es weitere Rückblicke. Und dann gibt es vor jedem Kapitel eine kurze Sicht aus der 3. Person, die man anfänglich nicht ganz eingeordnet bekommt – weder über wen da etwas erzählt wird, noch in welchem Zusammenhang das zum Rest steht. Nach und nach stellt man fest, dass das dazu dienen soll, Sichtweisen mitzuteilen, die die Autorin aus der Ich-Perspektive nicht liefern kann. Das Problem ist, dass alles immer kursiv geschrieben ist, zusammen noch mit den Gedanken von Serena, so dass man manchmal gar nicht weiß, was das Kursive nun zu bedeuten hat. Die Komplexität lässt nach ein paar Kapitel aber etwas nach, wenn die längsten Rückblicke überstanden sind, und man findet sich langsam ein.

Mehr im Zentrum stehen die Fragen, wie Serena gerettet werden kann (diese Irrwege haben mich nicht ganz überzeugt), wo sie her kommt und was Koens Rudel in der Vergangenheit zugestoßen ist. Dabei gibt es immer mal wieder Ansätze gesellschaftliche Themen, wie Fremdenfeindlichkeit, Machtstreben, Fanatismus, Genozid oder das Festhalten an überkommenen Traditionen differenziert zu diskutieren. Diese werden dann aber leider sehr schnell wieder in oberflächlichere Gefilde und ins klassische Gut-Böse-Schema zurückgeführt – mit Fokus auf Action und die Liebesgeschichte zwischen Serena und Koen.

Das Buch macht gute Laune, ist spannend, mit überraschenden Wendungen und im Mittelteil durchaus sehr sinnlich. Wir befinden uns trotz des Anschneidens komplexer Themen in einer recht leichten Geschichte. Sehr gute Unterhaltung – ich habe mich zumindest sehr gut amüsiert!
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Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary, Paranormal
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
➿ Plot-Trope: Afraid to commit, Age gap, Break up to save him / her, Damsel in distress, Dark secret, Dude in distress, Fated mates, Forbidden love, Grumpy-sunshine, Roommates to lovers, Slow burn, Strong female main character, Sworn off a relationship
🌎 Setting-Trope: Lovescape
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Medium
🖤 Darkness: Grau
💓 Emotionalität: Medium
🧠 Psychologische Tiefe: Medium
🧐 Glaubwürdigkeit: Teils teils
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Amüsant
👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils
💋 Anzahl Spicy Szenen: 4
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Medium
🎨 Originalität der Erzählweise: Teils teils
👀 Erzählperspektive: Wechselnde Ich-Erzähler:innen

Veröffentlicht am 03.01.2026

Spannend, überraschend, sehr gut geplottet

Quicksilver - Tochter des Silbers. Gefangene der Schatten
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Das Buch hat mich anfangs noch nicht so fesseln können. Obwohl die Autorin die Szenen in Saeris Heimatreich sehr actionreich und teilweise auch amüsant gestaltet, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, ...

Das Buch hat mich anfangs noch nicht so fesseln können. Obwohl die Autorin die Szenen in Saeris Heimatreich sehr actionreich und teilweise auch amüsant gestaltet, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, worum es eigentlich geht und wo einen die Geschichte hinführen möchte. Wirklich starten tut sie für mein Gefühl erst, als Saeris im Fea-Reich ankommt. Ab da wird es richtig spannend, denn man fragt sich, wer der Fea-Krieger, Kingfisher, eigentlich ist, der sie da durch das Quicksilvertor gerettet hat? Warum benimmt er sich wie ein wildgewordenes Tier? Was quält ihn so? Wo war er die letzten 100 Jahre? Warum hat der König so einen Hass auf ihn? Warum scheint ihn jeder im Reich zu kennen und zu verehren? Was ist das für ein Krieg, der da schon seit tausend Jahren geführt wird?

Kaum in dem fremden Fae-Reich angekommen, wird Saeris ein zweites Mal von Kingfisher entführt, da er ihre Gabe benutzen will, um den Krieg zu gewinnen. Zwischen Saeris und Kingfisher besteht so eine Art Kampf, wer wen überlistet bekommt und die Oberhand behält. Dazu ist Kingfisher nicht gerade nett zu ihr, auch wenn er sich immerhin um ihr Überleben bemüht. Man merkt aber schnell die Funken zwischen ihnen fliegen und ihr Gerangel entwickelt sich zu einer wunderschönen Liebesgeschichte.

Saeris hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Sie lässt sich nicht unterkriegen, ist selbst eine gute Kämpferin und es ist toll zu sehen, wie sie ihre magischen Kräfte entwickelt. Außer, dass sie anfänglich etwas sehr naiv ist und eeetwas dümmlich zweimal in die gleiche Falle tappt… Zum Glück nimmt ihre Intelligenz im Laufe des Buches zu.

Kingfisher auf der anderen Seite ist anfänglich der Typ „übellauniger Beschützer mit zweifelhaftem Ruf“ entpuppt sich nach und nach aber als gequälter und von Selbstzweifeln geplagter Held und überhaut zu gut für diese (und jede andere) Welt.

Das Buch entbehrt auch nicht einer gewissen Komik. Neben dem Geplänkel mit Kingfisher entpuppt sich auch das Quicksilver als amüsante Nebenrolle. Die Komik, die die Figur des Hallodris und Schwerenöters, Carrion, in die Geschichte bringt, hat sich mir jedoch lange nicht erschlossen. Es war zwar klar, dass er noch irgendeine Rolle spielen würde, aber eh es dazu kam, hat er für mich überhaupt nicht in die Welt und die doch eher dramatische Geschichte gepasst.

Alle Fragen, die sich einem stellen oder Passagen, die einem unlogisch erscheinen, werden irgendwann von der Autorin wieder aufgegriffen und erklärt. Das ist faszinierend, wie sie auf alles wieder zurückkommt und auch unausgesprochene Fragen beantwortet. Es gibt auf jeden Fall eine Mengen Geheimnisse und Verwicklungen aufzuklären und die Geschichte hält die ein oder andere Überraschung parat.
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Kategorisierung

📚 Romance-Sub-Genre: Dark, Romantasy
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: New Adult
➿ Plot-Trope: Afraid to commit, Bad girl-bad boy, Break up to save him / her, Celebrity, Chosen one, Damsel in distress, Dark secret, Dude in distress, Enemies to lovers, Fated mates, Golden Retriever, Grumpy-sunshine, Kidnapped, Secret identity, Stranded, Strong female main character, Sworn off a relationship, Tortured heroes
🌎 Setting-Trope: Military
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Medium
🖤 Darkness: Grau
💓 Emotionalität: Gering
🧠 Psychologische Tiefe: Oberflächlich
🧐 Glaubwürdigkeit: Glaubwürdig
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Teils teils
👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils
💋 Anzahl Spicy Szenen: 3
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Medium
🎨 Originalität der Erzählweise: Individuelle Sprache und Szenen
👀 Erzählperspektive: Ich-Erzähler:in