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Veröffentlicht am 09.09.2019

Von schönen Covern und passenden Ideen

Himmelsklang & Höllendröhnen
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„Himmelsklang & Höllendröhnen“ hat schon ein Cover, was zum Nachdenken anregt, denn bestimmt sehen viele etwas Anderes. Könnte der weiße, doch flockige Hintergrund, Nebel oder Schnee oder Wolken darstellen? ...

„Himmelsklang & Höllendröhnen“ hat schon ein Cover, was zum Nachdenken anregt, denn bestimmt sehen viele etwas Anderes. Könnte der weiße, doch flockige Hintergrund, Nebel oder Schnee oder Wolken darstellen? Und was ist das Schwarzrote davor? Sind es schwarze Flügel, die brennen? Da ist dem Hawkify Verlag ein wirklich interessantes Cover gelungen, denn die restliche Schrift in Schwarz und Weiß, passt sich wirklich gut ein.
Und dann kommt die Geschichte. Wir haben eine Studentin, die auf Rache aus ist. Wir haben Dämonen und wir haben einen gefallenen Engel. Kayla hat in jungen Jahren so einiges erleben müssen und man versteht, warum sie sich rächen möchte. Zudem ist an ihr etwas anders. Sie nimmt in ihrem Körper ein Dröhnen wahr. Dieses Dröhnen führt sie zu Dämonen und dann wird dieser Rachedurst in ihr immer größer. Bis sie auf Elias fällt, der gefallene Engeln, von dem ich sprach, hat sie nur mit dieser Rache zu tun, doch mit seinem Erscheinen, tritt er einige Ereignisse los, die etwas in Kayla verändern. Dieser Veränderung führt Kräfte ans Licht, die vorher verborgen lagen. Ist sie wirklich so etwas Besonderes, dass sie nun nicht mehr diejenige ist, die nachts jagen geht, sondern diejenige ist, die sich nun verstecken und verteidigen muss? Was ist da passiert und warum scheint gerade so viel an ihr zu hängen?

Viele lesen jetzt Himmel und Hölle und Engel und Dämonen. Oft kann es dann dazu führen, dass man gerade, wenn das Wort Gott fällt, sich dann doch vom Buch abwendet, denn viele sind heute von religiösen Büchern abgeschreckt. Aber halt, ihr müsst nicht weglaufen. Ich selbst bin nicht ganz der Freund von dieser Himmel- und Hölle-Geschichte, da mir da viel Negatives in der Denkweise, die wir über die Medien vermittelt bekommen, aufstößt. Doch liegt hier das Augenmerk auf etwas Anderem. Denn für mich war dieser deutlich mehr auf das Zwischenmenschliche, die Entscheidungen und die Auswirkungen von Entscheidungen gesetzt. Das Drumherum passt aber sehr gut, gibt den Charakteren gewisse Einschränkungen, die sie zwingen sich an gewisse Regeln zu halten. Aber sie haben auch Raum sich zu entwickeln und sollen eben auch eigene Entscheidungen treffen und dann lernen, wie man mit diesen Konsequenzen umgehen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Idee mit einem anderen Hintergrund so gut funktioniert hätte, darum bin ich froh, dass mich dieser doch religösanklingende Aspekt nicht abgeschreckt hat, denn sonst hätte ich so einiges verpasst.

Dennoch kann ich dem ganzen nicht die vollen Sterne geben. Ich kann nicht beschreiben, was es war, was mir an dieser Stelle sehr leidtut, denn so kann ich der Autorin nicht helfen. Aber irgendwas fehlte mir, damit es wirklich zu einem Highlight geworden wäre. Mir fehlte ein wenig der Funke, der hätte überspringen können, denn die vorhandenen Emotionen kamen nicht ganz bei mir an, zogen mich nicht ganz mit. Ob es nun an mir oder dem Buch lag, kann ich leider nicht sagen.
Und für alle Romantasyfans, ist ein wenig Liebe dabei, aber es ist nicht zu schmalzig, was ich wieder gut fand, denn mit so etwas kann ich gar nicht umgehen!

Veröffentlicht am 06.09.2019

Eine historische Reise, auf der ich gern noch länger geblieben wäre

Die Heimkehr der Bärenführerin
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Achtung, dies ist der zweite Teil, somit sind kleine Spoiler nicht zu vermeiden.

„Die Heimkehr der Bärenführerin“ setzt genau da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Dennoch hat die Autorin einige kleine ...

Achtung, dies ist der zweite Teil, somit sind kleine Spoiler nicht zu vermeiden.

„Die Heimkehr der Bärenführerin“ setzt genau da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Dennoch hat die Autorin einige kleine Rückblicke oder erklärende Stellen eingebaut, die den Lesefluss nicht stören, aber neu einsteigenden Lesern auch die Chance geben, ohne den ersten Teil gelesen zu haben, nicht im Nachteil zu sein. Diese kurzen Rückblicke gaben mir auch kleine Denkanstöße, denn es ist nun auch schon eine Weile her, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Somit war ich darüber sehr dankbar.
Dieser zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Die Autorin ist ihrem Schreibstil treu geblieben, arbeitet mit Spannung und Wendungen und lässt ihre Charaktere da weitermachen, wo sie im ersten Teil aufgehört haben.
Aber worum geht es eigentlich? Agnes ist die Tochter des Grafen von Langerode. Sie hat schon immer einen guten Draht zu Tieren gehabt und beeindruckte somit schon viele Menschen, wie gut sie doch die Tiere verstand und ihnen helfen konnte, wo andere verzagten. Im ersten Teil traf sie auf die Gauklergruppe und somit auf Kilian. Sie hatte ihr Herz verloren und so reiste sie mit ihm mit. Ihre Schwester blieb auf der Burg Langerode und machte keine gute Zeit durch. Nach dem Tod des Grafen, sind die Damen im Hause der Willkür der neuen Besucher ausgeliefert. Wie sollen sie sich verteidigen? Am Ende flüchtet auch die zweite Tochter des Hauses mit ihrem Stallburschen und versucht ihre Schwester zu finden. Man sollte bedenken, dass wir uns in der Eifel um das Jahr 1348 befinden. Somit haben wir hier einen historischen Roman und wir erleben, wie die Meinung gegenüber Gauklern ist und gerade auch die Männer hat Lea Weisz hier in ein spezielles Licht gerückt. Denn ihre Charaktere haben es sicher nicht einfach.
Immer wieder müssen sie durch Erlebnisse, die man sich selbst und meist auch nicht seinem Feind wünschen würde.
Gerade diese Hasscharaktere hat sie sehr gut geschaffen, denn sehr oft hatte ich ein unangenehmes Ziehen in der Magengegend oder wollte ins Buch und für Gerechtigkeit sorgen. Denn gerade die Ungerechtigkeit dieser Zeit wird hier doch sehr deutlich.

Hier geht es nicht um eine Geschichte mit Liebe und niedlichen Tieren, sondern um das harte Leben in der Zeit um 1348. Wozu sind Leute fähig, hat man als Frau einen eigenen Willen, wem wird geglaubt, wenn es darum geht einen Schuldigen zu finden? Wer ist der Verantwortliche für die einfachsten Dinge und welche Menschengruppen sind so verpönt, dass niemand etwas mit ihnen zu tun haben möchte? Ich habe mir immer wieder gedacht, dass ich damals definitiv nicht leben wollte. Allein schon die Lebensumstände. Aber ist es heute so viel besser? Klar, wir haben so vieles mehr, wir haben Komfort und Luxus, aber sind unsere Ansichten deshalb so anders? Gibt es nicht auch heute noch die Gruppe von Mensch, die abstempelt ist, der man negativ gegenübertritt? Ich finde dieses Buch wirft Fragen auf und soll den Leser berühren. Dies ist in einer für mich sehr realistischen Geschichte verpackt, auch wenn es minimal fantastische Ansätze gibt. Gern würde ich einen weiteren Teil mit den Charakteren erleben, aber ich glaube, dass diese Reihe mit diesem zweiten Band beendet ist. Aber man wird sehen, was da vielleicht noch kommt.

Veröffentlicht am 04.09.2019

Eine sehr interessante Idee, die Lust auf mehr macht!

Maschinenwahn
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„Maschinenwahn“ ist der erste Teil der „Maschinen-Trilogie“ und bieten einen tollen, spannenden Einstieg in die Reihe. Das Cover hat mich als erstes aufmerksam gemacht, denn irgendwas stimmt bei der Frau ...

„Maschinenwahn“ ist der erste Teil der „Maschinen-Trilogie“ und bieten einen tollen, spannenden Einstieg in die Reihe. Das Cover hat mich als erstes aufmerksam gemacht, denn irgendwas stimmt bei der Frau mit dem roten Haar nicht, deren Gesicht groß auf dem Cover zu sehen ist. Nicht nur, dass sie so blass ist und alles so bläulich scheint, sondern irgendwas ist um ihre Augen. Das Wort Maschinenwahn, welches sich links von unten nach oben streckt, lässt dann eine Idee aufkeimen. Ist sie vielleicht ein Roboter? Oder hat man etwas bei ihr gemacht? Die Neugier stieg und der Klappentext hatte mich dann endgültig!
Denn es geht um Sam, er betreibt eine illegale Arztpraxis und scheinbar kann er Cyberprothesen bei Menschen einpflanzen. Was soll ich mir darunter vorstellen? Wird es ein Bein? Ein Arm? Oder kann man hier schon einiges mehr machen? Nun beginnt es damit, dass der arme Kerl doch wirklich mal wieder etwas Geld gebrauchen könnte. Und so ist er nicht ganz abgeneigt, als er einen großen Auftrag bekommt. Er nimmt an, denn wer ist schon so dämlich und lässt sich so viel Geld durch die Lappen gehen? So wirklich geheuer ist ihm das Ganze aber schon bald nicht mehr, denn da liegt eine Frau auf seinem Tisch und er soll zahlreiche Prothesen bei ihr einbauen. Was soll aus dieser Frau werden? Klar, in der Zeit ist es normal, dass man seinen Körper etwas aufbaut und verbessert, aber so viel mit einem Mal? Was ist sie von Beruf, dass sie solche Prothesen braucht? Während der OP erwacht die Patientin aus der Narkose und flüchtet. Nun hat Sam ein riesiges Problem, denn sein Auftraggeber scheint nicht gerade der nette Kerl von nebenan zu sein und setzt ihm ein Ultimatum. Entweder bringt er die Frau wieder und sorgt dafür, dass seine Arbeit vollständig beendet wird oder er hat nicht mehr lange zu leben. In was Sam dann schlittert, dass müsst ihr selbst erleben, denn mir hat es richtig viel Spaß gemacht. Nicht etwa, weil es lustig zu ging, sondern weil ich die Idee wirklich gut umgesetzt finde. Die Charaktere hier etwas aufdecken, was sich irgendwo da draußen auch abspielen könnte. Dieses Buch zählt hier, so glaube ich, ganz stark gewisse Missstände auf und lässt einen nachdenken. Darum bin ich auch sehr darauf gespannt, was in den beiden anderen Teilen denn noch so kommen wird.
Ich würde mich wohl nicht gerade wohl fühlen, wenn man soweit in der Technik ist! Klar, man könnte vielen Menschen helfen, aber zu welchem Preis? Dies stelle ich mir heute schon so oft, ob wir das Leben für viele Menschen wirklich so viel lebenswerter machen, wenn sie am Ende vielleicht nur noch von Maschinen am Leben erhalten werden, wenn sie sonst vielleicht ihren wohlverdienten Für-immer-Schlaf hätten. Aber dann kann ich auch wieder die Leute verstehen, die an diesen Menschen so sehr hängen und sie nicht gehen lassen wollen.
Es ist eine unglaublich schwere Frage und sie wird hier mit Spannung beleuchtet. Was dürfen wir mit unserer Technologie alles machen? Wie weit dürfen wir einen Menschen verändern und was bedeutet das für uns?

Ich bin auf die beiden anderen Teile gespannt, die es gerade als Ebook recht günstig zu erhalten gibt! Von mir könnt ihr auch die Rezensionen zu den anderen Teilen erwarten, denn ich habe zugeschlagen, da ich wissen will, was noch passiert in Sams nun doch wilder Reise!

Veröffentlicht am 03.09.2019

Fantasie für Jung und Alt, auf bezaubernde Weise seine Wahrnehmung überdenken

Geschichten aus Nian
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Der erste Teil des Nian- Zyklus, führt uns in diese ganz eine kleine Welt, die sich der Autor da überlegt hat. Doch ist sie gar nicht so anders, als unsere eigene Welt, denn dort gibt es Menschen und Tiere, ...

Der erste Teil des Nian- Zyklus, führt uns in diese ganz eine kleine Welt, die sich der Autor da überlegt hat. Doch ist sie gar nicht so anders, als unsere eigene Welt, denn dort gibt es Menschen und Tiere, die einfach viel kleiner sind als wir. Aber die Pflanzen und die restliche Landschaft, sind wie unsere Welt. Ob diese kleinen Geschöpfe irgendwo da draußen sind und wir sie einfach gar nicht wahrnehmen? Fliegen sie vielleicht auf einem Lindenblatt an uns vorbei und wir merken es gar nicht, weil unsere Aufmerksamkeit durch den Alltag viel zu sehr geschwunden ist? Man weiß es nicht.
Das Cover passt wunderbar zur Geschichte. Wir haben die Landschaft vor uns, so wie wir sie kennen und dann eben den Schatten von einem Lindenreiter oder sollte ich lieber Silhouette sagen? Die Stimmung des Covers ist für mich ein angenehmer Herbsttag, der am Ausklingen ist. Gern würde ich an diesem Fluss stehen und mir diese Landschaft ansehen. Aber wäre es nicht sogar noch toller, eben dieser kleine Lindenreiter zu sein, der auf dem Blatt fliegt und sich alles betrachten kann?

In diesem ersten Teil erfahren wir etwas über die Legende der Lindenreiter und was sie über die Jahre in Nian bewirkt hat. Zudem haben wir zwei Geschichten, die wir verfolgen dürfen. Da wäre Kai, der eigentlich nur Urlaub mit seiner Familie machen wollte und dann in ein Unglück gerät und so einiges erlebt. Die Riesen, die alle nur noch für einen Mythos gehalten haben, tauchen auf und so beginnt seine Reise. Danach begleiten wir Lia und auch sie hat so einige Erlebnisse mit der Natur, die ich wunderbar beschrieben finde.
Der Autor spricht das innere Kind an und so war ich wirklich froh mich auf dieses Buch eingelassen zu haben. Denn mein eigenes inneres Kind möchte öfter mal an die Oberfläche und muss sich gerade in der heutigen Zeit immer wieder zurücknehmen, da es ja im Berufsleben doch sehr unpassend sein kann. Doch in diesem Buch konnte man wieder Träumen. Oft habe ich das Buch abgelegt und mir die Bäume vor dem Fenster angeschaut oder den Bienen dabei zugesehen, wie sie ihren Nektar sammeln. Wenn man sich auf dieses Buch einlässt, nimmt man vielleicht mal wieder eine kleine Auszeit und betrachtet die Natur deutlicher, als vielleicht im Stress des Alltags. Eine weitere gute Seite hat dieses Buch, denn ich finde die Geschichten super zum Vorlesen. Hin und wieder sind selbstgezeichnete Illustrationen enthalten, die einem nochmal den Text bildhaft vor Augen führen. Zudem schreibt der Autor in einer sehr bildhaften Sprache und die Bäume, die Gräser und das Wasser haben ihre eigene Sprache, die es zu einem fantastischen Erlebnis machen können, wenn man das Buch aufschlägt und daraus vorliest. Durch die Unglücke, die vielen erst passieren müssen, damit sie auf ihren Instinkt und die Stimme in sich hören, wird es nicht langweilig auf diese Reise durch die Gegenden von Nian zugehen. Denn es gibt so einige Aufgaben zu erledigen und dabei lernt man noch so einiges, denn auch unsere kleinen Freunde haben noch vieles im Umgang mit anderen zu lernen.
Von mir gibt es eine deutliche Empfehlung für alle, die dem Alltag entfliehen wollen, ihr eigenes inneres Kind mal wieder rauslassen wollen oder denjenigen, die gern eine Geschichte mit ihren Kindern lesen! Ich werde diesen Zyklus weiterverfolgen, da es eine wunderbare Lektüre ist um aus dem Alltag zu entfliehen.

Veröffentlicht am 28.08.2019

gerne mehr davon!

Voodoo Nights
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Ein neuer Fall der Shifter Cops steht an. Ich muss gestehen, dass mir ein Krimi mit einem gewissen Fantasyfaktor doch deutlich mehr Spaß macht. Da können Dinge vorkommen, die in einem „normalen“ Krimi ...

Ein neuer Fall der Shifter Cops steht an. Ich muss gestehen, dass mir ein Krimi mit einem gewissen Fantasyfaktor doch deutlich mehr Spaß macht. Da können Dinge vorkommen, die in einem „normalen“ Krimi so einfach nicht vorkomen können. Zudem ist es meist auch viel schwieriger, gerade wie in den Fällen der Shifter Cops, denn die Kollegen wissen, dass etwas seltsam ist mit den Kollegen, aber was es ist wissen sie nicht. Wir als Leser erfahren sehr schnell, allein schon durch den Titel, dass wir es mit Gestaltwandlern zu tun haben. Den Vorteil haben die Kollegen aber nicht.

Aber nun zum eigentlichen Buch. „Voodoo Nights“ ist das vierte Buch der Shifter Cops. Vorkenntnisse sind keine nötig, denn man bekommt jedes Mal einen neuen Fall serviert und wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass meine erste Berührung mit den Shifter Cops im zweiten Fall war „Der Fluch der Schwarzen Dahlie“.

In diesem Fall befinden wir uns in New Orleans und wir verfolgen zwei Zeitstreifen. Zum einen befinden wir uns im Jahr 2007, denn da hat der Cross-Killer zugeschlagen. Und dann befinden wir uns nun 7 Jahre später ebenfalls in und um New Orleans. Wobei der Ort an sich nicht so wichtig ist, denn wer hier eine Beschreibung der Stadt erwartet, der wird hier nicht fündig. Hier geht es um die Charaktere, den Mordfall und wie der Titel schon sagt Voodoo. Wer die Reihe kennt, der hat Kaja und Setz schon kennengelernt. Kaja ist vom Typ her jemand, der nicht mit anderen kann. Oder können die anderen nicht mit ihr? Als es um den Cross-Killer ging, Saß sie noch in der Presseabteilung und sollte sich um die Facebookseite ihres Departments kümmern. Eine kleine Strafe ihres Vorgesetzten, weil sie nicht mit anderen kann? Aber das hält Kaja nicht auf, denn irgendwas stimmt da nicht.

Nun sieben Jahre nach dem Fall, soll der Schuldige seine Bestrafung erfahren. Kaja ist nicht in der Stadt, vielleicht ist das ganz gut, denn sie ist in Paris und somit nicht in der Nähe als Opfer auftauchen, die ähnlich zugerichtet sind, wie die Opfer des Cross-Killers. Was hat es damit auf sich? Seth ist Kajas Partner und hält in New Orleans die Stellung. Sie sind nicht nur auf der Arbeit Partner, was es alles vielleicht noch etwas komplizierter macht. Er muss nun herausfinden, was damals passiert ist und was es mit den aktuellen Ereignissen zu tun hat. Dabei steht ihm eine Frau namens Phoebe zur Seite, die damals als Praktikantin mit Kaja zu tun hatte und die einige sehr seltsame Macken hat, die es für Seth einfach nur nervig und belastend machen, dass er sie an seiner Seite hat. Wie kann eine Person nur so wenig hilfreich sein?

Ich habe mir in letzter Zeit einige der alten Rezensionen zu den vorhergehenden Fällen durchgelesen und finde, dass die Autorin deutlich gewachsen ist. Man erfährt deutlich mehr über die einzelnen Charaktere, was sie sich wünschen, waru sie sind, wie sie sind, aber es ist nicht zu viel, sodass der eigentliche Mordfall aus den Augen verloren wird. Zudem haben die Zeitsprünge und ein weiteres Element, eingebaute Artikel, einen Faktor, der Fragen aufwirft und zu Vermutungen anregt. Diese Elemente machten es für mich sehr spannend der Geschichte zu folgen. Auf dem Thema Voodoo wird auch nicht großartig rumgeritten, so wie man es vielleicht sonst hat, aller wir nehmen eine Puppe und pieksen Nadeln rein, sondern da wurde sich mit der Thematik auseinandergesetzt. Das hier der fantastische Faktor miteingebaut werden kann, kam der Thematik sehr gelegen und macht diesen Fall zu einem sehr stimmigen Leseerlebnis.

Gerne würde ich weitere Fälle der Shifter Cops lesen, denn hier geht es um Fakten und Ermittlungsarbeit! Aber dennoch kommt die Spannung nicht zu kurz!