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Veröffentlicht am 09.08.2020

Gutes Buch, aber verzichtbar

Die Tribute von Panem X
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Eine Reise in die Vergangenheit. In diesem 600-Seiten-Buch können wir die Geschichte des Coriolanus Snow - dem zukünftigen Präsident von Panem - verfolgen. Wir tauchen ein in die Nachkriegszeit und die ...

Eine Reise in die Vergangenheit. In diesem 600-Seiten-Buch können wir die Geschichte des Coriolanus Snow - dem zukünftigen Präsident von Panem - verfolgen. Wir tauchen ein in die Nachkriegszeit und die Zeit der 10. Hungerspiele. Der Leser erfährt so einiges über die Entwicklung der Hungerspiele und den Weg vom noblem Coriolanus zum verbitterten Präsidenten.

Leider muss ich diese Rezension mit Kritik beginnen. Das Cover ist wirklich nicht toll. Zwar habe ich hier - im Gegensatz zu den anderen drei Bänden - keine Vergleichsmöglichkeiten (letzte Ausgabe - diese Ausgabe), jedoch finde ich, dass man das Cover wesentlich besser hätte gestallten können.
Meiner Meinung nach hat dieses Cover keine besonderen Reize an sich und, bis auf den Spotttölpel und die Schlange, auch nichts mit dem Inhalt zu tun.
Die alten Cover sowie Titel der anderen Bände hatten alle etwas mysteriöses an sich.

Tödliche Spiele; was passiert in den Spielen?
Gefährliche Liebe; wie gefährlich ist diese Liebe und was sind ihre Folgen?
Flammender Zorn; jemand ist wütend. Wer ist wütend? Wird er sich rächen? Warum ist er wütend?

"Das Lied von Vogel und Schlange" beschreibt das Geschehen - ja. Aber mehr auch nicht. Es wirft nicht direkte Fragen auf, wie die anderen Bände. Ich bin enttäuscht.

Der Erzählstil ist an sich genau der gleiche wie in den anderen Büchern Collins, jedoch fehlt dieses Mal das gewisse Etwas. Ich vermute stark, dass es das Gefühl, die Leidenschaft der Autorin ist, denn dieses Buch war ungefähr so spannend wie ein Sachbuch über das Verhalten von Regenwürmern.

Die Handlung ist, wenn man die anderen Bände gelesen hat und "Panem"-Fan ist, ganz interessant. Man erfährt viele Dinge über die Entwicklung der Hungerspiele, wie sich Panem Stück für Stück vom Krieg erholt hat und wie Snow so verbittert geworden ist, jedoch kann man auf diese Infos verzichten.

Zu den Protagonisten:
Snow war mir anfangs unsympathisch und ich habe immer einen Grund gesucht, um an ihm zu nörgeln, da ich noch das Bild vom kalten Präsidenten vor Augen hatte, wenn ich seinen Namen gehört habe. Jedoch erschien er mir nach ein paar Kapiteln sogar echt nett - höfflich, zuvorkommend, ein echter Gentleman halt.
Tigris ist eine Protagonistin, die sich auf ewig in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Sie war so nett, hilfsbereit und warmherzig, dass man sie ja nur lieb gewonnen haben konnte!
Lucy war ein echter Engel. Höflich, gleichzeitig abenteuerlustig, witzig, frech, etwas schräg und eigenartig, schlau und echt talentiert.


Fazit:
An sich ein gutes und informatives Buch, jedoch kann man darauf verzichten und 26 Euro hierfür ist unglaublich überteuert!
Die Handlung zieht sich und bietet gerade so genügen Reiz um weiterzulesen.
Trotzdem wirft das Ende Fragen auf. Wie ist Snow Präsident geworden? Wie stand das Kapitol nach seiner Rückkehr zu ihm? Was geschah mit Lucy, Tirgis und ihrer "Großmadame"?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2020

Absolut gelunger Abschluss der Trilogie!

Die Tribute von Panem 3
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Katniss, Finnick und Betee leben und wurden von den Rebellen aus Distrikt 13 gerettet. Jedoch sind Peeta, Johanna und Enobaria dem Kapitol in die Hände gefallen. Und da das Kapitol durch die Rettungsaktion ...

Katniss, Finnick und Betee leben und wurden von den Rebellen aus Distrikt 13 gerettet. Jedoch sind Peeta, Johanna und Enobaria dem Kapitol in die Hände gefallen. Und da das Kapitol durch die Rettungsaktion noch wütender auf die Rebellen ist, möchte sich keiner ausmalen, was mit den Gefangenen passiert. Katniss versucht Pläne für Peetas Rettung zu schmieden, und bemerkt erst viel zu spät, dass sie nur eine Figur in einem verworrenen Spiel ist.

Wie auch bei den ersten beiden Bänden, finde ich das neue Cover nicht sehr schön. Zwar hat mir der Einband der letzten Hardcover-Ausgabe ebenfalls nicht sonderlich gefallen, jedoch fand ich das Cover ohne Hülle sehr schön. Es hatte etwas geheimnisvolles, verworrenes an sich, welches Neugierde machte. Das neue ist sehr schlicht gehalten - was an sich kein Problem ist -, jedoch wirkt es so edel und abgehoben, dass es praktisch nichts mehr mit dem Inhalt des Buchs zu tun hat - anders, als die letzte Ausgabe.

Der Erzählstil und die Schreibweise im Präsens waren wieder einwandfrei. Die Zeilen wurden in emotionalen, aufwühlenden, neugierig machenden Worten verfasst. Das ist DER Suzanne Collins Schreibstil!

Die Handlung war so unbeschreiblich kreativ, spannend und hatte dieses gewisse Etwas, was einen zum weiterlesen veranlasst. Man konnte tun was man wollte, aber es wurde immer in Film, passend zum Geschehen, abgespielt, während man las.

Auch dieses Mal waren die Charaktere sehr individuell und faszinierend.
Katniss wurde lustlos, und nur der Wille, Snow zu töten, hielt sie am Leben. Man konnte im Buch wahnsinnig gut mitverfolgen, wie das Mädchen erst verbitterte, und dann gegen Ende immer mehr auftaute.
Auch konnte man unglaublich gut Peetas Entwicklung verfolgen. Wie aus der "Mutation des Kapitols" wieder ein liebevoller Mensch wurde.

Alles in allem ist dies mein Lieblingsband der ganzen Reihe und sollte auf jeden fall gelesen werden!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2020

Gutes Buch, jedoch nicht der Knüller.

Die Tribute von Panem 2
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! Spoiler für alle, die Band 1 nicht gelesen haben !



Nachdem Katniss und Peeta die Hungerspiele gewonnen haben, stehen sie auf der Abschussliste von Präsident Snow. Und nachdem der Präsident Katniss ...

! Spoiler für alle, die Band 1 nicht gelesen haben !



Nachdem Katniss und Peeta die Hungerspiele gewonnen haben, stehen sie auf der Abschussliste von Präsident Snow. Und nachdem der Präsident Katniss höchstpersönlich einen Besuch abgestattet hat, muss sich Katniss ein hohes Ziel legen: Sie muss Snow überzeugen, in Peeta verliebt zu sein.

Wie beim ersten Band, fand ich das alte Cover wesentlich ansprechender. Es war geheimnisvoll und weckte Neugier auf das Geschehen.
Das aktuelle Cover wirkt trist und weniger einladend.

Der Schreibstil war wieder umwerfend toll. Kopfkino Garantie 100. Die Erzählweise war wunderbar emotional, abenteuerreich und gleichzeitig einheitlich. Alleine deswegen würde ich jedem die Reihe empfehlen.

Die Handlung war anfangs etwas langweilig. Katniss und Peeta besuchen die einzelnen Distrikte. Mehr nicht. Nach einiger Zeit wurde es wieder spannender, jedoch hielt sich die Spannung nicht sonderlich lange. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit in der Arena kam es mir mehr wie Urlaub, statt Überlebensversuchen, vor. Das letzte Viertel war wieder so, wie man es bvon Suzanne Collins kannte. Spannend, emotional, aufregend und volles Nervenkitzel.

Katniss ist mir während des zweiten Bands etwas unsympathisch geworden. Natürlich, in den Hungerspielen sind eigentlich alle selbstsüchtig, möchten unbedingt ihr eigenes Leben retten, nicht das der Mitstreiter. Jedoch hatte Katniss verbündete. Und wenn ihr deren Leben egal ist, wieso sucht sie sich dann diese?
Peeta war wieder ein echter Engel, rettete Katniss die ganze Zeit vor den Kameras und behielt stehts einen kühlen Kopf. Trotzdem fand ich, dass er etwas mutiger hätte sein können.

Alles in Allem war das Buch mehr interessant als Langweilig, jedoch fließen die uninteressanten Stellen sehr in die Bewertung ein.
Empfehlenswert, jedoch nichts für jedermann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2020

Absolut empfehlenswert für jeden!

Die Tribute von Panem 1
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Im ersten Band der "Panem"-Trilogie geht es um Katniss Everdeen und Peeta Melark, welche für die alljährlichen Hungerspiele als Tribute auserkoren wurden. Mit der Hilfe ihres Mentors Haymitch kämpfen sie ...

Im ersten Band der "Panem"-Trilogie geht es um Katniss Everdeen und Peeta Melark, welche für die alljährlichen Hungerspiele als Tribute auserkoren wurden. Mit der Hilfe ihres Mentors Haymitch kämpfen sie in der Arena um ihr Leben. Doch nur einer kann die Hungerspiele gewinnen.

Ich habe die erste deutsche Taschenbuchausgabe gelesen, und mich sofort in das Cover verleibt. Es wirkt weder aufdringlich, noch abstoßend und hat etwas geheimnisvolles an sich. Das Cover der neuesten Ausgabe (stand August 2020) jedoch, finde ich, sieht eher ziemlich edel und extravagant aus. Ich persönlich finde, das es kaum mehr etwas mit dem Buch zu tun hat und eher mal übersehen wird.

Der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich jedoch an ihn gewöhnt hatte, lief total von alleine ein wunderbares Kopfkino während des Lesens. Die Erzählweise war emotionsreich, gut zu lesen und eine der besten, die mir je unter die Augen gekommen ist.

Die Handlung war faszinierend kreativ und es wurde nie langweilig. Die Auslosung der Tribute war sehr anschaulich gestaltet und auch der gesamte Part in der Arena war spannend. Man musste wirklich mit sich kämpfen, um das Buch aus der Hand legen zu können.

Nun zu den Charakteren:
Prim ist zwar nicht direkt eine Hauptprotagonistin, jedoch möchte ich meine Meinung zu ihr ebenfalls mitteilen. Die kleine, zwölfjährige Primrose Everdeen hat mich sofort verzaubert. Sie ist so tapfer und niedlich, wer könnte sie nicht lieb haben?
Katniss ist mir ein absolutes Vorbild geworden. Sie war tapfer, opferte sich für ihre Schwester und scheute nicht davor, alle Möglichen Mittel zu benutzen, um zu überleben.
Peeta war ein eher ruhiger Charakter, jedoch mindestens so wichtig für die Handlung wie Katniss. Er rettete Katniss oft vor der Öffentlichkeit und ohne ihn hätten sie wohl kaum Sponsoren bekommen. Ich fand es ziemlich unfair, dass er kaum bis gar keine Geschenke bekam, Katniss dafür aber umso mehr.

Der Lesespaß war während der ganzen Geschichte vorhanden und ich würde dieses Buch jedem Empfehlen, egal welches Genre er ließt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2020

Gelungen Auftakt der Legend-Trilogie

Legend (Band 1) - Fallender Himmel
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Ein spannender Jugendroman, eine gelungene Mischung aus Abenteuer und ein wenig Liebe.

Der Schreibstil war gut geschrieben. Etwas emotionslos, jedoch lud er zum sofortigen Verschlingen des Buches ein.

Das ...

Ein spannender Jugendroman, eine gelungene Mischung aus Abenteuer und ein wenig Liebe.

Der Schreibstil war gut geschrieben. Etwas emotionslos, jedoch lud er zum sofortigen Verschlingen des Buches ein.

Das Cover ist schlicht und einfach gehalten, jedoch weder zu viel, noch zu wenig drum herum.

Die Handlung ist spannend, perfekt zum miträtseln, enthält ein paar knisternde Szenen und lässt generell kaum zu, das Buch aus der Hand zu legen. Hätte ich es nicht als Buddyread gelesen, hätte ich es bestimmt innerhalb weniger Tage durchgelesen.

Zuerst war mir June etwas unsympathisch, da sie eine etwas spezielle Meinung zu den Patrioten und Kolinisten hatte. Jedoch wurde sie mir im Laufe des Buchs sympathischer. Day war von Anfang an bewundernswert. Wie er sich durchkämpfte, seine Familie beschützte und immer einen eisernen Willen hatte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere