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Veröffentlicht am 30.01.2020

Hexer-Abenteuer

Der letzte Wunsch
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Inhaltsangabe: Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend ...

Inhaltsangabe: Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen. Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennefer. Und dann wird Geralts bester Freund schwer verletzt und braucht seine Hilfe...


Cover: Die Neu-Auflage in der Fan-Edition ist einfach sein Geld wert. Der graue, angeraute Hintergrund mit dem geprägtem Muster und den Metallic-Lila passen einfach mega. Nicht nur was zum anschauen, sondern auch zum anfassen. Auf der Innenseite die Karte des Königreiches.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von außen erzählt. Man erlebt zwar das meiste aus der Sicht des Hexers Geralt von Riva, jedoch eher so als wäre man Zuschauer. Abwechselnd wird erzählt was Geralt bereits erlebt hat und wie er sich in einem Tempel von einer Verletzung erholt.

Der Erzählstil ist gewöhnungsbedürftig und man braucht ein paar Kapitel um sich zurecht zu finden. Jedoch kommt man einmal in dieser Welt an, packt sie einen richtig.


Spannung/Story: Die Geschichte geht direkt mit Geralt's Leben als Hexer los, ohne große Vorkenntnisse wird man in die Geschichte geworfen. Man findet sich allerdings schnell zurecht und einmal angekommen, wird man von einer magischen Welt gepackt. Die Geschichte begeistert eher mit Abenteuern und Humor und ein klein wenig Erotik, als mit emotionalen Achterbahnfahrten. Dadurch das man alles eher als Zuschauer erlebt hat man keine emotionale Bindung an die Protagonisten, aber man fiebert bei den Kämpfen mit und ist gefesselt von der Magie und den Zaubern. Man wird komplett in eine eigene Welt entführt und kann ihr nur schwer wieder entkommen. Die Vorstellung eines Hexer-Lebens ist wirklich interessant und Spannend dargestellt und gewinnt immer mehr an Fahrt jeweiter man liest. Man erfährt ein wenig wie ein Hexer aufwächst und was es bedeutet so ein gefährliches Leben zu führen. Geralt von Riva ist ein starker Protagonist, der faszinierd und den man trotz seiner rauen Schale ins Herz schließt.


Fazit: Als Auftakt zur Hexer-Saga einfach klasse und süchtig machend!

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Veröffentlicht am 27.01.2020

Träume werden wahr?!

Riley - Die Geisterjägerin
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Inhaltsangabe: Riley steht vor ihrer bisher größten Herausforderung als Geisterjägerin. Schließlich wollte sie auf einen Geist angesetzt werden, der es ihr besonders schwer machen würde. Also wird die ...

Inhaltsangabe: Riley steht vor ihrer bisher größten Herausforderung als Geisterjägerin. Schließlich wollte sie auf einen Geist angesetzt werden, der es ihr besonders schwer machen würde. Also wird die zierliche Zwölfjährige zu einem echten römischen Gladiator geschickt, der auf der Erde sein Unwesen treibt. Und plötzlich steckt Riley in den größten Schwierigkeiten. Doch dann trifft sie die schöne Messalina, die ihr einen Rat gibt: Nur wenn sie Teil seiner Welt wird, wird sie es schaffen können, seine Seele endlich ins Jenseits zu befördern ...


Cover: Das Cover passt perfekt zu den Vorgängerbüchern. Auch hier wurden wieder glitzernde Umrandungen ausgewählt, die perfekt zur Blume und dem Rosaton passen.


Sichtweise/Erzählstil: Aus Riley's Sicht in Ich-Form erleben wir das letzte Abenteuer der Geisterjägerin.
Auch hier wieder lockerer, leichter Schreibstil. Lässt sich super schnell weglesen und man taucht trotzdem komplett in die Welt von Riley ein.


Spannung/Story: Hier wieder auch wieder an den voherigen Band geknüpft. Ich begleitete Riley auf ihrem letzten Abenteuer sehr gerne und habe das Buch in einem rutsch durchgelesen. Die Spannung steigert sich sehr schnell und und reißt einen mit. Es macht Spaß mit Riley mitzufiebern, auch wenn mir ihr gejammere manchmal etwas auf die Nerven ging. Im Vergleich zur Evermore-Reihe war mir Riley wesentlich sympathischer als ihre große Schwester Ever, auch wenn mir beide Reihen letztendlich sehr gut gefallen haben. Dieser vierte und letzte Band der Reihe hat mir wirklich gut gefallen und auch hier konnte man wieder etwas für sich selbst mitnehmen. Das Ende hat mich zum Teil wirklich überrascht, auch wenn man es schon hätte ahnen können.


Fazit: Ein wirklich schöner Abschlussband der Spin-Off Reihe und jeder der Evermore gelesen hat, sollte sich die Riley-Reihe ebenfalls ansehen!

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Das Ticken der Uhr...

Uhrwerk der Unsterblichen
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Inhaltsangabe: Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. ...

Inhaltsangabe: Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.


Cover: Das Cover ist wunderschön und einfach ein Hingucker. Die Taschenuhr ist wunderschön und das runterfließende Gold passt ebenso perfekt zur Geschichte.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von Außen erzählt, meist aus der Sicht von Avery und Giulia. Jedoch erhöhen Zeitsprünge und weitere Protagonisten ein wenig die Spannung.

Der Erzählstil ist gewöhnungsbedürftig und die vielen detaillierten Beschreibungen reißen einen aus dem Lesefluss.


Spannung/Story: Die Geschichte zieht sich ziehmlich stark und die Spannung tröpfelt langsam vor sich hin. Durch kleine Spannungsmomente wird man zum weiterlesen animiert, aber wirklich Knallen tut es erst am Ende des Buches. Alexander Kopainski hat mit der Welt der Unsterblichen etwas faszinierendes geschaffen, jedoch ist die Umsetzung nicht wirklich gelungen. Das Ende konnte mich so gar nicht überzeugen, leider machte es mir die voherige Spannung kaputt und ließ mich enttäuscht zurück.
Mit den Protagonisten Avery und Giulia habe ich mich sehr wohl gefühlt, vor allem das es diesmal mehr um Freundschaft geht und nicht um ein Liebespaar. Auch die Emotionen wurden gut rübergebracht und rissen einen mit.

Ich stehe dem Buch relativ Zwiegespalten gegenüber, anfangs hatte ich wirklich Spaß beim lesen, doch das etwas schnelle Ende hat mich dann stutzig werden lassen. Leider kann ich mich damit nicht richtig anfreunden.


Fazit: Eine wirklich gelungene Welt von Unsterblichen, die viel Potential hat. Jedoch die Umsetzung nicht wirklich jeden anspricht.

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Veröffentlicht am 21.01.2020

Albträume

Riley - Die Geisterjägerin
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Inhaltsangabe: Riley Bloom hat sich im Jenseits langsam eingelebt. Aber den Kontakt zu Ever vermisst sie immer noch sehr. Als Riley erfährt, dass es einen Ort gibt, an dem man Träume erzeugen und an Menschen ...

Inhaltsangabe: Riley Bloom hat sich im Jenseits langsam eingelebt. Aber den Kontakt zu Ever vermisst sie immer noch sehr. Als Riley erfährt, dass es einen Ort gibt, an dem man Träume erzeugen und an Menschen auf der Erde schicken kann, macht sie sich auf den Weg. Ein Traum ist die einzige Möglichkeit, Ever eine Botschaft zu schicken und ihr zu zeigen, dass es ihr gut geht. Doch als sie am Ort der Träume ankommt, hat sich dort bereits ein Geisterjunge niedergelassen, der seit einiger Zeit Albträume auf die Erde schickt. ...


Cover: Nun hat man schonmal ein Gesicht zu Riley, finde es sehr passend und die Blume ist auch gut ausgesucht. Die glitzernden Konturen finde ich besonders süß.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird aus Riley's Sicht in Ich-Form erzählt. Man hat den Eindruck als passieren einem die ganzen Sachen selbst, die Gedanken und Gefühle gehen auf einen über.

Der Schreibstil ist recht leicht und flüssig-typisch Jugendbuch.


Spannung/Story: Die Geschichte knüpft an den voherigen Band an und man freut sich über die Fortschritte die Riley macht. Spannungstechnisch geht es langsam los und nimmt dann schnell zu. Da dieses Büchlein nur 200 Seiten hat lässt es sich super schnell lesen und trotzdem ist man in der Geschichte gefangen. Hier beschäftigt man sich ziehmlich gut mit den Thematiken Albträume und Ängste. Riley und ihr Abenteuer macht deutlich welche Konsiquenten unsere Entscheidungen im Leben haben. Auch wenn es ein kurzes Jugendbuch ist, kann man hier egal in welchem Alter, etwas für sich selbst mitnehmen. Ich liebe Riley und fande es richtig schön wie man Ever nochmal kurz auftauchen lässt. Jedoch sollte man hier die voherigen Bände und die Evermore-Reihe gelesen haben um alles nachvollziehen zu können.


Fazit: in kurzweiliges, aber schönes Buch. Lesenswert!

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Veröffentlicht am 18.01.2020

Wer ist Amaia?

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Inhaltsangabe: Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre ...

Inhaltsangabe: Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Geheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle. Amaia sieht ihre Chance, als ihre älteren Brüder einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und Noár ist ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.


Cover: Das Cover ist leider nicht wirklich meins, aber passt zur Geschichte.


Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird in Ich-Form aus Amaia's Sicht erzählt. Wir werden von ihren Emotionen und Handlungen mitgerissen, reisen mit ihr in die tiefen von Cassardim und versuchen zu entscheiden wer Freund ist und wer Feind.

Das Buch lässt sich leicht weglesen und man versinkt komplett in dieser eigenen Welt. Julia Dippel hat ein Jugendbuch geschaffen das Süchtig macht.


Spannung/Story: Ohne große Erklärungen erlebt man Packend und voller steigender Spannung Amaia's Überleben zwischen Intriegen, Machtgier und Sehnsucht nach der Frage wo man herkommt. Mit viel Witz und frechen Sprüchen werden die ergreifenden Situationen aufgelockert und man lacht einfach mit der Protagonistin mit. Cassardim ist eine eigenen Welt für sich in der Mann sich komplett verlieren kann und man das Buch einfach nicht weglegen will. Amaia, Noar, Moe und einige andere Charaktere wachsen einem richtig ans Herz und in gewissen Situationen bekommt man beim lesen feuchte Augen. Obwohl es ein Jugendbuch ist, hat es mich als Erwachsene faszinierd und ässt mich auch nicht mehr los. Dieser erste Band einer Reihe macht süchtig und kann man auch getrost öfter lesen. Voller unerwarteter Wendungen stößt man auf ein tolles Finale, das einen den Atem anhalten lässt.


Fazit: Ein Buch, dem man nicht entkommt. Lesenswert!

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