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Veröffentlicht am 22.09.2020

Bäh

Der Staat
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Ich wollte dieses Buch mögen, denn ich habe sehr viel Gutes darüber gehört. Manche empfahlen es mir als "das Philosophiebuch schlechthin ".



Doch dieses Buch wird der Bezeichnung Klassiker nicht gerecht. ...

Ich wollte dieses Buch mögen, denn ich habe sehr viel Gutes darüber gehört. Manche empfahlen es mir als "das Philosophiebuch schlechthin ".



Doch dieses Buch wird der Bezeichnung Klassiker nicht gerecht. Das ganze Buch baut auf Diskussionen aufbauen, die mit (fast) nur unbegründeten Argumenten gefüllt ist:

" Wer kann nun am meisten den kranken Freunden Gutes und den Feinden Böses tun im Hinblick auf Krankheit und Gesundheit? Der Arzt. Wie ists mit dem Gerechten? Bei welcher Handlung und zu welchem Werk kann er am meisten den Freunden nützen und den Feinden schaden? Im Waffenbündnis und Krieg glaube ich. Gut. Für Gesunde, mein lieber Polemarchos, ist doch der Arzt überflüssig. Also ist auch für Menschen, die nicht Krieg führen, der Gerechte überflüssig? Das glaube ich keineswegs. Dann ist die Gerechtigkeit auch im Frieden nützlich? Gewiss" (1.Buch)

Solch Diskussionen gehen das ganze Buch hindurch. Das war mir unmöglich 450 Seiten lang durchzuziehen. Es ist zwar gut, dass Dialektik gepredigt wird, aber leider wird im Staat nicht Dialektik hochgepriesen. "Soll die Herde der Wächter möglichst ohne inneren Zwist bleiben". (5.Buch) Das gesamte System der Dialektik besteht aber aus Unterredungen.



Auch fand ich es nicht gut, dass der Staat, den Platon hier per Sokrates' Figur predigt, der gleiche ist, wie die totalitären Systeme. "Nach dem was wir übereinstimmend festgestellt haben, müssen die besten Männer und die besten Frauen möglichst oft zusammen kommen, die schlechtesten hingegen möglichst selten; die Kinder der einen soll man aufziehen, die der anderen nicht " (5.Buch) Das ist die höflichere Version der Herrenrassentheorie. Auch in anderen Punkten ähnelt der Staat dem faschistischen Staat: Nur die Herrscher sehen die Realität, eine kleine Gruppe regiert, es wird zu Euthanasie, Regelung der Staatsgebiete durch Gewalt, Propaganda und der Ausweisung aller 10-jährigen Kinder aufgefordert. Solch ein Buch einen Klassiker bezeichnen.



Das Buch gab mir aber auch einen Gedanken mit: Die Gesellschaft sieht die Befehlsgebenden besser an, als die Ausführenden. Der Staat ähnelt einem totalitären Staat sehr.



Ich finde es einfach unerhört dieses Werk zu den Klassikern zu zählen. Sexismus und Totalitarismus. Der Totalitarismus wurde oben bereits geklärt. Der Sexismus. Freuen werden als Dinge angesehen, die Aufgabe der Frau ist es Hausfrau zu sein und nur dem Staat als Gebärmaschine dienen.



Das Buch machte nicht einmal Spaß. Denn es war alles so träge. Seitenlang wurden Thesen diskutiert und wiederlegt und schlussendlich kam man zu diesen tollen Aussagen zu Totalitarismus und Sexismus.



Fazit? Dieses Buch verdient den Namen Klassiker nicht. Es hetzt, gibt sexistische Aussagen ab und erschafft den totalitären Staat.

Nicht einmal ein Stern kriegt dieses Buch von mir.

Veröffentlicht am 13.09.2020

Gutes Buch

Der kleine Prinz
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Ein Mann ohne Namen, der seit seiner Kindheit nicht mehr seiner Leidenschaft, dem Zeichnen, nachgehen können. Denn die Erwachsenen zwangen ihn Sachen wie Geschichte, Geografie und Grammatik zu lernen. ...

Ein Mann ohne Namen, der seit seiner Kindheit nicht mehr seiner Leidenschaft, dem Zeichnen, nachgehen können. Denn die Erwachsenen zwangen ihn Sachen wie Geschichte, Geografie und Grammatik zu lernen. Einige Jahre später hat dieser Mann einen Flugzeugabsturz in der Wüste. Dort trifft er auf einen außerirdischen Menschenjungen, der ihm von seinen Abenteuern erzählt. Dieses Buch ist während des 2. Weltkrieges erschienen

Die Geschichte startet recht träge, denn erst nach der Hälfte des Buches fing der kleine Prinz an, zu erzählen. Denn das ist meiner Meinung nach der wichtigste Aspekt des Buches, das philosophisch ist. Das einzige philosophische sind die Erlebnisse mit den anderen Menschen. Er erlebt Unvernünftigkeit. Geizigkeit, Eitelkeit, Alkoholismus und die ewige Suche der Erwachsenen, die nie genug haben können. Somit ist das der Höhepunkt, da die Erlebnisse das einzige philosophische sind, das im Buch vorkommen.


Die Figuren sind sehr authentisch. Es gibt die Kinder, die das Leben leben und die Erwachsenen, die alles in Zahlen sehen wollen, Gierheit, Eitelkeit, keine Genugtuung haben. Denn so wirkt es meiner Meinung nach auch im echten Leben. Dann gibt es 4 Figuren, die aus der Menge herausstechen. Ein Fuchs, der die Liebe kennt, eine eitele Rose, der namenlose Mann, der obwohl er bereits erwachsen sind, das Leben lebt, und der kleine Prinz, der das Leben mit vernünftigen Augen sieht. Der Fuchs ist nicht authentisch, da er humaner als der Mensch ist. Die eitele Rose ist authentisch, da sie dargestellt wird, wie man eine personifizierte Rose vorstellt. Eine eitele Persönlichkeit. Der kleine Prinz ist authentisch, da er wie ein kleines Kind wirkt. Etwas, was er auch darstellen soll. Der Erwachsene ohne Namen ist meiner Meinung nach auch authentisch, da Erwachsene den Kindern die Fähigkeiten austreiben und von ihnen vorgegebene Themen lernen sollen. Auch bekannt als Schule.

Das Thema des Buches ist der Sinn des Lebens.
Es ist auch gut umgesetzt, da man einerseits eine vernünftige Lebensweise, wie die, des kleinen Prinzen, und andererseits die Lebensweisen des Unvernünftigen, des Geizigen, des Eitelen, des Alkoholiker und die ewig Suchenden sieht. Für einen jeden macht etwas anderes das Leben lebenswert. Für den Unvernünftigen das Herrschen. den Geizigen das Besitzen, den Eitelen die Schönheit, den Alkoholiker der Alkohol, die ewig Suchenden die Suche und den kleinen Prinzen das Lieben.

Der Schreibstil ist gut, da es melodisch geschrieben ist. Da sind beispielsweise Klang, Rythmus und Poesie in den Wörtern stecken. Somit ist es meiner Meinung nach gut geschrieben.

Das Buch machte auch Spaß zu Lesen. Ich habe es an einem Vormittag verschlungen, dass es gar nicht schneller geht. Es sorgte auch für einige Lacher und auch für Tränen.

Fazit? Sehr lustiges Buch, das auch zum Nachdenken anregt. Ein Buch, das einen auf eine Reise mitnimmt.

Veröffentlicht am 09.09.2020

Gutes Buch

Das Kind von Noah
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Der zweite Weltkrieg wütet in Europa. Die Nazis besetzten bereits Belgien. Dort ist Joseph, ein s
sechsjähriger jüdischer Bub. Joseph muss getrennt von seinen Eltern den Krieg überleben. Dafür stehen ihm ...

Der zweite Weltkrieg wütet in Europa. Die Nazis besetzten bereits Belgien. Dort ist Joseph, ein s
sechsjähriger jüdischer Bub. Joseph muss getrennt von seinen Eltern den Krieg überleben. Dafür stehen ihm sein Tutor Rudy und Pater Bims zur Seite.

Ich fand die Handlung spannend und nicht zu vorhersehbar. Denn wenn ein deutscher Offizier eine Gruppe Juden sieht, vermutet man, dass er alle deportieren lässt- Doch die Vermutung war falsch. Die Gruppe wird nicht deportiert.

Ein Buch braucht aber nicht nur Inhalt, sondern auch Figuren. Die Figuren dieses Buches gefielen mir recht gut. Ich gehe auf die Protagonisten ein, denn die Antagonisten, Hitler und die Nazis, werden im Buch nicht direkt dargestellt. Dort gibt es nur eine Gruppe, die einige deportieren, eine Gruppe ohne Namen und ohne Gesicht. Bei den Protagonisten gibt es 3, Joseph, Pater Bims und Rudy. Dieses Trio gefiel mir. Denn sie sind glaubwürdig. Pater Bims, ein christlicher Pfarrer, setzt sich für die jüdischen Kinder ein und gibt ihnen ein Heim. Die ganze Geschichte hindurch entwickelt er sich wenig. Das einzige was dazu kommt, ist, dass er Sammlungen von bedrohten Völkern anlegt. Dann gibt es da noch den Rudy, dessen ganze Familie voller Gelehrter war und deportiert wurde, weigert sich zu lernen. Das ist auch glaubwürdig, denn er will nicht zu einem Gelehrten werden. Er sah nämlich, was mit Gelehrten aus seiner Familie passierte. Zu guter Letzt noch Joseph. Joseph ist ein jüdischer Junge, der anfangs von sich selbst viel hält und desto näher das Ende kommt, desto verzweifelter wird er, dass er seine Eltern nicht wieder sieht. Doch ob er sie wieder sieht?

Ein jedes Buch hat auch sein Thema. Doch was ist das Thema dieses Buches? Ich würde sagen, Judentum. Wird das Judentum direkt eingebettet. Ja wird es, denn ein jeder der Protagonisten und auch die Nebenfiguren waren Juden, das Haus, wo es spielt Gelbe Villa, die kein Gelbes Aussehen hat, kann nur auf eines hindeuten. Auf den gelben Stern, auf das Symbol des Judentums während der dunkelsten Stunde der Menschheit.

Ich habe mit dem Buch auch eine persönliche Verbindung. Denn das Buch wird ab 11.9. als Theaterstück in Schwaz;Tirol;Österreich vorgetragen. Wenn man wissen will, was Joseph und seine Eltern erlebten, und auch mich, einen der beiden Techniker, treffen will, kann man hier Karten kaufen:
http://www.theaterimlendbraeukeller.a...


Fazit? Die Geschichte ist richtig gut geworden, einem jeden würde ich die Geschichte empfehlen, denn sie ist richtig gut.

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Veröffentlicht am 09.09.2020

Gutes Buch

Der kleine Buddha und die Sache mit der Liebe
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In diesem Buch geht der kleine Buddha auf die Reise, um mehr über die Liebe herauszufinden. Dabei trifft er einige Leute und hat eine kurze und bündige Sammlung an Weisheiten, als er wieder heim kehrt.

Ich ...

In diesem Buch geht der kleine Buddha auf die Reise, um mehr über die Liebe herauszufinden. Dabei trifft er einige Leute und hat eine kurze und bündige Sammlung an Weisheiten, als er wieder heim kehrt.

Ich finde, dass es gut geschrieben ist und die Aussagen, die der Autor macht, klar rüber kommen. Denn bei solchen Büchern versteckt sich meist noch eine tiefere Botschaft. Doch dieser Autor war so freundlich und hat diese Botschaft schon ausgegraben. Mir hätte es zwar nichts ausgemacht, wenn ich die Botschaft selbst herausfinden müsste, doch, wenn es schon gemacht wurde, beschwere ich mich auch nicht.

Auch wenn es Band 2 der Reihe "kleiner Buddha" ist, habe ich nicht das Verlangen noch Band 1 zu lesen, denn es wurde alles durch Rückblenden gut erklärt. So was finde ich fein, da man dann nicht um Band 2 zu verstehen Band 1 lesen muss. Denn ich habe dieses Buch vor einigen Jahren bekommen, wo ich bei einem Theaterstück auftrat. Doch weil mir Band 2 so gut gefiel, werde ich wegen Band 1 schauen.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch hier eine zukünftige Schullektüre wird, da man im Buch auch viel interpretieren kann und das macht man auch ab und an mal im Deutschunterricht.

Ich habe dieses Buch im Zuge der O.W.L.s Lese-Herausforderung im Fach Zaubersprüche lesen. Dort war die Aufgabe ein Buch mit einem weißen Cover zu lesen. Und das ist das weißeste Cover bei all meinen Büchern.

Fazit? Richtig gutes Buch, bitte mehr davon.

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Veröffentlicht am 09.09.2020

Gutes Buch

Conni 15 2: Mein Sommer fast ohne Jungs
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Dieses Buch gefällt mir gut,da es sehr authentisch ist und wirkt als hätte es Conni selbst geschrieben. Auch die Lieder sind sehr aktuell. Manche Stellen sind zum Lachen,denn im einen Moment beschwert ...

Dieses Buch gefällt mir gut,da es sehr authentisch ist und wirkt als hätte es Conni selbst geschrieben. Auch die Lieder sind sehr aktuell. Manche Stellen sind zum Lachen,denn im einen Moment beschwert sich Conni, dass Finn,einer der hoffnungslos in sie verliebt ist, nicht immer die gleiche Eissorte nimmt. Und im nächsten Moment beschwert sie sich,dass ein altes Ehepaar immer die gleiche Eissorte nimmt. Auch die erwähnten Lieder sind topaktuell. Mich störte aber,dass Conni recht besessen von ihrem Freund ist. Nicht wie man vielleicht denkt,dass sie sehr in ihm verknallt ist. Nein,sie will nur,dass er unbeschadet aus seinem Auslandssemester zurückkehrt. In diesem Buch hat sich nicht nur Conni verändert, sondern auch Anna. Denn die ist hysterischer geworden. Etwas,das überhaupt nicht zu ihr passt,meiner Meinung nach. Mich stört auch, dass Conni davon spricht, dass Anna ihre älteste Freundin ist. In den Kinderbüchern ist sie nämlich mal umgezogen und hatte zuvor schon einige recht gute Freunde. Warum vergisst sie auf die?

Fazit? Auch wenn es nicht so gut ist,wie Band 1,ist es trotzdem noch recht gut. Doch es hat so seine Schwierigkeiten.

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