Vorgeschichte
Zeit des SturmsAls Geralt im Königreich Kerack ankommt, muss er seine Hexerschwerter bei der Stadtwache abgeben, kurz darauf sind diese verschwunden und Geralt wird unter fadenscheinigen Gründen verhaftet. Schnell ist ...
Als Geralt im Königreich Kerack ankommt, muss er seine Hexerschwerter bei der Stadtwache abgeben, kurz darauf sind diese verschwunden und Geralt wird unter fadenscheinigen Gründen verhaftet. Schnell ist klar, dass Geralt Opfer einer Intriege geworden ist, offenbar will man ihn zwingen einen heiklen Auftrag anzunehmen. Die ortsansässige Zauberin Koralle hat hierbei ihre Finger im Spiel und versteht es vortrefflich ihre Verführungskünste einzusetzen, um den Hexer für die ihm zugedachte Aufgabe zu begeistern.
Ich bin großer Fan der Witcher Serie auf Netflix und es war daher unvermeidlich, dass ich irgendwann die Bücher, die als Vorlage dienten, lese. Dieses hier ist Teil der Vorgeschichte und hat mit den in der Serie stattfindenden Ereignissen nichts zu tun. Während ich beim ersten Band noch total begeistert war, kam hier leider schnell etwas Ernüchterung. Die Story entwickelt sich äußerst zäh, die Dialoge sind oft unglaublich lang und ermüdend, es wird viel geschwafelt, angedeutet, umschrieben, oder in Rätseln gesprochen und insgesamt fand ich das Ganze doch etwas wirr aufgebaut. Auch durch die in die Story eingestreuten Zwischenspiele, Interludium betitelt, wurde dieser Eindruck eher verstärkt, obwohl ich diese inhaltlich teilweise sehr interessant fand und gespannt war, was es damit auf sich hat. Die Aufklärung dazu gibt es zum Ende des Buches.
Die Bücher mit der Vorgeschichte sind ja später erschienen, als die eigentliche Hexer-Saga und natürlich hatte ich mich im Vorfeld informiert, in welcher Reihenfolge man die Bücher am Besten lesen sollt. Dieses hier habe ich aber wohl doch fälschlicherweise zu früh zur Hand genommen.
Auch wenn das Buch für mich nicht ganz so überzeugend war, ist es für Fans der Saga und der Serie natürlich ein Muss, Punkt.