Langatmiger Roman
Fool Me OnceJanina Pohl hatte mich mit der Prämisse des Romans abgeholt. Ich mochte die Idee der Coverstory sowie die versteckten Geheimnisse rund um das Verschwinden zweier Frauen sehr gerne als Ausgangsstory. Anfangs ...
Janina Pohl hatte mich mit der Prämisse des Romans abgeholt. Ich mochte die Idee der Coverstory sowie die versteckten Geheimnisse rund um das Verschwinden zweier Frauen sehr gerne als Ausgangsstory. Anfangs konnte diese mich auch catchen, aber dann wurde es mir leider zu langwirrig und langatmig.
Malia fand ich als Charakter interessant und ich mochte es, wie sie begann, die Geschichte langsam aufzudecken und sich das Vertrauen der Brüder zu verdienen. Noah und Elijah waren schwer einzuschätzen und während zweiterer immer sympathischer wurde, war Noah von Anfang an ein Dorn während des Lesens. Seine ständige Missgunst gegenüber allem war für mich anstrengend zu lesen. Gleichzeitig hat dies der Geschichte auch einiges an Schwung genommen. Denn so waren sowohl Suspense, als auch das Romantik-Element gebremst und die Seiten zogen sich leider.
In den letzten 20% des Buches geht es dafür dann Schlag auf Schlag und ich habe es gerne fertig gelesen. Insgesamt bleibt also zu sagen, dass das Buch interessant begonnen hat und im Mittelteil sehr viele Schwächen hatte, erst das Ende machte es für mich wieder wett.