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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2020

Spannender Krimi

Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 4 - Das Echo des Schreis (Bände 10-12)
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Vorneweg muss ich anmerken, dass ich aus dieser Reihe ein Komplettpaket aller 12 Bände gelesen habe und die Bewertung daher auch über alle 12 Bände geht.

Der Jugendliche Mason wird unschuldigerweise ...

Vorneweg muss ich anmerken, dass ich aus dieser Reihe ein Komplettpaket aller 12 Bände gelesen habe und die Bewertung daher auch über alle 12 Bände geht.

Der Jugendliche Mason wird unschuldigerweise des Drogenkonsums bzw. -handels beschuldigt. Dies ist der Auslöser vieler Turbulenzen, die dazu führen, dass sich nach und nach Oliva und Danielle zu ihm und seinem besten Freund Randy gesellen. Bei der Flucht vor einem fiesen Widerling entdecken sie in einer alten Villa einen Geheimraum, in dem viele Notizen zu einem 30 Jahre zurückliegenden Mordfall zu finden sind. Nach und nach kommen sie dahinter, dass die Eltern von zwei der Jugendlichen damals vergeblich versucht haben, diesen Mordfall aufzuklären (ersatzweise haben sie dafür mit ihren Freunden einige andere Verbrechen aufgeklärt). Dieser alte Mordfall wirkt bis in die Gegenwart hinein und nach und nach finden auch die inzwischen versprengten alten Freunde der Eltern wieder zueinander. Am Ende des Buches ist zumindest der Mord aufgeklärt, aber es haben sich in diesem Zusammenhang noch einige andere Geheimnisse aufgetan, die noch auf Klärung warten.

Mein Fazit:

Ich hatte viele vergnügliche, kurzweilige Lesestunden. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und lebendig, zudem ist die Story gespickt mit Überraschungen und einer guten Prise Humor. Meine Lieblingscharaktere sind die Oma von Danielle und der Fahrer George. Bei George ist es im Lauf der Story zu erahnen, dass mehr dahintersteckt, als er über die Fassade des Chauffeurs vermittelt. Die Granny tut so herrlich dödelig und hat es aber insgeheim faustdick hinter den Ohren.

Die zum Ende hin häufiger auftretenden Rechtschreibfehler und gelegentlichen Grammatikfehler haben mich nicht weiter gestört.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Psychologie-Krimi

Die Stille des letzten Tages
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Der Psychologie-Professor Johannes Jacobi wird an der Isar ermordet aufgebunden. Kurze Zeit darauf werden Verena und ihre Tochter als vermisst gemeldet. Nach und nach stellt sich heraus, dass Verena eine ...

Der Psychologie-Professor Johannes Jacobi wird an der Isar ermordet aufgebunden. Kurze Zeit darauf werden Verena und ihre Tochter als vermisst gemeldet. Nach und nach stellt sich heraus, dass Verena eine Doktorandin des Toten ist. Hängen beide Vorfälle ursächlich zusammen? Im Laufe der Ermittlungen gerät Verenas Ex-Verlobter ins Visier der ermittelnden Polizisten. Aber auch Clara Jacobi wird nach und nach verdächtigt, da ihr Verhalten zunehmend auffällig wird. Die Psychologin Emma, Therapeutin einer Polizistin, rutscht zum Ende hin in die Ermittlung rein und löst letztlich beide Fälle.

Die Story ist durchaus fesselnd, hatte für mich aber logisch schwer nachvollziehbare Stellen. Mit den Charakteren der ermittelnden Polizisten bin ich nicht warm geworden, es hat mir ein ausgewogener Aufbau der Charaktere gefehlt - Dominik Steiner ist ein Arbeitstier, das mit seiner privaten Vergangenheit nicht abgeschlossen hat und Sandra Fuchs kommt ultraschnell ins Ermittlerteam, ist ehrgeizig und neigt zu Alleingängen (und lernt zudem nicht aus Fehlern). Emma konnte ich mir dagegen recht gut vorstellen, genauso wie Verenas Ex-Verlobten (ein widerlicher, weinerlicher Stalker). Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und abwechslungsreich, stellenweise werden Details in meinen Augen unnötig aufgebläht und in die Länge gezogen. Die Kapitel waren teils ausgewogen lang (einmal für meinen Geschmack schon fast zu lang) und andere waren dagegen kurz bis ultrakurz, sodass bei mir der Eindruck aufkam, dass etwas fehlt. Die Story ist durchaus gut, wirkt auf mich aber stellenweise gestellt und in die Länge gezogen.

Bedingt durch die knappe Bindung und den eher geringen Rand zu den Seiten, hatte ich bei fast 400 Seiten Probleme damit das Buch zu falten bzw. zum Lesen aufzuschlagen. Das Ergebnis war dann, dass ich (abgesehen vom Anfang) bei jeder Doppelseite entweder links oder rechts in Wellen gelesen habe, das hat das Lesen getrübt. In Bezug auf Rechtschreibung, Silbentrennung und Grammatik war der Großteil der Kapitel gut, dann gab es aber auch Kapitel wo es in dieser Richtung mehrere Fehler gab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2020

Gesellschaftsstudie

FREUNDE, DIE KEINE SIND
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Suwarna, gebürtige Inderin, hat in Österreich eine neue Heimat gefunden und ihre große Liebe Max geheiratet. In abwechselnden Zeitsträngen in der Gegenwart und Vergangenheit erfährt man viel über Suwarna ...

Suwarna, gebürtige Inderin, hat in Österreich eine neue Heimat gefunden und ihre große Liebe Max geheiratet. In abwechselnden Zeitsträngen in der Gegenwart und Vergangenheit erfährt man viel über Suwarna und ihr Leben.

Dank ihrer Intelligenz und ihres Fleisses schafft sie es ihr Leben so zu leben wie sie möchte, womit sie sich innerhalb ihres extrem großen Netzwerkes Feinde schafft. Diese nutzen die sozialen Medien um sich zu verbünden und ihre Kontakte zu manipulieren.

Mein Fazit:
Der Schreibstil dieses autobiographischen Buches an sich hat mir gut gefallen. Ich habe viel über die indische Kultur erfahren, was mich durchaus fasziniert hat. Beeindruckt hat mich, dass Suwarna sich nicht von außen beeinflussen lässt, was sie in ihrem Leben machen soll - Hut ab vor dieser Charakterstärke. Das Stilmittel, dass mit Gegenwart und Vergangenheit abwechselnd gearbeitet wird, ist mir vertraut und dieses Buch war das erste Mal womit ich hiermit Probleme hatte. In der Vergangenheit wird nicht chronologisch gearbeitet, sondern zeitlich gesprungen und ich hatte merfach Schwierigkeiten dem Ablauf zu folgen. Im Laufe der Zeit wird man damit warm, zumal sich diese Sprünge auf Erlebnisse in Suwarnas Leben beziehen. Ermüdend fand ich, dass es in jedem Kapitel irgendwie immer darauf hinauslief, dass sich der jeweilige Kontakt aus welchen Gründen auch immer hat kaufen lassen, womit ab Mitte des Buches klar war, wie die weiteren Kaiptel ablaufen werden. Dem Buch täte zudem ein Überarbeiten in Sachen Silbentrennung und Grammatik bzw. Satzbau gut - das Wort "Di-enstleistung" so getrennt zu sehen hat mir durchaus weh getan.

Ich habe mit der Sternevergabe lange geschwankt, da es für mich aufgrund des vorhersehbaren Ablaufs und der Silbentrennung bzw. Grammatik Abzüge gab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2020

Mitratekrimi mit vohersehbarem Ende

Wild Pub Galway
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Das Cover ist ansprechend gestaltet, der Titel spiegelt den Namen und Ort eines Pubs wieder - beides ist durchaus treffend. Der Schreibstil ist flüssig und abwechslungsreich und der Krimi besteht aus mehreren ...

Das Cover ist ansprechend gestaltet, der Titel spiegelt den Namen und Ort eines Pubs wieder - beides ist durchaus treffend. Der Schreibstil ist flüssig und abwechslungsreich und der Krimi besteht aus mehreren Handlungssträngen die im Laufe der Zeit zusammengeführt werden.

Es geht um einen Arzt, der Drohemails erhält und zur Entspannung nach der Arbeit in einen Pub geht. Auf dem Heimweg wird er hinterrücks ermordet. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass er vor allem bei Frauen sehr beliebt war und einen dunklen Fleck in seiner Vergangenheit hat. Der zweite Handlungsteil dreht sich um einen Familienvater, dessen minderjährige schwangere Tochter verschwunden ist. Hinzu kommt noch, dass der sich in Urlaub befindliche Chef des derzeitigen Ermittlers im Laufe der Zeit eine Frau kennenlernt und sich zudem mit einer pubertierenden Tochter herumplagt. Der ermittelnde Constable sieht sich mit einer verliebten Frau konfrontiert.

Ich habe kein Problem mit mehreren Handlungssträngen, dieses Stilmittel kenne ich inzwischen gut und bin dementsprechend damit vertraut. Das Zusammenführen der einzelnen Teile hat auf mich teilweise etwas konstruiert gewirkt und an der ein oder anderen Stelle hat sich mir der Sinn wirklich nicht erschlossen, zumal der Ablauf gewisser Passagen leider sehr vorhersehbar war. Am interessantes fand ich die Charakterentwicklung des ermittelnden Constables sowie als Nebendarstellung seinen Chef. Schmunzeleffekt hatten auf mich die beiden älteren Damen, die den Mord melden bzw. entdecken, von diesen beiden Damen kommt eine zum Ende hin nochmal vor.

Es war ein durchaus interessanter Krimi, der mich aber nicht fesseln konnte. Die Story ist zwar in sich schlüssig, aber teilweise auch zu langatmig und mit unnötigen Nebensächlichkeiten versehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Einfühlsames Buch

Zu intelligent, um glücklich zu sein?
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Ich habe mir dieses Buch auf Empfehlung zugelegt und mich so nach und nach durchgearbeitet.

Es beginnt mit einer Einführung in die Thematik Hochbegabung, geht weiter zur Diagnose und beleuchtet unterschiedlichen ...

Ich habe mir dieses Buch auf Empfehlung zugelegt und mich so nach und nach durchgearbeitet.

Es beginnt mit einer Einführung in die Thematik Hochbegabung, geht weiter zur Diagnose und beleuchtet unterschiedlichen Facetten in der HB-Problematik. Es ermuntert dazu, die mit HB einhergehenden Auffälligkeiten/Schwierigkeiten positiv anzunehmen und zu nutzen. Zu erwähnen ist, dass einige Themen allgemein behandelt werden und man zur Vertiefung (beispielsweise mögliche Fehl- und Doppeldiagnosen) auf andere Fachliteratur ausweichen sollte. Was mir persönlich gut gefallen hat, dass es in diesem Buch nicht nur um HB-Kinder, sondern auch um das Leben und die Schwierigkeiten als Erwachsener geht.

Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung