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roxfour

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2021

Krimi mit Potential

Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen
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Die Leiche eines erstochenen jungen Mannes wird in London auf einem Hausboot gefunden. Ist der verdächtige One Night-Stand auch die Täterin? Oder ist doch eine der anderen vernommenen Personen der Täter?

Die ...

Die Leiche eines erstochenen jungen Mannes wird in London auf einem Hausboot gefunden. Ist der verdächtige One Night-Stand auch die Täterin? Oder ist doch eine der anderen vernommenen Personen der Täter?

Die Charaktere sind für sich gesehen in meinen Augen jeder für sich gelungen. Laura, die nach einem Unfall mit körperlichen Einschränkungen und Veränderungen Ihres Wesens zu kämpfen hat. Dann Miriam, die eigenartige Nachbarin des Opfers, sie vermittelt ein düsteres Bild. Auch der Autor Theo und seine Frau Carla spielen eine Rolle in diesem Verwirrspiel. Irene, die Nachbarin der verstorbenen Mutter des Opfers war mein persönlicher Liebling. Auf den ersten Blick erfüllt sie das Rentner-Vorurteil, ist aber recht gewitzt und doch ein herzensguter Mensch.

Vier Fünftel des Buches waren gut zu lesen, überwiegend hat mich das Buch sehr angesprochen und fasziniert. Es ist das erste Mal gewesen, dass ein Autor es geschafft hat, den einzelnen Charakteren gewisse Facetten zu geben und ihnen beim Lesen ihre Vorzüge, aber auch Antipathien zuzusprechen. Interessant fand ich, dass bei einigen Kapiteln sind Ausschnitte aus einem Buch zu lesen, das eine spannende Vergangenheitsbewältigung ist.

Der Aufbau der Story ist gelungen - es werden viele Details eingebaut, alle Charaktere sind auf die eine oder andere Art und Weise miteinander verbunden, jeder anders und mein Kopfkino ist zeitweise auch angesprungen. Zum Ende hin werden alle offenen Fragen beantwortet , das Zusammenführen der einzelnen Handlungsstränge war für mich leider sehr vorhersehbar und mit wenig Spannung verbunden.

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Veröffentlicht am 27.09.2021

Witziger Liebesroman

Die stolze Braut des Highlanders
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Bezüglich des Inhaltes verweise ich auf den Klappentext.

Grundsätzlich ist es so, dass die Story und die Charaktere anderen Romanen der Autorin ähnlich sind. Andererseits ist der Inhalt recht witzig geschrieben, ...

Bezüglich des Inhaltes verweise ich auf den Klappentext.

Grundsätzlich ist es so, dass die Story und die Charaktere anderen Romanen der Autorin ähnlich sind. Andererseits ist der Inhalt recht witzig geschrieben, ich musste immer wieder mal vor mich hinschmunzeln. Jamie als Engländerin behauptet sich gegen den ihr zugewiesenen schottischen Ehemann, es kommt zu reichlich unterhaltsamen Gesprächen und auch Mißverständnissen. Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr und mehr sowohl über das Leben, als auch die Herangehensweise der beiden Protagonisten.

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Veröffentlicht am 27.09.2021

Unterhaltsamer Liebesroman

Die Hochzeit des Highlanders
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Bezüglich des Buchinhaltes verweise ich auf den Klappentext. Das Buch startet mit einem Rückblick in Connors und Brennas Vergangenheit und findet seine Fortsetzung sechzehn bzw. zehn Jahre später.

Man ...

Bezüglich des Buchinhaltes verweise ich auf den Klappentext. Das Buch startet mit einem Rückblick in Connors und Brennas Vergangenheit und findet seine Fortsetzung sechzehn bzw. zehn Jahre später.

Man merkt gleich zu Beginn, dass zwischen dem (angehenden) Ehepaar immer wieder Funken fliegen, kombiniert mit einem witzigen Schreibstil war es recht unterhaltsam. Im Laufe der Story fliegt das Komplott hinter dem Tod von Connor auf. Die Charaktere von Connor und Brenna sind schön angelegt, mich haben sie durchaus fasziniert. Beim Schreibstil möchte ich noch erwähnen, das in den einzelnen Kapiteln zwischen den beiden Protagonisten hin und her gesprungen wird, mich hat es aber nicht weiter gestört. Schmunzeln musste ich, als deutlich zu merken war, wie Connor immer wieder mal hin und her gerissen ist - hier möchte ich aber nicht weiter ins Detail gehen, sonst gibt es hier Spoileralarm.


Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und beim zweiten Lesedurchgang einige Jahre später einiges besser verstanden als beim ersten Mal.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Erotikthriller mit Potential

Nur ein Tag im Jahr
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Melanie trifft den jungen DDR-Artisten Zach im Zug nach Wien. Sie ist fasziniert von ihm und sie treffen die Vereinbarung, sich einmal im Jahr jeweils am 08.08. zu treffen und aufeinander einzulassen. ...

Melanie trifft den jungen DDR-Artisten Zach im Zug nach Wien. Sie ist fasziniert von ihm und sie treffen die Vereinbarung, sich einmal im Jahr jeweils am 08.08. zu treffen und aufeinander einzulassen. Im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass Zach ein IM der Stasi ist und sein italienischer Vater mit kriminellen Machenschaften an sein Geld kommt.

Die Story hat an sich Potential und ist abwechslungsreich angelegt, war in ihrer Gesamtheit dann aber nicht mein Ding. Leider gibt es zwischendrin immer wieder mal logische Fehler und es sind Recherchemängel zu erkennen (Ende der 80er gab es am Frankfurter Bahnhof definitiv keine Schließfächer über mehrere Jahre zu mieten, das gab es nur in Banken). Die Protagonisten finde ich faszinierend und Melanie sowie Zach verändern sich im Laufe der Zeit, was man von Roberto, Zachs Vater, und Karla nicht wirklich behaupten kann. Der Schreibstil hat auf mich flüssig, aber manches Mal nicht homogen gewirkt.

Schlichtweg genervt hat mich das an mancher Stelle schlechte Lektorat, für das ich einen Punkt zusätzlichen Abzug gegeben habe. In meinen Augen darf es nicht vorkommen, dass persönliche Aussagen dem falschen Namen zugeordnet werden, das Buch in der Vergangenheit geschrieben wird und dann auf einmal ein Satz in der Gegenwart steht, Handlungen zu einem späteren Zeitpunkt dem falschen Ort zugeordnet werden (Frankfurt und Venedig wurden vertauscht), ein ganzer Abschnitt persönlicher Rede nicht als solche gekennzeichnet wird und die ein oder andere Kleinigkeit mehr.

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Veröffentlicht am 13.09.2021

Liebesroman mit Tiefgang

Alle Farben des Regens
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Arya und Kasey treffen sich nach mehr als 8 Jahren wieder, in der Folgezeit arbeiten beide ihr Vergangenheitstrauma auf.

Die Story ist abwechselnd aus der Perspektive von Arya und Kasey geschrieben, zusätzlich ...

Arya und Kasey treffen sich nach mehr als 8 Jahren wieder, in der Folgezeit arbeiten beide ihr Vergangenheitstrauma auf.

Die Story ist abwechselnd aus der Perspektive von Arya und Kasey geschrieben, zusätzlich gibt es auch immer wieder Sprünge zu unterschiedlichen Zeiten der Vergangenheit. Die beiden Charaktere haben mich sehr angesprochen, da sie viele Facetten aufweisen und versuchen nach und nach ihre Dämonen zu bekämpfen und aus ihrem Leben etwas zu machen. Am meisten beeindruckt hat mich hier Aryas Mutter, ich hatte großen Respekt vor ihr. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, ansprechend und abwechslungsreich. Sie gehört zu den wenigen, die es schaffen bei mir ein Kopfkino loszutreten - alles in allem gibt es von mir eine Leseempfehlung. Künftige Leser seien gewarnt - es ist kein Buch, das man an einem Abend so nebenbei in einem Rutsch durchlesen kann, da es durchaus anspruchsvoll geschrieben ist.

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