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Veröffentlicht am 07.04.2026

Sorry Chris aber Cyrano ist besser

The Night We Met
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Zuerst einmal etwas positives. Auch dieses Cover reiht sich optisch gut bei den anderen Büchern von Abby Jimenez ein. Ist das Bild passend zur Story? Absolut nicht. Schon wieder ein englischer Titel für ...

Zuerst einmal etwas positives. Auch dieses Cover reiht sich optisch gut bei den anderen Büchern von Abby Jimenez ein. Ist das Bild passend zur Story? Absolut nicht. Schon wieder ein englischer Titel für die deutsche Ausgabe – meiner Meinung nach zwar unnötig aber für die Bewertung ohne Belang. Auch der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Na gut, es ist NICHT Cyrano de Bergerac in modern aber so viele Elemente lassen dieses Buch über weite Strecken wie eine (schlechte) Adaption des Theaterstückes werden. Ergänzt um den Ekelfaktor Wufferine (wer bitte schön ist auf diesen grottigen Namen gekommen?). Mir ist nicht klar, ob es an der Übersetzung liegt oder ob bereits das Original phasenweise lieblos, fast schon gedankenlos (mit weiblicher Endung für einen Rüden?) vorlag. Ich vermute letzteres.
Unschön ist ebenfalls die endlose Triggerwarnung dank der ich gefühlt das halbe Buch kannte, inklusive dem von Wufferine angeschleppten Frosch.
Die Protagonisten konnten mich absolut nicht überzeugen. Larissa ist einerseits taff und geht ihren Weg, dann findet sie aber nicht den Mut um sich aufzuraffen und in ihrer Beziehung zu Mike mal eine klare Ansage zu machen. Und Chris? Unverständlich loyal bis zum Anschlag dabei ließ ihn sein ach so bester Freund Mike in der Vergangenheit hängen und nutzt ihn gnadenlos aus. Warum da überhaupt noch eine Freundschaft ist – vermutlich Gewohnheit. Mike, der von Larissa wegen seines guten Aussehens in der entscheidenden Nacht gewählt wurde ist im Kern sicherlich ein netter Kerl aber schrecklich verzogen und achtet nach fast einem Jahr noch nicht einmal darauf dass seine Freundin hyperallergisch auf ein bestimmtes Lebensmittel ist.
Die Krönung ist der bereits erwähnte Hund Wufferine. Ein absoluter Chaot vor dem nichts sicher ist und dessen ekligste Taten in epischer Breite erzählt werden. Dieser Hund ist das Verbindungsglied zwischen Larissa und Chris – am Schluss wird er jedoch kaum noch erwähnt. Sonst würde man als Leser sich ja auch fragen wie er denn überhaupt mit Larissas neuem Job und u.a. der Hygiene in Wohnung vereinbar ist.
Für mich leider ein Flop auf ganzer Linie.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Eine Serienmörderin in Rente?

Betreutes Morden
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Carol, ist eine verurteilte Serienmörderin die nach Verbüßen ihrer Haftstrafe in eine luxuriöse Seniorenresidenz zieht. Sie findet schnell Anschluss doch ihre Vergangenheit bleibt nicht lange unentdeckt. ...

Carol, ist eine verurteilte Serienmörderin die nach Verbüßen ihrer Haftstrafe in eine luxuriöse Seniorenresidenz zieht. Sie findet schnell Anschluss doch ihre Vergangenheit bleibt nicht lange unentdeckt. Als der erste Mord unter den Senioren verübt wird gilt sie natürlich als Hauptverdächtige. Diesmal allerdings ist sie wirklich unschuldig und muss zur Abwechslung mal keinen Mord vertuschen sondern aufklären.
Unterhaltsam geschrieben, mit typisch britischem Humor und einer abwechslungsreichen Runde an Protagonisten.
Kommt einem die Konstellation mit Seniorenresidenz und einer neugierigen Clique Senioren bekannt vor? Zu Recht, der Donnerstagsmordclub (zumindest die ersten guten Bände) lässt grüßen. Trotz der Ähnlichkeiten anders, mir zumindest hat das Buch gut gefallen und es würde mich nicht überraschen wenn eine Fortsetzung erscheint.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Etwas schwächer aber immer noch sehr gelungen

Die Witwe
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Der vierte Fall um DS Washington Poe und seine Kollegin, die Analystin Tilly Bradshaw wird bestimmt nicht mein letzter sein, meiner Meinung nach ein wenig schwächer als die vorangegangenen aber immer noch ...

Der vierte Fall um DS Washington Poe und seine Kollegin, die Analystin Tilly Bradshaw wird bestimmt nicht mein letzter sein, meiner Meinung nach ein wenig schwächer als die vorangegangenen aber immer noch sehr spannend und unterhaltsam.
Wieder sehr gut geschrieben, überraschende Wendungen und britischer Humor - genau mein Ding, diesmal sogar mit einem größeren Anteil an Poes Privatkeben und Vergangenheit.
Ich mag dieses ungewöhnliche Ermittler Duo, sie finden immer wieder neue Ansätze und bleiben hartnäckig am Ball. Das Ende war gelungen, enthielt ungeahnte Entwicklungen und hat mich überzeugt.
Zum Glück gibt es noch einen weiteren Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Spannende Fortsetzung

Der Kurator
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Der dritte Fall um DS Washington Poe und seine Kollegin, die Analystin Tilly Bradshaw hat mich ebenfalls absolut überzeugt.
Spannend geschrieben, überraschende Wendungen und britischer Humor - genau mein ...

Der dritte Fall um DS Washington Poe und seine Kollegin, die Analystin Tilly Bradshaw hat mich ebenfalls absolut überzeugt.
Spannend geschrieben, überraschende Wendungen und britischer Humor - genau mein Ding.
Ich mag dieses ungewöhnliche Ermittler Duo, sie finden immer wieder neue Ansätze und bleiben hartnäckig am Ball. Das Ende war heftig, enthielt ungeahnte Entwicklungen, auch wenn für mich die Sache mit der abgelegenen Insel ein wenig zu viel war.
Zum Glück gibt es bereits weitere Bände der Reihe.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Selbstmord oder Mord?

Bredouille
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Von mehreren Seiten war mir die Reihe um Bruno, Chef de police empfohlen worden. Nun ja, da dies bereits Band 18 (Respekt) ist fehlt mir natürlich das Vorwissen über Beziehungen und lokale Gegebenheiten. ...

Von mehreren Seiten war mir die Reihe um Bruno, Chef de police empfohlen worden. Nun ja, da dies bereits Band 18 (Respekt) ist fehlt mir natürlich das Vorwissen über Beziehungen und lokale Gegebenheiten. Dies war für mich aber nicht wirklich ein Problem da vieles kurz erklärt wird bzw. sich im Zusammenhang ergibt. Bruno ist allseits beliebt, ein Tausendsassa der sich um alles kümmert und fast alles kann (und wenn nicht selbst dann mit Unterstützung seiner Freunde). Die Beziehung zu Laura war für mich wenig überzeugend da doch sehr sehr schnell und Monique blieb als wichtiger Charakter leider sehr blass.
Sehr positiv sind dagegen die Schilderungen des Perigord - Landschaft, Kultur und besonders das Essen.
Als extrem störend habe ich die sehr vielen Fehler im Text empfunden, hier wurde ganz offensichtlich nicht Korrektur gelesen.

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