Cover-Bild Mord im Planetarium
Band 10 der Reihe "Ernestine Kirsch und Anton Böck"
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Ersterscheinung: 11.11.2025
  • ISBN: 9783987073328
Beate Maly

Mord im Planetarium

Historischer Kriminalroman
Mörderjagd zwischen Sternen und Planeten. Der neue Fall für Anton und Ernestine!
Wien, 1927: Das erste Planetarium Österreichs wird eröffnet, die Besucher kommen in Scharen. Auch Anton und Ernestine wollen sich das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen. Doch als nach der Vorführung das Licht wieder angeht, ist einer der Besucher tot. Schnell wird klar, dass er nicht auf natürliche Weise starb. Anton und Ernestine wittern das Motiv hinter der schillernden Fassade einer angesehenen Familie und machen sich an die Ermittlungen...
Mit feinem Humor, historischem Flair und einem Hauch Nostalgie entführt Beate Maly in »Mord im Planetarium« in das Wien der Goldenen Zwanziger – ein raffiniert konstruierter Wohlfühlkrimi voller Atmosphäre, Spannung und Wiener Esprit. Tauchen Sie ein in die Glanzzeit Wiens und rätseln Sie mit!
»Beate Maly gehört zu den erfolgreichsten heimischen Autorinnen.« – »Kronenzeitung«
Band 10 der Reihe »Ernestine Kirsch und Anton Böck«. Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2026

Band 10 mit Ernestine und Anton

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Wien im Jahr 1927. Ernestine bekommt über die Arbeiterbibliothek Karten für eine Sondervorführung im neu eröffneten Planetarium und überredet Anton und seine Familie mitzukommen. Neben der Familie Faber ...

Wien im Jahr 1927. Ernestine bekommt über die Arbeiterbibliothek Karten für eine Sondervorführung im neu eröffneten Planetarium und überredet Anton und seine Familie mitzukommen. Neben der Familie Faber sind nur wenig andere Gäste anwesend. Als das Licht wieder angeht, ist ein Mitglied der Familie Faber (Stofffabrikanten) tot. Da Erich auch anwesend war, ordnet er umgehen an, den Toten in die Rechtsmedizin zu überführen. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass fast die gesamte Familie zerstritten ist und der Tote auch sonst kein angenehmer Mitmensch war. Insofern hätte fast jeder Anwesende ein Motiv.

Neben den Mordermittlungen gibt es auch nach einem Gerichtsurteil eine Großdemonstration in Wien, die ziemlich aus dem Ruder läuft, mit weitern Toten und Verletzten und dem Brand des Justizpalastes endet. Erich muss in mehrere Richtungen ermitteln und wird dabei wieder einmal von Ernestine unterstützt.

Wie immer ist das Buch sehr angenehm und flüssig zu lesen.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Mord aus Bruderhass?

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Im Wien des Jahrs 1927 wird Österreichs erstes Planetarium eröffnet das die Besucher in Scharen anlockt. Anton und Ernestine wollen sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Doch dann ist ein Besucher ...

Im Wien des Jahrs 1927 wird Österreichs erstes Planetarium eröffnet das die Besucher in Scharen anlockt. Anton und Ernestine wollen sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Doch dann ist ein Besucher tot. Es wird klar, dass er auf unnatürliche Weise gestorben ist. Anton und Ernestine ermitteln.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Da ich schon ein paar Bücher der Autorin gelesen habe, wollte ich dieses unbedingt auch lesen, ungeachtet der Tatsache, dass es schon der zehnte Band einer Reihe ist. Doch das war mir in dem Moment noch nicht bekannt. Unklarheiten im Text gab es nicht, also auch nichts, was meinen Lesefluss zu stören vermocht hätte. Ich musste mich in die Protagonisten hineinversetzen, was mir ganz gut gelungen ist. Allerdings hatte ich das Gefühl, da irgendwas versäumt zu haben, da ich die Vorgänger ja nicht gelesen habe. Vielleicht mache ich das ja noch. Aber nun zu diesem Buch. Dass Konrad Faber einem Mord zum Opfer gefallen ist, sagt ja schon der Buchtitel. Doch wer hatte ein Motiv? Gut, die Brüder Faber mochten sich nicht, ja, sie hassten sich regelrecht. Doch woher kam dieser Hass? Und würde man den Bruder deshalb gleich ermorden? Doch auch sonst scheint in der Familie Faber nicht alles eitel Sonnenschein zu sein. Ernestine ist neugierig und stellt Fragen. Dann ist da noch die Protestaktion wegen des Urteils im Schattendorfprozess. Und diese Aktion mündete in einem Desaster, milde ausgedrückt. Anton begab sich dann auch noch in Lebensgefahr, weil er die beiden Kinder Rosa und Fritzi suchte. Auch einen Polizistenkollegen hat es erwischt. Allerdings war mir der total unsympathisch. Ich mochte ihn nicht. Was sich am Ende ergab, war zu Anfang noch nicht offensichtlich, also irgendwie schon eine Überraschung. Das Buch war sehr spannend mit Familie gespickt, hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. daher eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 31.12.2025

Großartiger historischer Krimi im Wien der 1920er

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Ein Mord im Dunkel der Sterne – und ein Krimi, der bis zur letzten Seite funkelt! *Mord im Planetarium* zieht einen mit unwiderstehlicher Sogkraft ins Wien des Jahres 1927, wo Fortschrittsglaube, gesellschaftlicher ...

Ein Mord im Dunkel der Sterne – und ein Krimi, der bis zur letzten Seite funkelt! *Mord im Planetarium* zieht einen mit unwiderstehlicher Sogkraft ins Wien des Jahres 1927, wo Fortschrittsglaube, gesellschaftlicher Glanz und politische Spannungen aufeinanderprallen. Die Eröffnung des ersten österreichischen Planetariums wird zur grandiosen Bühne für ein Verbrechen, das ebenso raffiniert wie atmosphärisch inszeniert ist.

Gerade weil ich selbst in Wien lebe und das Planetarium schon oft besucht habe, hat mich dieser Band auf einer ganz persönlichen Ebene erwischt. Beim Lesen hatte ich unwillkürlich den Geruch der Polstersessel in der Nase, das gedämpfte Murmeln vor Vorstellungsbeginn im Ohr – und dieses ganz spezielle Gefühl, wenn das Licht ausgeht und sich der Himmel über einem öffnet. Die Schilderung der Eröffnung samt des leitenden Wissenschaftlers wirkte für mich überraschend vertraut und liebevoll, fast so, als würde man einem historischen Echo der eigenen Erinnerungen begegnen.

Mit sicherem Gespür für Tempo und Details entfaltet die Autorin eine Geschichte, in der es wieder um Mord, wirtschaftliche Interessen, familiäre Verstrickungen und das politische Weltgeschehen der Zwischenkriegsjahre geht. Besonders gefallen hat mir, wie subtil diese Themen ineinandergreifen, ohne je belehrend zu wirken – Geschichte wird hier gelebt, nicht erklärt. Wien vor hundert Jahren steht plastisch vor Augen: mondän, angespannt, voller Gegensätze.

Auch dieser Band hat mich durchwegs begeistert. Die Figuren wirken vertraut wie alte Bekannte, das Zusammenspiel von Anton und Ernestine macht einfach Freude, und auch die Familie rundherum verleiht der Handlung Wärme und Tiefe. Für mich war es nicht nur ein spannender Krimi, sondern ein literarischer Spaziergang durch meine eigene Stadt – mit Sternen über dem Kopf und einem Mordfall, der lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Sehr spannend und nicht nur cozy

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Mit „Mord im Planetarium“ präsentiert Beate Maly bereits den zehnten Teil der Reihe um Anton und Ernestine, die gemeinsam Krimifälle im Wien der 1920er Jahre lösen. Aber eines sei schon vorab gesagt, die ...

Mit „Mord im Planetarium“ präsentiert Beate Maly bereits den zehnten Teil der Reihe um Anton und Ernestine, die gemeinsam Krimifälle im Wien der 1920er Jahre lösen. Aber eines sei schon vorab gesagt, die Geschichten sind in sich geschlossen und können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Denn ohne, dass ich die anderen Geschichten bislang kenne, habe ich mich sehr gut in der Geschichte zurechtgefunden.

Das erste Planetarium Österreichs wird 1927 in Wien eröffnet. Das können sich auch Ernestine und Anton zusammen mit ihrer Familie nicht entgehen lassen. Doch als das Licht nach der Vorstellung wieder angeht, ist einer der Besucher tot. Schnell wird klar, dass er nicht eines natürlichen Todes gestorben sein kann. Noch vor der Vorstellung kam es zu einer Rangelei zwischen den beiden Faber-Brüdern. Der eine angesehener Arzt, der andere Inhaber einer Stofffabrik.

Schnell trifft Ernestine bei ihren Nachforschungen auf die dunklen Geheimnisse in der Familie. Und dann ereignet sich auch noch ein weiterer Mord, dem der zweite Faber-Bruder zum Opfer fällt. Doch was steckt wirklich dahinter?

Die Autorin entführt den Leser gekonnt in das Wien der 20er Jahre und erzählt eine unterhaltsame Geschichte, die auch mit einer ordentlichen Portion Wiener Schmäh brilliert. Unheimliche und rätselhafte Morde und auch der aufkeimende Nationalsozialismus trüben zwar die Stimmung, doch kann man als Leser nicht anders, als am Ball zu bleiben. Denn eines kann auch Euch schon verraten, der Fall kann nicht einfach gelöst werden! Aber man stellt sich auch die Frage, ob und wie sich der Nationalsozialismus noch in den folgenden Bänden auf das Leben von Ernestine, Anton und ihrer Familie auswirken wird.

Ich fand die Schreibweise der Autorin und die Figuren wirklich sympathisch, sodass ich definitiv mehr von ihnen lesen möchte.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Zehnter Fall für Ernestine und Anton

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Bei Ernestine und Anton wird es einfach nicht ruhiger. Während die Familie einen Vortrag im Planetarium hört, stirbt dort ein Mann. Erich nimmt sofort die Ermittlungen auf und auch Ernestine ist sofort ...

Bei Ernestine und Anton wird es einfach nicht ruhiger. Während die Familie einen Vortrag im Planetarium hört, stirbt dort ein Mann. Erich nimmt sofort die Ermittlungen auf und auch Ernestine ist sofort dabei. In der Familie des Toten scheint es einige Ungereimtheiten zu geben. Der Tote und sein Zwillingsbruder waren nicht gut aufeinander zu sprechen. Während Erich sich an die Fakten hält, beginnt Ernestine ihre eigenen Ermittlungen.

Dieses ist bereits der zehnte Teil der Reihe und es macht einfach Spaß die Bücher zu lese. Ich habe die Protagonisten mittlerweile sehr ins Herz geschlossen und neben dem Kriminalfall ist das Leben von Anton und seiber Familie eine willkommene Abwechslung. Beate Maly ist eine Meisterin darin zwischen den verschiedenen Aspekte ihrer Geschichte hin und her zu wechseln und alles zu einem perfekten Ganzen zu vermischen.

So geht es in diesem Teil auch um ernster Themen, wie den Aufkaimenden Antisemitismus und der Anfangenden Begeisterung für Hitler.

Trotz der durchaus ernsten Themen verliert der Roman nie seine Leichtigkeit und es gibt immer wieder Momente zum Schmunzeln. Dafür sorgt unter anderem die etwas Fahreigenschaften Apothekenhelferin mit dem Herzen am rechten Platz.

Ich war wieder einmal begeistert.

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