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Veröffentlicht am 18.04.2026

Heiter und lustig

Tagebuch einer Wasserleiche aus dem Canale Grande
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Nachdem Astrid ihren Partner mit der Nachbarin im Bett erwischt hat, kauft sie sich spontan eine Zugkarte nach Venedig um dort unterzutauchen. Da Hochsaison herrscht, ist es schwierig ein Hotelzimmer zu ...

Nachdem Astrid ihren Partner mit der Nachbarin im Bett erwischt hat, kauft sie sich spontan eine Zugkarte nach Venedig um dort unterzutauchen. Da Hochsaison herrscht, ist es schwierig ein Hotelzimmer zu bekommen, also bucht sie eine Ferienwohnung etwas abseits vom Zentrum. Das Zimmer unter dem Dach ist einfach und der Vermieter und seine Familie etwas eigenartig, aber so nach und nach freundet sich Astrid mit ihnen an.

Ein netter und kurzweiliger Roman, der Autorin humorvoller Krimis. Die Handlung ist war für mich in vielen Abschnitten vorhersehbar, trotzdem habe ich mich bei der Lektüre amüsiert und Cesare, den Vermieter, in mein Herz geschlossen.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Guter Krimi

Dünenmord
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Es war mein erster Roman der Autorin, und es wird sicher nicht der letzte sein. Die Figur Romy Beccare bzw. ich Charakter sind vielleicht am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, allerdings fand ich sie ...

Es war mein erster Roman der Autorin, und es wird sicher nicht der letzte sein. Die Figur Romy Beccare bzw. ich Charakter sind vielleicht am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, allerdings fand ich sie nicht unsympatisch. Die einzelnen Personen sind gut herausgearbeitet und auch die Handlung und das Ende waren für mich gut nachvollziehbar.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Amüsant

Schwund
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Es war etwas schräg, als plötzlich mehrere Leichen von der Decke purzeln und auch die Treffen mit den Oberhäuptern verschiedener Mafiaclans waren ungewöhnlich. Alles in allem war es ein amüsanter "Krimi" ...

Es war etwas schräg, als plötzlich mehrere Leichen von der Decke purzeln und auch die Treffen mit den Oberhäuptern verschiedener Mafiaclans waren ungewöhnlich. Alles in allem war es ein amüsanter "Krimi" im gewohnten Stil der Autorin mit sehr, sehr vielen Toten.

Mittlerweile habe ich schon einige Romane (aus verschiedenen Serien und auch "Einzelstücke") von ihr gelesen und mag ihren Schreibstil.

Wer einen klassischen Krimi/Thriller sucht, wird bei ihr nicht fündig; wer aber ein paar nette und unterhaltsame Stunden mit sympatischen Charakteren sucht, wird wahrscheinlich auch diesen Roman mögen.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Wieder kein typischer Roman von Jodi Picoult

Wir schreiben unsere Namen in den Wind
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ich bin ein großer Fan der Autorin - besonders mag ich ihre Romane, in denen immer eine Gerichtsverhandlung den Hauptteil der Handlung einnimmt. In den letzten Jahren hat sie jedoch ihren Stil ein wenig ...

ich bin ein großer Fan der Autorin - besonders mag ich ihre Romane, in denen immer eine Gerichtsverhandlung den Hauptteil der Handlung einnimmt. In den letzten Jahren hat sie jedoch ihren Stil ein wenig geändert. Zu Beginn war ich darüber etwas enttäuscht, allerdings behandeln ihre Romane immer sehr brisante Themen und sind meiner Meinung nach sehr gut recherchiert, so dass jeder Roman ein Unikat ist.

Ein Teil des Romanes spielt Ende des 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts zur Zeit Shakespeares. Zu dieser Zeit war es Frauen nicht erlaubt, Theaterstücke zu schreiben; Emilia Bassano, die Tochter eines königlichen Hofmusikers bei Elisabeth I in England, liebt es jedoch zu schreiben und sucht einen Weg, ihre Stücke zu veröffentlichen. Im Laufe ihres Lebens muss sie sich immer wieder neu erfinden und von vorne beginnen.

400 Jahre später - die junge Melina Green ist Theaterschriftstellerin und sucht einen Weg sich in der Männerwelt zu behaupten. Denn auch im 21. Jahrhundert, sind es immer noch vor allem Männer, die bestimmen, welche Stücke aufgeführt werden.

Fazit: wieder einmal hat Jodi Picoult es geschafft, mich zu fesseln und ein Thema angeschnitten, dass den meisten Menschen nicht bewusst ist.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Erfrischend unterhaltsam

Das Glück hat acht Arme
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Die 70 jährige Tova arbeitet als Putzkraft in einem Meeresaquarium. Dort lebt auch die Riesenkrake Marcellus, der einen sehr eigenwilligen Charakter hat und sich so seine eigenen Gedanken über das Leben ...

Die 70 jährige Tova arbeitet als Putzkraft in einem Meeresaquarium. Dort lebt auch die Riesenkrake Marcellus, der einen sehr eigenwilligen Charakter hat und sich so seine eigenen Gedanken über das Leben macht. Tova müsste eigentlich nicht mehr arbeiten, aber die Tätigkeit lenkt sie vom Tod ihres Mannes und ihres Sohnes ab. Letzterer ist von 30 Jahren spurlos verschwunden. Und so erzählt Tova Marcellus während ihrer Schicht von ihrem Leben - und der Krake scheint mehr zu verstehen, als die meisten Menschen annehmen.

Dann gibt es noch Cameron, er ist bei seiner Tante aufgewachsen, nachdem seine drogenabhängige Mutter sich nicht mehr um ihn kümmern konnte und auch irgendwann verschwunden ist. Er macht sich auf der Suche nach seinem Erzeuger - in der Hoffnung von ihm Geld zu bekommen. Irgendwann kreuzen sich die Wege von Tova und Cameron und es entsteht auch hier eine Art Freundschaft.

Zu Beginn konnte ich die beiden unterschiedlichen Handlungsstränge nicht gut verknüpfen und hatte mit Cameron so meine Probleme, aber dieser hat sich im Laufe der Handlung sehr verändert.

Ein schönes Buch über Freundschaft und Vertrauen.

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