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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2021

Großartige Idee, aber eher mittelmäßige Umsetzung

Zusammen sind wir unendlich
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Inhalt:
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Sophia ist Hochbegabt, doch Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen fallen ihr schwer. Nur bei ihrer besten Freundin Elsie kann sie so sein, wie sie nunmal ist, doch die zieht zum ...

Inhalt:
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Sophia ist Hochbegabt, doch Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen fallen ihr schwer. Nur bei ihrer besten Freundin Elsie kann sie so sein, wie sie nunmal ist, doch die zieht zum Studium in die USA. Für Sophia ist das ein großer Verlust.
Plötzlich taucht eine Spielkarte in ihrem Federmäppchen auf. Die Herz Zwei.
Für Sophia beginnt ein Rätsel, nichts ahnend, dass dies eine eindeutige Liebeserklärung des Hobby-Magier Josh sein soll. Also muss er deutlicher werden.

Meine Meinung:
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Große Hoffnungen hatte ich in diesen Roman gesetzt, denn der Klappentext machte mich sehr neugierig und weckte große Vorfreude in mir.
Zunächst fand ich Sophia so schön trocken lustig und ich musste immer wieder bei ihren Gedanken und Sprüchen grinsen.
Doch je mehr ich las, desto mehr wurde meine Vorfreude gebremst.
Es fehlte an Spannung und die Charaktere kamen mir nicht wie High-School Schüler vor, sondern eher wie 13jährige, die gerade in die Pubertät kommen.
Einerseits fand ich es interessant die Sichtweise einer Hochbegabten zu sehen und versuchte mich so gut es geht in Sophia hineinzufühlen. Andererseits fiel mir gerade das bei den meisten der Figuren unglaublich schwer und die Interesse an der Geschichte schwand immer mehr.

Sehr schön fand ich aber das schlichte und dennoch kreative Cover des Buches und es gab einzelne Momente, die mich sehr zum Nachdenken anregen konnten. Zum Beispiel als Sophia zu einer Lehrerin sagte: „Können Sie sich vorstellen, dass ich mich früher nie verkehrt gefühlt habe, bis die Leute damit anfingen, mir einzureden, dass ich irgendwie wieder in Ordnung gebracht werden muss?“

Fazit:
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Im Großen und Ganzen war die Idee der Story wirklich süß, aber meiner Meinung nach eher langweilig und unpassend umgesetzt.
Vielleicht könnte mich das Buch ja an einem anderen Zeitpunkt mehr überzeugen, denn manchmal ist es einfach nicht die passende Zeit für das richtige Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Ein wunderbarer Schreibstil voller Drama, Poesie und Gefühl

Wie die Stille unter Wasser
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Juhuu… Eine weitere Story von Brittainy C. Cherry!
Manchmal brauche ich eine Geschichte von der ich mich geborgen fühle, mitgerissen oder getröstet werde.
Manchmal braucht man eine Geschichte, von der ...

Juhuu… Eine weitere Story von Brittainy C. Cherry!
Manchmal brauche ich eine Geschichte von der ich mich geborgen fühle, mitgerissen oder getröstet werde.
Manchmal braucht man eine Geschichte, von der man weiß, dass sie gut sein wird und man davon ausgeht, dass es einen wieder einmal umhaut. Und Brittainy C. Cherry gehört mittlerweile für mich zu einer Autorin, von der ich noch von keinem Buch enttäuscht wurde.
Aber kommen wir nun zu „Wie die Stille unter Wasser“.

Inhalt:
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Bevor diese eine Sache passiert ist, war Maggie ein glückliches Kind.
Sie war total verknallt in Brooks, dem besten Freund ihres Stiefbruders. Sie pflückte gerne Blumen und war ein offenes und gesprächiges Kind. Doch Momente verändern Leben. Und für Maggie bedeutete dieser eine Moment eine Zukunft voller Panikattacken, Isolation und Stummheit.
Sie zieht sich zurück, wird oft von Erinnerungen gelähmt und von Verzweiflung geschüttelt.
Einzig allein Brooks versucht sie zu verstehen und zu ihr durchzudringen. Langsam beginnt sie wieder zu leben, auch wenn ihr noch immer die Worte nicht entschlüpfen wollen.
Sie kommuniziert mit einem Stift und Notizblock, doch irgendwie schafft es Brooks eine Verbindung zu ihr herzustellen. Ganz ohne Worte.
Doch als Brooks mit seiner Band zu einer Tournee aufbricht, scheinen alte Wunden zu reißen und Maggie muss so viel mehr Mut und Kraft beweisen, als es bisher möglich war.

Meine Meinung:
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Es ist wieder so ein schöner Schreibstil voller Drama, Poesie und Gefühl. Dieses Buch ist sehr bildhaft, verträumt, süß, witzig und ich musste schon auf den ersten Seiten hin und wieder lachen. Ich konnte mir einfach so wunderbar vorstellen, wie sich die beiden necken, nerven und sich langsam eine Freundschaft entwickelt.
Diese Geschichte war wirklich unterhaltsam und total niedlich. Aber mir war durchaus bewusst wie schnell sich alles ändern kann und ich habe mich schon langsam darauf vorbereitet, dass irgendetwas schreckliches passieren muss.
Wer Bücher von Brittainy C. Cherry kennt weiß, dass sie unglaublich emotional und herzzerreißend sind. Jedes. Einzelne. Werk.
Und es wurde emotional!

Maggies Geschichte packte mich und ich litt mit ihr.
Brittainy C. Cherry gibt außerdem einen realen Einblick in die Welt der Teenager mitsamt den Problemen und Zickereien. Besonders schön finde ich wie gefühlvoll und sensibel sie mit bestimmten Themen umgeht.
Ein passender BH zum passenden Slip muss sein?
Ein Blowjob wird von Jungs gefordert?
Jungs dürfen nicht weinen?
Nein! Weg mit dem Schubladendenken!
Und wegen genau diesen und weiteren Beispielen bin ich der Meinung, dass dieses Buch von jedem Teenie gelesen werden sollte.
Jeder hat etwas was ihn quält. Einen Teufel im Kopf oder Sorgen die ihn belasten. Aber es gibt Menschen, die helfen können mit diesen Problemen umzugehen. Die ein Anker sein können und Halt geben. Die nichts fordern und die jeweils andere Person so nehmen und lieben wie sie ist. Und irgendwann wird man seine Dämonen vertreiben können, weil man nicht alleine ist.

Fazit:
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Dieses Buch hat mir so viel wieder gegeben und mich zum Nachdenken angeregt. Mich fühlen lassen - auf so vielen verschiedenen Ebenen.
Es gehört ganz klar zu meinen Lieblingsbüchern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Eine wundervolle Lektüre, die einfach guttut

The truth about magic – Gedichte und Notizen
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Was wäre die Literatur ohne Poesie?
Ohne die Erschaffung berührender und tiefgründiger Sätze, die uns zum Nachdenken anregen und träumen lassen?

Dieses Buch sticht schon mit der wunderschönen Aufmachung ...

Was wäre die Literatur ohne Poesie?
Ohne die Erschaffung berührender und tiefgründiger Sätze, die uns zum Nachdenken anregen und träumen lassen?

Dieses Buch sticht schon mit der wunderschönen Aufmachung heraus. Das Cover ist so traumhaft schön und gleichzeitig ist dieses Buch auch ein harmonischer und ausdrucksstarker Bildband.
Aussagekräftige Schwarz-Weiß-Fotos untermalen die lyrischen Beiträge mit starken Gefühlen und zarten Emotionen. Manche Seiten sind nur in Schwarz oder Weiß gehalten und werden durch verschiedene Schriftarten dargestellt. Allgemein ist alles sehr stimmig, welches das Blättern und Verweilen auf den Seiten sehr angenehm gestaltet.

Kleine Vögelchen glitzern auf dem Cover, es gibt ein Lesebändchen zum Markieren des Lesefortschritts und die Gedichte sind einzelnen Kapiteln zugeteilt, welche man an der oberen Seite erkennen kann. So stehen an der Ecke die jeweiligen Kapitel: Youth, Love, Adventure, Her, Darkness, Words und Stars.
Diese Kleinen Besonderheiten machen dieses Buch zu einen wunderbaren Lesevergnügen.

Es ist Poesie über die Liebe, das Leben, bedeutungsvolle Momente und Zerbrechlichkeit. Freude und Verlust. Genießen und Vermissen.
Eine wundervolle Lektüre in ruhigen Minuten, die einfach guttut.
Wünschenswert wäre jedoch gewesen, dass von jedem Gedicht der Orginaltext mit abgebildet wäre. Dies ist jedoch nur ein sehr kleiner Kritikpunkt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Ein Kinderbuch-Klassiker für Jung und Alt, der es eindeutig verdient hat so berühmt zu sein

Die unendliche Geschichte
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Inhalt:
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Als der Zehnjährige Bastian Bux vor seinen Mitschülern in ein Antiquariat flüchtet, ahnt er nicht, dass er durch magische Weise in eine unendliche Geschichte hineingerät.
Er reist ins ...

Inhalt:
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Als der Zehnjährige Bastian Bux vor seinen Mitschülern in ein Antiquariat flüchtet, ahnt er nicht, dass er durch magische Weise in eine unendliche Geschichte hineingerät.
Er reist ins Reich Phantasien und erlebt ein großes Abenteuer. Dort muss er der Kindlichen Kaiserin helfen das „Nichts“ aufzuhalten, welches Phantasien auszulöschen droht. Zusammen mit dem jungen Krieger Atreju und dem Glücksdrachen Fuchur muss er jede Menge Mut erweisen.

Meine Meinung:
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Eine Geschichte in der Geschichte und somit zwei fesselnde Plots. Das ist schonmal eine großartige Idee und dies konnte mich vor allem am Anfang des Buches sehr fesseln.
Bis zur Hälfte war dieses Buch unglaublich spannend, sodass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Die unterschiedlich farbigen Passagen zwischen Bastians Realität und der Geschichte über Phantasien, ließen sich sehr gut lesen und auseinanderhalten und konnten auch durch diesen Effekt eine schöne Grenze schaffen. So kam es mir manchmal wie in einem Film vor, als die blaue Passage endete und man durch diesmal rote Buchstaben aus Bastians Geschichte gezogen wurde.
Es war magisch, märchenhaft und fantasiereich.
Ich wurde hineingezogen in eine Welt, die so vielseitig, bildhaft und poetisch war. So eine wunderschöne Geschichte mit charismatischen und authentischen Charakteren, magischen Wesen und mutige Helden. Bis zur Hälfte war es wirklich ein spannendes Abenteuer. Man fiebert mit, man rätselt mit, man ist gefangen zwischen den Seiten.
Doch dann hat sich irgendetwas verändert.
Mich störte Bastians Charakter so sehr, dass ich ihn immer unsympathischer fand. Er hat sich so verändert, aber für mich eher ins Negative. Mich störte seine überhebliche Art sehr, doch später hat sich das Ganze doch noch ausgleichen können und Bastians hochmütige Art nahm wieder drastisch ab.

Fazit:
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Dieses Buch zeichnet sich durch einen fesselnden Schreibstil, einer gradiosen Idee, ein fantastisches Wordbuilding und großartige Landschaften aus.
Es ist ein Kinderbuch-Klassiker für Jung und Alt, der es eindeutig verdient hat so berühmt zu sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2021

Ein Buch, welches man eine Chance geben sollte

All Saints High - Die Prinzessin
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Inhalt:
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Daria könnte nicht glücklicher sein.
Sie ist schön, beliebt und reich. Doch in Wahrheit ist sie alles andere als perfekt.
Von ihren Eltern beachtet zu werden oder jemals gut genug für ...

Inhalt:
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Daria könnte nicht glücklicher sein.
Sie ist schön, beliebt und reich. Doch in Wahrheit ist sie alles andere als perfekt.
Von ihren Eltern beachtet zu werden oder jemals gut genug für sie zu sein, wirkt für sie fast unerreichbar. Noch belastender sind die Erinnerungen von vor vier Jahren, als sie aus Eifersucht das Leben von Sylvia Scully, einer Ballett Konkurrentin, zerstörte. Sylvia verschwand spurlos und zurück blieb für Daria das schlechte Gewissen.
Doch als sie erfährt, dass Sylvias Zwillingsbruder nach dem Tod seiner Mutter kein zu Hause mehr hat, sorgt Daria dafür, ihre Tat wieder gut zu machen und lässt ihn bei sich wohnen. Doch dies ist schwieriger als gedacht, denn er lässt seinen Hass spüren und auch, dass er ihr niemals verzeihen wird.
Doch die Anziehungskraft ist so stark und sie eigentlich so zerbrechlich. Doch er weckt Gefühle in ihr, die sie endgültig zerstören könnten.


Meine Meinung:
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All Saints High: Mein anfängliches Sorgenkind, welches ich später nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Der Anfang war schwer – das muss ich zugeben.
Das erste Kapitel war verwirrend und unglaubwürdig, aber es hat mich definitiv neugierig gemacht.
Die Handlungen waren oftmals fragwürdig und meist zu schnell oder unpassend und mit Penn kam ich erst gar nicht gut klar. Ich fand ihn unglaublich unsympathisch und frage mich, wie er mit seiner Art durchkommen kann. Gleichzeitig sah ich aber auch das sanfte unter seiner Fassade, denn er konnte wahnsinnig aufmerksam und tiefsinnig sein.
Kein guter Start also für ein gutes Buch.
Doch irgendetwas war da, welches mich gefesselt hat. Ich las und las und fühlte mich Stück für Stück in die Geschichte ein.
Zum Glück, wie sich herausstellte.

Die Kapitelanfänge waren poetisch und regten mich zum Nachdenken an.
So freute ich mich immer wieder auf einen neuen Kapitelbeginn und verweilte ein bisschen länger auf den gedruckten Sätzen, als nötig.

Es war Liebe auf den ersten Blick
Hass auf den zweiten
Begehren auf den dritten
Aber vier ist meine Glückszahl
Deshalb wirst du meine sein


Mir gefielen auch die hitzigen Wortwechsel, denn Penn und Daria konnten sehr gut kontern, was alles ein bisschen auflockerte und hier und da ein freches Grinsen ins Gesicht zauberte.
Zum Ende hin fand ich diesen Roman wirklich sehr fesselnd und unvorhersehbar. Ich dachte in Lesepausen oft über die Geschichte nach und wollte unbedingt weiterlesen.
Aufgrund der ganzen Geschehnisse konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinfühlen, welche mir sehr nahegingen. Vor allem die Entwicklung der Charaktere ist gut gelungen und so konnte ich Penn schließlich doch noch ziemlich gut leiden.

Fazit:
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All Saints High ist ein Buch, welches man eine Chance geben sollte.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich das Buch wirklich catchen und sehr berühren.
Ein wunderbarer Schreibstil, ein kleines bisschen Poesie und interessante Charakterentwicklungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere