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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2021

Spricht eher eine jüngere Zielgruppe an...

Das Hotel der Erinnerung
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Das Buch braucht extrem lange, bis in der Handlung mal etwas passiert. Ab Seite 260 ging es meiner Meinung nach erst mit der richtigen Handlung los. Davor wurde sich thematisch immer im Kreis gedreht und ...

Das Buch braucht extrem lange, bis in der Handlung mal etwas passiert. Ab Seite 260 ging es meiner Meinung nach erst mit der richtigen Handlung los. Davor wurde sich thematisch immer im Kreis gedreht und auch als sich dann mit dem eigentlichen Problem beschäftigt wurde hatte ich das Gefühl, nicht richtig bei der Problemlösung mit einbezogen zu werden. Das Ende war total vorhersehbar und hatte keinerlei Überraschungsmoment. Es diente nur dem relativ flach verlaufenden Spannungsbogen. Mit den Charakteren konnte ich nicht richtig sympathisieren und auch die Liebesgeschichte fühlte sich nicht authentisch an...
Die Szenen hat die Autorin super beschrieben und ich hatte immer ein lebhaftes Bild vor Augen. Allgemein lies sich das Buch schnell durchlesen und eine jüngere Zielgruppe wäre mit Sicherheit begeistert von diesem Buch, doch für mich war es absolut nichts besonderes. Aus diesem Grund vergebe ich 2,5 von 5 Sternen ⭐️.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2021

Erfüllt sämtliche Klischees

Idol – Gib mir die Welt
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Ich weis ehrlich gesagt nicht was ich zu diesem Buch sagen soll... außer Intimitäten wird in diesem Buch ungefähr ab Seite 150 kaum mehr etwas beschrieben. Die Charaktere sind unglaublich flach und bekommen ...

Ich weis ehrlich gesagt nicht was ich zu diesem Buch sagen soll... außer Intimitäten wird in diesem Buch ungefähr ab Seite 150 kaum mehr etwas beschrieben. Die Charaktere sind unglaublich flach und bekommen kaum Tiefe. Es werden anfangs gute Grundsteine gesetzt, die leider völlig fallen gelassen werden. Anfangs hatte ich wirklich gute Hoffnungen an das Buch, da mir die beschriebene Umgebung und das Kennenlernen der beiden echt gut gefallen hat, doch nachdem sie sich komplett seinem Willen gebeugt hat bekam ich den ersten „Anfall“. Nachdem dann eine weitere „Tat“ passierte und es danach total nach Klischee ablief musste ich die letzten Seiten überfliegen, da ich es wirklich nicht mehr über mich gebracht hab, es wirklich aufmerksam zu lesen.

Dazu kommt leider die Tatsache, dass es wie gefühlt jede zweite Rockstar Romance ist und mich zudem teilweise stark an A Star is Born teilweise erinnert hat konnte ich diesem Buch wirklich nicht mehr als 2 Sterne geben. Ich hoffe die anderen Bänder werden besser, da ich denen trotzdem noch eine Chance geben möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2020

Kein Buch, das man gelesen haben muss/sollte

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
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Es tut mir schon fast etwas weh, ein mühsam geschriebenes Buch derart schlecht zu machen, aber das war es leider auch. Zunächst einmal hat es überhaupt nichts mit einem Thriller zu tun. Man könnte die ...

Es tut mir schon fast etwas weh, ein mühsam geschriebenes Buch derart schlecht zu machen, aber das war es leider auch. Zunächst einmal hat es überhaupt nichts mit einem Thriller zu tun. Man könnte die letzten 60 Seiten als "Soft-Krimi" bezeichnen, das wars dann aber auch. Weiter ging es mit den angesprochenen Inhalten. Ich musste mich erstmal vergewissern in welchem Jahr das Buch geschrieben wurde. Als ich mit Erschrecken festgestellt habe, dass das Buch 2017 erschienen ist, war ich schockiert! Das man im diesen Jahr noch so heftige Klischees erwähnt hat mich fast wütend gemacht. (Achtung Spoiler).

Bei einer der Hauptcharaktere wurde eingebrochen. Wer war der Täter? Ein Dunkelhäutiger! (Ich muss mich so ausdrücken, weil man seine Herkunft nicht erfährt, nur das er eine dunkle Hautfarbe hat). Ich fande diese Tatsache schon beschissen, hab aber gedacht okay ich geb dem Buch noch eine Chance. Als dann gegen diesen Mann auch noch die Vorwürfe einer Vergewaltigung erhoben wurden, habe ich ernsthaft überlegt das Buch abzubrechen (was ich normalerweise nie mach). Mich hat es regelrecht angewidert! Aber wenn man denkt, dass ist alles. Weit gefehlt. Diese angebliche Vergewaltigung hat sich die Protagonistin nur ausgedacht. Das ist allen Opfern gegenüber unheimlich respektlos meiner Meinung nach. (Auch wenn es leider teilweise im echten Leben auch passiert...). Ab diesem Punkt dachte ich, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen könnte, wurde sie im Buch für diese Straftat (da sie die Lüge der Vergewaltigung vor Gericht geäußert hat, was ihr Anwalt mit mindestens Bewährung abgetan hat) nur verwarnt. Und wieso? Richtig, sonst hätte ja die Hauptprotagonistin gefehlt. Mich hat es einfach nur beschämt das alles zu lesen. Versteht mich nicht falsch, ich bin weder überall politisch Korrekt, noch bekomme ich es hin zu jederzeit politisch Korrekt zu denken, aber das so etwas veröffentlicht wird macht mich traurig... Ich habe das Buch schlussendlich zu Ende gelesen, da ich es nicht über mich bringe, Bücher, ohne das Ende zu erfahren, abzubrechen und nicht mal das Ende konnte mich noch irgendwie positiv stimmen. Es war absolut vorhersehbar, ohne Spannung und absolut nicht das, was ich von guten Thrillern bisher gewohnt bin. Ich kann nur meine Empfindungen schildern, aber ich werde das Buch so schnell es geht aus meinem Bücherregal entfernen und keinerlei Kaufempfehlung dafür aussprechen... spart euch das Geld für bessere Thriller... Dementsprechend bekommt das Buch gerade so einen Stern von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere