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Veröffentlicht am 07.08.2018

Ein Plädoyer gegen Vorurteile

Enthüllung der Fereshta Ludin
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Dies ist die Autobiografie, der aus Afghanistan stammenden Lehrerin Fereshta Ludin, die um 2003, einen der mutigsten Schritte wagte, die ein Mensch gehen kann.
1972 als Tochter eines afghanischen Diplomaten ...

Dies ist die Autobiografie, der aus Afghanistan stammenden Lehrerin Fereshta Ludin, die um 2003, einen der mutigsten Schritte wagte, die ein Mensch gehen kann.
1972 als Tochter eines afghanischen Diplomaten geboren, wächst Fereshta Ludin, als jüngstes Kind, mit 4 Geschwistern in recht wohlhabenden Verhältnissen auf.
Im Alter von 5 Jahren macht sie zum ersten Mal Bekanntschaft mit ihrer späteren Heimat Deutschland. Doch zuerst wächst Ludin in Saudi-Arabien auf, ihre Familie zieht sie zu einer weltoffenen, politisch interessierten und einem eigen bestimmten Mädchen heran, bis ein schwerer Schicksalsschlag das Leben der Familie verändert.
Mit gerade einmal 6 Jahren verliert Fereshta Ludin ihren Vater, was das Familienleben deutlich erschwerte.
Später führten die Wege der Familie zurück nach Deutschland, wo sie auf soziales Unverständnis sowie politisch und gesellschaftlich fragwürdige Entscheidungen und Handlungen stießen.
Mit großem Enthusiasmus und viel Fleiß bestand Fereshta Ludin ihr Abitur und begann mit ihrem großen Traum, einem Studium in Baden-Württemberg auf Lehramt für Grund-und-Hauptschulen.
Doch schon bald stößt sie hierbei an ihre ungewollten Grenzen, auf die sozialen Vorurteile gegenüber einer anderen Kultur. Denn das Land Baden-Württemberg verweigert der jungen Lehrerin nach ihrem Referendariat, eine Einstellung an staatlichen Schule, wegen des Tragens eines Kopftuchs.
Diese/s soziale und gesellschaftliche, sowie politisch von Vorurteilen geprägte Unverständnis/Ungerechtigkeit, bringt Fereshta Ludin im Jahre 2000 sogar vor das Bundesverfassungsgericht, welches ihr 2003 im sogenannten Kopftuchurteil Recht gab.
Doch schon bald muss Ludin merken, dass Recht bekommen, noch lange nicht bedeutet, dass man auch das Recht erhält.
Gesellschaftlich und medial gilt Fereshta Ludin schon lange nur noch als "die mit dem Kopftuch"...
Fereshta Ludin, eine Frau die für ihr Recht kämpft und die dabei einen bemerkenswerten Weg ging !

Meinung:
Diese Autobiografie ist ein Paradebeispiel, unserer zum Teil gesellschaftlichen Inkompetenz, in Sachen Vorurteile gegenüber andere Kulturen und dem missglückten Versuch, mit dem Umgang anderer Nationalitäten.
Eine wahre Geschichte, über eine Frau, die eigentlich den Respekt aller Menschen verdient hätte, weil sie für das wichtigste Gut der Menschheit gekämpft hat, die eigene individuelle Freiheit.
Ludins Lebensgeschichte, löste in mir ein Unverständnis für die Gesellschaft meines Heimatlandes aus und es ließ mich an einigen Stellen mit einem fremdschämenden Kopfschütteln, auf die schrecklichen und diskriminierenden Ereignisse blicken.

Diese Geschichte gibt Einblicke in den Umgang unserer Gesellschaft mit anderen Kulturen und Religionen ( womit ich keines Falls sagen möchte, dass in Deutschland ,dies so an der Tagesordnung steht) und die damit verbundene Vorurteile, und es stellt eben auch die Frage, wie weltoffen ist/war Deutschland wirklich.
Natürlich spiegelt diese Geschichte nur ein Beispiel wider, in diesem Fall das von Fereshta Ludin und dennoch ist es ein Paradebeispiel für Diskriminierung und Unwissenheit von uns Menschen, an bzw. über anderen Kulturen und es zeigt auch auf, mit welchen teils äußerst fragwürdigen Methoden unsere Medien zu arbeiten versuchen.

Fereshta Ludin kämpfte für ihr Recht und stieß auf eine Gesellschaft und eine mediale Berichterstattung, die eines Menschen kaum würdig war: Falsche Berichterstattungen, Diskriminierung, Bedrohungen und einer medialen und sozialen Demütigung.
Trotzdem kämpfte sie weiter, bis an ihre Grenzen und darüber hinaus und bekam erst weit nach ihrem Kampf das Recht, für das sie jahrelang gekämpft hatte!

Fazit:
Für mich ist diese Autobiografie ein wichtiger Ansatz gegen die Vorurteile, gegenüber anderer Länder, Nationalitäten und deren Kulturen und Religionen.
Ein Buch, welches sicherlich interessante Einblicke in das Leben der Fereshta Ludin gewährt, aber vor allem ist es ein äußerst gut geschriebenes und überzeugend einfühlsames Plädoyer gegen Vorurteile und Diskriminierung !

Veröffentlicht am 07.08.2018

solide

Die Beutelschneiderin
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Nürnberg im Jahre 1522: Die junge und intelligente Cressi Nabholz ist eine gerissene junge Frau, die sich ihr Talent zu nutzen macht.
Denn schon bald macht sie sich als Gaunerin einen Namen, denn sie kennt ...

Nürnberg im Jahre 1522: Die junge und intelligente Cressi Nabholz ist eine gerissene junge Frau, die sich ihr Talent zu nutzen macht.
Denn schon bald macht sie sich als Gaunerin einen Namen, denn sie kennt jeden noch so hilfreichen Trick.
Als Junge verkleidet streift sie durch Nürnbergs Gassen und geht dort, in der Hoffnung auf ein besseres Leben, ihrer zweifelhaften Tätigkeit nach. Doch kurz darauf wird sie ertappt und vor ein Gericht gestellt. Bis der junge Geistliche David, auf die kluge Cressi aufmerksam wird und sie vor ihrem Schicksal rettet, doch dies soll nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich ihre Wege kreuzen….

Meinung:
Der Roman "Die Beutelschneiderin" der deutschen Autorin Helga Gleasener, ist in meinen Augen eher im Genre historischer Kriminalroman, als in dem des historischen Romans angesiedelt.
Die Autorin versteht es, die historische Zeit in einer ansprechenden und authentischen Sprache, mit der sie den Leser durch das Buch führt, widerzuspiegeln. Hierbei setzt sie auf eine glaubhafte Wortwahl, die sich sehr gut mit der Geschichte verbindet und in keinster Weise anstrengend oder unpassend wirkt.
Und hier kommen wir zum ersten kleinen Kritikpunkt, die historische Zeit, die sich zwar in der Sprache widerspiegelte, fehlte mir in der Handlung und in Ausführung innerhalb des Settings.
Da mir während des Lesens, häufig das klar definierbare Gefühl eines historischen Romans fehlte.
Die einzelnen Charaktere wurden von der Autorin sehr liebevoll und detailreich beschrieben7 gezeichnet, wenn sie mich auch nie gänzlich für sich begeistern oder in ihren Bann ziehen konnten.
Der eigentliche Pluspunkt der Geschichte liegt im Spannungsverlauf der Geschichte, denn dieser stimmt von ersten bis zur letzten Seite neugierig und schafft es den Leser komplett mitzureißen.
Die Handlung wurde höchst sorgfältig und glaubhaft in Szene gesetzt und mit einem Spannungsverlauf versehen, den man kaum hätte besser konstruieren können. Dennoch verlaufen einige interessante Nebenhandlungen im Sande, was der Lesefreude zwar keinen Abbruch tut, dennoch wäre eine Aufklärung wünschenswert gewesen.
Eine weitere Stärke liegt darin, dass es die Autorin auf bemerkenswerte Weise versteht, ihre Charaktere glaubhaft und der Zeit entsprechend handeln zu lassen und sie dadurch perfekt in Szene zu setzen.

Fazit:
Alles in allem, ist "Die Beutelschneiderin" ein solider und sehr spannender historischer Roman, der sowohl Liebe als auch Spannung beinhaltet.
Ich hätte mir an einigen Stellen mehr historisches Feeling gewünscht, außerdem fehlte mir an einigen Stellen der Bezug zu den Charakteren.
So bleibt dieser Roman, für mich ein gelungenes Werk, welches mich allerdings nicht gänzlich von sich überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 07.08.2018

Super witzig

Die Insel tanzt
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Nach einem schweren Schicksalsschlag, ist der 38-jährige Reetdachdecker Jan Clausen, alleinerziehender Vater seiner 10-jährigen Tochter Leevke.
Obwohl sich Jan als typischer Insulaner auf Föhr eigentlich ...

Nach einem schweren Schicksalsschlag, ist der 38-jährige Reetdachdecker Jan Clausen, alleinerziehender Vater seiner 10-jährigen Tochter Leevke.
Obwohl sich Jan als typischer Insulaner auf Föhr eigentlich pudelwohl fühlt, gibt es trotzdem so einige Störfaktoren:
Da wäre zum Beispiel die junge und höchst eigenwillige Klassenlehrerin seiner Tochter, die bei jeder Gelegenheit versucht ihre Erziehungstipps an den Mann, also an Jan zu bringen.
Ausgerechnet in diesen Zeiten, kommt die ehemalige Balletttänzerin Sina Hansen auf die Idee sich auf der Insel niederzulassen und dort eine Salsa-Tanzschule zu eröffnen.
Und ehe sich Jan versieht, befindet er sich in einem Salsa-Tanzkurs wieder und dann wäre da natürlich noch der Salsa-Wettbewerb der nordischen Inseln, na ob das gut geht...?!

Meinung:
"Die Insel tanzt" ist ein absolut unterhaltsamer, höchst amüsanter und dennoch gefühlvoller und warmherziger Roman, der dem Leser einige Lacher bescheren wird.
Der deutsche Autor Janne Mommsen, versteht es auf spielerisch leichte Art, den Leser in den Bann seiner Geschichte zu ziehen, mit einem großartigen und feinsinnigen Gespür für Humor und seine Charaktere entlockt er dem Leser nicht nur einmal, einen erfrischenden und herzerwärmenden Lacher.
Der größte Pluspunkt und damit wohl die ausgeprägteste Stärke des Romans, ist die Schreibqualität bzw. der Erzählstil des Autors. Denn dieser nimmt den Leser mit, auf eine traumhafte Reise durch/über die Insel Föhr und durch eben diese bildhafte Sprache, versinkt der Leser in einen Lesefluss und befindet sich in Gedanken, schon längst nicht mehr bei sich Zuhause, sondern auf einer Insel die im Tanzfieber steckt.
Mit den authentischen und bildhaften Landschaftsbeschreibungen, den gelungenen und komplex gezeichneten Charakteren und einer schlüssigen und ansprechenden Handlung, hat dieser humoristische Roman alles, was ein Buch aus diesem Genre benötigt.
Und dies liegt höchst wahrscheinlich daran, dass der Autor nicht krampfhaft versucht eine amüsante Stelle zu schreiben, nein er lässt diese spielerisch durch seine Handlung und durch die handelnden Protagonisten entstehen und genau diese Art von Humor, macht den so erfrischenden Charme des Buches aus.

Fazit:
Wer nach einer humorvollen Lektüre sucht, bei dem Lacher garantiert sind, dem kann ich den Roman "Die Insel tanzt" nur wärmstens empfehlen.
Ein Roman, der dem Leser gute Laune beschert und definitiv die absolut perfekte Urlaubswohlfühllektüre darstellt.

Veröffentlicht am 07.08.2018

ein großer Schriftsteller

Butcher's Crossing
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1870: Auf der Suche nach sich selbst und einer inneren Sehnsucht zur Natur, bricht der Harvardstudent Will Andrews sein Studium und alle Zelte ab und kehrt seinem bisherigen Leben den Rücken.
Von der Ostküste ...

1870: Auf der Suche nach sich selbst und einer inneren Sehnsucht zur Natur, bricht der Harvardstudent Will Andrews sein Studium und alle Zelte ab und kehrt seinem bisherigen Leben den Rücken.
Von der Ostküste Amerikas treibt es Will Andrews in die Weiten des Westens, in ein kleines Städtchens namens Butcher's Crossing. Am Rande der Zivilisation fernab von seinem bisherigen Leben, trifft Will drei Männer, rastlose Männer, die auf der Suche nach dem puren Abenteuer sind und sich nebenbei das große Geld erhoffen.
Einer von ihnen ist Miller, ein Mann der Geschichten von faszinierendem Ausmaß kennt, Geschichten von Büffelherden, die hochhoben im Tal der Colorado Rockies einsam, nur auf eines warten, darauf eingefangen zu werden. Auf der Flucht vor der Last des ersten Verliebtseins, macht sich Will auf den Weg in ein Abenteuer, auf eine große Expedition, mit einem berauschend schönen Ziel.
Doch schon bald scheint der Blutrausch der Männer kaum stillbar, die Gier nach Geld und Blut macht immer mehr Gebrauch von ihnen und eine Tragödie scheint unabdingbar auf die Vier zuzukommen.
Eine Tragödie von unfassbarem Ausmaß, ...
Ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

Meinung:
Ein großartiges Werk, mit einer so beeindruckenden und schönen Sprache/ Prosa, wie man sie nur selten zu lesen bekommt. Mit diesem Werk beweist John Williams erneut, welches sprachliche Können er besitzt! Von teilweise unfassbarer Schönheit, in einer ruhigen und dennoch kraftvollen Sprache, setzt er Worte in beeindruckende Bilder um und dies in einer solch präzisen Form, dass selbst die trivialsten Geschehnisse Begeisterungsstürme im Leser auslösen, da es der Autor auf unfassbare faszinierende Art versteht, mit seinem dichten einprägsamen Stil zu spielen.
Williams setzt in diesem Werk zum Teil auf klassische Westernelemente und dennoch ist dies genauso ein Anti-Western, ein Bildungsroman, über die falsche Vorstellungen eines Mannes, der sein altes Leben hinter sich lässt und ein neues Leben vorfindet, welches in schon bald an die Grenzen bringt.
Der Protagonist der Geschichte macht eine innere Entwicklung durch, die faszinierend zu beobachten ist, wie er seine Veränderung beobachtet, sie selbst Revue passieren lässt.
John Williams spielt mit seinen Lesern, er gibt Andeutungen, sprachlich ausgefeilte Bilder, er schließt Brücken zum Ich des Lesers, wirft ihm kleinste Teile von gesellschaftlicher Kritik entgegen, doch das Urteil darüber oder die Interpretation seines Textes, überlässt er dem Leser selbst.
Die Charaktere die der 1994 verstorbene Autor erschaffen hat, sind in authentischste, präzisester und einprägsamster Art und Weise gezeichnet. In einer Spirale der eigenen Vorstellungen und der Nichtigkeit dieser Vorstellungen und die gerade darin liegende Entwicklung des Protagonisten macht befangen, wütend und traurig zugleich. Doch vor allem lassen sich dadurch Parallelen auf unsere Zeit beziehen, die nachdenklich stimmen, lange nachhallen und den Leser auf intensivste Art befangen machen.
Von einer fast unfassbaren Ironie schildert Williams den Widerspruch vom Aufbruch in das Reine der Natur und dem eigentlichen Vorfinden der Grausamkeit und der Gier, also dem genauen Gegenteil.
Gleichzeitig verfällt Williams nicht in eine von Gefühlen geprägten Sprache, sondern er bleibt seinem Stil treu, authentisch rein und scheinbar ohne große Gefühlsregungen, führt er den Leser durch die Geschichte und vielleicht ist es gerade dieser Umstand, der den Leser noch mehr gefangen nimmt und ihn in einen unnachahmlichen Sog zieht.
Eine weitere, selten in einer solchen Perfektion erlebten Stärke, liegt in seiner Kraft der Worte, in seiner Einzigartigkeit, wie er es versteht Atmosphäre über die Geschichte zu legen, mit der er den Leser in eine andere Welt zieht, sodass dieser sich fast körperlich in der Geschichte wiederfindet.

Fazit:
Ein Buch, welches von einer unglaublichen sprachlichen und erzählerischen Kraft ist, die einen packt und sehr lange nachwirken wird.
John Williams wirft in diesem Roman die monumentalen Fragen des Lebens auf, führt den Leser sanft und routiniert in eine Richtung und lässt ihm doch seine ganz eigene Beantwortung auf die subjektiv wahrgenommene Frage.
Ein literarisches Meisterwerk, welches eine Prosa von großer Schlagkraft beinhaltet, die sich doch so sanft auf die Geschichte und deren Leser legt, wie der Schnee über die Landschaft der Colorado Rockies.
Ein Buch, welches man in diesem Jahr gelesen haben sollte !

Veröffentlicht am 07.08.2018

einzigartige Geschichte

Cor des Rosas Tochter
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Inhalt :
Die Autorin entführt uns in diesem Roman , nach Kolumbien ein Land am Amazonas und einem Land mit vielen Mythen und Geheimnissen !
Naiara ist eigentlich ein ganz normales Mädchen , doch die Mythen ...

Inhalt :
Die Autorin entführt uns in diesem Roman , nach Kolumbien ein Land am Amazonas und einem Land mit vielen Mythen und Geheimnissen !
Naiara ist eigentlich ein ganz normales Mädchen , doch die Mythen , erzählen eine andere Geschichte .
Denn seit hunderten von Jahren , erzählen sich die Indios, eine Geschichte über einen Mythos !
Den Mythos der Delfinkinder :
Es heißt tote Menschen, die in den Fluten des Wassers ihr Leben verloren haben , erlangen ein zweites, ein besonderes Leben zurück .
Sie werden zu wundervollen Flussdelfinen , die nachts an Land kommen und sich wieder in menschliche Wesen verwandeln .
Und genau dann , können sie sich verlieben und wenn aus dieser Liebe ein Kind entsteht , dann , ja dann sind es Delfinkinder .
Eines dieser Geschöpfe , dieser Delfinkinder ist Naiara !
Als Naiara nach ihrem Studium , mit ihrer großen Liebe zurück in ihr Heimatdorf kehrt ,erwartet sie das Böse .
Und das Böse erwartet ein Opfer , Naiara soll ihre Liebe opfern um alles andere zu retten .
Doch lässt sich das Böse besiegen und was wird aus ihr ?
Aus Naiara , dem Delfinkind ?

Meinung :
Ein wirklich sehr schöner Roman , der den Leser in eine ganz andere , exotische Welt entführt !
Der Leser wird mühelos in eine andere Welt gebracht , in eine Welt am Amazonas in Kolumbien .
Durch den wundervoll detaillierten und bildlichen Schreibstil der Autorin , nimmt der Leser alles hautnah war .
Man hört schon das Wasser fließen , die Bäume rascheln und sieht die komplette Landschaft vor seinem inneren Auge davonziehen .
Die Autorin Claudia Romes bringt dem Leser eine wahre Legende näher und diese schildert sie so intensiv , einnehmend und mit einem sprachgewaltigen Stil .
Von mystischen , traumhaften und bezaubernden Passagen durchzogen , weiß die Geschichte den Leser von der ersten Seite an zu verzaubern und in ihren Bann zu ziehen !
Diese Geschichte wird so einfühlsam , zart und packend geschildert , dass sich der Leser sofort in einer mystischen und exotischen Welt befindet .
Claudia Romes , schafft es auf faszinierende Art , mit ihren Lesern zu spielen :
Auf der einen Seite ihr wundervoller , gut ausgefeilter Sprachstil und auf der anderen , eine packende und einnehmende Geschichte , die man wohl nicht spannender hätte erzählen können !
Es wird hier eine so wundervolle und doch nicht kitschige Art von Liebe erzählt ,die den Leser berührt und atmosphärisch einnimmt .
Generell ist der Stil der Autorin , sehr fein sehr leise und doch so sprachgewaltig und atmosphärisch durchzogen , sodass der Leser kaum mehr merkt , dass er gerade ein Buch liest .
Dieses Buch ist eine Mischung , aus gehobenem Fantasyroman , wundervoller Liebesgeschichte und einem mystischen und spannenden Natur/Abenteuerfilm .
Ein Buch, welches trotz seiner Kürze zu bestechen weiß und den Leser von der ersten Seite in einen atmosphärischen Bann zieht .

Fazit :
Ein wundervoller , sprachgewaltiger und bezaubernder Roman über eine traurige und zugleich schöne , mystische Legende .
Ein Roman , in dem kein Wort zu viel scheint und der Leser einfach jedes Wort , in sich aufsaugen möchte .
Ein Stil , der den Leser mit wundervollen und sprachgewaltigen Passagen besticht und in den Bann zieht .
Liebevoll und detailgetreu ausgearbeitete Charaktere, die man so schnell nicht vergessen wird .
Und eine Geschichte die man einfach gelesen haben sollte !