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Veröffentlicht am 14.04.2020

Tolles Buch

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Meine Meinung:
Auf Strange the Dreamer habe ich mich wirklich sehr lange gefreut. Meine Meinung zu diesem Buch ist allerdings etwas zwiegespalten. Ich mag Lazlo umd habe ihn direkt von Beginn an in mein ...

Meine Meinung:
Auf Strange the Dreamer habe ich mich wirklich sehr lange gefreut. Meine Meinung zu diesem Buch ist allerdings etwas zwiegespalten. Ich mag Lazlo umd habe ihn direkt von Beginn an in mein Herz geschlossen. Er ist ein Träumer und lebt in seiner eigenen Traumwelt.

„Das war sein Traum, kühn und großartig: dorthin zu reisen, einmal um die halbe Welt, und die Mysterien selbst zu lösen. Natürlich war es unmöglich. Aber seit wann hielt das einen Träumer vom Träumen ab?“

Ich bin wirklich sehr schwer in das Buch hinein gekommen, was an dem märchenhaften Schreibstil liegt. Es ist schön geschrieben, keine Frage, allerdings konnte ich mir dadurch alles schwer vorstellen. Daher hat es auch eine gewisse Zeit gedauert, bis ich mich komplett in die Charaktere hineinversetzen konnte. Den Verlauf der Geschichte finde ich schön und er hat mir mehr als einmal Gänsehaut beschert.

Auch war ich von Anfang an neugierig, was es mit der geheimnisvollen Stadt Weep auf sich hat und warum genau Lazlo so davon besessen ist.

Im Laufe der Story lernen wir Sarai kennen. Mit ihr bin ich nicht zu 100% warm geworden. Bei ihr hat mir noch etwas die Tiefe gefehlt, was einen Charakter ausmacht.

Im großen und ganzen hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt wie es im zweiten Band weitergeht. Das Ende lässt den Leser noch mit ziemlich vielen Fragen zurück.

„Das war Lazlos Hoffnung, davon träumte er: dass im Laufe der Zeit, Korn für Korn, der graue Sand seines Lebens durch die strahlenden Farben sines Traums ersetzt werden würden.“

Schreibstil:
Der Schreibstil ist, wie ich schon erwähnt habe, sehr märchenhaft. Es ist schön und gefühlvoll geschrieben, nur für mich war es etwas zu viel, womit mir der Einstieg in das Buch etwas erschwert wurde.

Cover:
Das Cover ist richtig schön, verträumt und liebevoll gestaltet. Auch die Motte hat eine große Bedeutung in dem Buch.

Bewertung:
Eine gefühlvolle Geschichte die mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten in seinen Bann ziehen konnte. Strange the Dreamer ist auf seine eigene Art und Weise besonders und ich freue mich sehr darauf die Geschichte um Lazlo und Sarai weiter zu lesen.

4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2020

voller Gefühle

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Meine Meinung:

„Die Welt war fest entschlossen, jedes Stückchen von mir zu zertrümmern, bis mein Körper nur noch ein Denkmal der Narben war, die das Leben hinterlassen hat.“

Dieses Buch hat mich emotional ...

Meine Meinung:

„Die Welt war fest entschlossen, jedes Stückchen von mir zu zertrümmern, bis mein Körper nur noch ein Denkmal der Narben war, die das Leben hinterlassen hat.“

Dieses Buch hat mich emotional völlig mitgerissen. Ich habe mit Elliott und Jasmine mitgelitten und gefühlt, was die Charaktere gefühlt haben.

Zu Beginn des Buches sind die Protagonisten 16 Jahre. Elliott wird in der Highschool gemobbt und Jasmine ist das beliebte Mädchen. Beide haben eine Gemeinsamkeit und zwar die Leidenschaft zur Musik. Somit baut sich auch schnell eine Liebesgeschichte zwischen den beiden auf.

Jasmine ist mir mit ihrer naiven Art ziemlich auf den Keks gegangen. Am liebsten hätte ich sie aus dem Buch heraus gezogen und einmal eine ordentliche Gehrinwäsche verpasst. Aber es wird im Laufe der Geschichte besser, die Protagonisten werden älter und die Entwicklung hat mir dann wiederum sehr gut gefallen. Jasmine hat es nicht leicht, ihre Leidenschaft ist Soul, aber ihre Mutter will aus ihr einen Popstar machen, der ganz groß rauskommt, weil sie es niemals erreicht hat. Hier habe ich wirklich mit Jasmine mitgelitten.

Elliott der schüchterne Junge hat es mir von Anfang an sehr angetan und ich habe ihn direkt in mein Herz geschlossen. Mit ihm habe ich am meisten gelitten und geweint. Seine Handlungen konnte ich auch immer voll nachvollziehen.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr locker und die Seiten flogen nur so dahin. Trotzdem aber mit sehr viel Gefühl geschrieben.

Bewertung:

„Alles, was ich wollte – alles was ich immer gewollt hatte war, der Held einer Geschichte zu sein, doch irgendwie hatte ich unterwegs die Richtung aus den Augen verloren. Und inzwischen war ich davon überzeugt, mich zu weit verirrt zu haben, um jemals wieder zurückzufinden.


Für mich ist das Buch keine typische New Adult Geschichte, sondern so viel mehr. Auch ist es nicht so, dass die Protagonisten alle zwei Kapitel miteinander schlafen und man das Buch mit einem ständigen Augenrollen liest. Nein, es ist einfach voll gepackt mit Gefühlen und Emotionen.

5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere