Cecelia Ahern nimmt uns mit bei der Entwicklung von Pip von der Raupe zum Schmetterling. Sie bekam mit 16 Jahren ein Kind ,und die Mutter hat alles getan damit sie von allem getrennt wird, was mit dem ...
Cecelia Ahern nimmt uns mit bei der Entwicklung von Pip von der Raupe zum Schmetterling. Sie bekam mit 16 Jahren ein Kind ,und die Mutter hat alles getan damit sie von allem getrennt wird, was mit dem Kind zu tun hat - samt dem Vater. Sie "eignet" sich das Kind an und ignoriert ihre Tochter, die immer mehr zum Schein ihrer Selbst wird. Nur im Dichten und im Falten von Origami öffnet sie sich noch. Dann trifft sie ihren "Türöffner" Io, der ihre Not erkennt und sie vorsichtig aus dem Sandhaufen befreit, der sie zuschüttet.
Das Buch ist sehr emotional angelegt, der Anfang eher etwas verwirrend, bis man sich mit den Protagonisten vertraut gemacht hat. Dann wird es hoch dramatisch, flaut aber zum Ende leider etwas ab.
Ich liebe an Cecelia Ahorn ihre sprachlichen Einfälle und die liebevolle Art, in der sie uns an die Orte mitnimmt. Von mir eine eindeutige Leseempfehlung.
Ein weiteres Mal dürfen wir Jean Perdu in seiner Bücher-Apotheke besuchen. Doch dieses Mal wirkt er im Hintergrund und gibt die nötigen Impulse. Das sieht man schon am schönen Cover: dort sieht ...
Ein weiteres Mal dürfen wir Jean Perdu in seiner Bücher-Apotheke besuchen. Doch dieses Mal wirkt er im Hintergrund und gibt die nötigen Impulse. Das sieht man schon am schönen Cover: dort sieht man seine Praktikantin Pauline auf ihrer Vespa durch Paris fahren.
Sie liefert die Bücher aus und kümmert sich um die "Probleme" ihrer Kunden, die sehr mannigfaltig sind.
Pauline selbst muss sich auch vielen Fragen in ihrem Leben stellen, die Jean Perdu vorsichtig aus dem Hintergrund zu lösen versucht.
Die schwierigste Kundin aber ist Francoise mit ihrer Mutter - aber auch hier lernen wir, dass man nicht alles aus Büchern lernen kann. Nein , für Vieles braucht man das reale Leben.
Nina George erzählt in einer wunderbar fließenden Art, einer mitreißend bildlichen Sprache, die mich immer wieder begeistert. Jedes Wort ist bedeutungsstark, da kann man über nichts hinüberlesen.
Viele Charaktere der letzten Bücher tauchen wieder auf und zum Schluss legt das Schiff wieder zu einer neuerlichen Fahrt ab. Steig ein und lass dich verzaubern. Eine absolute Leseempfehlung von mir.
Wenn man alle Bücher der Autoren Klüpfel und Kobr gerne gelesen hat, dann ist die Erwartungshaltung sehr hoch, wenn Klüpfel alleine ein Buch herausbringt. Beworben wird dieses Buch als Auftakt einer grandiosen ...
Wenn man alle Bücher der Autoren Klüpfel und Kobr gerne gelesen hat, dann ist die Erwartungshaltung sehr hoch, wenn Klüpfel alleine ein Buch herausbringt. Beworben wird dieses Buch als Auftakt einer grandiosen Krimireihe.
Es gehört viel dazu, dem Anspruch gerecht zu werden, ein grandioses Buch zu schreiben. Was man sich bei dieser Aussage gedacht hat bleibt im Unklaren. Es handelt sich im Prinzip um eine sehr traurige Handlung. Ein kleines mongoloides Mädchen wird von zwei Personen am Waldrand aufgegriffen und der Polizei übergeben. Bei den beiden Personen handelt es sich um einen jungen Möchtegernautor und eine schwarzarbeitende Putzfrau ukrainischer Herkunft.
Die beiden wollen es nicht damit wir wenden lassen, dass das Kind nun in den Händen der Polizei ist und diese es weitergibt. Sie interessieren sich für den Hintergrund. Wie kann es passieren, dass ein kleines Mädchen alleine durch den Wald läuft? Es macht die Situation schwierig, da das kleine Mädchen nicht spricht. In einem einzigen chronologisch aufgebauten Handlungsstrang wird beschrieben, wie die beiden Hauptpersonen nun versuchen, die Hintergründe dieser traurigen Situation zu erfahren.
Die Polizei lässt es dabei bewenden, das kleine Mädchen in ein Heim abzuschieben. Die Polizei kommt nicht weiter. Es ist insbesondere die ukrainische Putzfrau, die immer wieder drauf dränget, die Hintergründe zu erfahren, um dem Mädchen vielleicht doch helfen zu können. Dies zieht sich über ca. 250 Seiten er ruhig und beschaulich hin. Jetzt zum Ende hin wird es interessant.
Von den beiden Autoren ist man eine breit gefächerte vielschichtige Handlung, teilweise mit mehreren Handlungssträngen und eine Vielzahl von Personen, gewöhnt. Dies ist im vorliegenden Fall nicht gegeben. Dieses Buch kann man einfach und gut lesen. Es als Auftakt einer grandiosen Krimireihe zu bezeichnen, ist übertrieben. Von fünf Sternen wäre das Buch mit ca. 3 Sternen noch gut bewertet. Zusammen können es die beiden Autoren Klüpfel und Kobr sicherlich besser. Auch der Soloversuch von Kobr mit dem Buch in Bornholm ist gelungener als diese Roman.
Wer die Namen Klüpfel und Kobr hört, denkt unwillkürlich an Kluftinger, evtl. auch an „In der ersten Reihe sieht man Meer“. Die Bücher über die Unverbesserlichen haben eine ganz andere Grundidee. Die beiden ...
Wer die Namen Klüpfel und Kobr hört, denkt unwillkürlich an Kluftinger, evtl. auch an „In der ersten Reihe sieht man Meer“. Die Bücher über die Unverbesserlichen haben eine ganz andere Grundidee. Die beiden Autoren sagten in einem Interview, dass ihnen der Ort Port Grimaud so gut gefallen hatte, dass sie dies zum Anlass nahmen, einen Roman zu schreiben, der in diesem Ort spielt. Bei den Romanen über die Unverbesserlichen handelt es sich um Bücher mit sehr viel Lokalkolorit. Port Grimaud und seine Umgebung werden sehr ausführlich dargestellt. Das zweite Buch über die Unverbesserlichen knüpft nahtlos an das erste an. Es ist sinnvoll, zunächst das erste Buch und dann erst das zweite zu lesen. Es ist ein unterhaltsamer und leicht zu lesender Roman, der seine Spannung aus der Frage nach dem allwissenden Phantom bezieht. Die Handlung an sich mit der Frage, wer nun über den Ort Port Grimaud zu bestimmen hat, erscheint etwas weit hergeholt und unrealistisch. – deshalb leider nur drei Sterne.
Ich habe das erste Buch "Das Lavendelzimmer" nicht gelesen, aber man kann dieses Buch auch wunderbar SOLO lesen.
Die Kapitel des Buches haben eine sehr angenehme Länge. Handlung und Die Große Enzyklopädie ...
Ich habe das erste Buch "Das Lavendelzimmer" nicht gelesen, aber man kann dieses Buch auch wunderbar SOLO lesen.
Die Kapitel des Buches haben eine sehr angenehme Länge. Handlung und Die Große Enzyklopädie der Kleinen Gefühle wechseln sich ab.
Nina Georges Sprache ist so auf den Punkt genau, dass man sich wirklich Zeit nehmen muss - ein Überlesen ist unmöglich. Jedes Wort zählt, nichts ist überflüssig.
Jean Perdu ist ein Apotheker für die Seele, der mit Büchern heilt. Er stellt sich einer neuen Herausforderung seinem Leben noch einmal einen neuen Sinn zu geben. Auf diesem Weg trifft er viele verschiedene Charaktere mit ihren Problemen im Leben. Da ist alles dabei - Kinder, Hunde, Präsidenten, Polizisten, Leihomas - und alle werden von Jean beraten und finden mit den richtigen Büchern den richtigen Weg.
Man selbst lernt unendlich viel über verschiedene Literaten, auch über Lyrik.
Das Ganze ist in einer solchen Herzenswärme erzählt, dass man sich geborgen bei diesen Menschen und auf diesem schönen Schiff in Frankreich fühlt.